Rittertum und wirtschaftlicher Wandel


Hausarbeit, 2013

27 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Quellenlage und Forschungsstand

3. Einordnung in den historischen Kontext
3.1 Geographische Beschaffenheit
3.2 Klimatische Konstellation
3.3 Demographische Entwicklungen

4. Wirtschaftssystem
4.1 Landwirtschaftlicher Bereich
4.2 Exkurs Lehenswesen
4.3 Nichtagrarische Wirtschaftszweige

5. Einfluss der Wirtschaft auf das Rittertum

6. Schlussfolgerung

7. Quellen

8. Literatur

1. Einleitung

Geblendet von der über Jahrhunderte verdichteten Faszination des Mythos „Rittertum“ hat der Durchschnittsbürger eine Vorstellung, die hauptsächlich auf Bildern von stattlichen Kämpfern hoch zu Ross, gewaltigen Burgen und kolossalen Schlachten fußt. Die Strahlkraft dieser Bilder eines „entfaltete[n, d. Verf.]“1 Rittertums drängt die tiefergehende Betrachtung in den Hintergrund – werden doch in Literatur, Funk und Fernsehen zumeist regionale Ausprägungen zur Blütezeit dieses Standes thematisiert. Seltener wird auf die wirtschaftlichen Entwicklungen – im Speziellen die des Agrarsektors – und ihre Auswirkungen für das aufkeimende Rittertum eingegangen. Dieser Problemstellung soll die vorliegende Hausarbeit zum Proseminar „Rittertum im hohen Mittelalter“ begegnen.

Im Gegensatz zum Titel der belegten Veranstaltung ist zur Bearbeitung dieses Themas bereits ein früherer Ansatz zu wählen. Beginnend mit der Darstellung der Quellenlage und der Erläuterung des aktuellen Forschungsstandes soll zunächst ein Überblick über die geographische, klimatische und demographische Beschaffenheit zur ersten Jahrtausendwende gegeben werden bevor sich der Autor im Anschluss einer in diesem Zeitraum beginnenden detaillierten Betrachtung des Wirtschaftssystems widmet. Unter Berücksichtigung der doppelten Natur des Rittertums – Fleckenstein nennt es „»national« und übernational zugleich“2 – werden die mannigfaltigen Ausprägungen auf den zuvor genannten Ebenen und ihre Auswirkungen auf das Rittertum in seiner Ganzheit dargelegt. Der Komplexität und dem anzunehmenden beträchtlichen Umfang einer einheitlichen Darstellung geschuldet variiert die Gewichtung der einzelnen Aspekte. Diesem Faktum Rechnung tragend geht die nachfolgende Arbeit im Speziellen der Frage nach, inwieweit die wirtschaftlichen Veränderungen den Aufstieg des Rittertums begünstigten.

2. Quellenlage und Forschungsstand

Die Quellenlage erweist sich aufgrund der einleitend beschriebenen Situation als sehr speziell. So fand das Landleben als dominierende Lebensform freilich kaum Eingang in das Schrifttum. Gleichwohl Aufzeichnungen vorhanden sind, sind diese punktuell zu betrachten, da sie sowohl regional verstreut als auch aufgrund lokal unterschiedlich gebrauchter Begrifflichkeiten unzusammenhängend sind. Hinzu gesellt sich die Problematik des regionalen Charakters der schriftlichen Fixierung, deren Zugang zumeist nur durch landesgeschichtliche Forschungsmethoden sowie unter Zuhilfenahme weiterführender spezieller Disziplinen – explizit genannt seien die Archäologie sowie die Historische Geographie – erfolgen kann. Erschwerend wirkt sich zudem die häufig auftretende Diskrepanz zwischen in Rechtsquellen verankerten Rechtsvorstellungen und gesellschaftlicher Realität aus, so dass Urkunden als beglaubigte Aufzeichnungen über Einzelvorgänge diesbezüglich eher Aufschluss zu geben in der Lage imstande sind.3

Ferner liefern Urbare4 – insbesondere die dynamischen Versionen, die über eine längere Zeitspanne hinweg mehrere Veränderungen erfuhren[5] – Einblicke in die frühmittelalterlichen Strukturen.

Es bleibt zu konstatieren, dass die Folgen und Wirkungen deutlicher als die Ursachen zu identifizieren sowie Einzelbeispiele einfacher als Verallgemeinerung zu benennen sind. Oder um es mit Hans-Werner Goetz zu halten, Informationen „[…] aus sämtlichen Quellenarten erst mühsam zu sammeln, kritisch zu sichten und auszuwerten wären […]“6 – das Ergebnis jedoch „[…] immer lückenhaft […]“7 bleiben werde. So scheint es nicht weiter erstaunlich, dass die – nach einer annähernd 40 Jahre andauernden Lücke – von Siegfried Epperlein publizierte Quellensammlung8 bereits wieder 10 Jahre in der Vergangenheit liegt.

Die Beurteilung des Forschungsstandes fällt ebenso diffizil aus. Ausgehend von der zuvor erwähnten Quellenproblematik lassen sich kaum aktuelle Beiträge zur Thematik der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte für den zu behandelnden Zeitraum ausmachen, erschien doch die Vielzahl der veröffentlichten Arbeiten diesbezüglich in den 1970er bis 1990er Jahren. Dies betrifft sowohl eigenständige Publikationen in Sammelbänden oder Monografien als auch Veröffentlichungen in Publikationsorganen der jeweiligen Fachbereiche. Exemplarisch sei an dieser Stelle die Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte genannt, in deren Ausgaben Beiträge über das Mittelalter zunehmend peripher erscheinen.

Offenkundig ist vielmehr die Darstellung wirtschaftlicher Entwicklungen als Teilaspekte anderweitig gewichteter Beiträge ebenso wie die enorme Fülle an erscheinender Populärliteratur. So lassen sich freilich zahlreiche Erkenntnisse in zeitlich, räumlich, thematisch oder anderweitig begrenzten Abhandlungen erfassen, diese miteinander in Beziehung zu setzen scheint gleichwohl unmöglich. Nichtsdestoweniger ist der Autor bestrebt, sich in der Hauptsache auf Werke von Goetz, Henning und Rösener stützend, der eingangs erwähnten Fragestellung gewissenhaft nachzugehen.9

3. Einordnung in den historischen Kontext

Aufgrund der punktuellen Kenntnisse scheidet eine allgemeine Einordnung des Großraums Europa in den historischen Kontext aus. Es bietet sich vielmehr eine schemenhafte Darstellung der Verhältnisse an, die im Folgenden dargelegt werden sollen.

3.1 Geographische Beschaffenheit

Obschon sich bereits im frühen Mittelalter die vielfältigsten Agrarzonen weltweit im mittleren und westlichen Europa erstreckten10, hatten die Menschen zur Urbarmachung des vorhandenen Raumes einen „Kampf mit der Natur“11 auszutragen.

Den abwechslungsreichen Bodenbeschaffenheiten gemein, war die exorbitante Ausdehnung der Waldgebiete – abgesehen von Ballungsräumen mit als vergleichsweise niedrig anzusehenden 40 Prozent Verwaldung12 waren anderenorts ganze Landstriche bedeckt13. Exemplarisch sei hier der Bericht Lamperts von Hersfeld erwähnt, der über die tagelange Flucht König Heinrich IV. von der Harzburg im Jahre 1073 zu berichten weiß: „Triduo per vastissimam silvam […]”14

Besiedlungen fanden der Natur untertan hauptsächlich an Flusstälern und fruchtbaren Ebenen sowie an Tal- und Gebirgsrändern mit Anschluss an Wasserversorgung und – sofern vorhanden – Transportwegen statt. Aufgrund der Weite der sie umgebenden Wälder werden sie wiederkehrend als „Siedlungsinseln“ bezeichnet.15 Überdies ist festzuhalten, dass die Flüsse durchweg unreguliert flossen, was potentielle Siedlungsflächen durch das Vorkommen von Überschwemmungs- und Moorgebieten weiter eingrenzte.16 Umso erstaunlicher – in Betrachtung der differenzierten Entwicklungen unter Berücksichtigung der Völkerwanderung und des Bevölkerungsrückgangs durch Seuchen aber nicht weiter verwunderlich – fällt die Beobachtung aus, dass einstmals durch Römer genutzte Flächen der Rückeroberung durch die Wälder preisgegeben wurden.17 Generell weisen nur wenige Orte eine kontinuierliche Besiedlung bis in das Mittelalter hinein auf.18 Die speziell im germanischen Raum praktizierte Verehrung der Naturgötter und damit einhergehend das Leben im ehrfurchtsvollen Einklang mit der Natur19 hinderte außerdem zunächst an der Erschließung neuer Gebiete durch Rodungen, Eindeichungen oder Trockenlegungen. Bedingt durch die regional unterschiedlich stark fortgeschrittene Christianisierung und einem breit variierenden Angebot an unbesiedelten Lebensraum sind bedeutende phasenweise Verschiebungen im Landesausbau und bei Siedlungsverlagerungen zu konstatieren, die zuweilen mehr als einhundert Jahre auseinanderliegen. So wurde im großfränkischen Raum – von Fleckenstein als „Wurzelgrund Europas“ bezeichnet20 – bereits ausgangs des 7. Jahrhunderts Waldrodung betrieben21, während das Optimum dieser Entwicklung in Europa mehrheitlich für das 12. und 13. Jahrhundert vermerkt wird.22 Noch heute lassen sich die Folgen der an Waldschutz kaum interessierten Rodungsbewegung an Kulturlandschaften wie der Lüneburger Heide nachvollziehen.23

3.2 Klimatische Konstellation

Als nicht zu unterschätzender Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung des frühen und hohen Mittelalters ist das Klima zu nennen. Aufgrund auch heutzutage gültiger Zusammenhänge bedarf es keiner allzu sehr in die Tiefe gehenden Erklärungen. Die grundlegenden Verkettungen seien der kontextualen Verständlichkeit halber im Folgenden erwähnt.

Ausgangs der Antike bis in das frühe Mittelalter hinein prägte eine langanhaltende Abkühlung das Klima im europäischen Raum. Während Untersuchungen diese Periode zeitlich mehrere Jahrhunderte versetzt und im Umfang stark divergierend einordnen, so kommen sie dennoch übereinstimmend zu dem Urteil, dass diese Zeitspanne mit wechselhaften Umschwüngen und zunehmender Feuchtigkeit einherging.24 Entgegen häufig vermuteter Korrelationen zwischen diesem Klimawandel und Prozessen wie der Völkerwanderung, ist eher davon auszugehen, dass die klimatischen Bedingungen mitwirkend, nicht jedoch als Ursache anzusehen sind.25 Begünstigt wurde während dieser feuchtkalten Phase im Speziellen der ohnehin voranschreitende Baumwuchs, während die Landbestellung und Felderwirtschaft erschwert wurde. Zwar ist nicht explizit nachgewiesen, dass die dem Pessimum folgende Erwärmung die Situation auf dem Land ursächlich verbesserte, dass Getreide bei Trockenheit und milder Wärme besser gedeiht, die Bodenbearbeitung einfacher und der Anbau von Nahrungsmitteln leichter erfolgen kann ist hingegen unbestritten.26 Während dieser Warmphase, deren Optimum zumeist für das 11. bis 13. Jahrhundert angegeben wird, stieg die Temperatur im Jahresmittel auf einen Wert, der gut ein Grad wärmer war als der des 20. Jahrhunderts.27 Diese Warmzeit begünstigte indes nicht nur die Feldbestellung der besiedelten Gebiete sondern ebenso die Expansionsbemühungen in noch nicht erschlossene Areale: Landschaften in Mittelgebirgslagen wurden kultiviert, Sümpfe und Moore trockengelegt.28

Den langwierigen Prozesse dieser Klimaerwärmung waren sich die Menschen jener Zeit unterdessen nicht gewahr – in ihrem Alltag machte sich viel eher das Tagesklima mit seinen direkten Auswirkungen bemerkbar: die negativen Folgen durch Unwetter in Form von Missernten, Krankheiten, Hungersnöten und Epidemien 29 ebenso wie die positiven Folgen in Gestalt von ertragreicher Nutzbarkeit auch weniger fruchtbarer Böden.

3.3 Demographische Entwicklungen

Der Landesausbau war neben der Klimaerwärmung durch einen weiteren Faktor nicht nur begünstigst sondern zweifellos notwendig geworden: dem sprunghaften Anstieg der

Demographie. Nachdem die Bevölkerungszahl Europas im 7. bis 8. Jahrhundert als Folge von Seuchen und Kriegen auf den tiefsten Stand gesunken war, sind wir in der Lage anhand von Konklusionen aus archäologischen Grabungen, vereinzelten Aufzeichnungen kirchlicher Urbare und interdisziplinären Methoden wie der Palynologie30 auf eine generelle Verdoppelung bis Verdreifachung der europäischen Bevölkerung im 11. Jahrhundert zu schließen.31 Regionale Schätzungen gehen teilweise gar von einer Vermehrung um das Zehnfache aus ,32 wodurch einige ländliche Regionen ein nie mehr erreichtes Maximum der Siedlungsdichte vorweisen konnten.33 Wenn auch diese Zahlen etwas hochgegriffen erscheinen und mit dem Verweis auf Schätzungen mit entsprechender Vorsicht zu betrachten sind, so bleibt dennoch festzuhalten, dass trotz einer beschränkten Fertilitätsrate, hoher Kindersterblichkeit und einer gering anzusetzenden Lebenserwartung von durchschnittlich 20 bis 30 Jahren 34 neben der Einwohnerzahl auch die Expansionsbewegungen durch Binnenkolonisation und die Erschließung neuer Siedlungsräume zunahm. Aufgrund der geringen fortschrittlichen Entwicklung der Überschußwirtschaft – 35 sowohl im Agrar- wie auch im gewerblichen Sektor – war es notwendig geworden, zunächst leicht zugängliche Gebiete an Wald- und Gebirgsrändern urbar zu machen, bevor in der Folge auch die sogenannten Kernregionen kolonisiert wurden. 36 Dabei wurden partiell auch ehemals durch die römische Bevölkerung erschlossene Gebiete wiederbesiedelt. 37 Neben geringfügigen Verbesserung der Anbaumethoden sowie dem Einfluss der Warmzeit war es überdies eine gewisse politische Sicherheit nach dem Erlahmen der Einfälle durch die Magyaren, Sarazenen und Wikinger, die zur Seßhaftwerdung beitrug.38 Als Konsequenz nahm neben der Einwohnerzahl auch die Bevölkerungsdichte zu, glich sich der Anteil der agrarischen Nutzung und der landwirtschaftlichen Erschließung an.39 Abgesehen von einigen Urbaren, die jedoch nur die die Grundherrschaften betreffende Bevölkerung aufzählen – wie das Polyptychon des Klosters Saint-Germain-des-Prés bei Paris ,40 Auswertungen von Friedhöfen und Gemeindegründungen, Annahmen aufgrund größer gebauter Kirchen 41 sowie in Einzelfällen von Überblicksdarstellungen wie dem Domesday Book – laut Schneider dem „erste[n, d. Verf.] Gesamtkataster der Welt“ 42, die konkrete Zahlen liefern sind sämtliche Hochrechnungen, die über regionale Betrachtungen hinausgehen, als Schätzwerte einzustufen.

4. Wirtschaftssystem

Soll die Wirtschaftslage des Mittelalters analysiert werden, so ist damit hauptsächlich die Landwirtschaft gemeint. Die Gesellschaft war annähernd durchgängig agrarisch geprägt – so waren im 9. Jahrhundert 95 Prozent der europäischen Bevölkerung in der Landwirtschaft aktiv.43 Selbst ausgangs dieser Epoche waren vier Fünftel der Bewohner im Agrarsektor tätig – so viele wie heutzutage in Mosambik.44 Bedingt wurde diese Entwicklung durch den Verfall des antiken Städtewesens nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches. 45 Wurde das Acker- und Weideland als Verwaltungszone zuvor dem äußeren Territorium der Stadt zugerechnet , 46 wirtschafteten die Bauern nun – nach dem Verschwinden der städtischen Märkte und Konsumenten – lediglich für die Kompensation des eigenen Bedarfs und – sofern ein Lehensverhältnis bestand – den ihrer Grundherren.47 Neben dem sukzessiven Vergessen der bereits bekannten Anbautechniken48 wurde eine weitere Begleiterscheinung dieses Zustandes im geringen Grad der Arbeitsteilung sichtbar: ohne die Möglichkeit des Absatzes für überproduzierte Waren gab es äußerlich kaum Impulse für eine Effizienzsteigerung.49

Vor die Herausforderung gestellt, den gestiegenen Nahrungsmittelbedarf durch das Bevölkerungswachstum zur Jahrtausendwende und darüber hinaus zu bewältigen, entwickelte sich die europäische Gesellschaft durch zahlreiche Verbesserungen in den Bereichen Eisenverarbeitung, Technik, Produktivität und Bodennutzung fort von der Subsistenzwirtschaft hin zur Überschußproduktion.50 Erneut sei der Hinweis angebracht, dass diese Entwicklung keineswegs uniform stattfand sondern sich über Dekaden, teils gar über Jahrhunderte erstreckte. Bedingt durch den zunächst gemäßigten, später explosionsartigen Anstieg kollidierte die mittelalterliche Bevölkerung immer häufiger mit den ökologischen Grenzen ihres Siedlungsraumes.51 In wechselseitiger Beziehung beeinflusste sich so die Intensivierung und Entwicklung der Landwirtschaft mit der Seßhaftwerdung der Siedler: war es einerseits notwendig geworden den Ertrag zu steigern, um dem erhöhten Lebensmittelkonsum nachzukommen, so folgte aus der Verbesserung der Bodennutzungstechniken die Möglichkeit, und als Konsequenz der nun engmaschigen Besiedlung die Notwendigkeit, lokal konstante Siedlungen zu gründen. 52 Die Zeit der „Shifting colonization“ 53 war vorüber.

[...]


1 Fleckenstein, Josef: Rittertum und ritterliche Welt. Unter Mitwirkung von Thomas Zotz. Berlin 2002, S. 9.

2 Ebenda, S. 10.

3 Rösener, Werner: Agrarwirtschaft, Agrarverfassung und ländliche Gesellschaft im Mittelalter. München 1992, S. 3.

4 Nach Henning bezeichnet dieser Begriff „[…] die Aufzeichnungen der bäuerlichen Leistungspflichten […]“. In: Henning, Friedrich-Wilhelm: Das vorindustrielle Deutschland 800 bis 1800. Paderborn u.a. 1985, S. 36.

5 Beispielhaft genannt seien die Urbare von Bobbio, Prüm, Werden und Reims. Hierzu: Stamm, Volker: Probleme der Rationalität der Agrar- und Arbeitsverfassung im Übergang zum Hochmittelalter. In: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Stuttgart 2001, Nr. 88, S. 421-436.

6 Goetz, Hans-Werner: Leben im Mittelalter: vom 7. bis zum 13. Jahrhundert. München 1994, S. 16.

7 Ebenda, S. 16.

8 Epperlein, Siegfried: Bäuerliches Leben im Mittelalter. Schriftquellen und Bildzeugnisse. Köln 2003.

9 Für eine überblicksartige Darstellung verschiedenster Forschungsansätze beginnend in den 1950er Jahren sei hiermit explizit auf das 2005 erschienene Werk „Sozial- und Wirtschaftsgeschichte: Arbeitsgebiete - Probleme - Perspektiven“ hingewiesen. Weiterführende Angaben sind dem Literaturverzeichnis zu entnehmen.

10 Rösener, Werner: Landwirtschaft im Mittelalter. In: Hägermann, Dieter (Hrsg.): Das Mittelalter. Die Welt der Bauern, Bürger, Ritter und Mönche. Wien 2001, S. 95.

11 Goetz, Hans-Werner: Europa im frühen Mittelalter 500-1050. Stuttgart 2003, S. 160.

12 Ebenda, S. 163f.

13 Gabbe, Jörg; Nonn, Ulrich: Lebensformen im Mittelalter. Stuttgart 1995, S. 10.

14 Sinngemäß: „Drei Tage durch riesige Wälder […]“. In: Schmidt, Adolf; Fritz, Wolfang Dietrich (Hrsg.): Lampert von Hersfeld. Annales/Annalen (Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters. Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe, Bd. 13). Darmstadt 1957, S. 189.

15 Goetz, 2003, S. 164.

16 Schneider, Rolf: Von Fruchtbarkeit und Armut: Das Leben der Bauern. In: Hägermann, Dieter (Hrsg.): Das Mittelalter. Die Welt der Bauern, Bürger, Ritter und Mönche. Wien 2001, S. 67.

17 Henning, Friedrich-Wilhelm: Deutsche Wirtschafts- und Sozialgeschichte im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Paderborn 1991, S. 25.

18 Behringer, Wolfgang: Kulturgeschichte des Klimas. Von der Eiszeit bis zur globalen Erwärmung. München 2007, S. 93.

19 Heinz, Günter: Umweltbezogenes Recht im Mittelalter. In: Herrmann, Bernd (Hrsg.): Umwelt in der Geschichte. Beiträge zur Umweltgeschichte. Göttingen 1989, S. 119.

20 Fleckenstein, S. 29.

21 Goetz, 1994, S. 22.

22 Rösener, Werner: Agrarwirtschaft, Agrarverfassung und ländliche Gesellschaft im Mittelalter. München 1992, S. 6.

23 Kortüm, Hans-Henning: Menschen und Mentalitäten. Einführung in die Vorstellungswelten des Mittelalters. Berlin 1996, S. 216. Weiterführend hierzu: Achilles, Walter: Umwelt und Landwirtschaft in vorindustrieller Zeit. In: Herrmann, Bernd (Hrsg.): Umwelt in der Geschichte. Beiträge zur Umweltgeschichte. Göttingen 1989, S. 77-88; Troitzsch, Ulrich: Umweltprobleme im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit aus technikgeschichtlicher Sicht. In: Herrmann, 1989, S. 89-110.

24 Behringer, S. 92.

25 Jäger, Helmut: Klima. In: Bretscher-Giesinger, Charlotte; Meier, Thomas (Hrsg.): Lexikon des Mittelalters, CD-ROM-Ausgabe. Stuttgart 2000, LexMA 5, Sp. 1214-1215.

26 Duby, Georges: Krieger und Bauern. Die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft im frühen Mittelalter. Frankfurt am Main 1977, S. 13f.

27 Goetz, 1994, S. 26.

28 Müller, Harald: Mittelalter. Berlin 2008, S. 55.

29 Goetz, 2003, S. 161.

30 Palynologie ist die wissenschaftliche Bezeichnung der auf die Untersuchung von gegenwärtigen und fossilen Mikrofossilien spezialisierten Disziplin der Pollenanalyse.

31 Rösener, 1992, S. 17.

32 Henning, 1991, 89f.

33 Meinhardt, Mathias (Hrsg.) et al.: Mittelalter. München 2007, S. 17.

34 Goetz, 2003, S. 162f.

35 Henning, 1991, S. 88f.

36 Rösener, 1992, S. 6.

37 Ebenda, S. 53.

38 Köhn, Rolf: Von der Expansion und Mobilität zur Stagnation: Gesellschaft und Wirtschaft im hohen Mittelalter. In: Lückerath, Carl August; Uffelmann, Uwe (Hrsg.): Das Mittelalter als Epoche. Versuch eines Einblicks. Idstein 1995, S. 131.

39 Schneider, S. 67.

40 Weiterführende Literatur: Hägermann, Dieter (Hrsg.): Das Polyptychon von Saint-Germain-des-Prés. Studienausgabe unter Mitwirkung von K. Elmshäuser und A. Hedwig. Köln, Weimar, Wien 1993.

41 Goetz, 1994, S. 21.

42 Schneider, S. 67.

43 Rösener, 2001, S. 95.

44 Berger, Lothar: Mosambik. In: http://liportal.giz.de/mosambik/wirtschaft-entwicklung/ (Stand: 24.01.2012; letzter Aufruf: 03.10.2013)

45 Pitz, Ernst: Europa im Früh- und Hochmittelalter. Stuttgart 1982, S. 44.

46 Pirenne, Henri: Europa im Mittelalter. Von der Völkerwanderung bis zur Reformation. Köln 2009, S. 84.

47 Jarnut, Jörg: Entstehung und Ausformung des politischen und sozialökonomischen Systems des Frankenreiches bis zur Mitte des 8. Jahrhunderts. In: Lückerath, Carl August; Uffelmann, Uwe (Hrsg.): Das Mittelalter als Epoche. Versuch eines Einblicks. Idstein 1995, S. 35.

48 Pirenne, 2009, S. 89.

49 Mathis, Franz: DIE DEUTSCHE WIRTSCHAFT IM 16. JAHRHUNDERT. München 1992, S. 4.

50 Köhn, S. 142.

51 Küster, Hansjörg: Mittelalterliche Eingriffe in Naturräume des Voralpenlandes. In: Herrmann, Bernd (Hrsg.): Umwelt in der Geschichte. Beiträge zur Umweltgeschichte. Göttingen 1989, S. 63.

52 Pitz, Ernst: Wirtschafts- und Sozialgeschichte Deutschlands im Mittelalter. Wiesbaden 1979, S. 7.

53 Küster, S. 63.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Rittertum und wirtschaftlicher Wandel
Hochschule
Universität Rostock
Note
1,0
Jahr
2013
Seiten
27
Katalognummer
V455588
ISBN (eBook)
9783668884977
ISBN (Buch)
9783668884984
Sprache
Deutsch
Schlagworte
rittertum, wandel
Arbeit zitieren
Anonym, 2013, Rittertum und wirtschaftlicher Wandel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455588

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