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'Best Ager' und ihre wachsende Bedeutung als Zielgruppe im Marketing und die Auswirkungen auf die Werbepolitik

Title: 'Best Ager' und ihre wachsende Bedeutung als Zielgruppe im Marketing und die Auswirkungen auf die Werbepolitik

Diploma Thesis , 2004 , 44 Pages , Grade: 1,25

Autor:in: Diplom-Betriebswirt Andreas Ebert (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Summary Excerpt Details

Der Themenkomplex Best Ager gewinnt in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. Die Zielgruppe der über 50-jährigen ist zwar bereits in den 70er Jahren als potentielle Zielgruppe im Marketing erkannt worden, jedoch hat man der „gehobenen“ Altersschicht bis heute nur wenig Beachtung geschenkt. Ist es doch ein Thema, das noch nicht ausgeschöpft wurde und für Unternehmen und die Werbebranche beachtliche Potentiale bietet. In Zeiten gesättigter Märkte ist die Erschließung eines derart potenten Geschäftsfeldes für eine große Zahl von Unternehmen mehr als interessant. Denn eines gilt als sicher und unumstritten: Bei den Best Agern handelt es sich um eines der lukrativsten Kundensegmente, die es gibt. Im Vergleich zu anderen Zielgruppen gewinnt dieser Personenkreis zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig gilt dieser Kreis aber auch als eine der schwierigsten Kaufgruppen, da er über Konsumerfahrung verfügt und sich durch Werbemaßnahmen nicht so leicht beeinflussen lässt wie jüngere Zielgruppen.

In den letzten Jahren ist das Thema der „jungen Alten“ oder auch der Best Ager zunehmend in den Fokus der Medien gerückt, so dass es sich bei der Themenbearbeitung um ein sehr aktuelles und zeitnahes Thema handelt. Zum einen ist das gestiegene Medieninteresse darauf zurückzuführen, dass es sich bei den Best Agern um eine finanziell und mengenmäßig sehr interessante Zielgruppe handelt. Zum anderen aber auch darauf, dass sich kaum eine gesellschaftliche Schicht in der Vergangenheit so stark verändert hat.

Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird analysiert, wie sich das Gesamtbild der Best Ager in den letzten Jahren gewandelt hat und welche Bedeutung dieser Zielgruppe im Marketing zukommt und zukünftig zukommen wird. Zudem werden die Auswirkungen auf die Werbestrategien bzw. auf die Werbepolitik dargestellt, die mit diesen Veränderungen einhergehen. Dieses wird unter anderem anhand von Beispielen belegt. Deduktiv werden die maßgeblichen Aspekte in diesem Kontext dargestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort zur Themenbearbeitung

2. Grundlagen

2.1. Definition „Best Ager“

2.2. Definition „Zielgruppe“

2.3. Definition „Werbepolitik“

3. Rahmenbedingungen der Best Ager

3.1. Demographische Gegebenheiten und Entwicklung

3.2. Altersbedingte Charakteristika

3.3. Einkommenssituation/ Vermögen

3.4. Kaufkraft und Kaufentscheidungen von Best Agern

4. Best Ager als Zielgruppe im Marketing

4.1. Besonderheiten der Zielgruppe

4.2. Ansprüche von Best Agern

4.3. Werte und Einstellungen der Best Ager

4.4. Präferenzen, Prioritäten und Bedürfnisse

4.5. Konsumentenverhalten und Markenorientierung

5. Mediennutzung von Best Agern

5.1. Print-Medien

5.2. Fernsehen

5.3. Hörfunk

5.4. Internet

6. Zielgruppengerechte Kommunikationsstrategien

6.1. Best Ager und Werbung

6.2. Die richtige Kommunikation mit der Zielgruppe 50plus

7. Signifikante Best Age-Märkte und Beispiele aus der Praxis

7.1. Zukunftsorientierte Best Age-Märkte

7.2. Positives Praxisbeispiel: Beierdorf’s Nivea „Vital-Serie“

7.3. Negativ Beispiele für Best-Age-Marketing

8. Fazit/ Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit analysiert die wachsende Bedeutung der Zielgruppe der „Best Ager“ (über 50-Jährige) im Marketing. Ziel ist es, den demographischen und soziokulturellen Wandel dieser Konsumentenschicht zu untersuchen und aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Werbepolitik und Kommunikationsstrategien anpassen müssen, um dieses lukrative, aber anspruchsvolle Segment effektiv zu erschließen.

  • Demographischer Wandel und Rahmenbedingungen der über 50-Jährigen.
  • Analyse des Konsumentenverhaltens und der Markenorientierung.
  • Mediennutzungsverhalten der Generation 50plus.
  • Entwicklung zielgruppengerechter Kommunikationsstrategien.
  • Fallbeispiele für erfolgreiches und gescheitertes Best-Age-Marketing.

Auszug aus dem Buch

4.3. Werte und Einstellungen der Best Ager

Kaum eine Zielgruppe im Marketing hat sich in der Vergangenheit in Bezug auf Werte und Einstellungen so stark verändert wie die Best Ager. Werte sind Auffassungen von Gutem und Wünschenswertem. Sie bestimmen unsere Wahrnehmungen, unsere Bewertungen und unser Handeln. Dadurch werden natürlich auch unsere Konsumabschichten und Kaufentscheidungen beeinflusst. Werte und Einstellungen verändern sich im Laufe der Zeit. Die Traditionen, Werte und Normen nach denen die frühere Generation handelte, gelten häufig nicht mehr. Ein grundlegender Wertewandel bei den Best Ager hat bereits stattgefunden. Dennoch sind Vorurteile bezüglich des Älterwerdens weit verbreitet und dieser Lebensabschnitt geht häufig noch mit negativen Assoziationen einher. Fakt ist jedoch, dass die Best Ager noch nie so jung waren, wie heutzutage.

Während für frühere Generationen Werte wie Bescheidenheit, Verzicht, Fleiß, Disziplin und Sparsamkeit im Vordergrund standen, handeln die heutigen Best Ager wesentlich Ich-bezogener. Bei den Best Agern steht im Vordergrund, dass sie in ihrer Freizeit und nach dem Berufsleben ein schönes Leben haben möchten. Hinzu kommt, dass die Best Ager nach ihrem Berufsleben selbst bestimmen können, was sie machen. Im Rahmen der Fremd- zur Selbstbestimmung wollen die Best Ager insbesondere ihr Leben in vollen Zügen genießen.

Durch diesen Wertewandel ergibt sich, dass den Best Agern langsam aber stetig eine höhere Gewichtung zukommt. Sie haben völlig andere Wert- und Normvorstellungen als vorherige Generationen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort zur Themenbearbeitung: Einführung in die Relevanz der Zielgruppe und Darlegung des Forschungsansatzes.

2. Grundlagen: Definition der zentralen Begriffe „Best Ager“, „Zielgruppe“ und „Werbepolitik“ zur theoretischen Fundierung.

3. Rahmenbedingungen der Best Ager: Analyse der demographischen Entwicklung, der sozioökonomischen Situation und der Kaufkraft.

4. Best Ager als Zielgruppe im Marketing: Untersuchung der spezifischen Bedürfnisse, Werte und des Konsumverhaltens der Zielgruppe.

5. Mediennutzung von Best Agern: Darstellung des Nutzungsverhaltens in Print, TV, Radio und Internet.

6. Zielgruppengerechte Kommunikationsstrategien: Diskussion über die richtige Ansprache und Hindernisse bei der werblichen Gestaltung.

7. Signifikante Best Age-Märkte und Beispiele aus der Praxis: Vorstellung potenzieller Branchen sowie Analyse von Erfolgs- und Misserfolgsbeispielen.

8. Fazit/ Schlussfolgerung: Synthese der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Zielgruppe im Markt.

Schlüsselwörter

Best Ager, Marketing, Zielgruppe, Werbepolitik, Konsumverhalten, Demographischer Wandel, Markenorientierung, Mediennutzung, Kommunikation, Senioren, Kaufkraft, Generation 50plus, Wertewandel, Best-Age-Marketing.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die zunehmende ökonomische Bedeutung der Zielgruppe der über 50-Jährigen, den sogenannten „Best Agern“, und bewertet, wie Unternehmen ihre Strategien anpassen müssen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen demographische Daten, das spezifische Konsum- und Mediennutzungsverhalten der Generation 50plus sowie strategische Ansätze der zielgruppengerechten Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Best Ager ein äußerst lukratives, aber anspruchsvolles Segment darstellen, das eine authentische und respektvolle Marktbearbeitung erfordert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deduktive Herangehensweise und stützt sich auf eine umfassende Analyse von Fachliteratur, Marktstudien und Praxisbeispielen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Rahmenbedingungen, spezifischen Marketinganforderungen, Medienkanälen und konkreten Best-Age-Märkten anhand von Praxisbeispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen gehören Best Ager, Marketing, Zielgruppenorientierung, Konsumverhalten und Kommunikationsstrategien.

Wie unterscheidet sich die Zielgruppe der „Best Ager“ von „Senioren“?

Der Begriff Senioren ist oft mit Rückzug und Gebrechlichkeit besetzt, während „Best Ager“ eine vitale, aktive und kaufkräftige Generation beschreibt, die sich selbst deutlich jünger fühlt.

Warum wird Nivea als positives Praxisbeispiel hervorgehoben?

Nivea gelang eine authentische Ansprache, indem die Marke die spezifischen Erfahrungen und Bedürfnisse von Frauen über 50 respektierte und realistische statt übertriebener Werbeversprechen einsetzte.

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Details

Title
'Best Ager' und ihre wachsende Bedeutung als Zielgruppe im Marketing und die Auswirkungen auf die Werbepolitik
College
University of Hamburg
Grade
1,25
Author
Diplom-Betriebswirt Andreas Ebert (Author)
Publication Year
2004
Pages
44
Catalog Number
V45567
ISBN (eBook)
9783638429504
ISBN (Book)
9783638724425
Language
German
Tags
Wachsende Bedeutung Best Agern Zielgruppe Marketing Auswirkungen Werbepolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Betriebswirt Andreas Ebert (Author), 2004, 'Best Ager' und ihre wachsende Bedeutung als Zielgruppe im Marketing und die Auswirkungen auf die Werbepolitik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45567
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