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Verbreitungschancen und Implementierungshindernisse der "Logistik 4.0"

Welche Auswirkung hat der aktuelle Verbreitungsgrad der digitalen Lösung auf die Fertigung eines Produktes?

Title: Verbreitungschancen und Implementierungshindernisse der "Logistik 4.0"

Bachelor Thesis , 2018 , 69 Pages , Grade: 2.3

Autor:in: Marc Saidowsky (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Voraussetzungen und Verbreitungschancen der digitalen Lösung "Logistik 4.0" aufzuzeigen, damit sie den neuen und teilweise noch zukünftig unbekannten Herausforderungen gerecht werden kann. Aktuell sind die Trend Reports im Handelsblatt überfüllt mit wissenschaftlichen Artikeln über neuartige Technologien und Themen im Bereich von "Industrie, Logistik 4.0" und das Internet der Dinge. Wie wirken und beeinflussen die genannten Bereiche und Phasen die heutige Industrie und Arbeitswelt 4.0? Was unterscheidet sie vor dem Hintergrund der bisherigen industriellen Revolutionen voneinander?

Hieran wird die Bedeutsamkeit einer Analyse der Vierten Industriellen Revolution und der damit verbundenen „Logistik 4.0“ in der heutigen Arbeitswelt deutlich. Denn in der heutigen globalen Wirtschaft ist ein steigender Wandel des Konsumentenverhaltens zu beobachten. Heutzutage ist der Kunde nicht nur Käufer des Produktes, sondern zugleich auch Produktentwickler. Die Nachfrage orientiert sich an maßgeschneiderten Produkten und individualisierten IT Lösungen. Durch das wandelnde Verhalten der Konsumenten entstehen neue Herausforderungen für die Produzenten in der Produktion sowie Logistik. Folglich sind Bereiche, welche zuvor durch generelle Regeln organisiert waren, zu einem ganzheitlichen Umdenken aufgefordert, denn diese müssen flexibel auf Nachfrageabweichungen und -schwankungen reagieren können. Besonders der Logistikbereich steht einer steigenden Komplexität aufgrund einer flexibleren Organisation der Produktion gegenüber.

Dieses beschriebene Problem lässt sich am Beispiel der Fertigung eines Produktes veranschaulichen. Solange in einem Auftragsabwicklungsprozess die zuvor prognostizierte Planung und Steuerung übereinstimmt, können die Produkte durch einen zuvor definierten Logistikdienstleister zum geplanten Zeitpunkt abgeholt werden und dem Kunden zur angeforderten Zeit (Just-In-Time) bereitgestellt werden. Was geschieht aber bei einer unvorhergesehenen Abweichung in der Produktion, beispielsweise durch einen Maschinendefekt, oder fehlendes Vormaterial? Die intelligente Fabrik ist heutzutage in der Lage, flexibel auf die Problematik reagieren zu können, indem die vorgelagerten sowie nachgelagerten Produktionsschritte einer Wertschöpfungskette in Echtzeit informiert werden. Dadurch besteht die Möglichkeit, Prozesse an andere Standorte zu verlagern und den Materialfluss neu zu organisieren, um den Engpass zu umgehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel und Vorgehensweise der Arbeit

2 Logistik im Zeitalter 4.0

2.1 Theoretische Grundlagen

2.1.1 Weiterentwicklung zur Industrie 4.0

2.1.2 Zentrale Merkmale Industrie 4.0

2.1.3 Grundlagen des modernen Logistikverständnisses

2.1.4 Anforderungen an die Logistik und Logistikdienstleister

2.2 Logistik 4.0

3 Voraussetzungen und Rahmenbedingungen

3.1 Technologische Komponenten

3.1.1 Logistikdienstleister als Netzwerkintegration

3.1.2 Cyber-Physische Systeme

3.1.3 Internet of Things (IoT)

3.1.4 Cloud Computing

3.2 Organisationsgestaltung im Zeitalter von Industrie 4.0

3.2.1 Dimensionen des Wandels

3.2.2 Aufbau der Arbeitsorganisation

3.2.3 Anforderungen an die Mitarbeiter

3.2.4 IT Sicherheit technisch /sozial

3.3 Zwischenfazit

4 Analyse der aktuellen Anwendungsmöglichkeiten von Logistik 4.0 in der Praxis

4.1 Verbreitungschancen

4.1.1 Intralogistik

4.1.2 Virtuelle Vernetzung

4.1.3 Autonome Transportfahrzeuge

4.1.4 Vernetzung in der Transportlogistik

4.1.5 Vernetzte Wertschöpfungsketten

4.1.6 Effizientes Störungsmanagement

4.2 Implementierungshindernisse der digitalen Lösung Logistik 4.0

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht kritisch die Verbreitungschancen und Implementierungshindernisse der digitalen Lösung "Logistik 4.0". Ziel ist es, ein grundlegendes Verständnis für die Anforderungen an die Logistik im Kontext der Industrie 4.0 zu entwickeln und aufzuzeigen, wie technologische sowie organisatorische Rahmenbedingungen die praktische Umsetzung beeinflussen.

  • Grundlagen der Industrie 4.0 und deren Übertragung auf die Logistik
  • Analyse technologischer Basiskomponenten wie CPS, IoT und Cloud Computing
  • Organisatorische Anforderungen an Arbeitsstrukturen und Mitarbeiterqualifikationen
  • Sicherheitsaspekte in der IT und vernetzten Logistikprozessen
  • Praxisbeispiele zur Anwendung digitaler Lösungen in Intralogistik und Transport

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Cyber-Physische Systeme

Die Umsetzung der durchgängigen digitalen Vernetzung soll im Rahmen der Industrie 4.0 durch die Cyber-Physische-Systeme erfolgen. Cyber-Physische-Systeme können hierbei Produktionsobjekte wie Geräte, Maschinen, Produktionsanlagen oder die für die Auslieferung benötigten Logistikkomponenten sein. Diese Objekte zeichnen sich durch zwei wesentliche Merkmale aus. Auf der einen Seite sind die Objekte dazu in der Lage die Ausstattung mit Sensoren Daten zu erfassen, diese automatisch und selbständig durch eingebaute Software aufzubereiten und durch die Zunahme sog. Aktoren auf reale Prozesse einzuwirken zu lassen. Auf der anderen Seite sind die Objekte in der Lage die Kommunikation der Prozesse über das Internet in Echtzeit zu kommunizieren und über die sogenannte Mensch-Maschinen-Schnittstelle zu interagieren. Durch die Kombination der oben aufgeführten Merkmale soll eine dezentrale und intelligente Vernetzung aller Teilnehmer entlang der gesamten Wertschöpfungskette in Echtzeit ermöglicht werden. Dadurch soll allen Akteuren jederzeit ein aktuelles Abbild der eigenen Prozesse ermöglicht werden. Zum einen haben CPS durch die Hinzugabe von Sensoren die Möglichkeit Daten der physischen Welt, wie Gewicht, Stückzahl, Temperatur, Lagerposition etc. abzurufen. Auf der anderen Seite haben CPS den Zugang zu einer virtuellen Welt welche auch als Cyberspace bezeichnet wird. Diese Verbindung wird durch eine Cloud-Plattform gewährt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung im Kontext globaler wirtschaftlicher Veränderungen und Definition des Ziels sowie der Vorgehensweise der Arbeit.

2 Logistik im Zeitalter 4.0: Theoretische Einordnung der Industrie 4.0 und Ableitung eines einheitlichen Verständnisses für den Begriff Logistik 4.0.

3 Voraussetzungen und Rahmenbedingungen: Detaillierte Betrachtung technologischer Basiskomponenten sowie organisatorischer Aspekte wie Arbeitsgestaltung, Mitarbeiteranforderungen und IT-Sicherheit.

4 Analyse der aktuellen Anwendungsmöglichkeiten von Logistik 4.0 in der Praxis: Untersuchung von Verbreitungschancen in Bereichen wie Intralogistik und Transport sowie Diskussion der Barrieren bei der Implementierung.

5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende kritische Analyse der Ergebnisse und Bewertung des Potenzials der digitalen Logistiklösungen für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit.

Schlüsselwörter

Logistik 4.0, Industrie 4.0, Cyber-Physische Systeme, Internet of Things, Vernetzung, Intralogistik, Transportlogistik, Wertschöpfungskette, Cloud Computing, Prozessmanagement, Arbeitsorganisation, IT-Sicherheit, Digitalisierung, Supply Chain Management, Smart Factory

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch die Möglichkeiten und Hindernisse bei der Einführung digitaler Lösungen im Rahmen der Logistik 4.0.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen technologische Grundlagen, organisatorische Veränderungen der Arbeitswelt sowie die praktische Anwendbarkeit in der Intralogistik und Transportlogistik.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist die Ableitung eines Verständnisses für die Anforderungen an die Logistik im Zuge der Industrie 4.0 und die Evaluierung des aktuellen Verbreitungsgrades in der Praxis.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Analyse aktueller Praxisbeispiele sowie Studien, um den Status quo und Herausforderungen zu strukturieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in technologische Komponenten (wie CPS und IoT), die sozio-technische Organisationsgestaltung sowie die empirische Analyse von Verbreitungschancen und Implementierungshindernissen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt zusammenfassen?

Die Kernbegriffe sind Logistik 4.0, Industrie 4.0, Cyber-Physische Systeme (CPS), Vernetzung, Wertschöpfungskette und IT-Sicherheit.

Welche Rolle spielen Mitarbeiter bei der Umsetzung von Logistik 4.0?

Mitarbeiter stehen vor veränderten Anforderungsprofilen, die eine stärkere interdisziplinäre Kompetenz sowie eine kontinuierliche Aus- und Weiterbildung erfordern, um mit autonomen Systemen kooperieren zu können.

Warum ist IT-Sicherheit eine kritische Hürde für Unternehmen?

Da die durchgängige Vernetzung den Datenaustausch über Unternehmensgrenzen hinweg erfordert, entstehen neue Angriffsflächen, die ein ganzheitliches "Security by Design"-Konzept notwendig machen, um sensible Daten zu schützen.

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Details

Title
Verbreitungschancen und Implementierungshindernisse der "Logistik 4.0"
Subtitle
Welche Auswirkung hat der aktuelle Verbreitungsgrad der digitalen Lösung auf die Fertigung eines Produktes?
College
University of Applied Sciences Köln RFH
Grade
2.3
Author
Marc Saidowsky (Author)
Publication Year
2018
Pages
69
Catalog Number
V456678
ISBN (eBook)
9783668890039
ISBN (Book)
9783668890046
Language
German
Tags
Logistik 4.0 Industrie 4.0 IoT CPS Cloud Computing Change Management
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marc Saidowsky (Author), 2018, Verbreitungschancen und Implementierungshindernisse der "Logistik 4.0", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/456678
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