Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Matemática - Álgebra

Support Vector Machines in der Bilderkennung

Entscheidungshilfe durch Algorithmen

Título: Support Vector Machines in der Bilderkennung

Trabajo Escrito , 2018 , 23 Páginas

Autor:in: Niklas Würtele (Autor)

Matemática - Álgebra
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

In der vorliegenden Arbeit geht es um Support Vector Machines in der Bilderkennung. Zur Lösung der meisten mathematischen Probleme benötigen wir einen Algorithmus, den wir rechnerisch ausführen können. Diese Abfolge von Operationen wandelt unser Problem als Input in eine Lösung als Output. Was aber, wenn wir einen solchen Algorithmus nicht haben? Zum Beispiel bei der Klassifizierung von E-Mail Spam oder bei der Bilderkennung ist dies oft der Fall. Da im E-Mail-Beispiel die Klassifizierung auch von Person zu Person unterschiedlich ist, wird man nur schwer einen allgemeingültigen Algorithmus für dieses Problem definieren können.

Dieses Problem lässt sich allerdings mithilfe einer großen Menge an Daten lösen. Wenn wir nämlich selber klassifizieren, kann der Computer aus unseren Entscheidungen lernen und dadurch neue Objekte selbst einstufen. Eine solche Logik wollen wir nun bei der Erkennung von Haarwurzeln in Bildausschnitten einsetzen. Konkret sollen dazu Support Vector Machines (SVM) genutzt werden, ein Model, das zum überwachten Lernen gezählt wird, man kann also seine Resultate mit den richtigen Ergebnissen vergleichen und damit das Modell validieren. Dazu werden wir zunächst genauer auf dieses Modell eingehen und dann erklären, wie dieses mithilfe von Python auf unser Ausgangsproblem angewandt werden kann.

SVMs sind in der Tat in der Lage, ohne Vorgabe einer konkreten Logik gegebene Daten sinnvoll zu klassifizieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass im Gegensatz zu anderen Klassifizierungsalgorithmen durch die Transformation zu konvexen Problemen global optimiert wird. Bei höherdimensionalen Anwendungsgebieten wie in unserem Fall der Bilderkennung stößt man allerdings auch das Problem, dass lineare SVMs keine befriedigenden Ergebnisse mehr liefern. Hier auf Kernel SVMs umzusteigen lässt die Komplexität des Problems explodieren und übersteigt die Rechenleistung eines gewöhnlichen Heimcomputers. Für diesen Fall sind vermutlich andere Algorithmen, die gezielt Objekte wiedererkennen, besser geeignet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in das Maschinelle Lernen und die Thematik

2 Support Vector Machines

2.1 Lineare SVMs für linear separierbare Muster

2.1.1 Lineare Separierbarkeit und trennende Hyperebenen

2.1.2 Optimale Trennebenen

2.2 Lineare SVMs für nicht linear separierbare Muster

2.2.1 Definition

2.2.2 Berechnung

2.2.3 Anwendungsbeispiel für lineare SVMs

2.3 Kernel SVMs für nicht linear separierbare Muster

2.3.1 Grundlegendes

2.3.2 Kernelfunktionen

2.3.3 Anwendungsbeispiel von Kernel SVMs

3 Erkennung von Haarwurzeln mithilfe von SVMs

3.1 Grundproblem

3.2 Datenimport und Aufbereitung

3.3 Umsetzung in Python

3.4 Auswertung der Ergebnisse

3.5 Fazit und Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendbarkeit von Support Vector Machines (SVM) im Bereich der automatisierten Bilderkennung, wobei als konkretes Forschungsziel die Detektion von Haarwurzeln in hochauflösenden Kopfhautaufnahmen verfolgt wird, um die Leistungsfähigkeit und Grenzen linearer sowie Kernel-basierter SVM-Modelle in komplexen, hochdimensionalen Datenräumen zu evaluieren.

  • Theoretische Grundlagen des überwachten Lernens und der Support Vector Machines
  • Konstruktion und Optimierung von linearen und nicht-linearen Trennhyperebenen
  • Methodik der Datenaufbereitung und Merkmalsextraktion in der digitalen Bildverarbeitung
  • Praktische Implementierung von Klassifizierungsmodellen unter Nutzung von Python und scikit-learn
  • Leistungsanalyse hinsichtlich Rechenintensität und Klassifikationsgüte bei großen Datensätzen

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Optimale Trennebenen

Wie wir an Abbildung 1 gesehen haben, können beliebig viele trennende Hyperebene existieren, was die Frage nach einer optimalen Trennebene aufwirft. Dafür wollen wir zunächst einige vektoralgebraischen Eigenschaften von Hyperebenen aufführen:

Bemerkung 2.4 Sei H eine Hyperebene, die durch die Gleichung f(x) = β0 +βT x = 0 dargestellt ist. Dann gilt: 1. ∀ x1, x2 ∈ H : βT (x1 − x2) = 0 ⇒ β∗ = β/||β|| ist normal zur Oberfläche von H. 2. ∀x0 ∈ H : βT x0 = −β0. 3. Die vorzeichenbehaftete Abstandsfunktion eines Punktes x zu H ist gegeben durch β∗T (x − x0) = 1/||β||(βT x + β0) = 1/||f(x)||f(x).

f(x) ist also proportional zur Entfernung eines Punktes x zur Hyperebene H.

Wir betrachten im Folgenden Hyperebenen mit ||β|| = 1. Für diese Hyperebenen ist die Abstandsfunktion wie in 2.3 direkt durch f(x) gegeben. Eine optimale Trennebene soll nun den Abstand zu dem jeweils nähestem Punkt der beiden Klassen maximieren. Die Hyperebene wird also so ermittelt, dass ein möglichst großer Freiraum um die beiden Klassengrenzen in den Testdaten entsteht (s. Abbildung 2). Diese Bedingung führt zum folgenden Optimierungsproblem.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung in das Maschinelle Lernen und die Thematik: Die Einleitung motiviert den Einsatz von Support Vector Machines für Klassifizierungsprobleme, bei denen keine expliziten Regeln existieren, und verortet das Modell im Bereich des überwachten Lernens.

2 Support Vector Machines: Dieses Kapitel erläutert mathematisch die Herleitung von linearen und nicht-linearen Support Vector Machines, inklusive der Optimierung von Trennhyperebenen und der Nutzung von Kernel-Funktionen.

3 Erkennung von Haarwurzeln mithilfe von SVMs: Hier wird die Theorie in einem praktischen Projekt zur Haarwurzeldetektion angewandt, wobei der Prozess vom Datenimport über die Vorverarbeitung bis hin zur Evaluation der Klassifikationsergebnisse in Python detailliert dargelegt wird.

Schlüsselwörter

Maschinelles Lernen, Support Vector Machines, SVM, Bilderkennung, Klassifizierung, Überwachtes Lernen, Optimierungsproblem, Trennhyperebene, Kernel-Funktion, Python, scikit-learn, Datenaufbereitung, Haarwurzeldetektion, Merkmalsextraktion, Konfusionsmatrix.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Anwendung von Support Vector Machines zur automatisierten Klassifizierung von Bilddaten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf den mathematischen Grundlagen von SVMs sowie deren praktischer Umsetzung in der Bildverarbeitung unter Python.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erforschung der Effektivität von SVMs bei der Erkennung von Haarwurzeln in hochauflösenden Kopfhautaufnahmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden Support Vector Machines verwendet, wobei sowohl der lineare als auch der Kernel-Ansatz zur Optimierung von Trennhyperebenen mathematisch hergeleitet und implementiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in SVM-Algorithmen und eine detaillierte Fallstudie zur praktischen Anwendung dieser Methoden auf einen Datensatz von 4000 Bildern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Maschinelles Lernen, Support Vector Machines, Klassifizierung, Bilderkennung, Kernel-Funktionen und Performance-Evaluation.

Warum stoßen lineare SVMs bei der Bilderkennung an ihre Grenzen?

Bei sehr hochdimensionalen Daten, wie sie in der Bildverarbeitung vorkommen, reicht die Rechenleistung üblicher Heimcomputer für komplexere Kernel-Ansätze oft nicht aus, während lineare Modelle bei komplexen Mustern unzureichende Ergebnisse liefern.

Welchen Einfluss hat die Datenauflösung auf die Analyse?

Die Reduktion der Auflösung dient der Reduzierung der Rechenlast, hat jedoch einen signifikanten Einfluss auf die Trefferquote (Precision/Recall) der Klassifizierung, wie die verschiedenen Konfusionsmatrizen belegen.

Final del extracto de 23 páginas  - subir

Detalles

Título
Support Vector Machines in der Bilderkennung
Subtítulo
Entscheidungshilfe durch Algorithmen
Universidad
University of Augsburg
Autor
Niklas Würtele (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
23
No. de catálogo
V454248
ISBN (Ebook)
9783668905115
ISBN (Libro)
9783668905122
Idioma
Alemán
Etiqueta
support vector machines bilderkennung entscheidungshilfe algorithmen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Niklas Würtele (Autor), 2018, Support Vector Machines in der Bilderkennung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/454248
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  23  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint