Das Ringen um das Ich. Aspekte adoleszenter Identitätsentwicklung in "Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums" von B. A. Saénz


Term Paper (Advanced seminar), 2016
20 Pages, Grade: 1,3

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Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Die Verunsicherung der Identität während der Adoleszenzkrise in ‘Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums’
1. Einführung zum Identitätsbegriff
2. Die Adoleszenz als Phase der Identitätsdiffusion
3. Die Verarbeitung der Adoleszenzkrise in ‘Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums’
a. Der Modus
b. Narrative Identitätskonstruktion
c. Die Ablösung von der Mutter und die Annäherung an den Vater
d. Die Verteidigung des eigenen Raums
e. Die Aufdringlichkeit des Körpers
f. Das Zulassen der Liebe als Ausdruck erarbeiteter Identität
g. Die Struktur der autodiegetischen Erzählung

III. Ausblick

IV. Literatur

I. Einleitung

Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums ist ein Roman des 1954 in Mexiko geborenen und heute in den USA lebenden Schriftstellers und Lyrikers Benjamin Alire Sáenz. Für Jugendliche ab 14 geschrieben, wurde der Band 2015 in der Kategorie Jugendbuch für den Deutschen Jugendliteratur-Preis nominiert. In einer lyrischen und zugleich klaren Sprache wird aus autodiegetischer Perspektive oder in Dialogen zwischen Aristoteles, dem Grüblerischen, und Dante, dem Unbeschwerteren, Adoleszenzstoff erzählt: das Heben der noch unbekannten männlichen Identität im Spannungsfeld der Erwartungen und Normen von außen und den eigenen Ansprüchen und Träumen. Es geht um Sensibilität, Authentizität, Verdrängung – und Grenzen: „der Kulturen, Konventionen, Generationen, Geschlechter, Gefühle.“1 Der Prozess der Verortung ist langwierig, komplex und liegt irgendwo dazwischen – ‘zwischen’ den Kulturen (Mexico und Amerika), den Konventionen (Heterosexualität und Homosexualität), den Generationen (Eltern und Söhnen), den Gefühlen (Wut, Angst und Liebe). Die Protagonisten Aristoteles, kurz Ari, und Dante kämpfen mit- und gegeneinander im Grenzgebiet zwischen Kindheit und Erwachsensein, bis sie die Gewissheit haben, dass es wirklich ihr Leben ist, das sie leben müssen bzw. dürfen.

Nach einer kurzen Einführung zu den Begriffen der Identität und Adoleszenzkrise richtet sich der Fokus auf den Protagonisten Ari und seine innere Auseinandersetzung auf dem Minenfeld Identität in Form der autodiegetischen Erzählung. Doch vorab sollen einige grundlegende Gattungsaspekte dargelegt werden. Bei dem vorliegenden Roman Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums handelt es sich um einen sogenannten ‘Adoleszenzroman’. Günther Lange erläutert, dass der Terminus ‘Adoleszenzroman’ in Anlehnung an die angloamerikanische ‘adolescent novel’ gebildet wurde und hauptsächlich auf Romane des 20. und 21. Jahrhunderts angewendet wird, die sich mit dem Thema des Erwachsenwerdens beschäftigen. Der Adoleszenzroman ist eine internationale Gattung und seit Ende der 1980er Jahre – federführend unter Hans-Heino Ewers und dem Frankfurter ‘Institut für Jugendbuchforschung’ – zu einem zentralen Gegenstand jugendliterarischer Forschung geworden. Zwar lässt sich der Adoleszenzroman gegenüber den benachbarten Gattungen Bildungs-, Erziehungs- und Entwicklungsroman eindeutig abgrenzen, jedoch trifft diese Eindeutigkeit nicht mehr im Bezug auf das problemorientierte Jugendbuch zu, da hier die Übergänge teilweise fließend sind. Die Jeansliteratur und emanzipatorische Mädchenliteratur stellen heute integrative Bestandteile des Adoleszenzromans dar.2

Thematisch beschäftigt sich der Adoleszenzroman mit den Problemen des Erwachsenwerdens, seine Protagonisten befinden sich im Alter zwischen Vorpubertät und Postadoleszenz. Es handelt sich stets um Individuen, die äußerst differenziert dargestellt werden und durch eine existentielle Identitätskrise gehen auf ihrem Weg zu sich selbst. Der Adoleszenzroman ist problemorientiert und beschreibt gerade auch das Scheitern, die Brüche und die Schwierigkeiten im Entwicklungsprozess, den passenden Platz in der Gesellschaft zu finden.3

Der Begriff ‘Adoleszenz’ stammt aus der modernen Entwicklungspsychologie und Jugendsoziologie und ist deutlich weiter gefasst als der Begriff ‘Pubertät’. Pubertät meint nur den biologischen Prozess der physiologischen Entwicklung der Geschlechtsreifung. Der Terminus Adoleszenz aber bezieht sich auf den „langwierigen Prozess der Integration der Jugendlichen in die Welt der Erwachsenen“ und damit einen soziokulturell determinierten hochkomplexen Vorgang, der heute aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklungen vom 12. bis zum 30. Lebensjahr andauern kann.4 Adoleszenz ist „immer eine Schwellensituation und ein Kristallisationspunkt für die Aufhebung und Umstrukturierung vertrauter Schemata auf der Suche nach Identität“5. Kennzeichnend sind dabei zwei Grundtendenzen: „eine mehr nach innen, auf das eigene Selbst gerichtete, und eine nach außen, auf die Auseinandersetzung mit der soziokulturellen Umwelt bezogene“6, wobei die Bewältigung der Entwicklungsaufgaben nach Havighurst stets eine wesentliche Rolle spielt. In der ersten Phase der Adoleszenz richtet sich die Energie verstärkt nach innen und der Heranwachsende versucht, psychisch die körperlichen Veränderungen und die damit zusammenhängenden möglichen Verunsicherungen zu bewältigen. Damit einher geht eine verstärkte Selbstreflexion über die eigene Persönlichkeit, über den Status innerhalb der Peergroup und den potentiellen Platz in der Gesellschaft. In der zweiten Phase geht es dann um die konkrete Auseinandersetzung mit der Umwelt im Außen. Die Beziehungen zu den Gleichaltrigen und erste sexuelle Erfahrungen mit dem eigenen oder anderen Geschlecht sind jetzt hochrelevant.7 Darüber hinaus kommt es zu weiteren Ablösungsprozessen vom Elternhaus auch durch das Verdienen des ersten eigenen Geldes, die Ausbildungswahl und den eigenständigen Umgang mit Konsum, was die materielle Profilierung des Heranwachsenden entsprechend des eigenen Geschmacks allmählich ermöglicht und damit zur Selbstdarstellung des Individuums beiträgt. Wir werden im zweiten Teil sehen, auf welch vielfältige Weise diese angesprochenen Herausforderungen in Aristoteles und Dante eine Rolle spielen.

Annette Wagner führt in ihrer Dissertation ‘Postmoderne im Adoleszenzroman der Gegenwart’ konkrete Merkmale der Gattung an: die Beschränkung des Romangeschehens auf einen oder mehrere jugendliche Helden; die Beschreibung der Adoleszenzphase über die komplette Romanlänge; die Identitätssuche des (traditionellerweise) männlichen Protagonisten als das zentrale Motiv8, die durchaus auch krisenhaft dargestellt wird und an den Entwicklungsaufgaben Havighursts orientierte Problemstellungen umfasst; die Identitätsentwicklung als offener Prozess und nicht als Finden einer gesicherten festen Identität; die Einzigartigkeit der Protagonisten im Gegensatz zur Typisierung der Figuren im problemorientierten Jugendroman; der Verzicht auf eine vielgestaltige äußere Handlung zugunsten der Fokussierung auf die Psyche der Protagonisten; der Einsatz eines Ich-Erzählers statt eines auktorialen Er-Erzählers.9 All diese Merkmale treffen auf Aristoteles und Dante zu und fließen in die Textanalyse ein.

In der Forschung wird der Adoleszenzroman in die Typologien ‘klassischer Adoleszenzroman’, ‘moderner Adoleszenzroman’, ‘postmoderner Adoleszenzroman’ und ‘Adoleszenz- und Popliteratur’ eingeteilt und entsprechend beschrieben10, wobei sich der moderne Adoleszenzroman seit den 1970ern bis in die 80er Jahre, der postmoderne Adoleszenzroman und die Popliteratur seit den 90er Jahren herausgebildet haben. Annette Wagner gibt einen differenzierten Überblick in Tabellenform über die drei Typologien klassischer/traditioneller, moderner und postmoderner Adoleszenzroman und schickt dabei die wertvolle Bemerkung voraus, dass dies nur idealtypische Erzählmodelle seien, die nicht auf Epochenbegriffen beruhten, sondern dazu dienten, bestimmte literarische Schreibweisen zu charakterisieren.11 In diesem Zusammenhang zitiert sie Heinz-Günther Vester, dessen Aussage für die Einordnung des zu besprechenden Romans wesentlich ist:

Es gibt keinen normativen Kanon postmoderner Literatur. Zwischen modernem und postmodernem Roman existieren keine festen Grenzen, beide liegen eher auf einem Kontinuum. Dieses Kontinuum ist nicht eindimensional, sondern wird durch mehrere Unterscheidungskriterien gebildet.12

Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums liegt auf diesem Kontinuum, wenn sich auch vor allem Merkmale des modernen Adoleszenzromans wiederfinden. Thematisch weist der Roman die drei von Günter Lange als charakteristisch für den modernen Adoleszenzroman genannten Schwerpunkte auf: Liebe/Sexualität, die Suche nach der eigenen Identität und die Beziehung zwischen den jugendlichen Protagonisten und den Eltern.13 Allerdings spielen auch Themen, die Lange als weniger häufig oder sogar marginal für den modernen Adoleszenzroman erkennt, eine Rolle, nämlich Straffälligkeit, Drogen- und Alkoholkonsum und Krankheit. Im Gegensatz zum postmodernen Adoleszenzroman werden Sexualität, Alkohol- und Drogenkonsum sehr subtil und keinesfalls tabulos und enthemmt beschrieben. Die Experimente mit Drogen und Alkohol bleiben vorsichtig und dienen nur marginal zur Selbstfindung, sexuelle Erfahrungen beschränken sich auf Küsse und interessieren Ari ausschließlich im Zusammenhang mit der geliebten Person – Ileana oder Dante. Weiterhin dominiert eine innere und in chronologischer Abfolge erzählte Handlung über den Zeitraum von circa einem Jahr. Die autodiegetische Erzählperspektive ist – von den Briefen Dantes an Ari abgesehen – vorherrschend und nicht das multiperspektivische Erzählen des postmodernen Adoleszenzromans.14 Es gibt zwar intertextuelle Verweise auf Fremdreferenzen wie Literaturklassiker von Ernest Hemingway, Tolstoi, William Carlos Williams und W. S. Merwin und es werden immer wieder Songtexte und Werke aus der bildenden Kunst aufgerufen. Doch auch wenn ab und an einzelne Songlyrics oder Gedichtzeilen zitiert werden und die graphische Darstellung des Textes durch Kursivdruck oder leere Zeilen aufgelockert wird, bleibt die Chronologie der Erzählung erhalten. Statt der Darstellung sinnentleerten Konsums als lustvollem Zeitvertreib oder zur Selbstbestätigung wie im postmodernen Roman sind Sinnfragen, Ästhetik und Selbstreflexion in Aristoteles und Dante zentral. Trotz des vorherrschend lyrisch-melancholischen Tons des Romans überwiegt am Ende optimistische Authentizität und steht damit diametral zu „Trauer und Zynismus angesichts der Unmöglichkeit von Authentizität“, wie für den postmodernen Roman beschrieben15, denn Ari erkennt, dass er ein „freier Mann“ ist und Dante Quintana liebt.16

II. Die Verunsicherung der Identität während der Adoleszenzkrise in ‘Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums’

1. Einführung zum Identitätsbegriff

Das Thema Identitätsfindung wird seit den Ursprüngen der Menschheit dargestellt, reflektiert und diskutiert. Hochgradig problematisiert wird ‘das’ Konzept von Identität seit der Postmoderne. Das postmoderne Selbst wird nun als dezentriert und relativiert begriffen als Folge der Umbruchserfahrungen in den spätmodernen Gesellschaften, die eine Auflösung der Kohärenzgarantien mit sich bringen. Heiner Keupp beschreibt in seinen Überlegungen zur Konstruktion von Identität, der so genannten ‘Patchwork-Identität’, die Dissoziierung der gesellschaftlichen Grundlagen, indem sich nationale und ethnische Identitäten auflösen und Geschlechts- und Körperbilder in Frage gestellt werden.17 Doch auch wenn es zur Zersetzung der ‘Meta-Erzählungen’ (Lyotard) kommt, bleibt das Subjekt gefragt, ein „Netz aus kontingenten Beziehungen, ein Gewebe, das sich rückwärts in die Vergangenheit und vorwärts in die Zukunft erstreckt“ zu weben. Dieses Netz wird aus Bedeutung stiftenden Geschichten geflochten, die dem Subjekt dabei helfen sollen, sein jeweiliges Verständnis von sich selbst und der Welt zu erwerben und die das Erleben von Kohärenz ermöglichen. Das Fehlen von Kohärenz- und Kontinutitätserfahrungen dagegen führt laut Keupp zu schwer wiegenden gesundheitlichen Konsequenzen.18

Eine besonders hochgradige Verunsicherung der Identitätserfahrung müssen Heranwachsende während der Adoleszenzkrise bewältigen. Wie schmerzhaft und mühsam das Ringen um eine gelingende Identitätskonstruktion sein kann, wird im Roman Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums besonders eindrücklich an der Figur des Aristoteles’ dargestellt, der unter der körperlichen Transition vom Kind zum jungen Mann leidet und mit dem eigenen Körper, dem Aufkeimen sexueller Lust und der Hingezogenheit zum gleichen und anderen Geschlecht intensiv ringt. Dieses Ringen und (Ver)zweifeln ist der thematische Faden des Romans und findet im Text im Dialog der Figuren, in den Reflexionen Aris und im ‘Text im Text’, dem Tagebuch Aris, statt.

Eines Tages wachte ich auf, ging ins Bad und musterte mich im Spiegel. Wer bist du? Ich ging in die Küche. Meine Mutter saß da, trank Kaffee und überflog ihren Stundenplan für das neue Schuljahr. [...] Das Morgenlicht fiel in die Küche. In diesem Licht sah sie jung aus. Ich fand sie richtig schön. Sie war schön. Ich beneidete sie. Sie hatte immer genau gewusst, wer sie war. Ich hätte sie gern gefragt: Mom, wann weiß ich, wer ich bin? Aber ich schwieg.

Ich ging mit den Krücken in mein Zimmer zurück und holte mein Tagebuch heraus. Ich hatte seit einiger Zeit nicht mehr hineingeschrieben, wahrscheinlich aus Angst, meine ganze Wut würde sich einfach über die Seiten ergießen. [...] Ich versuchte, nicht nachzudenken und fing einfach zu schreiben an: [...]

- Ich möchte einen Hund, den ich jeden Tag ausführen kann.
- Jeden Tag gehen! Eine herrliche Vorstellung.
- Ich weiß nicht, wer ich bin. (A&D, S. 161f)

Die These Heiner Keupps, dass das Begreifen der biographischen Zusammenhänge grundlegend wichtig ist für die Bildung einer stabilen Identität, wird in Aristoteles und Dante bestätigt: Ari beschäftigt sich immer wieder von Neuem in vielfältigen Kontexten mit der Frage „Wer bin ich?“ und seiner Herkunft. Nicht nur die Frage nach der ethnischen Zugehörigkeit spielt eine beinahe quälende Rolle, sondern noch viel mehr das Geheimnis um den totgeschwiegenen Bruder, das lastende Schweigen des Vaters über die traumatischen Wunden des Vietnamkrieges oder die merkwürdige Außenseiterposition der freundlichen Tante Ophelia in der Familie.

[...]


1 Knödler 2014.

2 Lange 2011, S. 147. Eine Bestimmung der Gattungen nimmt Günter Lange auf den S. 147-150 vor.

3 Lange, Günter 2011, S. 151.

4 Lange 2011, S. 152f.

5 Wagner 2007, S. 48.

6 Lange 2011, S. 152: Zitat von Horst Nickel.

7 Lange 2011, S. 153.

8 Wagner 2007, S. 47: Im traditionellen Adoleszenzroman handelt es sich ausschließlich um männliche Protagonisten, heute verstärkt auch um weibliche.

9 Wagner 2007, S. 47f.

10 Lange 2011, S. 158-164.

11 Lange 2011, S. 419-429.

12 Vester nach Wagner 2007, S. 109.

13 Lange 2011, S. 160.

14 Wagner 2007, S. 422.

15 Wagner 2007, S. 429.

16 Auf Belege soll an dieser Stelle noch verzichtet werden. Doch wird dies in der Textanalyse nachgeholt.

17 Keupp 1999, S. 46f.

18 Keupp 1999, S. 56, S. 59.

Excerpt out of 20 pages

Details

Title
Das Ringen um das Ich. Aspekte adoleszenter Identitätsentwicklung in "Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums" von B. A. Saénz
College
LMU Munich  (Institut für Deutsche Philologie)
Course
Aktuelle Kinder- und Jugendbuchromane
Grade
1,3
Author
Year
2016
Pages
20
Catalog Number
V455181
ISBN (eBook)
9783668860797
ISBN (Book)
9783668860803
Language
German
Tags
Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums, Benjamin Alire Saènz, Deutscher Jugendliteraturpreis, Identität, Adoleszenz, Coming of age, Homosexualität, Coming out, Jugendbuch
Quote paper
Marie Annette Laufer (Author), 2016, Das Ringen um das Ich. Aspekte adoleszenter Identitätsentwicklung in "Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums" von B. A. Saénz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455181

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