Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Estudios de género

Welchen Einfluss haben Medien auf die Geschlechtsidentitätsfindung im Jugendalter?

Eine Analyse der Beziehung zwischen Gender und Medien

Título: Welchen Einfluss haben Medien auf die Geschlechtsidentitätsfindung im Jugendalter?

Tesis (Bachelor) , 2018 , 63 Páginas , Calificación: 3,0

Autor:in: Patricia Neustädter (Autor)

Estudios de género
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

In welchem Ausmaß Medien die Geschlechtsidentitätsfindung im Jugendalter beeinflussen und prägen, wird das Thema dieser Arbeit sein.

Diese Thematik soll nicht nur einen Einblick auf den Einfluss der Medien auf Gender geben, sondern ebenso Veränderungen und Entwicklungen erläutern. Eingeleitet wird diese Bachelorarbeit mit dem Begriff „Gender“ und dessen Bedeutung und Entwicklung. Der stetige Wandel unserer Gesellschaft hat zur Folge, dass das Thema Gender ebenfalls stets präsent ist. Eine Gleichstellung der Geschlechter ist das Ziel einer demokratischen Gesellschaft. Das deutsche Grundgesetz sieht vor, dass alle Menschen gleichberechtigt werden und unabhängig vom sozialen oder biologischen Geschlecht gehandelt werden sollten.

Anzumerken ist, dass „Gender“ das soziale Geschlecht darstellt, wobei „Sex“ das biologische Geschlecht ist.
Überdies wird ebenfalls näher auf die Bedeutung von Medien im Allgemeinen eingegangen, wobei vorerst der traditionelle und digitale Begriff in Bezug auf den Wandel erläutert wird. Zudem beziehe ich das Thema der Medien direkt auf das Jugendalter, da sie heutzutage zu den Entwicklungsaufgaben der Jugendlichen zählen und deren Entwicklung stark prägen.

In einem weiteren Kapitel findet eine Auseinandersetzung mit der Mediensozialisation und Medienrezeption statt. Zusätzlich wird nochmals die Geschlechtsidentitätsfindung im Jugendalter definiert, bei der ich mich auf die Theorien von Hurrelmann und Freud beziehe. Dazu zählen aber auch die Stereotypisierung, Identitätssuche und Selbstdarstellung in Medien.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gender

2.1 Genderkompetenz

2.2 Genderkonstruktionen/Genderdekonstruktionen

2.3 Gender Mainstreaming

2.4 Doing Gender/Undoing Gender

2.5 Geschlechtsidentitäten – Drittes Geschlecht

3 Medien

3.1 Der Medienbegriff aus traditioneller Sicht

3.2 Der Medienbegriff aus der digitalen Sicht

3.3 Die Mediennutzung im Jugendalter

3.4 Exzessiver Medienkonsum

3.5 Mediensozialisation

3.6 Medienrezeption

4 Geschlechtsidentitätsfindung

4.1 Die Sozialisationstheorie nach Hurrelmann

4.2 Die Sexualitätsentwicklung aus psychoanalytischer Sicht nach Freud

4.3 Stereotype und Medien

4.4 Die Auswirkungen von Marketing und Werbung auf die Gleichstellung von Frauen und Männern

4.5 Selbstpräsentation durch Medien

5 Lebensphase Jugend

5.1 Demographischer Wandel

5.2 Entwicklungsaufgaben im Jugendalter

5.3 Individuation und Identität im Jugendalter

5.4 Die Jugendphase heute

5.5 Freizeit und Konsum

5.6 Der Umgang mit Risiken

6 Soziale Arbeit, Gender und Medien

6.1 Genderkompetenz in der Sozialen Arbeit

6.2 Geschlechtsspezifische Soziale Arbeit mit Jugendlichen

6.3 Medienkompetenz in der Sozialen Arbeit

6.4 Medienpädagogische Arbeit mit Jugendlichen

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Medien auf die Geschlechtsidentitätsfindung im Jugendalter. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, in welchem Ausmaß Medien diese Identitätsentwicklung beeinflussen und welche Rolle die Soziale Arbeit dabei einnimmt, um Jugendlichen eine gesunde Identitätsfindung zu ermöglichen und sie bei einem kompetenten Umgang mit medialen Inhalten zu unterstützen.

  • Die theoretische Auseinandersetzung mit den Begriffen Gender und Medien im digitalen Zeitalter.
  • Die Analyse der Lebensphase Jugend unter Berücksichtigung von Entwicklungsaufgaben und Identitätsfindung.
  • Die Untersuchung der Rolle von Medien und Werbung bei der Vermittlung von Geschlechterstereotypen.
  • Die Ableitung von Anforderungen an die Soziale Arbeit im Kontext von Gender- und Medienpädagogik.

Auszug aus dem Buch

4.3 Stereotype und Medien

Die heutige Lebenswelt ist, wie bereits erwähnt, stark von den Medien geprägt, wodurch sich die Frage stellt, ob die Grundwerte unserer in Deutschland vorhandenen demokratischen Gesellschaft, nämlich dem Standpunkt der Gleichstellung der Geschlechter, auch dort ausgelebt wird und welche Stereotype dargestellt werden und wie diese die Geschlechtsidentität beeinflussen.

“Stereotyp ist ein bestimmtes verallgemeinerndes Urteilsmuster, mit dem man meist soziale Informationen (Eigenschaften, Erwartungen) klassifizieren und automatisch mit den dazu passend erscheinenden Informationen ergänzen kann. (…) Die Sozialpsychologie versteht unter einem Stereotyp ein übervereinfachtes Bild von Personen, Institutionen oder Ereignissen, das in seinen wesentlichen Merkmalen von einer großen Zahl von Personen geteilt wird.”

Die Medien besitzen einen hohen Einfluss auf die (Geschlechts-)Identitätsfindung und -bildung im Jugendalter, da sie Werturteile formulieren und für die Erzeugung von Männer- und Frauenbildern verantwortlich sind. Hinzukommt die Rolle der Vorbilder, welche in den Medien demonstriert werden und für die Entwicklung der Jugendlichen ebenfalls als wichtiger Aspekt gedeutet werden können, da sie die vorgelebten “Realitäten”, die medial veranschaulicht und vorgelebt werden, zu ihrer Orientierung und Findung benötigen.

“Wenn diese medialen Zuschreibungen vielfältig und tolerant oder im Gegenteil einschränkend und stereotyp sind, hat das Einfluss auf die freie, individuelle Identitätsbildung der Jugendlichen.”

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Gender und Medien ein und erläutert die Relevanz der Untersuchung für die Geschlechtsidentitätsfindung Jugendlicher.

2 Gender: Dieses Kapitel definiert den Begriff Gender, diskutiert theoretische Konzepte wie Gender Mainstreaming und Doing Gender und thematisiert das Konzept des dritten Geschlechts.

3 Medien: Das Kapitel beleuchtet den Wandel des Medienbegriffs von traditionellen zu digitalen Medien und analysiert Phänomene wie Mediensozialisation, Mediennutzung und exzessiven Medienkonsum.

4 Geschlechtsidentitätsfindung: Hier wird der Prozess der Identitätsfindung auf Basis psychologischer und sozialisationstheoretischer Ansätze (Hurrelmann, Freud) sowie unter dem Einfluss medialer Stereotype und Werbung betrachtet.

5 Lebensphase Jugend: Dieses Kapitel beschreibt die Lebenswelt der Jugendlichen, ihre Entwicklungsaufgaben, den Umgang mit Risiken sowie die Bedeutung von Freizeit und Konsum in der heutigen Gesellschaft.

6 Soziale Arbeit, Gender und Medien: Das Kapitel thematisiert die Rolle der Sozialen Arbeit, wobei der Fokus auf Genderkompetenz, geschlechtsspezifischer Soziale Arbeit und Medienpädagogik liegt.

7 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit einer reflexiven medienpädagogischen Praxis in der Sozialen Arbeit.

Schlüsselwörter

Gender, Medien, Geschlechtsidentität, Jugendalter, Soziale Arbeit, Mediensozialisation, Geschlechterstereotype, Medienpädagogik, Genderkompetenz, Identitätsfindung, Digitalisierung, Werbeeinfluss, Entwicklungsaufgaben, Gender Mainstreaming, Doing Gender.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der medialen Lebenswelt und der Geschlechtsidentitätsfindung Jugendlicher.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Zentrale Themen sind Gender-Theorien, der Wandel und die Nutzung von Medien, die psychologische Identitätsfindung sowie die Anforderungen an die Soziale Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Medien die Identitätsfindung beeinflussen und wie die Soziale Arbeit Jugendliche dabei unterstützen kann, eine gesunde und freie Geschlechtsidentität zu entwickeln.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auseinandersetzung mit sozialisationstheoretischen Modellen sowie medienpädagogischen Ansätzen.

Was umfasst der inhaltliche Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Gender und Medien, die Analyse der Lebensphase Jugend sowie die Ableitung von Handlungskompetenzen für die Soziale Arbeit.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Genderkompetenz, Mediensozialisation, Identitätsfindung und geschlechtsspezifische Soziale Arbeit definiert.

Wie bewertet die Autorin den Einfluss von Medien auf Geschlechterstereotype?

Die Autorin kritisiert, dass viele Medien binäre Rollenbilder vermitteln und somit die freie Entfaltung der Identität Jugendlicher hemmen können.

Welche Rolle spielt die Medienkompetenz für Sozialarbeiter?

Medienkompetenz wird als essenzielles Handlungsmerkmal identifiziert, das Sozialarbeiter befähigt, mediale Einflüsse zu reflektieren und Jugendliche bei der Lebensbewältigung zu unterstützen.

Final del extracto de 63 páginas  - subir

Detalles

Título
Welchen Einfluss haben Medien auf die Geschlechtsidentitätsfindung im Jugendalter?
Subtítulo
Eine Analyse der Beziehung zwischen Gender und Medien
Universidad
University of Applied Sciences North Rhine-Westphalia Köln
Calificación
3,0
Autor
Patricia Neustädter (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
63
No. de catálogo
V456312
ISBN (Ebook)
9783668880139
ISBN (Libro)
9783668880146
Idioma
Alemán
Etiqueta
#gender #genderstudies #medien
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Patricia Neustädter (Autor), 2018, Welchen Einfluss haben Medien auf die Geschlechtsidentitätsfindung im Jugendalter?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/456312
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  63  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint