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Verschiedene Rezensionen zur Einführung in die Deutschdidaktik

Title: Verschiedene Rezensionen zur Einführung in die Deutschdidaktik

Literature Review , 2012 , 20 Pages , Grade: 1

Autor:in: Serpentina Olympia (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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In dieser Arbeit werden theoretische Texte zum Themenbereich „Mehrsprachigkeit im DU“ rezensiert. Darauf aufbauend wird ein Essay verfasst über die Vor- und Nachteile eines solchen Unterrichts verfasst.

Der Themenkomplex der „Ide“ in der dieser Artikel erschien, befasst sich mit Sprachbewusstsein und Sprachenvielfalt im Alltag sowie im DU. Eva Maria Rastner ist eine der drei HerausgeberInnen dieses Heftes. Sie arbeitet eng mit Werner Wintersteiner, dem Institutsvorstand der Germanistik in Klagenfurt, zusammen und beschäftigt sich in erster Linie mit didaktischen Fragen, wobei ein Schwerpunkt auf Deutsch als Zweitsprache (DaZ) liegt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Rezension: Schwerpunkt „Mehrsprachiger DU“

2.1 Rastner, Eva Maria: Mehrsprachigkeit als Sprach- und Kulturkompetenz

2.2 Struger, Jürgen: „Das gehört sich nicht“

2.3 Dürscheid, Christa: Sprache im Deutschunterricht

2.4 Stirnemann, Knut : Wer hat recht oder wer hat Recht?

2.5 Benz, Victoria: Lese-Schreib-Lehrgang Türkisch-Deutsch

2.6 Karlas, Maria: Herausforderungen neuer Aufgaben

2.7 Bachor-Pfeff, Nicole: Kriterien für die Sprachstandsermittlung

3 Essay: Mehrsprachiger Deutschunterricht

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, theoretische Ansätze zur Mehrsprachigkeit im Deutschunterricht kritisch zu beleuchten und deren praktische Relevanz in einem Essay zu erörtern. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei, wie ein sprachenvergleichender Unterricht gestaltet werden kann, um Sprachbewusstsein zu fördern und die Standardsprache in einem reflektierten Verhältnis zu anderen Sprachvarietäten zu positionieren.

  • Bedeutung der Mehrsprachigkeit im modernen schulischen Kontext
  • Umgang mit Sprachvarietäten, Dialekten und Herkunftssprachen im Unterricht
  • Rolle von Sprachbewusstsein und Sprachreflexion bei Schülern
  • Kritische Analyse von Sprachstandsermittlungen und Standardnormen
  • Methodische Gestaltung eines mehrsprachigen Deutschunterrichts

Auszug aus dem Buch

2.1 Rastner, Eva Maria: Mehrsprachigkeit als Sprach- und Kulturkompetenz

Der Themenkomplex der „Ide“ in der dieser Artikel erschien, befasst sich mit Sprachbewusstsein und Sprachenvielfalt im Alltag sowie im DU. Eva Maria Rastner ist eine der drei HerausgeberInnen dieses Heftes. Sie arbeitet eng mit Werner Wintersteiner, dem Institutsvorstand der Germanistik in Klagenfurt, zusammen und beschäftigt sich in erster Linie mit didaktischen Fragen, wobei ein Schwerpunkt auf Deutsch als Zweitsprache (DaZ) liegt.

Sie vertritt die Position, dass Mehrsprachigkeit im modernen schulischen Unterricht integriert werden muss, da kulturelle und sprachliche Vielfalt sowohl alltäglich als auch im Zeitalter der Globalisierung lebensnotwendig ist. Ein DU, der sich auf die Standardsprache beschränkt, sei demnach veraltet. Eine Klasse ist nicht einheitlich, selbst dann nicht, wenn sie nur aus Personen ohne Migrationshintergrund bestünde, was selten der Fall ist. Es sollten sämtliche Sprachvarietäten (also auch Dialekte) berücksichtigt werden, die in einer Klasse vorhanden sind.

Der Text entstand im Kontext einer veränderten Sichtweise der Didaktik sowie des Lehrplans für den DU, die beide die Bedeutung von Mehrsprachigkeit erkannt haben. So verlangt der Lehrplan heutzutage, die deutsche Sprache nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit den vorhandenen Sprachvarietäten und vor allem den Fremdsprachen zu betrachten. Dies ist für ein harmonisches Zusammenleben unerlässlich, da ein interkultureller Unterricht zu Transkulturalität führt, das heißt die Kulturen in einer Person vermischt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themenstellung ein und skizziert das Vorhaben, theoretische Texte zu rezensieren, um daraus ein Essay über Vor- und Nachteile eines mehrsprachigen Unterrichts abzuleiten.

2 Rezension: Schwerpunkt „Mehrsprachiger DU“: In diesem Kapitel werden diverse theoretische Grundlagen und Artikel vorgestellt, die als Basis für die weitere Auseinandersetzung mit dem Thema dienen.

2.1 Rastner, Eva Maria: Mehrsprachigkeit als Sprach- und Kulturkompetenz: Der Text plädiert für die Integration von Mehrsprachigkeit und allen Sprachvarietäten, da ein rein standardsprachenorientierter Unterricht modernen Anforderungen nicht gerecht wird.

2.2 Struger, Jürgen: „Das gehört sich nicht“: Der Autor hinterfragt den Status von Dialekten und fordert deren Anerkennung als Form einer „inneren Mehrsprachigkeit“, um Sprache als identitätsstiftendes Medium wertzuschätzen.

2.3 Dürscheid, Christa: Sprache im Deutschunterricht: Es wird die Problematik der korrekten Schreibweise thematisiert und betont, dass Sprachreflexion und die Diskussion über Mündlichkeit und Schriftlichkeit essenziell sind.

2.4 Stirnemann, Knut : Wer hat recht oder wer hat Recht?: Dieses Kapitel schlägt ein Modell vor, wie Schüler mithilfe von Wörterbüchern selbstständig Sprachvarianten entdecken können, anstatt nur eine einzige „richtige“ Form zu lehren.

2.5 Benz, Victoria: Lese-Schreib-Lehrgang Türkisch-Deutsch: Vorgestellt wird ein Modell zur koordinierten Alphabetisierung, das die Muttersprache einbezieht, um das Sprachbewusstsein zu stärken und türkischsprachige Kinder zu fördern.

2.6 Karlas, Maria: Herausforderungen neuer Aufgaben: Der Fokus liegt auf der Analyse von Lernschwierigkeiten im Alphabetisierungsunterricht und der Bedeutung klarer Aufgabenstellungen für selbstgesteuertes Lernen.

2.7 Bachor-Pfeff, Nicole: Kriterien für die Sprachstandsermittlung: Kritisch wird die Trennung von Theorie und Praxis bei Sprachstandstests beleuchtet und darauf hingewiesen, dass diese den Menschen als Ganzes und individuelle Sprachbiografien berücksichtigen müssen.

3 Essay: Mehrsprachiger Deutschunterricht: Das Essay reflektiert die Erkenntnisse und diskutiert die Herausforderungen sowie den Mehrwert eines Unterrichts, der sprachliche Vielfalt und Dialekte als Bereicherung anerkennt.

Schlüsselwörter

Mehrsprachigkeit, Deutschdidaktik, Sprachvarietäten, Dialekt, Sprachbewusstsein, Deutsch als Zweitsprache, DaZ, Schriftspracherwerb, Alphabetisierung, Sprachstandsermittlung, Unterrichtsplanung, Interkulturalität, Sprachvergleich, Standardsprache, Sprachreflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Mehrsprachigkeit im Deutschunterricht, indem sie theoretische Ansätze rezensiert und in einem eigenen Essay die praktische Umsetzung eines sprachenvergleichenden Unterrichts diskutiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind der Umgang mit Sprachvarietäten und Dialekten, die Förderung des Sprachbewusstseins, Strategien zur Alphabetisierung und die kritische Betrachtung von Sprachstandsermittlungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Mehrwert eines Unterrichts aufzuzeigen, der die sprachliche Vielfalt der Schüler als Ressource nutzt, statt sich einseitig auf die Standardsprache zu fixieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine kriteriengeleitete Literatur- und Theorieanalyse der genannten Rezensions-Beiträge durchgeführt, ergänzt durch Reflexionen über eigene Erfahrungen und Interviews.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Rezensionen zu sieben Fachtexten, die verschiedene Aspekte wie Dialekte, Alphabetisierung, Standardsprache und Testverfahren behandeln, gefolgt von einem reflektierenden Essay.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mehrsprachigkeit, Sprachvarietäten, Sprachbewusstsein, DaZ, Alphabetisierung und Sprachreflexion.

Wie unterscheidet sich das Modell von Victoria Benz von herkömmlichen Ansätzen?

Benz verfolgt einen integrativen, vergleichenden Ansatz, bei dem sie die türkische Sprache bewusst einbezieht, um die schriftsprachliche Kompetenz im Deutschen zu stärken, anstatt die Muttersprachen der Kinder auszublenden.

Warum betont die Arbeit die Bedeutung von Dialekten im Unterricht?

Dialekte werden als identitätsstiftendes Element betrachtet; ihre Ausgrenzung bedeutet für viele Schüler einen Ausschluss ihrer kulturellen Realität, während ihre Einbeziehung die „innere Mehrsprachigkeit“ stärkt.

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Details

Title
Verschiedene Rezensionen zur Einführung in die Deutschdidaktik
College
Klagenfurt University
Grade
1
Author
Serpentina Olympia (Author)
Publication Year
2012
Pages
20
Catalog Number
V454023
ISBN (eBook)
9783668855700
ISBN (Book)
9783668855717
Language
German
Tags
verschiedene rezensionen einführung deutschdidaktik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Serpentina Olympia (Author), 2012, Verschiedene Rezensionen zur Einführung in die Deutschdidaktik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/454023
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