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Die Risiken von Smart Factories

Untersuchungen zur Industrie 4.0

Título: Die Risiken von Smart Factories

Trabajo Escrito , 2018 , 22 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Nadine Thomas-Frank (Autor)

Economía de las empresas - Aprovisionamiento, producción, logística
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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Untersuchungen zu den Risiken von Smart Factories. Industrie 4.0 und die im Zuge dessen entstanden sogenannten "Smart Factories" sind in der heutigen Zeit Begriffe, denen fast jeder schon einmal begegnet ist. Wird sich jedoch in der Umgebung umgehört, so wissen die Menschen oftmals gar nicht genau, was darunter verstanden wird und welches Ausmaß diese Begriffe besitzen. Ob und inwiefern wirklich neue und erhebliche Risiken mit dem Ausbau des Unternehmens zu einer Smart Factory entstehen und was eine Smart Factory überhaupt ist, wird Thema dieser Hausarbeit sein.

Dabei wird zunächst der Begriff der Industrie 4.0 erläutert und darauf aufbauend beschrieben, was eine Fabrik wirklich intelligent macht. Anschließend findet eine Unterteilung in Sicherheitsrisiken, organisatorische Risiken und wirtschaftliche Risiken statt, wobei der Schwerpunkt auf den Sicherheitsrisiken liegen wird. Ziel soll es sein, am Ende dieser Hausarbeit einen Überblick über die verschiedenen Risiken zu erhalten, mit denen die Unternehmen im Zuge von intelligenten Fabriken konfrontiert werden.

Die vorangegangenen drei Revolutionen, angefangen mit der ersten Revolution und der damit verbundenen Einrichtung mechanischer Produktionsanlagen und dem Antrieb von Maschinen durch Wasser- und Dampfkraft, über die zweite Revolution mit der Einführung der Elektrizität als Antriebskraft und dem Beginn der Fließbandfertigung hin zur dritten industriellen Revolution ab den 1970er Jahren, haben den Weg für die derzeitigen Entwicklungen geebnet. In der dritten Revolution lag der Fokus auf einem zunehmenden Elektronikeinsatz und Automatisierung durch IT. Smart Factories im Rahmen der vierten industriellen Revolution können für Unternehmen, die sich hin zu solch intelligenten Fabriken entwickeln wollen, sehr herausfordernd sein. Insbesondere durch die hohe Komplexität der Automatisierungstechnik und durch die starke Vernetzung der Systeme und Maschinen in einem Betrieb, aber auch mit anderen Unternehmen über die Unternehmensgrenzen hinweg, kann es zu einer Vielzahl unterschiedlicher Sicherheitsrisiken kommen. Durch cyber-physische Produktionssysteme gelingt dabei die Verknüpfung von physischer und virtuelle Welt, die dadurch kaum noch voneinander zu trennen sind.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Smart Factories

2.1. Einführung – Industrie 4.0

2.2. Was macht eine factory smart?

3. Sicherheitsrisiken

3.1. Ursachen

3.2. Wirkungen

3.3. Ausbreitungseffekte

4. Organisatorische Risiken

4.1. Faktor Mensch

4.2. Change Management

5. Wirtschaftliche Risiken

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die vielfältigen Risiken, die mit dem Wandel hin zur Smart Factory im Rahmen der Industrie 4.0 einhergehen, um Unternehmen einen strukturierten Überblick über potenzielle Gefahrenquellen zu bieten. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob und inwiefern neue, spezifische Risiken entstehen und wie diese in die Kategorien Sicherheit, Organisation und Wirtschaftlichkeit eingeordnet werden können.

  • Strukturierung von Sicherheitsrisiken (Ursachen, Wirkungen, Ausbreitungseffekte)
  • Analyse der Rolle des Menschen in der hochautomatisierten Fabrik
  • Bedeutung von Change Management bei der Implementierung neuer Technologien
  • Bewertung wirtschaftlicher Risiken und Investitionsbedarfe
  • Systematische Einordnung von Bedrohungsszenarien

Auszug aus dem Buch

3.1. Ursachen

Dieses Kapitel wird sich, wie bereits angedeutet, mit den Ursachen, die zu Sicherheitsrisiken führen, beschäftigen.

Im Zuge dessen wird auch von Bedrohungen gesprochen, die entweder interner, also im Unternehmen selbst entstanden sind, oder externer Natur sind und bedrohliche Umstände oder Ereignisse, die eintreten können, darstellen (Disterer 2017, S. 89). Zunächst erfolgt die Unterscheidung darin, ob der Schaden infolge eines Angriffs oder eines Fehlers entstanden ist. Angriffe können wiederum in gezielte und nicht gezielte Angriffe unterteilt werden.

Im Lagebericht der IT-Sicherheit werden die häufigsten Bedrohungen für Smart Factories, die unter die Kategorie „gezielte Angriffe“ fallen, dargestellt. Es wird deutlich, dass es eine Vielzahl von Wegen und Möglichkeiten gibt in ein System illegal einzudringen und die Angriffe nicht immer einem bestimmten Muster folgen. Diese gezielten Angriffe auf das CPPS erfolgen durch Cyber-Kriminelle.

Zu diesen gezielten Angriffen gehören vor allem Schwachstellen in der Software, die von den Angreifern genutzt werden, aber auch Schadsoftwares, sogenannte Malwares. Darunter fallen alle Arten von Computerprogrammen, die mit Absicht in ein Computersystem eingeschleust werden und durch die dieses mit schadhaften und nicht erwünschten Eigenschaften infiziert wird. Dies geschieht oftmals durch das Öffnen von Email-Anhängen oder das Besuchen einer infizierten Webseite (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (Hrsg.) 2017, S. 18–22).

Auf dieses „Geschäftsmodell“ baut die sogenannte Ransomware auf. Der Begriff leitet sich aus den englischen Wörtern „Lösegeld“ und „Schadprogramm“ ab. Dahinter stecken spezielle Malware, die ein System befallen, dessen Daten und Anwendungen beeinflussen und den Nutzen einschränken. Anschließend kommt es durch die Kriminellen zu einer Erpressung und die Forderung zur Zahlung eines Lösegeldes, damit das System wieder entlastet wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema Industrie 4.0 und Definition des Ziels der Arbeit, einen Überblick über Risiken bei der Entstehung von Smart Factories zu geben.

2. Smart Factories: Erläuterung der technologischen Grundlagen der Industrie 4.0 und Definition des Begriffs der Smart Factory sowie deren Funktionsweise.

3. Sicherheitsrisiken: Detaillierte Analyse von Ursachen, Wirkungen und Ausbreitungseffekten digitaler Bedrohungen im Umfeld von vernetzten Fabriken.

4. Organisatorische Risiken: Untersuchung der Auswirkungen auf die Arbeitswelt, insbesondere der Faktor Mensch und die notwendigen Veränderungsprozesse.

5. Wirtschaftliche Risiken: Betrachtung der finanziellen Herausforderungen und des Investitionsbedarfs bei der Umstellung auf smarte Produktionsprozesse.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Herausforderungen und Betonung der Bedeutung eines angepassten Managements für die drei identifizierten Risikokategorien.

Schlüsselwörter

Industrie 4.0, Smart Factory, Sicherheitsrisiken, Cyber-physische Systeme, CPPS, IT-Sicherheit, Ransomware, Organisatorische Risiken, Faktor Mensch, Change Management, Wirtschaftliche Risiken, Investitionsvolumen, Vernetzung, Prozessautomatisierung, Risikomanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Identifikation und Strukturierung der Risiken, denen Unternehmen im Kontext der vierten industriellen Revolution und der Entwicklung zu einer Smart Factory gegenüberstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit gliedert sich in drei Hauptrisikobereiche: Sicherheitsrisiken (IT-Bedrohungen), organisatorische Risiken (Mensch und Wandel) sowie wirtschaftliche Risiken (Kosten und Investitionen).

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, den Lesern einen systematischen Überblick über die verschiedenen Risiken zu verschaffen, mit denen Unternehmen konfrontiert werden, wenn sie ihre Fabriken in intelligente, vernetzte Produktionsstätten umwandeln.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der aktuelle Studien und Fachbeiträge zu den Themen Industrie 4.0, IT-Sicherheit und Unternehmensorganisation herangezogen wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die technologische Basis der Smart Factories und unterteilt die Risiken in Sicherheitsaspekte, personelle Faktoren und wirtschaftliche Herausforderungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Industrie 4.0, Smart Factory, IT-Sicherheit, Ransomware, Change Management und Cyber-physische Produktionssysteme.

Welche Rolle spielt die Ransomware laut der Untersuchung?

Ransomware wird als ein prominentes Beispiel für gezielte Angriffe genannt, bei denen Kriminelle Systeme infizieren, um Lösegelder zu erpressen.

Warum ist das Change Management für Smart Factories so entscheidend?

Es ist entscheidend, da tiefgreifende technologische Veränderungen oft auf Widerstände der Belegschaft stoßen; eine offene Kommunikation und Integration der Mitarbeiter sind daher essenziell für den Erfolg.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen vertikaler und horizontaler Ausbreitung von Risiken?

Die vertikale Ausbreitung bezieht sich auf das Risiko innerhalb eines einzelnen Unternehmens (Lateral Movement), während die horizontale Ausbreitung das gesamte Wertschöpfungsnetz und die Verbindung zu anderen Unternehmen umfasst.

Ist der Mensch in der Smart Factory ersetzbar?

Nein, die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass der Mensch ein unverzichtbarer Schlüsselfaktor bleibt, insbesondere aufgrund seiner Kompetenzen in Flexibilität, Kreativität und Entscheidungsfindung.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Risiken von Smart Factories
Subtítulo
Untersuchungen zur Industrie 4.0
Universidad
University of Applied Sciences Bonn-Rhein-Sieg
Curso
IT- Unterstützung für Logistik- und Supply Chain Management
Calificación
2,0
Autor
Nadine Thomas-Frank (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
22
No. de catálogo
V456798
ISBN (Ebook)
9783668890565
ISBN (Libro)
9783668890572
Idioma
Alemán
Etiqueta
Smart Factories Industrie 4.0 Sicherheitsrisiken
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nadine Thomas-Frank (Autor), 2018, Die Risiken von Smart Factories, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/456798
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