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Veranschlagung und Verbuchung kalkulatorischer Kosten und deren Auswirkungen auf den Jahresabschluss

Titre: Veranschlagung und Verbuchung kalkulatorischer Kosten und deren Auswirkungen auf den Jahresabschluss

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2003 , 20 Pages , Note: 13 Punkte

Autor:in: Christine Bärisch (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Diese Seminararbeit zum Seminar „Der kommunale Haushalt“ befasst sich mit der Veranschlagung und Verbuchung kalkulatorischer Kosten und deren Auswirkungen auf den Jahresabschluss.

Darin wird ein kurzer Überblick über die Rechtsgrundlagen und die kalkulatorischen Kosten im Allgemeinen gegeben. In einer ausführlichen Darstellung werden die für den kommunalen Haushalt relevanten kalkulatorischen Kosten – Abschreibung und Kapitalverzinsung – und ihre Besonderheiten näher erläutert. In einer abschließenden Zusammenfassung werden die Auswirkungen auf den Jahresabschluss erläutert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rechtsgrundlagen für die Veranschlagung und Verbuchung kalkulatorischer Kosten

2.1 formelle Rechtsgrundlage

2.2 materielle Rechtsgrundlage

3. Kalkulatorische Kosten allgemein

3.1 Definition

3.2 Kalkulatorische Kostenarten

4. Die Veranschlagung kalkulatorischer Kosten

5.1 Kalkulatorische Abschreibungen

5.1 Kalkulatorische Zinsen

6. Auswirkungen der kalkulatorischen Kosten auf den Jahresabschluss

7. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Seminararbeit untersucht die systemgerechte Veranschlagung und Verbuchung kalkulatorischer Kosten im kommunalen Haushalt. Das primäre Ziel besteht darin, die Auswirkungen dieser rechnerischen Größen auf den Jahresabschluss unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben im Freistaat Sachsen zu analysieren und aufzuzeigen, wie sie das Haushaltsvolumen beeinflussen.

  • Rechtsgrundlagen der kommunalen Kostenrechnung
  • Kalkulatorische Abschreibungsmethoden
  • Berechnungsverfahren für kalkulatorische Zinsen
  • Verbuchung und haushaltsrechtliche Behandlung
  • Einfluss auf Gebührenbedarfsrechnungen

Auszug aus dem Buch

3. Kalkulatorische Kosten allgemein

Als kalkulatorische Kosten bezeichnet man Kostenarten, denen in der Finanzbuchhaltung entweder kein Aufwand oder Aufwand in anderer Höhe gegenübersteht. Die begriffliche Unterscheidung der kalkulatorischen Kostenarten basiert auf der Abgrenzung von buchhalterischer Ebene und kostenrechnerischer Ebene im Rechnungswesen. Während in der Finanzbuchhaltung Aufwendungen verrechnet werden, deren Höhe auf handels- oder steuerrechtlichen Wertansätzen beruht, werden die kalkulatorischen Kosten der Kostenrechnung eigens für kostenrechnerische Zwecke kalkuliert. Dies führt dazu, dass die Höhe der Kosten innerhalb der Kostenrechnung nicht von handels- oder steuerrechtlichen Vorschriften bestimmt wird, sondern von betriebswirtschaftlichen Überlegungen. In der Kostenrechnung wird demnach der betriebswirtschaftlich richtige Werteverzehr berücksichtigt und verrechnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der kalkulatorischen Kosten im kommunalen Kontext ein und skizziert das methodische Vorgehen bei der Untersuchung von Abschreibungen und Kapitalverzinsung.

2. Rechtsgrundlagen für die Veranschlagung und Verbuchung kalkulatorischer Kosten: Dieses Kapitel erläutert die gesetzlichen Rahmenbedingungen, insbesondere die Kommunalhaushaltsverordnung (KomHVO) und das Kommunalabgabengesetz (SächsKAG) als formelle und materielle Grundlagen.

3. Kalkulatorische Kosten allgemein: Hier wird der Begriff der kalkulatorischen Kosten definiert und von der Finanzbuchhaltung abgegrenzt, zudem werden die wichtigsten Kostenarten in der Betriebswirtschaft benannt.

4. Die Veranschlagung kalkulatorischer Kosten: Das Kapitel beschreibt den technischen Prozess der Verbuchung als Ausgaben in kostenrechnenden Einrichtungen und als Einnahmen im Einzelplan 9 des Verwaltungshaushalts.

5.1 Kalkulatorische Abschreibungen: Dieser Abschnitt widmet sich den verschiedenen Methoden zur Bemessung des Werteverzehrs von Vermögensgegenständen sowie den spezifischen Regelungen zur Nutzungsdauer.

5.1 Kalkulatorische Zinsen: Hier werden die betriebswirtschaftliche Notwendigkeit der Kapitalverzinsung sowie die Methoden zur Zinsberechnung, wie Restwert- und Durchschnittswertmethode, detailliert erörtert.

6. Auswirkungen der kalkulatorischen Kosten auf den Jahresabschluss: Dieses Kapitel verdeutlicht, dass die kalkulatorischen Kosten primär das Haushaltsvolumen erhöhen, ohne das tatsächliche haushaltswirtschaftliche Ergebnis direkt zu verändern.

7. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer knappen Wiederholung der zentralen Erkenntnisse hinsichtlich der gesetzlichen Anforderungen und der rechnerischen Wirkungsweise der kalkulatorischen Kosten ab.

Schlüsselwörter

Kommunaler Haushalt, kalkulatorische Kosten, Abschreibungen, Kapitalverzinsung, Haushaltsrecht, Kostenrechnung, KomHVO, SächsKAG, Gebührenkalkulation, Restwertmethode, Durchschnittswertmethode, Jahresabschluss, Verwaltungshaushalt, Kostenrechnende Einrichtungen, Betriebswirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit behandelt die Veranschlagung und Verbuchung kalkulatorischer Kosten – namentlich Abschreibungen und Zinsen – innerhalb des kommunalen Finanzwesens.

Welche Themenfelder sind zentral?

Die zentralen Felder umfassen die gesetzlichen Grundlagen im Freistaat Sachsen, die Methoden der Abschreibung sowie die verschiedenen Verfahren zur Berechnung kalkulatorischer Zinsen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den rechnerischen Umgang mit kalkulatorischen Kosten im Haushalt darzulegen und deren Auswirkungen auf die Haushaltsstruktur und den Jahresabschluss aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rechtlich-betriebswirtschaftliche Analyse, die auf einer Auswertung geltender Haushaltsvorschriften, Fachliteratur und etablierter betriebswirtschaftlicher Methoden beruht.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Abschreibungsmethoden (insb. lineare Abschreibung) und der Zinsberechnungsmethoden (Restwert- und Durchschnittswertmethode) im Kontext der kommunalen Gebührenbedarfsrechnung.

Welche Schlüsselwörter kennzeichnen die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Kommunaler Haushalt, Kalkulatorische Kosten, Abschreibungen, Kapitalverzinsung, Gebührenkalkulation und Haushaltsrecht.

Was unterscheidet kalkulatorische Abschreibungen von bilanzmäßigen Abschreibungen?

Während bilanzielle Abschreibungen steuerlichen oder handelsrechtlichen Vorschriften folgen, orientieren sich kalkulatorische Abschreibungen am betriebswirtschaftlich tatsächlichen Werteverzehr über die mutmaßliche Nutzungsdauer.

Warum wird für kalkulatorische Zinsen eine Restwert- oder Durchschnittswertmethode angewandt?

Diese Methoden dienen dazu, das gebundene Kapital in den Anlagen angemessen zu erfassen, wobei die Durchschnittswertmethode eine gleichmäßige Gebührenbelastung ermöglicht, während die Restwertmethode den tatsächlichen Wertverlauf im Zeitablauf präziser abbildet.

Welchen Zweck erfüllt die "Sonderrücklage" bei der Abschreibung mit Wiederbeschaffungszeitwerten?

Sie dient dazu, Mehreinnahmen zweckgebunden für zukünftige Investitionen zu sichern und eine Zweckentfremdung der Mittel im Verwaltungshaushalt zu verhindern.

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Résumé des informations

Titre
Veranschlagung und Verbuchung kalkulatorischer Kosten und deren Auswirkungen auf den Jahresabschluss
Université
University of Applied Administrative Sciences Meißen
Note
13 Punkte
Auteur
Christine Bärisch (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
20
N° de catalogue
V45555
ISBN (ebook)
9783638429399
ISBN (Livre)
9783638763677
Langue
allemand
mots-clé
Veranschlagung Verbuchung Kosten Auswirkungen Jahresabschluss
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christine Bärisch (Auteur), 2003, Veranschlagung und Verbuchung kalkulatorischer Kosten und deren Auswirkungen auf den Jahresabschluss, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45555
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