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Frauen in Führungspositionen und das Beispiel der weiblichen Schulleitung

Title: Frauen in Führungspositionen und das Beispiel der weiblichen Schulleitung

Seminar Paper , 2005 , 17 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Sabine Jaki (Author)

Politics - Miscellaneous
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Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit Frauen in Führungspositionen und geht weiter auf das Beispiel der Schulleiterin, als Führerin der Schule, ein. Um einen Einstieg in das Thema zu finden, soll zuerst geklärt werden was der Begriff Führung, im organisatorischen Sinne, bedeutet und welche Merkmale und Eigenschaften damit verbunden sind. Es soll erläutert werden, in wie weit Frauen, in Abgrenzung von Männern, diesen Anforderungen gerecht werden. Sich aus den Anforderungen ergebende Verhaltensweisen, welche bei Mann und Frau unterschiedlich sein können, werden oft in geschlechtertypischen Führungsstilen verankert, welche ich beschreiben möchte. Eine Antwort auf die Frage, welches Geschlecht besser führt, möchte ich nicht geben. Laut Literatur bleibt offen, ob es jene Führungsstile wirklich gibt.
Es schließt sich im nächsten Kapitel die Frage an, ob sich ein, den Frauen unterstellter, weiblicher Führungsstil, am Beispiel der Grundschulleiterin, belegen lässt, und ob die ihm zugesprochenen weiblichen Eigenschaften, gerade in diesem Bereich, als Vorteile gesehen werden können.
Im Bereich der Grundschulleitung gibt es, anders als z.B. in der Wirtschaft, einen verhältnismäßig hohen Prozentsatz an weiblichen Führungskräften. Woran dies liegt und inwieweit dieser Umstand als Chance für Frauen gesehen werden kann, wird an einzelnen Daten belegt. Ferner werde ich darstellen, auf welche Hindernisse Frauen stoßen, die eine Schulleitungsfunktion anstreben.
In einem abschließenden Fazit werden die Ergebnisse meiner Arbeit zusammengetragen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Frauen in Führungspositionen

2.1. Organisatorische Führung

2.2. Merkmale guter Führung

2.3. Geschlechtertypische Führungsstile

3. Das Beispiel der weibliche Schulleitung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Barrieren für Frauen in Führungspositionen und beleuchtet kritisch, inwieweit geschlechterspezifische Führungsstile sowie gesellschaftliche Stereotype die Karrierechancen beeinflussen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Berufsfeld der Grundschulleitung, um am Beispiel der Feminisierung des Lehrpersonals zu zeigen, ob weibliche Führungskräfte trotz hoher Eignung benachteiligt werden.

  • Die Untersuchung der "Gläsernen Decke" als Karrierebarriere für Frauen
  • Die Analyse von Definitionen guter Führung im organisatorischen Kontext
  • Der Vergleich geschlechtertypischer Führungsstile und deren Wahrnehmung
  • Das Fallbeispiel der Schulleitung: Diskrepanz zwischen Lehrpersonal und Leitungsanteilen
  • Die Dekonstruktion von Vorurteilen bei der Besetzung von Führungspositionen

Auszug aus dem Buch

3. Das Beispiel der weibliche Schulleitung

Genau wie in anderen Führungspositionen wird auch der weiblichen Schulleitung ein geschlechterspezifisches Verhalten unterstellt. Laut einer Befragung von 330 Lehrerinnen, in Orientierungskursen zum Schulleitungsberuf, von LUISE WINTERHAGEN-SCHMID, werden unterschiede im Führungsstil an Schulen vor allem „darin beobachtet oder auch vermutet, dass Frauen im allgemeinen offener und gesprächsbereiter sind, wesentlich sensibler und vor allem stärker auf Kooperation statt auf Konkurrenz und Machtbehauptung bedacht. Dementsprechend sei der Führungsstil von Frauen – ohne das sie darauf speziell trainiert werden müssen – von vorneherein kollegialer und nicht so autoritär wie bei vielen Männern.“

Von den Befragten sind ganze 72% der Meinung, dass sich der Leitungsstil einer Schule ändert, wenn eine Frau in die Führungsposition kommt. Nur 10,8% denken, dass der Leitungsstil nichts mit dem Geschlecht zu tun hat, sondern rein persönlichkeitsabhängig ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab, benennt den Fokus auf Frauen in Führungspositionen und das Beispiel der Grundschulleiterin, während sie die Forschungsfrage nach geschlechterspezifischen Führungsstilen aufwirft.

2. Frauen in Führungspositionen: Dieses Kapitel analysiert statistische Daten und das Konzept der "Gläsernen Decke", um die Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen und die damit verbundenen Vorurteile zu beleuchten.

2.1. Organisatorische Führung: Hier wird der Begriff Führung im organisatorischen Sinne definiert und als zielorientierte Einflussnahme auf Mitarbeiter und Organisationen beschrieben.

2.2. Merkmale guter Führung: Das Kapitel setzt sich mit der Eigenschaftstheorie auseinander und untersucht, welche Kompetenzen allgemein als essenziell für eine effektive Führung angesehen werden.

2.3. Geschlechtertypische Führungsstile: Es wird erörtert, wie gesellschaftliche Stereotype und Männlichkeitsbilder die Erwartungshaltungen an Führungskräfte beeinflussen und zu geschlechtsspezifischen Zuweisungen führen.

3. Das Beispiel der weibliche Schulleitung: Anhand empirischer Daten und Befragungen wird das Spannungsfeld zwischen dem hohen Anteil weiblicher Lehrkräfte und der geringeren Präsenz von Frauen in Leitungspositionen analysiert.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Frauen trotz ihrer Qualifikationen aufgrund hartnäckiger Vorurteile und struktureller Barrieren bei der Besetzung von Führungspositionen weiterhin benachteiligt werden, auch wenn erste positive Trends erkennbar sind.

Schlüsselwörter

Frauen in Führungspositionen, Schulleitung, Gläserne Decke, Führungstheorien, Geschlechterrollen, Stereotype, Organisation, Management, Karrieremuster, Führungskompetenzen, Grundschule, Personalmanagement, Chancengleichheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Situation von Frauen in Führungspositionen unter besonderer Berücksichtigung geschlechterspezifischer Vorurteile und Anforderungen in der Berufswelt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt Themen wie die "Gläserne Decke", die theoretische Definition von Führung, geschlechtertypische Führungsstile sowie die spezifische Situation von Frauen in Schulleitungspositionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu hinterfragen, ob Frauen aufgrund mangelnder Eignung oder durch strukturelle Vorurteile und Stereotype von Führungspositionen ferngehalten werden.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse, die Auswertung von Statistiken (z.B. Mikrozensus) sowie die Einbeziehung empirischer Studien, etwa von Winterhagen-Schmid.

Was ist der inhaltliche Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Führung, den Vergleich von Männern und Frauen in Führungspositionen sowie das detaillierte Fallbeispiel der Schulleitung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die Kernbegriffe sind Führungspositionen, Frauen, Gläserne Decke, Schulleitung, Stereotype und Führungskompetenz.

Warum sind Frauen laut der Arbeit in Grundschulleitungen trotz hoher Frauenanteile unterrepräsentiert?

Obwohl Frauen die Mehrheit des Lehrpersonals stellen, erschweren stereotype Zuschreibungen an die "Maskulinität" von Führungskräften den Aufstieg von Lehrerinnen in Leitungsämter.

Wie verändert sich laut den befragten Lehrkräften der Leitungsstil durch Frauen?

Ein Großteil der Befragten (72%) geht davon aus, dass sich der Leitungsstil einer Schule durch eine weibliche Führungskraft in Richtung mehr Kooperation, Offenheit und Gesprächsbereitschaft wandelt.

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Details

Title
Frauen in Führungspositionen und das Beispiel der weiblichen Schulleitung
College
University of Duisburg-Essen
Course
Seminar
Grade
1.0
Author
Sabine Jaki (Author)
Publication Year
2005
Pages
17
Catalog Number
V45592
ISBN (eBook)
9783638429696
ISBN (Book)
9783656652298
Language
German
Tags
Frauen Führungspositionen Beispiel Schulleitung Seminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabine Jaki (Author), 2005, Frauen in Führungspositionen und das Beispiel der weiblichen Schulleitung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45592
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