Ziel dieser Hausarbeit ist es, einen möglichst umfassenden Überblick über die Entwicklung im Bereich der Selbstdarstellung vom interpersonalen zum computervermittelten Bereich mit besonderem Augenmerk auf soziale Netzwerke zu bieten und Strategien sowie Konzepte aufzuzeigen. Welche Intentionen stecken hinter Selbstdarstellung?
Einleitend hierzu wird definiert, was überhaupt das „Selbst“ und „Identität“ sind, um den Übergang zum Begriff der Selbstdarstellung zu ebnen.
Anschließend werden die Unterschiede zwischen interpersonaler und computervermittelter Selbstdarstellung aufgezeigt.
Aus dem erlangten Wissen werden dann die Konzepte und Strategien im Social Network Bereich ermittelt. Auch hier werden zuerst die Begrifflichkeiten „soziale Netzwerke“ sowie „Facebook“ erläutert. Wer nutzt überhaupt Facebook? Was macht Facebook gegenüber anderen sozialen Netzwerken so attraktiv?
Anhand von Facebook werden anschließend die Chancen und Risiken ausgemacht, die durch die Entwicklung der Selbstdarstellung im computervermittelten Bereich entstehen können.
Abschließend kommt das Fazit, in dem die Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst werden und welches die Entwicklungen der menschlichen Selbstdarstellung durch den Social Network Bereich in kompakter Form wiedergibt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Interpersonale und computervermittelte Selbstdarstellung
2.1. Die Begrifflichkeiten des „Selbst“ und der „Identität“
2.2. Interpersonale Selbstdarstellung
2.2.1. Theoretische Konzepte
2.2.2. Strategien
2.3. Computervermittelte Selbstdarstellung
2.3.1. Theoretische Konzepte
2.3.2. Strategien
2.4. Zusammenfassung
3. Selbstdarstellung in Sozialen Netzwerken
3.1. Definition
3.1.1. Soziale Netzwerke
3.1.2. Facebook
3.2. Selbstdarstellung in Sozialen Netzwerken
3.3. Konzepte der Selbstdarstellung am Fallbeispiel Facebook
3.4. Chancen und Risiken
3.5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Strategien der Selbstdarstellung von der interpersonalen zur computervermittelten Kommunikation. Im Fokus steht dabei die Analyse, wie Nutzer soziale Netzwerke, insbesondere Facebook, für die Konstruktion und Präsentation ihrer (Teil-)Identitäten verwenden.
- Sozialpsychologische Grundlagen des Selbst und der Identität
- Strategien der interpersonalen Selbstdarstellung
- Wandel der Selbstdarstellung durch computervermittelte Kommunikation
- Einfluss von sozialen Netzwerken und dem Fallbeispiel Facebook
- Chancen und Risiken der digitalen Identitätspräsentation
Auszug aus dem Buch
2.2. Interpersonale Selbstdarstellung
„Wir alle spielen Theater“ 8 Goffman drückt mit diesem Titel seines Buches über Selbstdarstellung im Alltag ganz klar aus, wie Menschen miteinander umgehen und wie gehandelt wird, wenn man unter Beobachtung anderer Personen steht.
Bei der interpersonalen Selbstdarstellung werden bestimmte Teilidentitäten seines Selbst einem Gegenüber face-to-face präsentiert, um einen gewissen Eindruck zu hinterlassen, der vermittelt werden möchte. Selbstdarstellung ist nur dann nötig, wenn das eigene Verhalten öffentlich gemacht wird oder generell unter Beobachtung steht. Im Gegensatz zur computervermittelten Kommunikation spielen bei der interpersonalen Kommunikation auch visuelle sowie körperbezogene Aspekte für das Publikum eine Rolle.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Selbstdarstellung ein und begründet die Wahl von Facebook als zentrales Fallbeispiel für die Untersuchung medialer Selbstdarstellung.
2. Interpersonale und computervermittelte Selbstdarstellung: Das Kapitel definiert grundlegende Begriffe wie Selbst und Identität und differenziert zwischen Strategien der interpersonalen sowie der computervermittelten Kommunikation.
3. Selbstdarstellung in Sozialen Netzwerken: Dieser Teil überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf den Kontext sozialer Netzwerke, analysiert spezifische Konzepte bei Facebook und beleuchtet die damit verbundenen Chancen und Risiken.
Schlüsselwörter
Selbstdarstellung, Identität, Soziale Netzwerke, Facebook, Impression Management, Computervermittelte Kommunikation, Teilidentität, Selbstkonzept, Online-Identität, Soziale Interaktion, Identitätskonstruktion, Mediennutzung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit den Konzepten und Strategien, mit denen Menschen sich selbst in sozialen Netzwerken präsentieren.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die psychologischen Grundlagen des Selbst, der Übergang von zwischenmenschlicher zu digitaler Kommunikation und die Rolle von Plattformen wie Facebook.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Selbstdarstellung zu geben und zu zeigen, welche Intentionen hinter der digitalen Selbstdarstellung stecken.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse sozialpsychologischer Modelle und literaturbasierte Untersuchungen zur Kommunikation im Internet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Selbstdarstellung und deren Anwendung auf soziale Netzwerke unter besonderer Berücksichtigung des Fallbeispiels Facebook.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Identität, Selbstdarstellung, Soziale Netzwerke und Impression Management.
Warum wird Facebook als Fallbeispiel gewählt?
Facebook wird aufgrund seiner hohen Nutzerzahlen und der Vielfalt an Möglichkeiten zur Profilgestaltung als besonders geeignetes Fallbeispiel für die heutige mediale Selbstdarstellung betrachtet.
Welche Risiken ergeben sich aus der Selbstdarstellung in Netzwerken?
Zu den Risiken zählen unter anderem der Verlust der Privatsphäre, die mögliche Diskrepanz zwischen Selbstbild und Fremdbild sowie Gefahren durch Suchtverhalten oder psychische Isolation.
- Arbeit zitieren
- Else Kunze (Autor:in), 2013, Konzepte und Strategien der Selbstdarstellung im Social Network Bereich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/454680