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Besprechung von Larissa Schindlers "Teaching by Doing: Zur körperlichen Vermittlung von Wissen"

Titre: Besprechung von Larissa Schindlers "Teaching by Doing: Zur körperlichen Vermittlung von Wissen"

Essai , 2015 , 6 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Lana Luna (Auteur)

Sociologie - Individu, Groupe, Société
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Dieses Essay befasst sich mit einem Aufsatz von Larissa Schindler mit der Überschrift „Teaching by Doing: Zur körperlichen Vermittlung von Wissen“. Der Artikel wurde im Jahr 2011 im Buch „Körperwissen“ von Keller, Reiner / Meuser, Michael veröffentlicht.

Die Soziologin für Wissen, Körper und Sport stellt die Vermittlung von Körperwissen in den Fokus ihres Artikels. Anhand verschiedenen empirischen Materials wird einer spezifischen sportlichen Praxis wie das Üben vorgegebener Bewegungsabläufe in einem Kampfkunsttraining nachgegangen. Der Aufsatz gliedert sich in fünf Teile. Zuerst führt Larissa Schindler die Leserinnen in die Welt des Körperwissens ein. Dann wird ein praxeologisches Konzept zur Wissensvermittlung im Rahmen einer theoretischen Einführung erläutert. Als nächstes untersucht sie anhand von Ausschnitten aus dem Datenkorpus einer ethnografischen Studie in einem Kampfkunstverein die Praktik der impliziten Vermittlung von Körperwissen. Dazu wird die Demonstration von kampfkunstspezifischen Abläufen als eine deklariert didaktische Praktik analysiert. Daran schließt sich ein Fall unwillkürlichen Vormachens aus den gleichen empirischen Materialien an. Abschließend bietet die Soziologin ihren Lesern ihre Schlussfolgerungen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Theoretische Vorbemerkung zu einem praxeologischen Konzept von Wissensvermittlung

2. Die Demonstration: Teaching by Doing while doing teaching

3. Unwillkürliches Zeigen im Tun

4. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert den Beitrag von Larissa Schindler zur soziologischen Debatte um das Körperwissen und untersucht, wie Fertigkeiten durch körperliche Praktiken ohne rein sprachliche Vermittlung weitergegeben werden.

  • Das Konzept des Körperwissens in der Soziologie
  • Die praxeologische Vermittlung von Wissen
  • Die Rolle von Demonstration und Vormachen im Kampfkunsttraining
  • Implizites Wissen und das Prinzip des "Learning by Doing"
  • Die Bedeutung der Beobachtung und Sehfertigkeit beim Lernen

Auszug aus dem Buch

Die Demonstration: Teaching by Doing while doing teaching

In dem zweiten Abschnitt mit der Überschrift „Die Demonstration: Teaching by Doing while doing teaching“ werden einige von Larissa Schindler durchgeführten ethnografischen Arbeiten vorgestellt, mit dem Ziel „…die Praxis der stummen Wissensvermittlung in den Details alltäglicher Situationen zu beschreiben.“ (S.339), sowie explizites und implizites Wissen des Feldes zu berücksichtigen und nachvollziehbar wiederzugeben. Dazu gehören unter anderem die sechsmonatige Teilnahme an einem Kampfkunsttraining mit Führen von Beobachtungsprotokollen und Gesprächen, Sammlung von verschiedenen Dokumenten und Artefakten des Feldes, sowie technischen Aufzeichnungen von Trainingsstunden mit der Videokamera. Die Autorin stellt eine spezifische sportliche Praxis wie das Üben vorgegebener Bewegungsabläufe in einem Zweikampf dar.

Das Training kombiniert abwechselnd die Demonstration des Vormachens durch den Trainer und einem anwesenden Schüler, sowie das paarweise Üben der Bewegungen durch die Schüler selbst. Die Demonstration lässt sich als ein prototypischer Fall von „teaching by doing“ verstehen, weil das zu vermittelnde Wissen vielmehr anhand der Bewegungen von Körpern, Gesten und Zeichen wahrnehmbar ist, als den verbalen Anleitungen des Trainers. Deswegen wird sie nicht als selbst-erklärend, sondern als selbst-darstellend betrachtet.

Zusammenfassung der Kapitel

Theoretische Vorbemerkung zu einem praxeologischen Konzept von Wissensvermittlung: Dieses Kapitel führt in die Praxistheorien ein und erläutert, wie Sozialität durch öffentlich beobachtbare Praktiken entsteht.

Die Demonstration: Teaching by Doing while doing teaching: Hier wird anhand des Kampfkunsttrainings untersucht, wie Wissen durch körperliche Demonstration und Nachahmung vermittelt wird.

Unwillkürliches Zeigen im Tun: Dieser Abschnitt thematisiert, wie Wissensvermittlung auch ohne explizite didaktische Intention durch alltägliches Handeln und Beobachten geschieht.

Schluss: Das letzte Kapitel fasst zusammen, dass alle Praktiken ein didaktisches Grundmoment besitzen und betont die Relevanz der körperlichen Wissensaneignung.

Schlüsselwörter

Körperwissen, Praxistheorien, Wissensvermittlung, Kampfkunst, Teaching by Doing, Implizites Wissen, Tacit Knowledge, Ethnografie, Bewegungsabläufe, Didaktik, Soziologie, Beobachtung, Lernprozesse, Körperlichkeit, Demonstration

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Larissa Schindlers Aufsatz zur körperlichen Wissensvermittlung und deren Bedeutung innerhalb soziologischer Praxistheorien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Körper und Geist, die Rolle impliziten Wissens sowie die Vermittlung von Fertigkeiten durch Beobachtung und Nachahmung.

Was ist das primäre Ziel der Analyse?

Das Ziel ist es, die Prozesse der stummen Wissensvermittlung in alltäglichen oder sportlichen Praktiken zu beschreiben und das Konzept des "Körperwissens" zu durchleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin nutzt ethnografische Methoden, darunter Beobachtungsprotokolle, Videoaufzeichnungen von Trainingsstunden sowie die Analyse von Dokumenten und Audio-Transkripten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Einordnung des Körperwissens, der Analyse der Demonstration als didaktischer Praktik und dem unwillkürlichen Lernen in sozialen Interaktionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Körperwissen, implizites Wissen, Praxistheorie, Demonstration und didaktische Praktiken charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Demonstration vom einfachen Vormachen?

Die Demonstration wird nicht als rein selbst-erklärend, sondern als selbst-darstellend verstanden, wobei die Körpersprache und Bewegungen das primäre Medium der Vermittlung bilden.

Welche Rolle spielt die "Blickschule" im Lernprozess?

Die Blickschule bezeichnet die notwendige Entwicklung einer spezifischen Sehfertigkeit der Schüler, um die oft impliziten Bewegungsabläufe des Trainers überhaupt wahrnehmen und nachahmen zu können.

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Résumé des informations

Titre
Besprechung von Larissa Schindlers "Teaching by Doing: Zur körperlichen Vermittlung von Wissen"
Université
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Note
1,3
Auteur
Lana Luna (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
6
N° de catalogue
V455545
ISBN (ebook)
9783668867659
ISBN (Livre)
9783668867666
Langue
allemand
mots-clé
Diskurs- und Praxistheorien Teaching by Doing körperliche Vermittlung von Wissen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lana Luna (Auteur), 2015, Besprechung von Larissa Schindlers "Teaching by Doing: Zur körperlichen Vermittlung von Wissen", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455545
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Extrait de  6  pages
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