Die Altöttinger Wallfahrt zur Zeit der Aufklärung


Hausarbeit, 2018
20 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Der Ort Altötting und das Entstehen der Wallfahrt

3. Die Auswirkungen der Aufklärung
3.1. Orden und Bruderschaften
3.2. Staatliche und kirchliche Eingriffe
3.3 Volkstümliche Frömmigkeit

4. Gegenwärtige Situation und Schlussbemerkungen

Liste der bayerischen Herrscher

Literatur- und Quellenverzeichnis

1. Einführung

Beim Betrachten des heutigen praktizierten Katholizismus erscheint das Wallfahrtswesen nicht selten wie ein aus der Zeit gefallenes, vormodernes Relikt. Umso mehr erstaunt es, dass sich eine Vielzahl altbekannter sogenannter Gnadenstätten einer immer noch lebendigen Beliebtheit erfreuen, gar mancherorts von einem Wiedererstarken der Wallfahrten gesprochen werden kann. Mag diese individuelle Entscheidungsfreiheit des Gläubigen heute selbstverständlich erscheinen, so wurde dieses persönliche Bedürfnis im Zeitalter der politischen sowie kirchlichen Aufklärung einer starken Restriktion unterworfen. Jahrhundertelang gelebtem Brauchtum, basierend auf der Vorstellung des Eingebundenseins in die göttliche Weltordnung mit all ihren Erklärungstheorien, galten spätestens ab dem 18. Jahrhundert die Prämissen der Aufklärung, insbesondere die des aufkeimenden Vernunftdiskurses, als normgebender und den Grundcharakter der vorherigen, weitläufig akzeptierten Weltbilder verändernder Leitfaden. Fortan wurden weder Gott noch die Heiligen negiert oder gar „abgeschafft“; vielmehr zielte die von staatlicher, als auch von klerikaler Seite forcierte Volksaufklärung darauf ab, das ausufernde Frömmigkeitswesen in geordnete Bahnen zu lenken und auf diese Weise steuerbarer zu machen. In diesen Kontext fällt die Reduzierung von Feiertagen ebenso wie das schlichte Verbot mancher Bittgänge, welche in den Augen der politischen und geistlichen Führer eher Müßiggänge darstellten. Solch drastische Einschnitte in die intimste Privatsphäre des Einzelnen stießen auf breit angelegten Widerstand in der Bevölkerung. Galt es doch nicht zuletzt, ein mittlerweile fest installiertes Welterklärungssystem zu verteidigen, welches nun unter dem für die breite Masse noch unverständlichen Schlagwort der Vernunft einer Prüfung unterzogen werden sollte.

Konkret wird in dieser Arbeit die obenstehende Entwicklung am Beispiel des oberbayerischen Ortes Altötting nachvollzogen. Nach einer kurzen geschichtlichen Betrachtung der Entstehungsgeschichte der ursprünglich agilolfingisch-karolingischen Pfalz werden einige der ab dem späten 15. Jahrhundert dokumentierten Wunderheilungen exemplarisch beleuchtet. Erfreute sich der Ort in der Zeit der bayerischen Herzöge und ersten Kurfürsten einer herausragenden klerikalen Bedeutung, so fielen unter Kurfürst Max Joseph III. (1745 – 1777) der Geist der Aufklärung und die mit ihm einhergehenden Konflikte auch auf Altötting. Dieses Spannungsfeld zwischen Vormoderne und Moderne wird in der Folge aufgeschlüsselt und in Hinblick auf die Diskrepanz zwischen obrigkeitsverordneter und Volksfrömmigkeit einer Analyse unterzogen. Die zu Beginn des 19. Jahrhunderts durchgeführte Säkularisierung geistlicher Güter und die erfolgte Einordnung der Kirche in das Staatswesen durch das aufkeimende und später im von Bismarck konsequent betriebenen, sogenannten Kulturkampf abgewehrte, ultramontane Geflecht ist ohne die vorhergegangenen Aufklärungsbestrebungen nicht denkbar. In diesem Zusammenhang spielt der bayerische Minister Maximilian Graf von Montgelas eine entscheidende Rolle, welche in einem kurzen Exkurs behandelt wird.

Abschließend sei unter Rücksichtnahme dieses Veränderungsprozesses ein Blick auf die gegenwärtige Situation hinsichtlich des Wallfahrtswesens in Altötting gestattet.

Eine Anmerkung zur Variation der Schreibweise bayerisch / bairisch: Das „y“ wurde erst unter König Ludwig I. in die Bezeichnung des Staatswesens eingeführt. Der Stammes- oder Volksname blieb davon unberührt. Ist von den „Baiern“ die Rede, bezieht sich dies stets auf den Stammesbegriff in vormonarchischer Zeit.

2. Der Ort Altötting und das Entstehen der Wallfahrt

Ins Licht der Geschichte tritt das spätere Altötting im Zusammenhang mit einer Schenkung an das Kloster Mondsee im Jahr 748.1 Es besteht Grund zur Annahme, dass die agilolfingische Pfalz Ötting wenige Jahre zuvor nach einem Feldzug der fränkischen Hausmeier Karlmann und Pippin gegen den bayerischen Herzog Odilo errichtet wurde. Die Lage inmitten des bairischen Stammesgebietes und jenseits des sichernden Inns spricht für diese These.2 Hinsichtlich der Erbauungszeit der heute noch erhaltenen Pfalzkapelle neigt die Kunstgeschichte zu einer Datierung in ebendiese Gründungsphase in der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts.3 Eine Anlehnung an die Architektur von San Vitale in Ravenna ist offensichtlich und kann durch die familiären Beziehungen zwischen den bairischen Agilolfingern und dem langobardischen Herzogshaus untermauert werden. Nach dem Absetzen des bayerischen Herzog Tassilos III. im Jahre 788 durch Karl den Großen geriet auch der südöstliche Reichsteil unter fränkische Direktherrschaft. Bereits 831 wird Altötting als karolingische Pfalz genannt und in der Folge ausgebaut. So gründete König Karlmann 877 ein Stift weltlicher Chorherren und erneuerte die angrenzenden Pfalzgebäude.4 In diese Zeit fällt auch der Erwerb von drei Reliquien. Die Stiftskirche erhielt die Leichname des Bekenners Maximilian sowie der Märtyrerin Felizitas, wohingegen die bislang ausschließlich Maria geweihte Pfalzkapelle zusätzlich mit einer Armreliquie des Apostels Philipp beschenkt wurde.5 Hinsichtlich dieser Häufung kann es als wahrscheinlich angesehen werden, dass Altötting bereits als Pilgerort fungierte. Als einziger der karolingischen Herrscher wurde Karlmann in der dortigen Kapelle begraben. In der Folgezeit sind mehrere Aufenthalte sowohl Kaiser Arnulfs als auch Ludwig des Kindes verzeichnet, bevor während der Ungarnstürme an der Wende vom 9. zum 10. Jahrhundert sowohl Kloster als auch Pfalz weitgehend zerstört wurden. Eine Wiederbesiedlung und Neubelebung des Ortes wie auch des Stiftes erfolgte erst unter den Wittelsbachern zu Beginn des 13. Jahrhunderts, wobei sich der administrative Schwerpunkt nun auf die nahe gelegene Neugründung Neuötting verlagerte. Die Wallfahrt hingegen blühte unter den bayerischen Kurfürsten Maximilian I. sowie dessen Nachfolgern Ferdinand Maria und Max II. Emanuel auf, die selbst mehrere Pilgerreisen zur Gnadenkapelle unternahmen. Die Besonderheit der Verbindung von Herrscherhaus und Altötting ist an der Tatsache ersichtlich, dass in der Kapelle die Herzen der Wittelsbacher m. E. seit Kurfürst Maximilian I. bestattet wurden.

Die erste Wundererzählung wird auf das Jahr 1489 datiert. Gemäß der Überlieferung fiel ein junger Knabe in den nahe vorbeifließenden Mörnbach und wurde durch die Wassermassen mitgerissen. Nachdem das Kind endlich an Land gezogen werden konnte, soll im Körper kein Leben mehr ersichtlich gewesen sein. Die Mutter habe den Knaben daraufhin in die Kapelle von Altötting getragen und ihn vor dem Marienbild auf den Altar gelegt. Nach Gebeten und Anflehen der Heiligen Maria, so wird weiterhin berichtet, sei das Kind wieder lebendig geworden.6 Es ist in diesem Zusammenhang anzunehmen, dass das Marienbildnis in der Altöttinger Kapelle schon in den Zeiten jenes dokumentierten Ereignisses über eine gewisse Bekanntheit verfügte, und weiterhin kann die Möglichkeit in Erwägung gezogen werden, dass bereits zuvor Gebetserhörungen stattgefunden haben und diese auch mündlich kommuniziert wurden.7 Von einer abermaligen Wundererscheinung wird bald darauf berichtet: Wiederum fällt ein junger Knabe vom Pferd unter den Wagen und wird überrollt, so dass auch hier im Körper kein Leben mehr spürbar ist. Nach flehentlichem Bitten und Gebeten zur Maria von Altötting, erfährt das Kind eine schnelle Genesung.8

All diese Vorkommnisse verbreiteten sich durch Erzählungen im Land, vor allem bedingt durch die Erfindung des Buchdruckes. Bereits 1494/95 entstand eine sogenannte Mirakelschrift, die allein von 25 Wundertaten berichtet. 1497 wurde eine noch umfangreichere Sammlung mit dem Namen „Das buchlein der zuflucht zu Maria der mutter gottes im alten Oding“ in Nürnberg gedruckt. Verfasst vom Altöttinger Chorherren Jacobus Issickemer stellt es ein Mirakelbuch dar, welches nicht nur eine lose Ansammlung von Wundertaten aufweist, sondern zugleich eine Unterweisung im christlichen, speziell auf Maria ausgelegten Lebensstil verkörpert.9 Neben den handlichen Mirakelbüchern zeugen zahlreiche Votivtafeln von erhörten Gebeten und erfahrener Rettung. Für jedermann sichtbar aufgestellt, repräsentieren die an und in der Kapelle aufbewahrten Bildnisse und Schrifttafeln das psychische Verlangen, von erfahrenen Heilungen und Hilfen zu erzählen und stellen somit Zeugnisse und gewissermaßen Quellen einer psychosozialen Tradierung dar. Mit dem Berichten von widerfahrenen Rettungen und Wundertaten soll das Gnadenbild der Muttergottes gepriesen werden und für jeden Betrachter erkennbar sein, wem diese Hilfe zugeschrieben wird. Die Vielfalt der Tafeln und Motive, von einfacher Bauernkunst bis hin zu hochwertiger Tafelmalerei, gibt Aufschluss über den sozialwissenschaftlichen Bedeutungshorizont dieser Wallfahrt, die sich durch alle Gesellschaftsschichten zieht.

Das Gnadenbild selbst wird mehrheitlich auf die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts datiert.10 Trotz der dunklen Färbung zählt es nicht zu den sogenannten „Schwarzen Madonnen“, da in diesem Fall Kerzenrauch und chemische Reaktionen eine Veränderung der originalen Farbgebung bewirkten, auch wenn die Stadt Altötting und das Bistum Passau selbst die Figur als „Schwarze Madonna“ bezeichnen.11

3. Die Auswirkungen der Aufklärung

Nach Jahren stets zunehmender Bedeutung, nicht zuletzt gefördert durch kaiserliche und königliche Besuche, geriet auch Altötting im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts in den Einfluss aufklärerischer Gedanken. In der Folgezeit hatte das Wallfahrtswesen mit einer permanent zunehmenden Durchdringung durch staatliche sowie kirchliche Verordnungen zu kämpfen, die auf eine völlige Neuorientierung des Verständnisses von Religiosität zielten.

3.1. Orden und Bruderschaften

Das Wallfahrtswesen wurde in vormoderner Zeit maßgeblich nicht durch den lokal ansässigen Klerus, sondern durch angesiedelte Orden und eigens für diesen Zweck gegründete Bruderschaften, d.h. einer Kooperation kirchlicher Laien dominiert.12 So entstand 1581 unter Herzog Wilhelm V. mit dem wegweisenden Beinamen „der Fromme“ in München die Erzbruderschaft „Maria zu Alten Ötting“. Den bis zu 6000 Mitgliedern war unter Anderem alle vier Jahre eine Wallfahrt nach Altötting auferlegt, was die Bedeutung des Ortes landesweit steigerte.13 Unter dem Patronat des Landesherren begann hier eine Entwicklung, die auf eine enge Symbiose zwischen Thron und Altar hinwirkte und auch unter den nachfolgenden Wittelsbachern eine stete Erneuerung und Vertiefung erfuhr. Wenige Jahre vor Gründung dieser Bruderschaft besuchte der Theologe und Jesuit Petrus Canisius Altötting. Vor dem Hintergrund des Erstarkens des neugegründeten Jesuitenordens in den bairischen Residenzstädten, wiederum forciert durch Herzog Wilhelm V., kann es als naheliegend angesehen werden, dass dieser Besuch nicht zuletzt einer dauerhaften Niederlassung des Ordens in dem Wallfahrtsort diente.14 Nach den Reformationswirren, als die Zahl der Wallfahrer eklatant zurückgegangen war, betrachtete das Herzogshaus die aufstrebenden jesuitischen Seelsorgetätigkeiten mit Wohlwollen. Neben Religionsunterricht übernahmen die Patres ebenso Beichten ab, wie sie Missionstätigkeiten in der Umgebung durchführten15. Im Jahr 1653 wurde schließlich auch den Franziskanern, nicht zuletzt durch die stetige Zunahme der Pilgerströme, gestattet, ein eigenes Kloster in Altötting zu errichten. Hier lag der Ordensschwerpunkt bei caritativen Tätigkeiten und der Krankenpflege.16 Parallel hierzu entstanden am Wallfahrtsort selbst als auch in unmittelbarer Nachbarschaft mehrere geistliche Bruderschaften. Zur Betreuung der Wallfahrer der Ortsbevölkerung errichtete die dem Jesuitenorden nahestehende Marianische Kongregation eine Niederlassung in Altötting. Ebenfalls in die nachreformatorische Zeit fällt die Gründung dreier weiterer Bruderschaften, wobei deren Patronate einen Querschnitt der Lebenswirklichkeit des 17. Jahrhunderts darstellen: Der Verehrung des Heiligen Isidor als Patron der Bauern und für eine gute Ernte stand die Bruderschaft des Heiligen Sebastian zur Seite, welche sich der Pestkranken annahm. Die Josephibruderschaft schließlich widmete sich den Todkranken und Sterbenden17. Ohne Übertreibung lässt sich konstatieren, dass jeder Pilger seinen Hort, also seine spezielle Anlaufstelle am Wallfahrtsort hatte, welche ihn betreute und geistige sowie körperliche Unterstützung gewährte.

Zu einem ersten gravierenden Einschnitt in das florierende Bestehen der Orden und Bruderschaften führte die Aufhebung des Jesuitenordens im Jahr 1773. In der Schrift Breve dominus ac redemtor noster, verfasst von Papst Clemens XIV. , wurden dem Orden verschiedene Verfehlungen vorgehalten, die in ein Verbot der Jesuiten mündeten. Über die Durchsetzung des Verbots hatten die jeweiligen Landesherren zu wachen.18 Um einiges besser erging es hingegen den Bruderschaften, welche zwar 1768 verpflichtet wurden, eine landesherrliche Genehmigung einzuholen, ansonsten aber weiterbestehen konnten. Ein im Juni 1802 durch Kurfürst Max IV. Joseph gefordertes Gutachten zielte auf die Frage nach der Existenz unter den veränderten politischen und religiösen Bedingungen ab. Als Resultat dieser Bestandsaufnahme, an welcher auch ein Geistlicher Rat beteiligt war, wurde die Existenz der Bruderschaften zwar nicht untersagt, jedoch primär der Politik der Aufklärung untergeordnet. Somit wurden diese Verbindungen, wie Rebekka Habermas treffend bemerkte, zu „Agenten der Aufklärung“19.

[...]


1 Vgl. Bauer, R.: Bayerische Wallfahrt Altötting, S. 17

2 Vgl. Moser, P.: Altötting, S. 27f

3 Vgl. Schindler, H.: Große Bayerische Kunstgeschichte, Band 1, S. 79f

4 Vgl. Bauer, R.: Bayerische Wallfahrt Altötting, S. 21

5 Vgl. ebd, S. 21 und Moser, P.: Altötting, S. 29

6 Vgl. Moser, P.: Altötting, S. 17

7 Vgl. ebd, S. 54

8 Vgl. Bauer, R.: Bayerische Wallfahrt Altötting, S. 24

9 Vgl. Bauer, R.: S. 57f

10 Vgl. ebd. S. 28 und Moser, R.: S. 104

11 Vgl. www.altoetting.de/cms/willkommen_tour.phtml und www.bistum-passau.de/startseite/haus-papst-benedikt-xvi-neue-schatzkammer-und- wallfahrtsmuseum/der-wallfahrtsort-altoetting

12 Vgl. Schieder, W. / Sellin, V. (Hg.), S. 22

13 Vgl. Bauer, R.: Bayerische Wallfahrt AltöVtting, S. 97

14 ebd. S. 120f

15 ebd. S. 122

16 ebd. S. 124

17 Vgl. www.historisches-lexikon-bayerns.de

18 Vgl. Schlögl, R.: Alter Glaube und moderne Welt, S. 92

19 Vgl. Habermas, R.: Wallfahrt und Aufruhr, S. 123

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Die Altöttinger Wallfahrt zur Zeit der Aufklärung
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Historisches Institut)
Note
2,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
20
Katalognummer
V454699
ISBN (eBook)
9783668875180
ISBN (Buch)
9783668875197
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Betrachtung der Wallfahrtsgeschichte am Beispiel Altötting, vor allem hinsichtlich den aufklärerischen Tendenzen Ende des 18. Jahrhunderts
Schlagworte
Christentum, Wallfahrt, Altötting, Bayern
Arbeit zitieren
Ralph Manhalter (Autor), 2018, Die Altöttinger Wallfahrt zur Zeit der Aufklärung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/454699

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