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Welchen Einfluss hat das kulturelle Kapital auf die Arbeitsmarktintegration von Migranten?

Titel: Welchen Einfluss hat das kulturelle Kapital auf die Arbeitsmarktintegration von Migranten?

Hausarbeit , 2014 , 9 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

VWL - Arbeitsmarktökonomik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit befasst sich mit der Frage, in welcher Beziehung das kulturelle Kapital von Migranten mit deren Integration am Arbeitsmarkt steht. Um dies zu beantworten wird zunächst der Begriff des kulturellen Kapitals definiert, dann wird vorgestellt wie ein Kind durch seinen sozialen Kontext, der anhand des kulturellen Kapital bestimmt wird, beeinflusst wird und anschließend werden Daten zur aktuellen Situation von Migranten am Arbeitsmarkt herangeführt. Im Fazit wird schließlich geklärt welchen Einfluss somit das kulturelle Kapital auf die Arbeitsmarktintegration von Migranten hat.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes liegt im Jahre 2011 die Gesamtbevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland bei 81,8 Millionen, wobei der Anteil der Migranten bei knappen 20 Prozent liegt. Mit diesem Begriff sind hier Personen gemeint, die seit 1950 in die Bundesrepublik zugewandert sind und deren Nachkommen. Die Zahl der Erwerbspersonen beträgt ca. 42 Millionen, darunter befinden sich 34 Millionen Personen ohne und acht Millionen Personen mit Migrationshintergrund.

Der Anteil der Erwerbslosen ohne Migrationshintergrund liegt bei ungefähr fünf Prozent, der der Migranten dagegen ist er fast doppelt so hoch. Daraus lässt sich schließen, dass die Integration von Migranten am Arbeitsplatz also noch nicht im ausreichendem Maße gelungen ist und das, obwohl sie politisch beabsichtigt ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition des Begriffs „Kulturelles Kapital“

3. Zusammenhang zwischen dem kulturellen Kapital und der Arbeitsmarktsituation von Migranten

3.1 Einflüsse des kulturellen Kapitals

3.2 Datenlage zur Arbeitsmarktsituation und dem Bildungsabschluss von Migranten

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des kulturellen Kapitals auf die erfolgreiche Integration von Migranten in den deutschen Arbeitsmarkt, um zu klären, warum signifikante Unterschiede in den Erwerbsbiografien bestehen.

  • Theoretische Fundierung des Begriffs „Kulturelles Kapital“ nach Bourdieu.
  • Analyse des Einflusses des sozialen Kontextes auf Bildungschancen.
  • Untersuchung von statistischen Daten zur Bildungsbeteiligung.
  • Gegenüberstellung der Arbeitsmarktsituation von Migranten und Einheimischen.
  • Diskussion von Integrationshemmnissen durch ungleiche Startbedingungen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Einflüsse des kulturellen Kapitals

Um das kulturelle Kapital zu bestimmen, lohnt es sich auf den sozialen Kontext einer Person einzugehen, sodass sich anhand bestimmter Kriterien Zusammenhänge feststellen lassen.

In der ersten Tabelle ist dargestellt welcher Anteil der Kinder, deren Eltern einen bestimmten Schulabschluss haben, auf ein Gymnasium gehen. Die Daten sind aus dem Jahre 1989. Zehn Prozent der Kinder, deren Eltern eine Volksschule besucht haben, gehen auf ein Gymnasium, dagegen sind es bei Kindern, deren Eltern die Fachhochreife haben, 74 Prozent. Je höher das Bildungsniveau der Eltern ist, desto eher besucht das Kind ein Gymnasium.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die aktuelle demografische Situation und die Diskrepanz in der Arbeitsmarktintegration von Migranten dar und formuliert die leitende Forschungsfrage.

2. Definition des Begriffs „Kulturelles Kapital“: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Begriffs nach Bourdieu und unterscheidet zwischen inkorporiertem und institutionalisiertem Kulturkapital.

3. Zusammenhang zwischen dem kulturellen Kapital und der Arbeitsmarktsituation von Migranten: Das Kapitel verknüpft die theoretischen Konzepte mit empirischen Daten zu Bildungswegen und Arbeitsmarktpositionen, um den Einfluss des sozialen Umfelds zu verdeutlichen.

Schlüsselwörter

Kulturelles Kapital, Arbeitsmarktintegration, Migration, Bildungsbeteiligung, Sozialer Kontext, Bourdieu, Arbeitsmarkt, Bildungschancen, Integration, Erwerbslosigkeit, Migrationshintergrund, Bildungsabschluss

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, welchen Einfluss das kulturelle Kapital – geprägt durch den sozialen Kontext und das Elternhaus – auf die Integration von Migranten in den deutschen Arbeitsmarkt hat.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretische Definition von kulturellem Kapital, der Zusammenhang zwischen Bildungschancen und sozialer Herkunft sowie die aktuelle Arbeitsmarktsituation von Migranten im Vergleich zur Mehrheitsgesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, in welcher Beziehung das kulturelle Kapital von Migranten mit deren beruflicher Integration steht und ob ein Kreislauf besteht, der den sozialen Aufstieg erschwert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung statistischer Daten des Statistischen Bundesamtes und Ergebnisse internationaler Bildungsstudien wie TIMMS.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt eine Definition des Begriffs „Kulturelles Kapital“ sowie die Untersuchung von Daten zur Bildungsbeteiligung und zur Stellung von Migranten auf dem Arbeitsmarkt, differenziert nach Qualifikationsstufen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind kulturelles Kapital, Arbeitsmarktintegration, Bildungsungleichheit, soziale Herkunft und Migrationshintergrund.

Welche Rolle spielt das Elternhaus für den Bildungserfolg?

Laut den angeführten Studien korreliert das Bildungsniveau und der soziale Kontext der Eltern stark mit der Wahrscheinlichkeit, ein Gymnasium zu besuchen oder höhere Bildungsabschlüsse zu erreichen.

Warum schneiden Migranten auf dem Arbeitsmarkt oft schlechter ab?

Die Arbeit legt nahe, dass dies auf ein geringeres verfügbares kulturelles Kapital zurückzuführen ist, das oft mit einer Benachteiligung bei Bildungsabschlüssen einhergeht und somit den Zugang zu qualifizierten Stellen erschwert.

Was bedeutet der Begriff „inkorporiertes Kulturkapital“ in der Arbeit?

Es handelt sich um Werte, Fähigkeiten und Bildungsmerkmale, die eine Person über einen längeren Zeitraum in Sozialisationsprozessen verinnerlicht hat und die eng an die Person gebunden sind.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor im Fazit?

Der Autor schließt, dass ein Kreislauf existiert: Mangelndes kulturelles Kapital erschwert den Zugang zu guten Positionen, was wiederum die Weitergabe von kulturellem Kapital an die nächste Generation limitiert.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Welchen Einfluss hat das kulturelle Kapital auf die Arbeitsmarktintegration von Migranten?
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
9
Katalognummer
V456093
ISBN (eBook)
9783668887619
ISBN (Buch)
9783668887626
Sprache
Deutsch
Schlagworte
welchen einfluss kapital arbeitsmarktintegration migranten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2014, Welchen Einfluss hat das kulturelle Kapital auf die Arbeitsmarktintegration von Migranten?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/456093
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  9  Seiten
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