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Konzept zur Pflegedokumentation. Verfahrensanweisung der strukturierten Informationssammlung SIS im stationären Altenpflegebereich

Título: Konzept zur Pflegedokumentation. Verfahrensanweisung der strukturierten Informationssammlung SIS im stationären Altenpflegebereich

Texto Academico , 2018 , 13 Páginas , Calificación: sehr gut

Autor:in: Karl-Heinz Nickel (Autor)

Ciencias de la enfermería - Gestión de enfermería
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Den Kollegen möchte ich mit dieser Abschlussarbeit und dem Ansetzen einer Verfahrensanweisung in unseren Einrichtungen die Angst nehmen, sich mit dem Strukturmodell auseinanderzusetzen, dieses zu verstehen und dann zukünftig in unseren Einrichtungen als verbindliche Vorschrift anzuwenden.

Es war ein großer Vorstoß des Bundesministeriums für Gesundheit unter der Federführung des Pflegebeauftragten Karl- Josef Lauermann in Zusammenarbeit mit dem Projetbüro EinStep die Entbürokratisierung der Pflegedokumentation zu etablieren und damit die Pflegedokumentation, wieder auf ein akzeptables Maß zurückzuführen und vor allem doppelt und dreifach Dokumentationen zu vermeiden.

Die Benutzung der SIS setzt fachliche Kompetenzen und pflegefachliche Entscheidungsspielräume voraus, die optimal und Bewohnerbezogen genutzt werden müssen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ziele

3. Pflegeprozess

4. Verfahrensanweisung

5. Themenfelder

6. Risikomatrix

7. Verständigungsprozess und Maßnahmenplanung

8. Dokumentation und Berichteblatt

9. Evaluation

10. Eigene Einschätzung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Einführung des Strukturmodells in stationären Pflegeeinrichtungen durch eine fundierte Verfahrensanweisung zu unterstützen und den Mitarbeitern die Angst vor dem damit verbundenen Paradigmenwechsel zu nehmen. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch die Strukturierte Informationssammlung (SIS) eine fachlich fundierte, entbürokratisierte und bewohnerzentrierte Dokumentationspraxis etabliert werden kann.

  • Implementierung des Strukturmodells und der SIS
  • Entbürokratisierung der Pflegedokumentation
  • Methodik des bewohnerzentrierten Erstgesprächs
  • Verständigungsprozess und Maßnahmenplanung
  • Rolle der Bezugspflegefachkraft im Pflegeprozess

Auszug aus dem Buch

1.Einleitung

Hilfe, ich bin mit der Pflegedokumentation überlastet, ich habe das Gefühl ich dokumentiere nur noch für den MDK. Dies ist ein Satz, den ich in den vergangenen Jahren in meiner Tätigkeit als Staatlich geprüfter Altenpfleger in der Funktion als Wohnbereichsleitung und Praxisanleiter nur zu oft gehört habe. In vielen Gesprächen mit meinen Kollegen habe ich erfahren, dass sie schon fast angstgetrieben dokumentieren, um den Anforderungen des Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) und den Prüfbehörden wie der Prüfstelle des Landes Rheinland-Pfalz nach dem Landeswohnformen- und Teilhabegesetz (LWTG) gerecht zu werden. Es galt bis dato die Divise: Wer schreibt der bleibt und was nicht dokumentiert wurde, wurde auch nicht erbracht! Mir kommt es manchmal vor, als habe speziell die Altenpflege ihre Fachlichkeit in irgendeine abgeschlossene Schublade gesteckt und käme nicht, an diese heran, weil der Schlüssel verlegt wurde. Denn mit Fachlichkeit kann sich jeder Mitarbeiter erklären. Wir haben viel zu lange unsere vorgelegten Skalen und Tabellen ausgefüllt und dabei vergessen unsere Fachlichkeit zu verbalisieren und zu verschriftlichen.

Umso mehr habe ich mich als Verfasser dieser Arbeit gefreut, als ich von meinen Vorgesetzten vor einem Jahr erfahren habe, dass man das Strukturmodell als neuen Pflegeprozess und der damit verbundenen Pflegedokumentation in unseren drei Einrichtungen einführen will und diese mittlerweile implementiert hat. Viele meiner Kollegen haben nach wie vor Angst, dies nicht zu schaffen, weil es sich um einen Paradigmenwechsel in der Pflege handelt. Viele sind nach Jahren froh, den sechs Phasigen Pflegeprozess nach Fichter und Meier 1981 größtenteils zu kennen und diesen in den 13 Aktivitäten und Erfahrungen des Lebens (AEDLs) nach Monika Krohwinkel umsetzen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die persönliche Motivation des Autors und die Problematik der übermäßigen Bürokratisierung in der bisherigen Pflegedokumentation.

2. Ziele: Definiert die Anforderungen an die Bezugspflegefachkraft und erläutert die unterstützenden Maßnahmen in den Einrichtungen.

3. Pflegeprozess: Erläutert die historische Entwicklung des Strukturmodells und den neu interpretierten vierphasigen Pflegeprozess.

4. Verfahrensanweisung: Beschreibt den praktischen Ablauf des Einzugsmanagements und die initiale Erstellung der SIS.

5. Themenfelder: Detailliert die sechs Themenfelder der SIS mitsamt ihren jeweiligen Leitgedanken und Leitfragen zur Bewohnererfassung.

6. Risikomatrix: Erklärt die Ableitung pflegerelevanter Risiken aus den gewonnenen Informationen der SIS.

7. Verständigungsprozess und Maßnahmenplanung: Fokussiert auf die gemeinsame Planung von Pflegeleistungen unter Priorisierung der Bewohnersicht.

8. Dokumentation und Berichteblatt: Unterscheidet zwischen grund- und behandlungspflegerischen Tätigkeiten und präzisiert die Dokumentationspflichten.

9. Evaluation: Beschreibt den Prozess der Überprüfung und Anpassung der Maßnahmenplanung im Rahmen von Visiten oder Fallbesprechungen.

10. Eigene Einschätzung: Reflektiert die positiven Erfahrungen des Autors mit dem Strukturmodell und dem Paradigmenwechsel im Team.

Schlüsselwörter

Strukturmodell, SIS, Pflegedokumentation, Entbürokratisierung, Altenpflege, Pflegeprozess, Bezugspflege, Risikomatrix, Maßnahmenplanung, Bewohnerzentrierung, Qualitätsmanagement, Tagesstruktur, Fachlichkeit, Dokumentationssoftware, Paradigmenwechsel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der praktischen Einführung und Umsetzung des Strukturmodells zur Pflegedokumentation in stationären Altenpflegeeinrichtungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Strukturierte Informationssammlung (SIS), der vierphasige Pflegeprozess, die Entbürokratisierung sowie der Verständigungsprozess mit dem Bewohner.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Etablierung einer Verfahrensanweisung, die den Mitarbeitern Sicherheit im Umgang mit dem neuen Dokumentationsmodell gibt und eine fachlich fundierte, bewohnerorientierte Pflege fördert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse von Fachliteratur, Expertenstandards sowie der praktischen Anwendung des Strukturmodells unter Einbeziehung des Projektbüros EinStep.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung der SIS-Themenfelder, die Risikoeinschätzung, die bewohnerbezogene Maßnahmenplanung und die spezifische Handhabung der Dokumentation im Alltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Strukturmodell, SIS, Entbürokratisierung, Pflegeprozess, Bezugspflege, Risikomatrix und Maßnahmenplanung.

Wie unterscheidet sich die Dokumentation im Berichteblatt unter dem neuen System?

Im Berichteblatt werden nun ausschließlich Abweichungen zur geplanten Tagesstruktur oder Maßnahmenplanung dokumentiert, statt wie früher jede einzelne grundpflegerische Handlung.

Welche Rolle spielt die „Grundbotschaft“ des Bewohners?

Die Grundbotschaft ist zentral für das Erstgespräch; sie spiegelt die Sichtweise des Bewohners wider und dient als Basis für das weitere pflegerische Handeln, ohne dass der Bewohner im Redefluss unterbrochen werden soll.

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Detalles

Título
Konzept zur Pflegedokumentation. Verfahrensanweisung der strukturierten Informationssammlung SIS im stationären Altenpflegebereich
Curso
Weiterbildung zur Pflegedienstleitung
Calificación
sehr gut
Autor
Karl-Heinz Nickel (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
13
No. de catálogo
V455094
ISBN (Ebook)
9783668862968
ISBN (Libro)
9783668862975
Idioma
Alemán
Etiqueta
konzept pflegedokumentation beispiel verfahrensanweisung strukturierten informationssammlung altenpflegebereich
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Karl-Heinz Nickel (Autor), 2018, Konzept zur Pflegedokumentation. Verfahrensanweisung der strukturierten Informationssammlung SIS im stationären Altenpflegebereich, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455094
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