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Der Schatten des eurozentrischen Rassismus

Postkoloniale Kritik in der Internationalen Politik

Titre: Der Schatten des eurozentrischen Rassismus

Texte Universitaire , 2018 , 8 Pages

Autor:in: Lara Kuen (Auteur)

Politique - Généralités sur la politique internationale
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Ziel dieser Arbeit ist es, den Zusammenhang zwischen Rassismus und Eurozentrismus in Bezug auf die Internationale Politik aufzuzeigen.

Die gegenwärtige Internationale Politik gründet auf einem eurozentristischen Fundament, in dem nach wie vor Rassismen vorherrschen. Dekoloniale Theorien versuchen daher neue Perspektiven auf die Internationale Politik zu schaffen. Doch bevor die bestehende Politik kritisiert wird, sollten die Gründe und Ursachen geklärt werden, welche die Voraussetzung für die Entstehung dieser bildeten.

Im modernen Sinn wird Rassismus vor allem mit der Diskriminierung von dem beziehungsweise den "Anderen" in Verbindung gebracht. Das "Andere" wird hierbei als scheinbarer Naturzustand verstanden, der jedoch weder auf der gegebenen Realität, noch der persönlichen Erfahrung beruht, sondern als falsches Bewusstsein vorherrscht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Neuer und alter Rassismus

3. Rassismus und Eurozentrismus

4. Analyse und Konklusion

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den engen Zusammenhang zwischen eurozentrischen Weltanschauungen und der Entstehung sowie Aufrechterhaltung von Rassismus innerhalb der Internationalen Politik, um bestehende Machtstrukturen kritisch zu hinterfragen.

  • Historische Genese von Rassismus und dessen moderne Ausprägungen
  • Eurozentrismus als strukturelles Fundament der Internationalen Politik
  • Die koloniale Machtmatrix und ihre Auswirkungen auf Wissenshierarchien
  • Die Verknüpfung von Rassismus mit Geschlechterhierarchien
  • Postkoloniale Perspektiven zur emanzipatorischen Transformation der Weltordnung

Auszug aus dem Buch

Neuer und alter Rassismus

Im späten 18. Jahrhundert wurde der Rassenbegriff zur Beschreibung und Aufteilung von Menschen verwendet. Heute ist dieser Ausdruck umstritten, da die wissenschaftliche Existenz von verschiedenen Menschenrassen nach wie vor nicht nachgewiesen werden konnte. (vgl. Geulen, 2014, S. 13 f.)

Im Verlauf der Geschichte hat der Rassismus nach Hund unterschiedliche Formen angenommen: Von Kultivierten und Barbaren über Reine und Unreine; Zivilisierte und Wilde; Weiße und Farbige; Wertvolle und Minderwertige. Die Unterschiede werden anhand bestimmter Merkmale festgemacht. Hierbei wird der Blick auf die Kultur, Blutsherkunft, Religion, Hautfarbe oder die soziale Schicht gerichtet. (vgl. Hund, 2007, S. 34 ff.) Im modernen Sinn wird Rassismus vor allem mit der Diskriminierung von dem bzw. „Anderen“ in Verbindung gebracht. Das „Andere“ wird hierbei als scheinbarer Naturzustand verstanden, der jedoch weder auf der gegebenen Realität, noch der persönlichen Erfahrung beruht, sondern als falsches Bewusstsein vorherrscht. (vgl. Geulen, 2014, S. 8)

Der Kern von „Rassismus“ besteht nach Geulen in der Hervorhebung von "Teil und Ganzem, von Gattung und Art" (Geulen, 2014, S. 9). Rassismus arbeitet mit Identitäten und der gefühlten Zugehörigkeit der Menschen. Die Unterschiede werden dabei mittels Diffamierung und Diskriminierung akzentuiert und übertrieben dargestellt. Hund zählt darüber hinaus Rassismus zu den Modi, wodurch Herrschaft begründet, gerechtfertigt und umgesetzt wird (vgl. Hund, 2006, S. 119).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik des eurozentrischen Fundaments der Internationalen Politik ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach dem Einfluss des Rassismus auf diese Strukturen.

2. Neuer und alter Rassismus: Hier werden die historische Entwicklung des Rassenbegriffs sowie moderne Formen der Diskriminierung und deren Funktion zur Herrschaftssicherung analysiert.

3. Rassismus und Eurozentrismus: Das Kapitel beleuchtet die verschiedenen Dimensionen, in denen Rassismus wirkt, und untersucht das Verhältnis von Eurozentrismus, globalen Machtmatrizen und Wissenshierarchien.

4. Analyse und Konklusion: Abschließend werden die Erkenntnisse synthetisiert, um aufzuzeigen, wie postkoloniale und feministische Ansätze zur Dekonstruktion rassistischer und eurozentrischer Machtstrukturen beitragen können.

Schlüsselwörter

Eurozentrismus, Rassismus, Internationale Politik, Postkolonialismus, koloniale Machtmatrix, Wissenshierarchie, Diskriminierung, Rassenbegriff, Identitätspolitik, globale Machtstrukturen, Emanzipation, postkoloniale Kritik, Geschlechterhierarchie, Fremdbestimmung, Machtverhältnisse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Verwobenheit von Rassismus und eurozentrischen Denkweisen und wie diese die moderne Internationale Politik prägen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Genese des Rassismus, dem Eurozentrismus als politisches Konstrukt und der kritischen Analyse globaler Macht- und Wissenshierarchien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: „Inwiefern wird die gegenwärtige Internationale Politik aus postkolonialer Sicht von einem eurozentristischen Rassismus bestimmt?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine sozialhistorische Betrachtungsweise sowie die Auswertung postkolonialer Theorien, um die strukturellen Zusammenhänge freizulegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Begriffsgeschichte von Rassismus, die Analyse eurozentrischer Weltordnungsmodelle und die Verknüpfung von Rassismus mit institutionellen Machtverhältnissen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Eurozentrismus, koloniale Machtmatrix, Rassismus, postkoloniale Kritik und globale Wissenshierarchie.

Was versteht man in der Arbeit unter der „kolonialen Machtmatrix“?

Dieser Begriff, abgeleitet von Grosfoguel, beschreibt ein Weltsystem, das primär auf der Akkumulation von Kapital basiert und durch Hierarchien von Ethnien und Rassen sowie durch sprachliche und epistemische Dominanz gekennzeichnet ist.

Wie trägt die feministische Perspektive zur Analyse bei?

Die postkoloniale feministische Wissenschaft erweitert die rassenbasierte Analyse um die Dimension der Geschlechterhierarchie, um aufzuzeigen, wie maskuline Identitäten Europas zur Unterdrückung anderer Bevölkerungsgruppen instrumentalisiert wurden.

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Résumé des informations

Titre
Der Schatten des eurozentrischen Rassismus
Sous-titre
Postkoloniale Kritik in der Internationalen Politik
Université
University of Vienna  (NIG)
Auteur
Lara Kuen (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
8
N° de catalogue
V456748
ISBN (ebook)
9783668890305
ISBN (Livre)
9783668890312
Langue
allemand
mots-clé
Eurozentrismus Rassismus Internationale Politik Postkoloniale Kritik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lara Kuen (Auteur), 2018, Der Schatten des eurozentrischen Rassismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/456748
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