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Affektivität. Eine Begriffsklärung

Titre: Affektivität. Eine Begriffsklärung

Dossier / Travail , 2018 , 7 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Christine Mitsch (Auteur)

Psychologie - Psychologie des médias
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Freude, Trauer, Zorn oder Neugier zählen zu den Gefühlen, die unter anderem das menschliche emotionale Erleben bestimmen. Sie können aus äußeren Einflüssen oder psychischen Prozessen im Menschen resultieren. Besonders intensive Ausprägungen dieser Gefühle werden Affekte genannt und können auffällige physische Begleiterscheinungen mit sich tragen, wie zum Beispiel Erröten aus Wut oder lautes Lachen vor Freude. Werden diese Affekte unkontrolliert aufgestaut und gebündelt losgelassen, können sie meist zu erheblichen physischen Schäden für die Umgebung, für andere oder für den/die Betroffene/n selbst führen. Die Folgen dieser Affekte werden Affekthandlungen, oder auch Explosiv- oder Kurzschlusshandlungen genannt und spielen im Strafrecht und der Persönlichkeitspsychologie eine bedeutende Rolle.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärung

3 Auswirkungen der Affektivität

4 Affektive Störungen

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Dieser Kurzbeitrag zielt darauf ab, den Begriff „Affektivität“ im Kontext der Wahrnehmungs- und Medienpsychologie wissenschaftlich einzuordnen, abzugrenzen und die klinischen sowie psychologischen Auswirkungen affektiver Prozesse zu erläutern.

  • Definition und historische Einordnung des Begriffs Affektivität
  • Zusammenhang zwischen Affekten und körperlichen Funktionen
  • Unterscheidung zwischen primären und sekundären affektiven Störungen
  • Psychologische Folgen unkontrollierter Affekthandlungen
  • Auswirkungen von Affekten auf die menschliche Urteilsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

2 Begriffserklärung

Der Schweizer Psychiater Eugen Bleuler fasste als erster unter dem Begriff Affektivität Affekte gemeinsam mit dem gesamten Gefühls- und Gemütsleben, sowie Stimmungen, Emotionen und Triebhaftigkeit zusammen. Die Aspekte der Affektivität stellen dabei das Erleben von Gefühlen wie Freude, Trauer, Zorn usw. dar. Die Affektivität wird nach Bleuler sowohl subjektiv erlebt, richtet unser Handeln aber danach aus, positives zu erfahren und negatives zu vermeiden. (Bleuler, 2013)

Als Synonym wird Affektivität auch als Gefühlsansprechbarkeit bezeichnet (Peters, 2016), d.h. Betroffene werden durch Affekte stark erregt, sind also besonders beeinflussbar durch bestimmte Gefühle. Diese Gefühle bestimmen das menschliche Denken, können die Logik aushebeln und dazu führen, dass der/die Betroffene nicht mehr logisch Pro und Contra eines Erlebnisses abwägen kann. Die Realität erscheint dem/der Betroffenen verzerrt. (Bleuler, 2013)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die menschlichen Gefühle ein und beleuchtet die Rolle von Affekten als intensive Ausprägungen, die bis hin zu gefährlichen Affekthandlungen führen können.

2 Begriffserklärung: Hier wird der Begriff der Affektivität auf Eugen Bleuler zurückgeführt und als Gefühlsansprechbarkeit definiert, die das Denken und die Wahrnehmung der Realität maßgeblich beeinflussen kann.

3 Auswirkungen der Affektivität: Dieses Kapitel beschreibt die wechselseitige Beeinflussung von Affektivität und körperlichen Funktionen, wie Motorik, Kreislauf und Mimik.

4 Affektive Störungen: Der Fokus liegt auf der Klassifikation von Störungen, wobei zwischen primären, oft veranlagungsbedingten Störungen und sekundären, reaktiven Störungen differenziert wird.

5 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer knappen Rekapitulation der Kernergebnisse zur Variabilität der Affektivität und deren Potenzial, den Charakter sowie das psychische Wohlbefinden zu prägen.

Schlüsselwörter

Affektivität, Affektstörungen, Gefühlsansprechbarkeit, Eugen Bleuler, Psychologie, Emotionen, Affekthandlungen, psychische Gesundheit, Stimmung, Depression, Manie, Affektverschiebung, Motorik, Wahrnehmungspsychologie, Gemütsleben

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der begrifflichen Klärung und psychologischen Einordnung von „Affektivität“ sowie deren Einfluss auf den menschlichen Körper und die Psyche.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Themen sind die Definition von Affekten, die Wechselwirkung zwischen Emotionen und körperlichen Funktionen sowie die medizinisch-psychologische Einteilung affektiver Störungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine präzise wissenschaftliche Begriffserklärung von Affektivität unter Berücksichtigung psychiatrischer und psychologischer Perspektiven.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert, insbesondere unter Rückgriff auf psychiatrische Standardwerke und Fachlexika.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffserklärung, die Beschreibung körperlicher Auswirkungen von Affekten sowie eine detaillierte Betrachtung von affektiven Störungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Affektivität, Gefühlsansprechbarkeit, psychische Störungen, Affekthandlungen und emotionale Regulation geprägt.

Was unterscheidet primäre von sekundären Affektstörungen?

Primäre Störungen sind laut Text oft angeborene Veranlagungen zu manischen oder depressiven Zuständen, während sekundäre Störungen normale Reaktionen der Persönlichkeit auf eine bereits gestörte Psyche darstellen.

Welche Rolle spielt die Logik im Zusammenhang mit Affekten?

Starke Affekte können laut dem Werk die Logik aushebeln und dazu führen, dass Betroffene Sachverhalte nicht mehr rational abwägen können, was zu einer verzerrten Wahrnehmung der Realität führt.

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Résumé des informations

Titre
Affektivität. Eine Begriffsklärung
Université
University of Applied Sciences Lübeck
Note
1,0
Auteur
Christine Mitsch (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
7
N° de catalogue
V455397
ISBN (ebook)
9783668884496
ISBN (Livre)
9783668884502
Langue
allemand
mots-clé
Affektivität Affektive Störungen Medienpsychologie Wahrnehmungspsychologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christine Mitsch (Auteur), 2018, Affektivität. Eine Begriffsklärung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455397
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