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Healthcare-Marketing: Eine Untersuchung zu den Potenzialen und Grenzen des Gesundheitsmarketings bei Leistungserbringern und Kostenträgern im deutschen Gesundheitswesen

Título: Healthcare-Marketing: Eine Untersuchung zu den Potenzialen und Grenzen des Gesundheitsmarketings bei Leistungserbringern und Kostenträgern im deutschen Gesundheitswesen

Tesis de Máster , 2018 , 106 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Marc Castillon (Autor)

Economía de las empresas - Marketing en línea y fuera de línea
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Marketing spielt als Konzept sowohl für die kommerziellen Anbieter von Gesundheitsprodukten oder -dienstleistungen als auch für die herkömmlich primär nicht-kommerziellen Akteure am Gesundheitsmarkt, wie Ärzte, Krankenhäuser und gesetzliche Krankenkassen, eine wichtige Rolle. Die Entwicklungen in den verschiedenen Sektoren sind jedoch unterschiedlich weit fortgeschritten. Im Vergleich zu kommerziellen Pharmakonzernen und Medizintechnikunternehmen, die seit Jahrzehnten systematisch Marketing betreiben, setzt sich dieser Ansatz bei Ärzten, Krankenhäusern, Apotheken oder auch Krankenkassen erst sukzessiv durch. Den Anbietern wird zunehmend bewusst, wie sie durch ein geschicktes Marketing die Nachfrage nach ihren Gesundheitsleistungen fördern können.

Das Gesundheitsmarketing ist ein besonderer Marketingbereich. Noch vor 20 Jahren haben weder Ärzte oder Kliniken noch gesetzliche Krankenkassen aufgrund rechtlicher Beschränkungen in Form eines Werbeverbotes de facto effektives Marketing betreiben können. Vieles von dem, was vormals noch kritisch gesehen wurde, ist heute weitgehend gesellschaftlich akzeptiert und rechtlich zugelassen – dennoch existieren am Gesundheitsmarkt für ein Marketing der Leistungserbringer und der Kostenträger Beschränkungen.

An dieser Stelle setzt die vorliegende Arbeit an: Die Untersuchung arbeitet einerseits heraus, welche Grenzen – insbesondere rechtlicher, ethischer und versicherungssystemischer Art – für das Betreiben von Gesundheitsmarketing bestehen. Anderseits wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten das Gesundheitsmarketing unter Beachtung und Einhaltung dieser Grenzen bietet, um sich am deutschen Gesundheitsmarkt erfolgreich zu behaupten. In der Arbeit werden die Potenziale und Erfolgsfaktoren eines Gesundheitsmarketings der Leistungserbringer sowie der Kostenträger gegenüber ihrer jeweiligen Zielgruppe der Patienten bzw. der Versicherten strukturiert erfasst, skizziert und reflektiert.

Die zentrale Zielsetzung dieser Arbeit ist es, die Rahmenbedingungen und den Status quo des Healthcare-Marketings zu analysieren und bestehende Schranken sowie Potenziale zu reflektieren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Grundlagen der Untersuchung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Aufbau und Eingrenzung der Betrachtung

1.3 Methodik und wissenschaftliche Vorgehensweise

1.4 Forschungsstand

2 Zentrale Begriffe

2.1 Gesundheit

2.2 Gesundheitswesen und Gesundheitswirtschaft

2.3 Gesundheitsmarkt und Gesundheitsleistungen

2.4 Marketing

2.5 Gesundheitsmarketing und Healthcare-Marketing

3 Das deutsche Gesundheitssystem

3.1 Aufbau und Akteure

3.2 Grundprinzipien der sozialen Gesundheitsversorgung

4 Spezifika des Gesundheitsmarktes

4.1 Lage auf dem Gesundheitsmarkt

4.2 Gesundheitsmarkt als Markt

4.3 Gesundheitsmarkt als Wirtschafts- und Wachstumsfaktor

4.4 Marktentscheidende Kernfaktoren des Gesundheitsmarktes

5 Rahmenbedingungen des Healthcare-Marketings in Deutschland

5.1 Rechtlich-reglementarische Rahmenbedingungen

5.1.1 Beschränkungen für Leistungserbringer

5.1.2 Beschränkungen für Kostenträger

5.2 Ethische Beschränkungen

5.2.1 Arzt-Patienten-Beziehung im Gesundheitssystem

5.2.2 Ethische Handlungen im Healthcare-Marketing

5.2.3 Vertrauen als Leitlinie des Healthcare-Marketings

5.3 GKV-systemische Beschränkungen

5.3.1 Wettbewerb in der GKV

5.3.2 Solidarische Wettbewerbsordnung

6 Potenziale des Healthcare-Marketings in Deutschland

6.1 Potenziale für Leistungserbringer

6.1.1 Informationspolitik

6.1.2 Patientenmarketing

6.1.3 Zuweisermarketing

6.1.4 Ausgewählte Potenzialfelder

6.2 Potenziale für Kostenträger

6.2.1 Kundenloyalität und -zufriedenheit

6.2.2 Marktteilnehmer übergreifende Marketingstrategien

6.2.3 Marktteilnehmer bezogene Marketingstrategien

6.2.4 Schlüssige Marketingkonzeption

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Potenziale und Grenzen des Gesundheitsmarketings für Leistungserbringer und Kostenträger im deutschen Gesundheitswesen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Analyse der rechtlichen, ethischen und systemischen Rahmenbedingungen sowie der Identifikation von Strategien zur erfolgreichen Marktbehauptung unter Berücksichtigung der zunehmenden Kundenorientierung.

  • Analyse des deutschen Gesundheitssystems und dessen ökonomischen Rahmenbedingungen.
  • Untersuchung der rechtlichen Werbebeschränkungen (HWG, UWG, Berufsrecht).
  • Bewertung ethischer Herausforderungen und der Bedeutung von Vertrauen als Leitlinie.
  • Erforschung von Potenzialfeldern wie Digitalisierung, Telemedizin und Zuweisermarketing.
  • Entwicklung von Strategien zur Kundenbindung und Markenbildung in einem wettbewerbsintensiven Umfeld.

Auszug aus dem Buch

4.2 Gesundheitsmarkt als Markt

Ob der Marktbegriff auf das Gesundheitswesen übertragbar ist und Gesundheitsleistungen marktfähig sein können, wird in der Literatur kontrovers diskutiert. Kritiker verneinen dies. In der Vergangenheit wurde aufgrund der hohen Regulierungsdichte vom Gesundheitsmarkt als Nicht-Markt gesprochen, auf dem ein markt- und wettbewerbsorientiertes Handeln praktisch ganz und ein kundenorientiertes Handeln zumindest in weiten Teilen ausgeschlossen sei.

Heute wird makroökonomisch vielfach das Marktversagen – insbesondere in Bezug auf den Krankenhausmarkt – betont. Als Hauptargumente dienen die unvollkommene Informiertheit des Patienten sowie die häufig anzutreffende Monopolstellung von lokalen Anbietern. Faktisch führt dies zu einer reduzierten Auswahlmöglichkeit von Gesundheitsleistungen für die Patienten. Ferner sind auf dem Gesundheitsmarkt die Austauschbeziehungen von Anbietern und Nachfragern zum großen Teil um den zwischengeschalteten dritten Akteur ‚Kostenträger‘ erweitert. Auf einem vollkommenen Markt kann der Nachfrager Vor und Nachteile aller Angebote gegeneinander abwägen. Dieses Vorgehen ist auf dem Gesundheitsmarkt, der mit Diagnosen, Behandlungen und Therapien handelt, nur eingeschränkt möglich. In der Regel fehlen dem Patienten das Fachwissen und die Zeit, ärztliche Entscheidungen zu hinterfragen. Die Gefahr verzerrter Präferenzen, die Über- oder Unterschätzung des Nutzens einer Gesundheitsleistung, ist damit hoch. Folglich ist der Patient kaum in der Lage, selbst eine gute Entscheidung zu treffen, die auf ausreichenden Informationen beruht. Ohnehin weist der Markt für Gesundheitsleistungen starre Nachfrageelastizitäten auf. Beispielsweise würde ein mobiler, gesunder Mensch kein neues Kniegelenk erwerben und sich unnötig einer Operation unterziehen. Ein Patient mit einer Knieerkrankung hingegen zeigt eine vielfach höhere Zahlungsbereitschaft als der gesunde Mensch, da vom neuen Gelenk seine Beweglichkeit und folglich seine Lebensqualität entscheidend abhängt. Im Gesundheitssystem ist die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen aus Sicht des Patienten somit weitgehend preisunabhängig. Des Weiteren kann der Patient nicht kontrollieren, ob der Leistungserbringer den Behandlungsauftrag tatsächlich vollumfänglich in seinem Interesse erfüllt (sogenannte Principal-Agent-Beziehung).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Grundlagen der Untersuchung: Einführung in die Problemstellung des Gesundheitsmarketings und Definition der methodischen Vorgehensweise.

2 Zentrale Begriffe: Definition der grundlegenden Konzepte wie Gesundheit, Gesundheitswesen, Gesundheitswirtschaft und Marketing.

3 Das deutsche Gesundheitssystem: Detaillierte Darstellung des Aufbaus, der Akteure und der Prinzipien der sozialen Gesundheitsversorgung.

4 Spezifika des Gesundheitsmarktes: Analyse der Besonderheiten des Gesundheitsmarktes als Markt, seiner wirtschaftlichen Faktoren und marktkritischen Einflussgrößen.

5 Rahmenbedingungen des Healthcare-Marketings in Deutschland: Untersuchung der rechtlichen, ethischen und systemischen Einschränkungen für Marketingmaßnahmen.

6 Potenziale des Healthcare-Marketings in Deutschland: Aufzeigen von Wachstumschancen für Leistungserbringer und Kostenträger durch Informationspolitik, Markenbildung und Kooperationen.

7 Fazit: Zusammenfassende Reflektion der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Gesundheitsmarketings.

Schlüsselwörter

Gesundheitsmarketing, Healthcare-Marketing, deutsches Gesundheitssystem, Leistungserbringer, Kostenträger, Patientenmarketing, Zuweisermarketing, Wettbewerb, Heilmittelwerbegesetz, Patientenorientierung, Markenbildung, Digitalisierung, Telemedizin, Gesundheitswirtschaft, Versichertenloyalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Masterarbeit befasst sich mit der Analyse der Potenziale und Grenzen des Marketings im deutschen Gesundheitswesen, spezifisch angewandt auf Akteure wie Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Untersuchung?

Die Arbeit behandelt die rechtlichen Rahmenbedingungen (z. B. Heilmittelwerbegesetz), die systemischen Besonderheiten des deutschen Gesundheitssystems, ethische Aspekte der Arzt-Patienten-Beziehung sowie Strategien zur Marktpositionierung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, den Status quo des Healthcare-Marketings zu analysieren und aufzuzeigen, wie Akteure unter Einhaltung rechtlicher und ethischer Grenzen erfolgreich kundenorientiert agieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Abschlussarbeit, die auf einer systematischen Literaturanalyse basiert, um aktuelle Diskurse und Befunde zum Gesundheitsmarketing zu reflektieren und zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Systembedingungen, eine detaillierte Analyse der rechtlichen und ethischen Beschränkungen für Marketingaktivitäten sowie die Identifikation konkreter Potenziale wie Patienten- und Zuweisermarketing.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Zentrale Begriffe sind Gesundheitsmarketing, Patientensouveränität, Wettbewerbsvorteile, Rechtliche Beschränkungen, Gesundheitsökonomie und Kundenbindung.

Wie unterscheidet sich das Marketing für Krankenkassen von dem für Leistungserbringer?

Krankenkassen unterliegen spezifischen Regulierungen wie den Wettbewerbsgrundsätzen der GKV und müssen ihre Marketingausgaben durch das Wirtschaftlichkeitsgebot rechtfertigen, während Leistungserbringer primär durch standesrechtliche und heilmittelwerberechtliche Grenzen beschränkt sind.

Welche Rolle spielt die Digitalisierung für das Gesundheitsmarketing laut der Arbeit?

Die Digitalisierung bietet laut Arbeit erhebliche Potenziale, etwa durch Telemedizin, Online-Auftritte und Apps, die sowohl zur Qualitätssteigerung der Versorgung als auch zur stärkeren Patientenbindung beitragen können.

Final del extracto de 106 páginas  - subir

Detalles

Título
Healthcare-Marketing: Eine Untersuchung zu den Potenzialen und Grenzen des Gesundheitsmarketings bei Leistungserbringern und Kostenträgern im deutschen Gesundheitswesen
Universidad
University of Applied Sciences Berlin
Calificación
1,3
Autor
Marc Castillon (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
106
No. de catálogo
V455044
ISBN (Ebook)
9783668866720
ISBN (Libro)
9783668866737
Idioma
Alemán
Etiqueta
Healthcare-Marketing Gesundheitsmarketing Leistungserbringer Kostenträger Gesundheitswesen Gesundheitswirtschaft Medizinmarketing Krankenkassenmarketing Marketingethik Ärztliches Werbeverbot Gesundheitsmarkt Gesundheitsleistungen Marketing Gesundheitsversorgung GKV PKV Informationspolitik Patientenmarketing Zuweisermarketing Kundenloyalität Kundenzufriedenheit Kooperationen und Netzwerke Netzwerkmedizin horizontale Kooperation vertikale Kooperation integrierte Versorgung Patiententourismus Markenbildung Marke Markierungsvorteil Service- und Zusatzleistungen Wohlfühlleistungen ärztliche Beratungsleistungen Erster Gesundheitsmarkt Zweiter Gesundheitsmarkt Digitalisierung Telemedizin Online-Sprechstunde telemedizinische Verfahren Wettbewerber gerichtete Strategie Leistungserbringer gerichtete Strategie Lobbystrategie Wettbewerbsvorteilsstrategie Marktsegmentierungsstrategie Risikoselektionsstrategie Marktarealstrategie Beitragspolitik Leistungspolitik Kommunikationspolitik
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GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marc Castillon (Autor), 2018, Healthcare-Marketing: Eine Untersuchung zu den Potenzialen und Grenzen des Gesundheitsmarketings bei Leistungserbringern und Kostenträgern im deutschen Gesundheitswesen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455044
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