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Die "Krise der Arbeit" und Wege zu ihrer Überwindung

Title: Die "Krise der Arbeit" und Wege zu ihrer Überwindung

Term Paper , 2004 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Merle Rehberg (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
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In dem Maße, wie zunehmend Neue Technologien zum Einsatz kommen, die ausführenden Arbeitskräfte immer weitergehend durch Maschinen ersetzt werden und die Arbeitslosigkeit steigt, steigt auch das Empfinden einer Krise der Arbeit. Diese zum Teil schon als globale Sinnkrise der industriekapitalistischen Gesellschaften empfundene Krise soll in dieser Arbeit überblicksartig beleuchtet werden. Dabei wird zum einen der Bedeutungshorizont der Arbeit für das gesamte Leben des arbeitenden Subjekts aufgezeigt. Von hier aus soll versucht werden, den Rahmen einer Krise der Arbeit und der Arbeitsgesellschaft abzustecken; wobei explizit gefragt werden soll, ob sich die gegenwärtigen industriekapitalistischen Gesellschaften überhaupt in einer solchen Krise der Arbeit befinden. Zum andern werden einige bisher diskutierte Lösungsansätze für die gegenwärtige Krise skizziert und es wird gefragt, ob sie dieser in adäquater Weise begegnen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Fragestellung

1.2 Historische Verortung

2. Die „Krise der Arbeit“ und der Arbeitsgesellschaft

2.1 Der Bedeutungsrahmen der Arbeit für die arbeitenden Subjekte

2.2 Das Postulat vom Ende der Arbeit und der Arbeitsgesellschaft

3. Wege zur Überwindung der Krise

3.1 Arbeitszeitverkürzung und Umverteilung der Arbeit

3.2 Das staatlich garantierte Grundeinkommen

4. Zeit ist Geld! ? – ein Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die sogenannte „Krise der Arbeit“ im Kontext industriekapitalistischer Gesellschaften und analysiert, ob sich die Arbeitsgesellschaft tatsächlich in einer fundamentalen Krise befindet. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sich moderne Arbeitsmodelle auf das Individuum auswirken und welche Lösungsansätze, insbesondere durch Arbeitszeitmodelle und ein garantiertes Grundeinkommen, zur Bewältigung dieser Problematik beitragen können.

  • Bedeutung der Arbeit für das arbeitende Subjekt
  • Kritische Analyse des Postulats vom Ende der Arbeit
  • Herausforderungen durch Flexibilisierung und neue Arbeitszeitmodelle
  • Möglichkeiten der Arbeitszeitverkürzung und Umverteilung
  • Das Konzept des staatlich garantierten Grundeinkommens als Reformansatz

Auszug aus dem Buch

2.1 Der Bedeutungsrahmen der Arbeit für die arbeitenden Subjekte

Um das Ausmaß einer „Krise der Arbeit“ feststellen zu können, sollen zunächst die konkreten Arbeitsrealitäten derjenigen betrachtet werden, die scheinbar von dieser „Krise“ nicht betroffen sind: derjenigen nämlich, die Arbeit haben.

Hier interessiert besonders die Frage nach einer übergeordneten Instanz, mit der das Verhältnis zwischen Arbeitsphäre und Privatsphäre des Arbeitenden angemessen erfasst werden kann. Dabei erweist sich die Zeit, ihre Verteilung auf Arbeit und Erholung in der Alltagsrealität des Einzelnen, als nützlicher Indikator zur annähernden Erfassung des Bedeutungsrahmens der Arbeit für das Individuum in post-tayloristischen Arbeitsorganisationen und deregulierten Beschäftigungsverhältnissen der Gegenwart.

In einem Paper der Querschnittsgruppe „Arbeit und Ökologie“ am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung beschreiben Günter Voß die Wandlungen der Anforderungen an den Einzelnen in Bezug auf seine Zeit Einteilung. „Insbesondere neue flexible Arbeitszeitmodelle sowie neue räumliche Betriebsstrategien (neue Heimarbeit, Mobilarbeit, Satellitenbüros) lassen in verschiedenster Hinsicht die Grenzen zwischen betrieblich basierter `Arbeit` und privatem, heim- und familienbasiertem `Leben` unscharf werden“ Hervorhebung: Voß et al.]. Die Autoren sehen einen durch allgemeinen Wertewandel bedingten Trend zur immer stärkeren Forderung nach einer geringeren Trennung zwischen Arbeits- und Privatsphäre.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der Arbeitslosigkeit und die Definition von „Arbeit“ ein, wobei sie den Fokus auf Erwerbsarbeit legt und die Zielsetzung der Arbeit skizziert.

2. Die „Krise der Arbeit“ und der Arbeitsgesellschaft: Dieses Kapitel beleuchtet den Bedeutungsrahmen der Arbeit für Individuen sowie die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen des Postulats vom Ende der Arbeitsgesellschaft.

3. Wege zur Überwindung der Krise: Es werden Lösungsansätze diskutiert, namentlich Arbeitszeitverkürzung als Umverteilungsmodell sowie das Konzept eines staatlich garantierten Grundeinkommens.

4. Zeit ist Geld! ? – ein Fazit: Das Fazit resümiert die theoretischen Ansätze und bewertet die Praktikabilität eines Umdenkens in der Arbeitsbewertung hin zum Sozialwert einer Tätigkeit.

Schlüsselwörter

Arbeit, Erwerbsarbeit, Arbeitsgesellschaft, Krise der Arbeit, Arbeitszeitverkürzung, Grundeinkommen, Existenzsicherung, Flexibilisierung, Selbstmanagement, Industriekapitalismus, Arbeitsrealität, Privatsphäre, Umverteilung, Wertewandel, Humankapital.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die gegenwärtige „Krise der Arbeit“ in westlichen Gesellschaften und untersucht kritisch, wie sich veränderte Arbeitsstrukturen auf den Einzelnen und die Gesellschaft auswirken.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition von Arbeit, die Auswirkungen flexibler Arbeitszeitmodelle sowie die Möglichkeiten zur Entkopplung von Existenzsicherung und Erwerbsarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die „Krise der Arbeit“ zu beleuchten und zu hinterfragen, ob tatsächlich ein Ende der Arbeitsgesellschaft bevorsteht, während zugleich praktikable Lösungswege wie das Grundeinkommen diskutiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse und setzt sich diskursiv mit soziologischen Konzepten und aktuellen Lösungsansätzen zur Arbeitsmarktproblematik auseinander.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der individuellen Arbeitsrealitäten unter dem Zwang zum Selbstmanagement und eine gesellschaftspolitische Debatte über alternative Arbeitsmodelle.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt zusammenfassen?

Die zentralen Begriffe sind unter anderem Erwerbsarbeit, Grundeinkommen, Arbeitszeitverkürzung, Flexibilisierung und die ökonomische sowie soziale Bewertung von Arbeit.

Wie beeinflussen neue Technologien den Arbeitsbegriff in dieser Arbeit?

Neue Technologien ersetzen zunehmend ausführende Arbeitskräfte, was zu einem gesteigerten Empfinden einer globalen Sinnkrise führt und den Druck auf den Einzelnen zur flexiblen Zeitgestaltung erhöht.

Warum reicht der klassische Arbeitsbegriff laut der Arbeit nicht mehr aus?

Die Arbeit zeigt auf, dass für das gesellschaftliche Funktionieren viele unbezahlte Tätigkeiten in sozialen und familiären Bereichen essenziell sind, die durch den rein ökonomischen Fokus auf Erwerbsarbeit unterbewertet werden.

Was unterscheidet das staatlich garantierte Grundeinkommen von bisherigen Sozialmodellen?

Im Gegensatz zu reinen Grundsicherungsmodellen, die Erwerbsarbeit weiterhin als primäre Voraussetzung sehen, zielt das Grundeinkommen auf eine Entkopplung von Existenzsicherung und Erwerbsarbeit ab.

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Details

Title
Die "Krise der Arbeit" und Wege zu ihrer Überwindung
College
University of Hagen
Grade
1,0
Author
Merle Rehberg (Author)
Publication Year
2004
Pages
14
Catalog Number
V45505
ISBN (eBook)
9783638428972
ISBN (Book)
9783638772877
Language
German
Tags
Krise Arbeit Wege
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Merle Rehberg (Author), 2004, Die "Krise der Arbeit" und Wege zu ihrer Überwindung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45505
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