Stadtplätze. Kommunikationspunkte des öffentlichen Lebens

Städtebauliche Maßnahmen der Stadt Kiel anhand der Beispiele Rathaus-, Asmus-Bremer-, und Europaplatz mit Schwerpunkt auf deren maritime Ausprägung und Nutzungsmöglichkeiten


Bachelorarbeit, 2010
21 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitende Worte

2. Analyse der Stadtplätze und Erörterung der herausgearbeiteten Schwerpunkte
2.1 Rathausplatz
2.1.1 Raumanalyse
2.1.2 Verschiebung des Schwerpunkts?
2.2 Asmus-Bremer-Platz
2.2.1 Raumanalyse
2.2.1 Maritime Zeichen
2.3 Europaplatz
2.3.1 Raumanalyse
2.3.2 Gefäß der Möglichkeiten oder Einschränkung dieser?
2.3.4 Braucht Kiel also einen solch omnipotenten Platz gar nicht?
2.3.5 In Bewegung bleiben

3. Fazit

Bibliografie

1. Einleitende Worte

„In jüngster Zeit ist eine nervöse Krankheit konstatiert worden: die ,Platzscheu’“, stellte Camillo Sitte bereits 1909 fest.1 Er beschreibt das Unbehagen, welches manche Menschen beim Betreten und Überqueren großer, leerer Plätze empfinden. Schon zu damaliger Zeit bemängelte er, dass sich das Leben zunehmend in geschlossenen Räumen abspiele und weniger auf der Straße, im öffentlichen Raum und eben auf Stadtplätzen.

Und heute? Den häufig menschenleeren Freiräumen vor Repräsentationsbauten nach zu urteilen hat auch uns die „Platzscheu“ erfasst. Man unterscheidet heutzutage zwischen mehreren Arten von Plätzen, welche für Märkte, zum Parken oder oft lediglich als Vorplätze wichtiger Bauten dienen und somit zur Abkürzung für Fußgänger werden, die von A nach B gelangen, aber sicher nicht auf einem solchen Präsentierteller auch noch verweilen möchten. Eine ständig wechselnde „Bespielung“ gibt es kaum noch. Marktsituationen müssen nicht mehr unmittelbar in den Stadtraum integriert sein, lieber werden diese in den Außenraum verlagert (Citti-Park) und dort dankend angenommen.

Die Frage, inwiefern die Stadt Kiel versucht dem beschriebenen „Platzflucht-Verhalten“ entgegenzuwirken, soll im Folgenden anhand der Beispiele Rathaus-, Asmus-Bremer- und Europaplatz analytisch untersucht und erörtert werden. Aktuell wird im Gestaltungsrahmen des Stadtbauamtes Kiel über eine Ausbildung der „Platztriangel“, die sich aus diesen Plätzen bildet, sowie über eine Optimierung dieser diskutiert.2 (s. Abb. 1)

2. Analyse der Stadtplätze und Erörterung der herausgearbeiteten Schwerpunkte

2.1 Rathausplatz

2.1.1 Raumanalyse

Der Platz vor dem alten Rathaus3 ist in seiner Grundfläche rechteckig angelegt und in Richtung Kleiner Kiel offen. Das Rathaus nimmt die gesamte Kopfseite (Süd-West-Seite) ein. Mit Blick auf die, dem Platz zugewandte, Schauseite des Rathauses liegt rechterhand die Kieler Oper4 und links das Ahlmannhaus5. Diese drei Gebäude umschließen den Rathausplatz an drei Seiten und begrenzen ihn somit räumlich. Ahlmann- und Opernhaus sind nicht direkt an das Rathaus angegliedert, zwischen ihnen befindet sich die Straße Fleethörn. An der Seite des Ahlmannhauses verläuft eine weitere Straße, in die Fleethörn mündend. Zum Kleinen Kiel steigt die Bodenfläche um sechs Stufen an (sehr breit, eher Ebenen) und ist dadurch klar von der Rathausstraße abgegrenzt.

Das Verhältnis von Platzgröße und umliegender Bebauung wirkt ausgewogen. Insgesamt ist der Platz gut überschaubar. Zwar unterscheidet sich das Rathausgebäude in der Größe seines Grundkörpers nicht wesentlich von den anderen Platzanwärtern, dennoch beherrscht es klar den Raum. Durch seine Positionierung und den heraus stechenden Rathausturm wird seine Autorität unterstrichen. Man spricht somit von einem dominierten / orientierten Platz.6

Der Rathausturm ist 106 m hoch und außermittig, rechterhand des Mittelrisaliten positioniert. Er durchdringt den Gebäudeteil, in dem sich der Haupteingang befindet (s. Abb. 2). Dieser liegt ebenfalls nicht zentriert, sondern rückt „in Form eines geschlossenen Altans zur Seite“7 und ist über eine sechsstufige Treppe zugänglich. Von diesem Standpunkt aus verlief ehemals eine Blickachse diagonal über den Platz bis hin zur Kehdenstraße und somit zu historischem Marktplatz und Rathaus.8

Die Fassade des Mittelrisaliten, welcher um ein Geschoss höher ist als der restliche Gebäudekörper des Rathauses, weist auffällige Verzierungen und Gliederungselemente auf. Er „wird durch kolossale Wandpfeiler und eine ziervasenbesetzte Attika sowie die Verwendung von Werkstein besonders hervorgehoben,“9 ferner tauchen Muschelmotive als Zitate auf. Die groß angelegten Fenster werden durch Fensterkreuze gegliedert, eine Lochwirkung wird somit verhindert und die Ebene der Wand fortgeführt.10

Die bei allen drei Bauwerken vorhandenen Gesimse betonen die Horizontale und ziehen die gesamte Szenerie dadurch in die Breite. Sie bilden eine markante Linie, die sich über die ganze Fassadenfront fortsetzt. Den Gebäudeteilen wird somit auch an den durch Luftraum unterbrochenen Ecken des Platzes eine Zusammengehörigkeit gegeben. Die Gebäudekörper von Rathaus und Oper setzen sich aus vielen sich gegenseitig durchdringenden Einzelkörpern zusammen. Für das Rathaus ergibt sich daraus eine collagen-ähnliche Fassade.

Beim Opergebäude stechen besonders die Fenstergiebel des 1. Stocks ins Auge. Der Bühnenturm hingegen rückt trotz seiner Andersartigkeit in den Hintergrund. Diese Feststellung lässt sich mit den proportional sehr kleinen halbmondförmigen Fenstern begründen, welche die Fassade des Korpus geschlossen erscheinen lassen. Mit der ansonsten großen Fenstervielfalt des Hauptgebäudes kann der Turm daher nicht konkurrieren. Die kleinen Fenster auf dieser großen Fläche und das durch ein Gesims abgeteilte darüber liegende Fensterband, lassen die Fassade des Bühnenturms an die Undurchlässigkeit eines Gefängnisses erinnern. Zusätzlich wird dieser Eindruck durch die insgesamt blockartige und massive Wirkung des Operngebäudes untermauert. (s. Abb. 3)

Neben der Funktion als Repräsentationsfläche des Rathauses, wird der Platz11 heutzutage von Passanten hauptsächlich zur Überquerung auf kürzestem Weg genutzt. Bei Sitte findet man ein anschauliches Beispiel zur Überquerung eines Stadtplatzes, welches zugleich das „Freihalten der Mitte“12 und die Aufstellung von Monumenten und Kunstwerken erklärt: das Phänomen des Schneemannaufstellens.

„Diese Schneemänner stehen auf denselben Plätzen, auf welchen sonst unter Umständen nach alter Methode Monumente oder Brunnen zu erwarten wären. Wie kam nun diese Aufstellung zustande? Sehr einfach. Man denke sich den freien Platz [...] dicht beschneit, und hierhin und dorthin verschiedene Wege ausgetreten oder ausgefahren, so sind das die natürlichen, durch den Verkehr bereits gegebenen Kommunikationslinien, zwischen welchen dann, unregelmäßig verstreut vom Verkehre unberührte Flecke übrig bleiben, und auf diesen stehen unsere Schneemänner, weil nur dort der erforderliche reine Schnee gefunden wurde.“13

Nun geht man heutzutage zum Schneemannbauen sicherlich nicht mehr auf einen Stadtplatz sondern eher in den Park, jedoch kann man auch heute noch auf dem Rathausplatz diese bereits von Sitte beobachteten Bewegungsstrukturen wieder finden. Für die Analyse war die Tatsache hilfreich, dass der Platz auch am Tag der Beobachtung mit Schnee bedeckt war. Die Fußabdrücke im Schnee ermöglichten ein Erkennen der Hauptverkehrslinien. Eine verläuft parallel zum Rathaus über die Fleethörn in Richtung Asmus-Bremer-Platz. Die beiden anderen ziehen sich diagonal über den Platz. Somit wird die bereits geäußerte Annahme bestätigt, dass dieser hauptsächlich auf kürzestem Weg überquert wird. Die Analyse der Laufwege hat ergeben, dass diese sich nicht wie erwartet in der Platzmitte schneiden, sondern der Schnittpunkt versetzt liegt (s. Abb. 4). Dies lässt sich damit begründen, dass der Platz vonseiten des Ahlmannhauses durch eine hier bestehende Mauer erst in Höhe des Schwertträgers[14] zu betreten ist. Auf der gegenüberliegenden Seite ist der Platz ab der Ecke des Operngebäudes betretbar. Eine Symmetrie der Laufachsen ist somit nicht möglich.

Steht man an der offenen Seite des Platzes und schaut in Richtung Rathaus, erblickt man eine Glassäule, die ehemals das olympische Feuer beherbergte. „Sogar im Vitruv kann man es lesen, daß die Mitte nicht den Statuen, sondern den Gladiatoren gehört.“15 In diesem Fall gehört die Mitte also noch immer den (olympischen) „Gladiatoren“. Ihnen wurde 1972 ein Denkmal in die Mitte des Rathausplatzes gesetzt. Die Flamme wird jedes Jahr zur Kieler Woche entzündet. Durch ihre Höhe und den um sie herum auffällig gestalteten Bodenbelag hebt sich die Säule von ihrer Umgebung ab. Der Rathausplatz ist komplett gepflastert und weist durch die Verwendung unterschiedlich großer Steine eine Rasterung auf. Flächen, die durch die großen Steine gebildet werden, werden durch Linien kleinerer Steine oder solcher aus Gehwegplatten unterbrochen. Die Säule befindet sich im Zentrum eines mit kleinen Steinen ausgefüllten Kreises, in dem wiederum große Steinplatten sternförmig von ihr fortführen. Der Kreis ist außen durch zehn Poller begrenzt, wie man sie sonst zum Vertäuen von Schiffen kennt.

Die olympische Säule ist nicht das einzige Kunstelement des Platzes. Der Schwertträger stand einst inmitten einer nicht mehr erhaltenen Brunnenanlage.16 Diese befand sich am jetzigen Standort der Feuersäule. Im Zuge der Neugestaltung von Hense ist der Schwertträger in Richtung Ahlmannhaus an den Rand gerückt. Er steht dem Rathaus zugewandt, mit erhobenem Schwert, welches, wenn man direkt hinter ihm steht, eine Achse mit dem Rathausturm bildet (s. Abb.5).17

Weitere Elemente des Platzes sind drei weißen Fahnenmasten, seitlich der Flammensäule. Bei Nicht-Beflaggung treten sie sehr in den Hintergrund, nehmen somit keinen deutlich raumbegrenzenden Charakter an. Entlang des Ahlmannhauses schließen kugelförmige Straßenlaternen den Platz ab. Werbeträger gibt es hier so gut wie gar nicht - lediglich Aufsteller der Loge[18] und Schaukästen der Oper. Die Loge sowie der Ratskeller 19 fallen neben den pompösen Gebäuden kaum auf.

Insgesamt wird der Platz von dem Material Stein dominiert. Auf Bepflanzungen wurde gänzlich verzichtet. Dies verstärkt seine Ehrfurcht einflößende Wirkung und hält spontane Interaktionen und eine Eigeninitiative der Bürger damit fern. Lediglich eine durch die Stadt geregelte Benutzung wird angenommen (Flohmarkt u.a.). Die Stadt möchte hier die Kontrolle behalten.

2.1.2 Verschiebung des Schwerpunkts?

Durch die deutliche Hervorhebung der o.g. Säule scheint es so, als hätte sich der Fokus des eigentlichen Rathau splatzes verschoben.

Diese Annahme wird jedoch dadurch entschärft, dass die Neugestaltung des Platzes20 zum Anlass der Segelolympiade nicht nur die Positionierung der Flammensäule beinhaltete, sondern auch die terrassenartige Anhebung zum Kleinen Kiel. Diese „verändert die ursprüngliche Disposition: nicht Öffnung zum Wasser, sondern Rückwendung zum Rathaus.“21 Dies erscheint erst einmal paradox, da die Geste der olympischen Flamme durchaus eine weltoffene ist und es gerade im Falle einer Segelolympiade Sinn macht, dem Wasser (in diesem Fall dem Kleinen Kiel) zugewandt zu bleiben. Gleichzeitig gibt Hense dem Rathausplatz eine nie da gewesene Geschlossenheit. Der Platz ist von der Straße aus kaum wahrzunehmen, der Fokus liegt nun vollständig auf dem Rathaus, welches durch die eiserne Einfriedung fast wie eine Festung wirkt, dennoch über mehrere Treppen für jedermann zu betreten ist. Das Rathaus (wenn heute auch nur noch das „alte Rathaus“) bekommt seine Machtposition zurück (s. Abb.6).

Im Gegensatz zur heutigen Ausdehnung erstreckte sich der Kleine Kiel ursprünglich über die halbe Fläche des derzeitigen Platzes22 (s. Abb.7). Schon 1862 erwog man den Gedanken, das damalige Stadtzentrum aus der jetzigen Altstadt auszulagern und den „Neumarkt“23 mit einem neuen Rathaus als „Stadtkrone“24 zu schaffen. Die Verwirklichung erfolgte allerdings erst Anfang des 20. Jahrhunderts. Es ist anzunehmen, dass der damalige Stadtbaumeister Gustav Ludolf Martens sich die Stadt Hamburg und ihre städtebauliche Neugestaltung an der Binnenalster als Vorbild nahm: die Wasserfläche als Schmuckelement.25 Vor diesem Hintergrund bekommt die nord-östliche Anhebung des Platzes durch Hense noch einen zusätzlichen Symbolcharakter: ein aufgeschütteter Damm oder Wall zum Schutz gegen das Wasser. Der Kleine Kiel trat früher tatsächlich oft über die Ufer und die Anwohner mussten sich durch selbst gebaute Dämme vor ihm schützen.26

2.2 Asmus-Bremer-Platz

2.2.1 Raumanalyse

Eine andere Raumsituation findet man – geht man über die Fleethörn weiter in Richtung Fußgängerzone – beim Asmus-Bremer-Platz27 vor. Der nach dem ehemaligen Bürgermeister benannte Platz hat ein deutlich kleineres Format als der vorangegangene und ist zudem mehr in den belebten Stadtraum integriert. Es handelt sich hier abermals um einen halboffenen Platz, der eine Begehung von der Willestraße/Fleethörn aus zulässt. Damit ist eine Ecke des Platzes in den Straßenverkehrsraum geöffnet, eine weitere Öffnung besteht in Richtung Holstenstraße und bis zur Förde. Oft kann man von hier sogar die Stenaline sehen (s. Abb. 8). Die Grundfläche lässt sich aufgrund dieser Offenheit nicht deutlich begrenzen, mit einem gedachten Abschluss zur Willestraße würde sich ein Fünfeck bilden.

Das Verhältnis von Platz- und Bebauungsgröße erscheint auch hier auf den ersten Blick ausgewogen. Bei genauerer Betrachtung ist jedoch festzustellen, dass ein Großteil des Platzes stets im Schatten liegt. Dies wird verursacht durch die ihn beherrschende Umbauung. Zu dieser gehört zum einen das Haus der Kieler Nachrichten,28 an der Westseite befindlich und somit in Richtung Willestraße geöffnet. An der nordöstlichen Seite befindet sich das Gebäude der Commerzbank, diesem gegenüber ein fünfstöckiges, u.a. das Bekleidungsgeschäft Cubus[29] beherbergende, Gebäude. Cubus präsentiert sich nach außen durch eine Totalverglasung und schiebt sich zudem mit einer Ecke seitlich aus dem Gebäudekörper heraus in Richtung Platzmitte. Die Glasfassade liegt damit im Grundriss parallel zur gegenüberliegenden Fassade der Commerzbank. Zusätzlich bewirkt diese Verschiebung eine minimale atmosphärische Abtrennung des hinteren ruhigen vom vorderen belebten Bereich, welcher der Holstenstraße zugewandt ist.

[...]


1 Sitte, Camillo, Der Städtebau nach seinen künstlerischen Grundsätzen, Braunschweig/Wiesbaden 1909, 4. Auflage, S. 56.

2 Landeshauptstadt Kiel, Dezernat für Stadtentwicklung und Umwelt, Stadtplanungsamt (Hg.), Perspektiven für die Kieler Innenstadt. Rahmenkonzept, Kiel 2009, S. 57.

3 Architekt: Hermann Billing, 1907-1911.

4 Ehemals „Stadttheater“, Architekt: Heinrich Seeling, 1905-1907; Wiederaufbau: Heinrich Hansen, Guido Widmann, 1952-1953.

5 Architekten: H. Jaaks, Ludwig Stapf, 1925-1927; heute befindet sich darin eine Filiale der Deutschen Bank.

6 Vgl. Zucker, Paul, Town and Square. From the Agora to the Village Green, London/New York 1959, S. 8.

7 Mehlhorn, Dieter-J., Architekturführer Kiel, Berlin 1997, S. 109.

8 Ebd.

9 Ebd.

10 Vgl. Muthesiusschule Kiel, Fachbereich Gestaltung, Fachrichtung Architektur, Lehrgebiet Architekturgeschichte, Prof. Jürgen-Christian Otterbein, Kieler Fassaden der Jahrhundertwende. Eine zeichnerische Gestaltanalyse von Kieler Architekturstudenten. Ausstellung im Kieler Stadtmuseum 1989, Kiel 1989, S. 4.

11 Gelegentlich finden hier auch städtische Veranstaltungen statt: Internationaler Markt zur Kieler Woche, Flohmarkt, Eislaufbahn im Winter.

12 Sitte, Der Städtebau, S. 24.

13 Ebd. S. 26.

14 Bildhauer: Adolf Brütt 1912.

15 Sitte, Der Städtebau, S. 24.

16 Mehlhorn, Architekturführer Kiel, S. 108.

17 Weitere Kunst: bonne fée de maison (Bildhauer: Tauno Kangro, 2002), trollähnliche Skulptur die vor dem Abonnementbüro der Oper auf den Granitpodesten direkt unter dem Schild Rathausplatz platziert ist. Ihr Blick ist, wie der des Schwertträgers, auf das Rathaus gerichtet. Hinter ihr befindet sich eine alte Wasserpumpe, die wie abgestellt wirkt - als hätte man nicht gewusst, wohin damit.

18 Restaurant der Oper.

19 Restaurant, ins Rathausgebäude integriert, durch Arkaden zugänglich.

20 Durch Peter Hense, 1971-72.

21 Mehlhorn, Architekturführer Kiel, S. 108.

22 Vgl. Stoy, Vera, Kiel auf dem Weg zur Großstadt. Die städtebauliche Entwicklung bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, Kiel 2003 (Bau + Kunst, Schleswig-Holsteinische Schriften zur Kunstgeschichte, Bd. 6), S.133 ff.

23 Ebd. S. 145.

24 Ebd.

25 Ebd. S. 145-146.

26 Ebd. S. 136.

27 Architekt: Hinnerk Wehberg, 1979-82.

28 Architekten: Lossow, Viehweger; Fertigstellung: 1906.

29 Im Erdgeschoss und im ersten Stock befindlich.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Stadtplätze. Kommunikationspunkte des öffentlichen Lebens
Untertitel
Städtebauliche Maßnahmen der Stadt Kiel anhand der Beispiele Rathaus-, Asmus-Bremer-, und Europaplatz mit Schwerpunkt auf deren maritime Ausprägung und Nutzungsmöglichkeiten
Hochschule
Muthesius Kunsthochschule Kiel
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
21
Katalognummer
V455114
ISBN (eBook)
9783668862982
ISBN (Buch)
9783668862999
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stadtplätze, Städtebau, Stadtplanung, Öffentlicher Raum, Kiel, Kommunikation, Raumstrategien, Künstlerisches Forschen, Artistic Research, Design
Arbeit zitieren
Friederike Gloy (Autor), 2010, Stadtplätze. Kommunikationspunkte des öffentlichen Lebens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455114

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