Diese Arbeit behandelt allgemein Themen der Bwl wie die Jahresabschlussanalyse, Kostenrechung und das Controlling.
Inhaltsverzeichnis
1 JAHRESABSCHLUSSANALYSE
1.1 Teilanalysen der Jahresabschlussanalyse
1.1.1 Vertikale Strukturanalyse (Passivseite) für 2015 und 2016
1.1.2 Kurzfristige Finanzanalyse für 2015 und 2016
1.1.3 Erfolgsanalyse (Rentabilitätskennzahlen) für 2015 und 2016
1.2 Wirtschaftliche Entwicklung
2 CONTROLLING
2.1 Entwicklung eines Kennzahlensystems
2.2 Entwicklung eines Controllingsystems
2.3 Interpretation Controllingsystem
3 KOSTENRECHNUNG
3.1 Zuschlagskalkulation
3.2 Deckungsbeitragsrechnung
3.3 Interpretation einer Deckungsbeitragssituation
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die finanzielle Lage und operative Effizienz eines Unternehmens mittels fundierter betriebswirtschaftlicher Analyseinstrumente transparent zu machen. Dabei steht die Untersuchung der Bilanzstruktur, der kurzfristigen Finanzlage sowie der Kosten- und Ertragssituation der XY GmbH im Fokus, um auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse strategische Handlungsempfehlungen für die Unternehmenssteuerung abzuleiten.
- Analyse von Jahresabschlusskennzahlen und vertikale Strukturanalyse
- Entwicklung und Interpretation eines unternehmensspezifischen Kennzahlensystems
- Anwendung der Zuschlagskalkulation zur Preisgestaltung
- Einsatz der Deckungsbeitragsrechnung zur Erfolgsanalyse von Geschäftsbereichen
- Bewertung von Investitionen und deren Auswirkungen auf die Liquidität
Auszug aus dem Buch
3.3 Interpretation einer Deckungsbeitragssituation
Unter Anwendung der Deckungsbeitragsrechnung wird nur ein bestimmter Teil der Gesamtkosten den jeweiligen Kostenträgern zugeordnet (Coenenberg, Fischer, & Günther, 2009, S. 185). Unterschieden wird unter anderem zwischen der einstufigen – und der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung (Wöhe & Döring, 2005, S. 1126 ff.).
Bei der einstufigen Deckungsbeitragsrechnung (Deckungsbeitrag I) werden die Kosten in fixe – und variable Kosten unterteilt (Coenenberg, Fischer, & Günther, 2009, S. 186). Während die variablen Kosten vom jeweiligen Teilumsatz abgezogen werden (Fandel, Fey, Heuft, & Pitz, 2004, S. 221), gilt es die fixen Kosten über die Summe des Deckungsbeitrages auszugleichen (Macha, 2010, S. 170). Diese Version der Deckungsbeitragsrechnung ordnet den Kostenträgern also nur die variablen Kosten zu, während die fixen Kosten den Deckungsbeiträgen am Ende als ein Kostenblock gegenübergestellt werden. Die einstufige Deckungsbeitragsrechnung macht vor allem in kurzfristigen Situationen Sinn, da nur variable Kosten dann entscheidungsrelevant sind, während fixe Kosten konstant bleiben und unausweichlich gedeckt werden müssen (Coenenberg, Fischer, & Günther, 2009, S. 186).
Die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung (Deckungsbeitrag II) hingegen befasst sich mit eben diesem Fixkostenblock und zerlegt ihn in mehrere Schichten (Buchholz & Gerhards, 2009, S. 121). Dies sorgt für eine erhöhte Transparenz, indem die Fixkosten den einzelnen Kostenträgern zugeordnet werden können. Außerdem wird sichtbar welcher Geschäftsbereich sich lohnt und welcher nicht (Buchholz & Gerhards, 2009, S. 125).
Zusammenfassung der Kapitel
1 JAHRESABSCHLUSSANALYSE: Dieses Kapitel untersucht die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens durch die Analyse von Bilanzkennzahlen sowie der kurzfristigen Finanzlage und Rentabilität.
2 CONTROLLING: Hier wird der Aufbau eines Kennzahlensystems sowie eines Controllingsystems dargestellt und die Diskrepanzen zwischen Plan- und Istzahlen interpretiert.
3 KOSTENRECHNUNG: Dieses Kapitel widmet sich der operativen Kalkulation mittels Zuschlagskalkulation sowie der Analyse von Deckungsbeiträgen zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit einzelner Leistungsbereiche.
Schlüsselwörter
Jahresabschlussanalyse, Eigenkapitalquote, Liquidität, Cash-Flow, Working Capital, Controlling, Kennzahlensystem, Zuschlagskalkulation, Deckungsbeitragsrechnung, Fixkosten, variable Kosten, Rentabilität, Kostenrechnung, Investitionen, Unternehmenserfolg.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der finanzwirtschaftlichen Analyse und der operativen Kostensteuerung der XY GmbH, um deren wirtschaftliche Situation zu beurteilen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Bilanzanalyse, das operative Controlling sowie die Kosten- und Leistungsrechnung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, durch eine fundierte Kennzahlenanalyse und Kalkulationen Transparenz über die finanzielle Stabilität und die Profitabilität einzelner Geschäftsaktivitäten zu schaffen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es werden klassische betriebswirtschaftliche Methoden wie die vertikale Strukturanalyse, die Berechnung von Rentabilitätskennzahlen, die Zuschlagskalkulation sowie die ein- und mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung angewandt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Bilanzpassiva, die Entwicklung eines Kennzahlensystems zur Steuerung sowie die detaillierte Kosten- und Deckungsbeitragsrechnung zur Preis- und Ergebnissteuerung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind insbesondere Jahresabschlussanalyse, Liquiditätskennzahlen, Deckungsbeitrag, Kostenrechnung und Rentabilität.
Warum ist der Cash-Flow für Investoren besonders aussagekräftig?
Im Gegensatz zum Bilanzgewinn bildet der Cash-Flow die tatsächliche Finanzkraft eines Unternehmens ab und zeigt auf, wie liquide Mittel aus eigener Kraft erwirtschaftet werden.
Ist ein negativer Deckungsbeitrag II immer ein Grund, den Bereich zu schließen?
Nein, die Entscheidung muss unter Abwägung von Kettenreaktionen und strategischen Auswirkungen wie etwa dem Kundenwert oder der Auslastung des Unternehmens getroffen werden.
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- Lukas Waltenrath (Autor), 2017, Einführung in die Jahresabschlussanalyse, Kostenrechnung und das Controlling, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455384