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Sportunterricht in der Sekundarstufe I. Vergleich von sportspieldidaktischen Konzepten

Título: Sportunterricht in der Sekundarstufe I. Vergleich von sportspieldidaktischen Konzepten

Tesis (Bachelor) , 2013 , 35 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Jonas Arndt (Autor)

Didáctica - Deporte, Pedagogía deportiva
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Mit der hier vorliegenden Arbeit, die im Fach Sportwissenschaft/ Bewegungspädagogik angefertigt wurde, wird ein Einblick in die sportspieldidaktischen Konzepte gegeben. Die Konzepte werden einzeln dargestellt und danach anhand eines Kriterienkataloges verglichen.

Abschließend wird eine Bewertung des Konzepts vorgenommen, dass zur Einführung von Sportspielen am geeignetsten ist. Hierfür wird auf den Kompetenzerwerb im Erfahrungs- und Lernfeld „Spielen“ Bezug genommen. Der Fokus liegt auf dem Sekundarbereich I.

Um die Ziele der Arbeit umsetzen zu können, wurde als Forschungsmethode die Hermeneutik gewählt. Im ersten Teil wird der Bewegungsgegenstand analysiert und geklärt, was ein Bewegungsspiel und ein Sportspiel ist. Anschließend wird auf die Sportspieldidaktik eingegangen. In diesem Teil werde ich auf das Bewegungsverständnis eingehen und einen Bezug zum Kerncurriculum herstellen. Hier soll erläutert werden, was das Niedersächsische Kerncurriculum Sport zum Erfahrungs- und Lernfeld „Spielen“ beinhaltet.

Die sportspieldidaktischen Konzepte werden im dritten Abschnitt dieser Arbeit vorgestellt, um anschließend die Konzepte zu vergleichen bzw. abschließend bewerten zu können, welches Konzept zur Einführung von Sportspielen am geeignetsten ist. Den Abschluss dieser Arbeit bildet eine Zusammenfassung der erarbeiteten Aspekte in einem Fazit, worin Stellung zu den Fragen in der Einleitung genommen wird.

Kinder verlieren schnell die Motivation an einem Spiel, wenn sie nicht aktiv daran teilnehmen können. Dabei sind vor allem Spielanfänger betroffen, da diese mit den komplizierten Regeln, Fähigkeiten und Fertigkeiten eines Sportspiels überfordert sind. Es gilt Vereinfachungen zu finden, um ein Sportspiel zu erlernen und im Ansatz regelgerecht zu spielen. Dem Lehrer kommt dabei die Aufgabe zu, das Sportspiel als ein Handlungssystem zu vermitteln und im Sinne des Doppelauftrag des Sportunterrichts den Menschen als Individuum anzusehen und die Entwicklung seines Bewegungspotentials zu fördern und zu selbstbestimmter Lebensgestaltung zu befähigen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Analyse des Gegenstandes

2.1 Bewegungsspiel

2.2 Sportspiel

2.3 Bewegungsspiel und Sportspiel im Vergleich

3 Didaktische Analyse der Sportspielvermittlung

3.1 Allgemeine didaktische Konzepte

3.1.1 Das Sportartenkonzept

3.1.2 Das Erfahrungsorientierte Konzept

3.2 Niedersächsisches Kerncurriculum

3.2.1 Struktur – und Kompetenzerwerb

3.2.2 Erfahrungs- und Lernfeld „Spielen“

4 Sportspielvermittlungskonzepte

4.1 Spielgemäßes Konzept

4.2 Genetisches Konzept

4.3 Integrative Sportspielvermittlung

4.4 Tactical-Games-Teaching

5 Analyse der sportspieldidaktischen Konzepte

5.1 Die Forschungsmethode: Hermeneutik

5.2 Vergleich der sportspieldidaktischen Konzepte

5.3 Bewertung der Spielfähigkeit in Sportspielvermittlungskonzepten

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht verschiedene sportspieldidaktische Konzepte zur Einführung von Sportspielen im Schulsport, mit dem Ziel, eine methodische Empfehlung auszusprechen, die sowohl allgemeine als auch spezielle Spielfähigkeiten gemäß den Anforderungen des niedersächsischen Kerncurriculums fördert und Motivationsverlust bei Schülern durch Überforderung verhindert.

  • Analyse und Abgrenzung von Bewegungs- und Sportspielen
  • Gegenüberstellung didaktischer Grundkonzepte wie das Sportarten- und erfahrungsorientierte Konzept
  • Vergleichende Bewertung der Sportspielvermittlungskonzepte (spielgemäß, genetisch, integrativ, Tactical-Games-Teaching)
  • Fokus auf Kompetenzerwerb im Erfahrungs- und Lernfeld „Spielen“

Auszug aus dem Buch

4.2 Genetisches Konzept

Dietrich (1984) entwickelte auf der Grundlage des Spielreihenkonzepts das genetische Konzept, da er die Ausbildung einer allgemeinen Spielfähigkeit im Spielreihenkonzept vermisste. Diese konnte das Spielreihenkonzept nicht bieten, da dort der Wechsel der Spielformen durch den Lehrer vorgegeben wurde (vgl. Loibl, 2006, S. 19). Zusätzlich zur allgemeinen Spielfähigkeit wird durch dieses Konzept auch die spezielle Spielfähigkeit gelernt und weiterentwickelt.

„Denn wenn im Wechsel von Denken, Sprechen und Handeln Spielsituationen analysiert, neue Spielverläufe vorstrukturiert und Handlungsalternativen erwogen werden, dann werden die für gelingendes Spielen notwendigen kognitiven Muster ausgearbeitet und bewusster verfügbar“ (Dietrich, 1984, S. 19)

Weitere Befürworter des genetischen Konzepts sind u.a. Loibl und Wagenschein. Wagenschein (1991) hat in seinem Buch „Verstehen lehren“ ein Essay „[z]um Problem des [g]enetischen Lehrens“ verfasst und legt drei Prinzipien zu Grunde: genetisch Lehren, sokratisch Lehren, exemplarisch Lehren.

Genetisch Lehren bedeutet, dass die Lernenden selbstständig an einem Problem arbeiten und versuchen einen Lösungsweg zu finden (vgl. Wichmann, 2008, S. 89). Beim sokratischen Lehren liegt das Augenmerk auf der Förderung der Selbstständigkeit. Sollten Fragen oder Probleme auftreten, werden diese zurückgegeben und der Lehrende unterstützt und steuert indirekt die Lösung des Problems (vgl. Loibl, 2006, S. 19). Das exemplarische Lehren gehört zwingend mit zu diesen Prinzipien, da die Lernenden durch das genetisch-sokratische Vorgehen in exemplarischen Themengebieten grundlegende Kenntnisse gewinnen (a.a.O., S. 20). Nach Wagenschein ist das genetische Prinzip in der oben dargestellten Dreiheit das Führende. Daher gilt das genetischen Lehren als Oberbegriff (Wagenschein, 1991, S. 75).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Motivationsverlusts bei Schülern während des Sportunterrichts ein und formuliert die Frage nach der geeigneten Methodik für die Sportspielvermittlung.

2 Analyse des Gegenstandes: Dieses Kapitel definiert und differenziert die Begriffe Bewegungsspiel und Sportspiel sowie deren Vergleich.

3 Didaktische Analyse der Sportspielvermittlung: Hier werden übergeordnete didaktische Konzepte sowie die Vorgaben des niedersächsischen Kerncurriculums für das Lernfeld „Spielen“ erläutert.

4 Sportspielvermittlungskonzepte: In diesem Teil werden vier spezifische Vermittlungskonzepte – spielgemäß, genetisch, integrativ und Tactical-Games-Teaching – detailliert vorgestellt.

5 Analyse der sportspieldidaktischen Konzepte: Dieses Kapitel vergleicht die Konzepte methodisch mittels Hermeneutik und bewertet diese hinsichtlich der Spielfähigkeit.

6 Fazit: Die Zusammenfassung schließt mit der Empfehlung, das genetische Konzept für den Schulsport als am geeignetsten zu wählen, um sowohl allgemeine als auch spezielle Spielfähigkeiten zu entwickeln.

Schlüsselwörter

Sportspielvermittlung, Schulsport, Spielfähigkeit, Sportspieldidaktik, Spielgemäßes Konzept, Genetisches Konzept, Integrative Sportspielvermittlung, Tactical-Games-Teaching, Kerncurriculum, Bewegungspädagogik, Sportspiel, Sportunterricht, Motivation, Didaktische Reduktion, Hermeneutik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Vergleich verschiedener didaktischer Konzepte zur Einführung von Sportspielen im Schulsport, um Lehrern eine methodische Orientierung zu geben.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die Differenzierung von Bewegungs- und Sportspielen, didaktische Anforderungen des Kerncurriculums sowie die Analyse vier spezifischer Vermittlungskonzepte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu ermitteln, welches didaktische Konzept für den Schulsport am besten geeignet ist, um sowohl die allgemeine als auch die spezielle Spielfähigkeit bei Schülern erfolgreich zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor verwendet die qualitative, inhaltsanalytische Hermeneutik, um Konzepte zu deuten und zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Vorstellung der vier Konzepte (spielgemäß, genetisch, integrativ, Tactical-Games-Teaching) und deren vergleichende Analyse.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Begriffe sind Spielfähigkeit, Schulsport, Sportspielvermittlung, Kompetenzerwerb und genetisches Konzept.

Warum wird das genetische Konzept als am geeignetsten bewertet?

Es wird als am geeignetsten bewertet, da es als einziges der analysierten Konzepte sowohl die allgemeine als auch die spezielle Spielfähigkeit vermittelt und die Schüler aktiv in die Unterrichtsgestaltung einbezieht.

Was unterscheidet das spielgemäße vom genetischen Konzept?

Das spielgemäße Konzept setzt auf deduktive Wissensvermittlung durch den Lehrer und Technikorientierung, während das genetische Konzept induktiv und schülerzentriert arbeitet, um Probleme eigenständig zu lösen.

Final del extracto de 35 páginas  - subir

Detalles

Título
Sportunterricht in der Sekundarstufe I. Vergleich von sportspieldidaktischen Konzepten
Universidad
Technical University of Braunschweig  (Institut für Sportwissenschaft und Bewegungspädagogik)
Calificación
2,0
Autor
Jonas Arndt (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
35
No. de catálogo
V456732
ISBN (Ebook)
9783668882133
ISBN (Libro)
9783668882140
Idioma
Alemán
Etiqueta
Sportspieldidaktik Konzept Vergleich Spielgemäßes Konzept Genetisches Konzept Integrative Sportspielvermittlung Sportspiel Sportspielvermittlung Integrativ Spielgemäß Genetisch Tactical Games Bewegungsspiel
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jonas Arndt (Autor), 2013, Sportunterricht in der Sekundarstufe I. Vergleich von sportspieldidaktischen Konzepten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/456732
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