Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Historia universal - Antigüedad

Die Abdankung Kaiser Diokletians im Spiegel zeitgenössischer Quellen. Einblicke in die spätantike Geschichtsschreibung

Título: Die Abdankung Kaiser Diokletians im Spiegel zeitgenössischer Quellen. Einblicke in die spätantike Geschichtsschreibung

Trabajo Escrito , 2012 , 11 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Clemens Wandke (Autor)

Historia universal - Antigüedad
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Abdankung Diokletians und wird die Ansichten von vier spätantiken Geschichtsschreibern und Historikern zu diesem Vorgang analysieren, sowie Gründe für deren Bewertungen liefern.

Dabei handelt es sich um Aurelius Victor, Eutrop, Orosius und Zosimos. Hierbei soll der Schwerpunkt vor allem darauf liegen, wie die Autoren die Abdankung beurteilen und welche Gründe sie anführen.

Im abschließenden Teil werden die Sichtweisen der vier Autoren zusammengetragen und miteinander verglichen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Vergleich der historischen Autoren

2.1 Aurelius Victor

2.2 Eutrop

2.3 Orosius

2.4 Zosimos

3 Zusammenfassung des Vergleichs

4 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit analysiert die historische Bewertung der Abdankung Diokletians durch vier spätantike Geschichtsschreiber. Ziel ist es, die unterschiedlichen Sichtweisen, Gründe für die jeweilige Beurteilung und die Rolle der Autoren (wie ihre religiöse Zugehörigkeit oder berufliche Laufbahn) herauszuarbeiten und miteinander zu vergleichen.

  • Die Abdankung Diokletians und die tetrarchische Ordnung
  • Analyse der Historiker Aurelius Victor und Eutrop
  • Betrachtung der christlichen Perspektive durch Orosius
  • Untersuchung der kritischen Sichtweise von Zosimos
  • Vergleichende Zusammenfassung der unterschiedlichen Urteile

Auszug aus dem Buch

2.1 Aurelius Victor

Aurelius Victor wurde um 320 geboren und stammte aus einer nordafrikanischen Provinz des römischen Reiches. Trotz bäuerlicher und ärmlicher Herkunft erhielt er eine sehr gute Ausbildung. Er verdankte seine spätere Karriere den Studien, die ihn 337 n.Chr. nach Rom führten, wo er vermutlich zu einem Juristen ausgebildet wurde. Er war Heide, weshalb er vom nicht-christlichen Kaiser Julian gefördert wurde. Als Julian starb, verlor Aurelius Victor 365 sein Amt als Statthalter der Provinz Pannonia Secunda. 389 n.Chr. wurde er von Kaiser Theodosius I. zum Stadtpräfekten von Rom ernannt.

Aurelius Victor verfasste 360/361 n.Chr. das Werk „Historiae abbreviatae“, welches ebenfalls als „Liber de Caesaribus“ oder „Caesares“ bekannt ist. Es ist die einzige erhaltene Schrift von ihm. Darin kritisierte er die Zustände der späten Kaiserzeit von Augustus 337 n.Chr. bis Constantius II. 361 n.Chr. und stellte die verschiedenen Kaiser vor. Besonders zu beachten ist, dass er die beschriebenen Persönlichkeiten vor allem nach ihrem Bildungsstand beurteilte. Außerdem zeigte er seine Ablehnung gegenüber einer militärischen Übermacht und lässt die Rolle des Christentums und der Kirche unberücksichtigt. Sein Werk schrieb er in einem klassizistischen, sehr anspruchsvollen Latein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Etablierung der Tetrarchie unter Diokletian ein und stellt die Forschungsfrage bezüglich der spätantiken Rezeption seines Rücktritts.

2 Vergleich der historischen Autoren: Die vier Autoren Aurelius Victor, Eutrop, Orosius und Zosimos werden hinsichtlich ihrer Biografie, ihres Werkes und ihrer spezifischen Beurteilung der Abdankung Diokletians detailliert untersucht.

3 Zusammenfassung des Vergleichs: In diesem Kapitel werden die unterschiedlichen Perspektiven der Historiker einander gegenübergestellt, wobei insbesondere die Divergenz zwischen heidnischer Würdigung und christlicher sowie kulturpessimistischer Kritik hervortritt.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und hebt hervor, dass die Bewertung Diokletians durch die Autoren stark von deren politischem, religiösem und zeitgenössischem Hintergrund geprägt ist.

Schlüsselwörter

Diokletian, Tetrarchie, Römische Geschichte, Abdankung, Aurelius Victor, Eutrop, Orosius, Zosimos, Spätantike, Geschichtsschreibung, Kaiser, Historiker, Quellenanalyse, Machtverzicht, Staatsreform

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Rücktritt des Kaisers Diokletian und der Frage, wie vier verschiedene spätantike Historiker dieses für die römische Geschichte einzigartige Ereignis bewertet haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das tetrarchische Herrschaftssystem, die historische Persönlichkeit Diokletians und die historiographische Aufarbeitung seines Rücktritts im 4. bis 6. Jahrhundert.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Gründe für die unterschiedlichen Interpretationen der Abdankung durch Aurelius Victor, Eutrop, Orosius und Zosimos herauszuarbeiten und die historiographischen Sichtweisen zu vergleichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der historischen Quellenanalyse, um die Aussagen der antiken Autoren in ihren zeitgeschichtlichen und persönlichen Kontext einzuordnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Porträts der vier Historiker sowie eine Analyse ihrer spezifischen Berichte über die Abdankung Diokletians.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Tetrarchie, Spätantike, Diokletian und antike Geschichtsschreibung definiert.

Warum bewerten heidnische Autoren wie Aurelius Victor Diokletian positiver?

Es wird vermutet, dass eine engere Bindung zum römischen Establishment und ein klassisches Bildungsverständnis dazu führten, dass diese Autoren Diokletians Reformen und Machtverzicht eher als Ausdruck von Charakterstärke interpretierten.

Welchen Einfluss hatte das Christentum auf die Sichtweise von Orosius?

Da Orosius aus einer dezidiert christlichen Perspektive schrieb, ordnete er das Wirken Diokletians, unter dessen Herrschaft Christen verfolgt wurden, kritisch ein, was zu einer deutlich kürzeren und distanzierteren Darstellung führte.

Warum wird Zosimos' Sicht als besonders kritisch eingestuft?

Zosimos sah den Niedergang des Römischen Reiches als direkte Folge der Vernachlässigung traditioneller Kulte; für ihn war Diokletians Reformansatz zum Scheitern verurteilt, weshalb er dem Rücktritt kaum Bedeutung beimaß.

Final del extracto de 11 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Abdankung Kaiser Diokletians im Spiegel zeitgenössischer Quellen. Einblicke in die spätantike Geschichtsschreibung
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz
Calificación
2,3
Autor
Clemens Wandke (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
11
No. de catálogo
V455237
ISBN (Ebook)
9783668883895
ISBN (Libro)
9783668883901
Idioma
Alemán
Etiqueta
abdankung kaiser diokletians spiegel quellen einblicke geschichtsschreibung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Clemens Wandke (Autor), 2012, Die Abdankung Kaiser Diokletians im Spiegel zeitgenössischer Quellen. Einblicke in die spätantike Geschichtsschreibung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455237
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  11  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint