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Repräsentation in der Krise. Philosophische Grundlagen und aktuelle Herausforderungen demokratischer Legitimation

Titre: Repräsentation in der Krise. Philosophische Grundlagen und aktuelle Herausforderungen demokratischer Legitimation

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2018 , 28 Pages , Note: 2

Autor:in: Alexander Bernthaler (Auteur)

Droit - Philosophie, Sociologie et Histoire du Droit
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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Demokratie

2.1. Demokratiebegriff

2.2. Gleichheit

2.3. Demokratie als gemischte Regierungsform

2.4. Direkte oder repräsentative Demokratie

2.5. Ausbau der direkten Demokratie?

3. Krise der Demokratie

4. Repräsentation

4.1. Verhältnis zwischen Repräsentation und Demokratie

5. Problemfelder der repräsentativen Demokratie

5.1. Das politische Problemfeld

5.2. Populismus

5.3. Medien

5.3.1. Fake News

5.4. Lobbyismus und Demokratie

6. Krise der Weimarer Demokratie – Analogie zur Gegenwart

6.1. Krise der Weimarer Demokratie

6.2. Vergleich der Weimarer Demokratie und gegenwärtigen Probleme

7. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Krise der repräsentativen Demokratie, indem sie zentrale theoretische Konzepte beleuchtet und die Auswirkungen gesellschaftlicher sowie medialer Entwicklungen auf das Vertrauen in politische Systeme analysiert. Dabei wird erörtert, inwiefern eine Krise der Repräsentation vorliegt, welche Rolle Populismus und Lobbyismus spielen und ob sich aus dem historischen Vergleich zur Weimarer Republik Lehren für die Gegenwart ziehen lassen.

  • Grundlagen von Demokratie, Gleichheit und Repräsentation
  • Die Krise des politischen Vertrauens und die Rolle von Partizipation
  • Einfluss von Populismus und Identitätspolitik auf die demokratische Kultur
  • Medialisierung von Politik, "Fake News" und die Rolle des Lobbyismus
  • Historische Analogie: Gefahren für die Demokratie am Beispiel der Weimarer Republik

Auszug aus dem Buch

5.1. Das politische Problemfeld

Wenn es nach der Politikwissenschaftlerin Chantal Mouffe geht, dann hätten die westlichen Demokratien ein falsches Verständnis betreffend das politische Geschehen, welches ein hohes Bedrohungspotenzial für die Demokratie habe. Die Hauptaussage aus ihrem Werk „Über das Politische“ ist, dass die Gegnerschaft in der Politik nicht verschwinde, sondern politische Debatten auf der moralischen Ebene gehalten würden. Es handle sich immer noch um eine „Wir-Sie Unterscheidung“ und zwar nicht mehr in der klassischen Konstellation „rechts-links“, sondern zwischen richtig und falsch. Mouffe ist davon überzeugt, dass diese Situation Risiken in sich berge.

Die antagonistische Dimension sei für sie ein konstitutives Element für das Politische, aber genau dieses Element gehe verloren, wenn man in der Politik immer Konsens oder Versöhnung anstrebe. Die Ursache für diesen Irrtum sei laut Mouffe die Hegemonie des Liberalismus, denn hier würde durch Rationalität ein Konsens erzeugt. Ein rationaler Konsens sei aber nicht möglich, denn Konsens basiere immer auf Ausschließung. Ein Konsens sei in der politischen Welt schon notwendig, aber sollte durch Dissens begleitet werden. Wichtige Themen, bei denen Konsens unabdingbar sei, seien ethisch-politische Werte wie Gleichheit und Freiheit, jedoch würde es immer Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der Umsetzung solcher Werte geben. Deshalb handle es sich hierbei nicht nur um technische Probleme, die von Experten gelöst werden sollen, sondern müsse eine Entscheidung zwischen den Alternativen getroffen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der Politikverdrossenheit ein und stellt die zentrale Forschungsfrage, ob in Österreich noch von einer funktionierenden repräsentativen Demokratie gesprochen werden kann.

2. Demokratie: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Demokratie, das Prinzip der Volkssouveränität, die Bedeutung der Gleichheit sowie die Unterscheidung zwischen direkten und repräsentativen Elementen.

3. Krise der Demokratie: Hier wird der Krisenbegriff theoretisch hergeleitet und die Demokratie als flexibles System beschrieben, das Krisen als notwendigen Bestandteil ihrer Entwicklung integrieren kann.

4. Repräsentation: Dieser Abschnitt definiert den Begriff der Repräsentation als rechtlich autorisierte Ausübung von Herrschaftsfunktionen und thematisiert das Vertrauensverhältnis zwischen Repräsentanten und Repräsentierten.

5. Problemfelder der repräsentativen Demokratie: Das Kapitel analysiert Herausforderungen wie den Populismus, die mediale Transformation ("Politainment"), die Problematik von "Fake News" und den Einfluss von Lobbyismus.

6. Krise der Weimarer Demokratie – Analogie zur Gegenwart: Der Autor zieht einen historischen Vergleich zur Weimarer Republik, um mögliche Gefahren für moderne demokratische Systeme durch Radikalisierung und Vertrauensverlust zu untersuchen.

7. Schlusswort: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass die Demokratie zwar unter Druck steht, aber durch Reformen und ein geschlossenes Vertrauensverhältnis zwischen den Akteuren zukunftsfähig bleiben kann.

Schlüsselwörter

Demokratie, Repräsentation, Populismus, Krise, Politikverdrossenheit, Lobbyismus, Medialisierung, Fake News, Volkssouveränität, Identitätspolitik, Weimarer Republik, Partizipation, Politische Bildung, Antagonismus, Rechtsstaatlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die gegenwärtigen Herausforderungen und die drohende Krise der repräsentativen Demokratie in westlichen Staaten, insbesondere mit Blick auf Österreich.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten zählen der Demokratiebegriff, das Verhältnis von Repräsentation, der Aufstieg des Populismus, die Medialisierung politischer Prozesse sowie der Einfluss von Interessenvertretungen.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob angesichts schwindender Wahlbeteiligung und sinkenden Vertrauens in Politiker in Österreich überhaupt noch von einer funktionierenden repräsentativen Demokratie gesprochen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Verfasser stützt sich primär auf eine politikwissenschaftliche und rechtsphilosophische Analyse sowie auf den historischen Vergleich zur Krise der Weimarer Demokratie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Repräsentationsbegriffs und eine detaillierte Untersuchung der aktuellen Krisensymptome, darunter populistische Strömungen und mediale Veränderungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die zentralen Begriffe umfassen Demokratie, Repräsentation, Populismus, Politikkrise, Lobbyismus und Medialisierung.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen "Wir" und "Sie" bei Chantal Mouffe eine Rolle?

Mouffe argumentiert, dass die Politik eine antagonistische Dimension benötigt; wird diese durch einen künstlichen Konsens verdrängt, entstehen Identitätskonflikte, die das demokratische System gefährden können.

Inwieweit lässt sich die heutige Situation mit der Weimarer Republik vergleichen?

Obwohl eine direkte Wiederholung ausgeschlossen ist, weist der Vergleich auf ähnliche Gefahren wie Systemkritik, gesellschaftliche Fragmentierung und einen gefährlichen Vertrauensverlust in die etablierten Institutionen hin.

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Résumé des informations

Titre
Repräsentation in der Krise. Philosophische Grundlagen und aktuelle Herausforderungen demokratischer Legitimation
Université
University of Vienna  (Rechtswissenschaften)
Note
2
Auteur
Alexander Bernthaler (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
28
N° de catalogue
V455020
ISBN (ebook)
9783668861114
ISBN (Livre)
9783668861121
Langue
allemand
mots-clé
Demokratie Krise Repräsentation Jura Rechtswissenschaften Recht Philosophie Rechtsphilosophie in der Legi Legitimation Volkssouveränität Republik Repräsentation in der Krise
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alexander Bernthaler (Auteur), 2018, Repräsentation in der Krise. Philosophische Grundlagen und aktuelle Herausforderungen demokratischer Legitimation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455020
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Extrait de  28  pages
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