Abseits der Politik. Tanzte sich der Adel in den Abgrund?

Eine Aufbereitung des Wiener Kongresses anhand der Tagebücher des Rechnungsbeamten Matthias Franz Perth


Hausarbeit (Hauptseminar), 2018
62 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Fragestellung

2 Das Tagebuch des Matthias Franz Perth
2.1 Elternhaus
2.2 Schulische Erziehung
2.3 Berufswahl

3 Der Wiener Kongress
3.1 Die Vorbereitungen des Kongresses
3.2 Prunk und Protz der Wiener Hofkultur
3.2.1 Darstellung des europäischen Adels
3.2.2 Die abendlichen Bälle des Kongresses
3.2.3 Die Winterkutschenfahrt
3.3 Uniformen und Kutschenwagen

4 Fazit

5 Anhang
5.1 Abbildungen

6 Abbildungsverzeichnis

7 Quellenverzeichnis

8 Literaturverzeichnis

1 Einleitung und Fragestellung

Der Wiener Kongress (November 1814 Juni 1815) sollte drei Grundsätze für die europäische Machtbalance festschreiben: Restauration, Legitimität und Solidarität. Metternich selbst trat für die „Idee von Mitteleuropa als ethnischnationales Völkerbündnis und Staatenbündnis“ ein.1 Ein groß inszenierter Kongress der nicht in Paris oder London, sondern in W ien stattfand. Eine Stadt, die 1814 250.000 Einwohner umfasste und von Jahrzehnten des Krieges finanziell ausgebrannt, infrastrukturell marode und von liberal-republikanischen Gedanken durchzogen wurde. Umso wichtiger war es für Außenminister Metternich und Kaiser Franz I. das Land Österreich als „Global Player“ der europäischen Großmächte wieder aufblühen zu lassen. Dabei geht der Kongress selbst nicht nur als politische Zusammenkunft der Monarchen in die Geschichte ein, sondern stellt ein globales Ereignis, vergleichbar mit der Fußball WM im eigenen Land oder den Oscar Verleihungen in Amerika, dar. Denn nach mehr als zwanzig Jahren Krieg sei der Wunsch nach Vergnügen des Volkes nur allzu verständlich. Doch nicht nur das Volk tanzte in den Tavernen der Stadt, sondern auch die Adligen lebten in Saus und Braus. Der Adel definierte sich seit Anbeginn durch soziale und kulturelle Abschottung. Es herrschte eine Ständegesellschaft, die jedoch ab September 1814 ins Straucheln geriet. Denn Monarchen wie Zar Alexander I. warfen durch eigentliche „Fehltritte“ das Ancien Régime durcheinander. Innerhalb des Kongresses sollten Restauration und Legitimität festgeschrieben werden und außerhalb des politischen Diskures wurde getanzt, gefeiert und das höfische Zeremoniell ad acta gelegt. Feste, die den Fortbestand der Monarchie sichern sollten, erreichten zwar eine Solidarität im Volk, doch welche Bedeutung hatte dies, wenn die Monarchen, von einem Volk, welches die Werte der französischen Revolution in seinen Köpfen besaß, gefeiert wurde?

Dieser Frage soll in der folgenden Arbeit nachgegangen werden. Dazu soll zunächst Matthias Franz Perth als Person und dessen Stellenwert in der Geschichte des Wiener Kongresses beleuchtet werden. Außerdem steht die Frage im Vordergrund, mit welchen Problemen die Planer des Kongresses zu kämpfen hatten. Des Weiteren muss die Darstellung des europäischen Adels in Perths Tagebuch und mit Hilfe von Quellen dargelegt werden. Das Verhalten des Adels und der Wiener Bevölkerung wird an ausgewählten Beispielen näher erläutert. Ebenso wie die Festivitäten des Kongresses, stehen auch die Uniformen, die Kutschen und Schlitten für den Prunk und Protz, der eigentlich den Fortbestand der adligen Gesellschaft festigen sollte.

Dabei liegt als Hauptquelle die von Franz Patzer editierte Fassung des Tagebuchs von Matthias Franz Perth vor. Die Tagebücher von Matthias Franz Perth umfassen Geschehnisse seines Lebens vom 1. Juni 1803 bis zum 6. Februar 1856. Durch seinen vertrautesten Freund, Baron und Oberstjägermeisteramt Ignaz von Mayr, Erbe der Tagebücher Perths, konnten diese Werke mit ihren vielen Beigaben, wie Flugblätter, Theaterprogramme und Gedichte, überliefert werden und befinden sich heute im Besitz der Wiener Stadtund Landesbibliothek. Die Tagebücher umfassen 58, im Umfang unterschiedliche, Bände mit 566 Beigaben. Die Aufzeichnungen des Rechnungsbeamten Matthias Franz Perth werden als wesentliche Tradition der Stadt Wien Bedeutung zugewiesen. Der Herausgeber des Tagebuchs kann als verlässliche Quelle eingestuft werden, da dieser kleinschrittig seine Quellen betitelt, diese bewertet und darstellt. Die Aussagen in Perths Tagebuch werden mit zeitgenössischen Handschriften, Gemälden und Skizzen verglichen, sowie Sekundärliteratur zur weiteren Klärung der Reliabilität und Objektivität der Hauptquelle herangezogen. Dazu dienen Standardwerke, wie „Der Wiener Kongress-Eine Erfindung Europas“ von Just, Maderthaner und Maimann, „Der Wiener Kongress“ von Stauber und „1815-Der Wiener Kongress und die Neugründung Europas“ von Lentz. Auch aktuelle Kongressforschung von Lovecky, Majer und Hohne, sowie „Revolution wegtanzen!“ von Teune wurden zur Meinungsbildung hinzugezogen.

2 Das Tagebuch des Matthias Franz Perth

Matthias Franz Perth wird als „der kleine Mann aus der Stadt [...], der neugierige Wiener, der nicht in der kaiserlichen Burg, nicht in den adeligen Palais und prunkvollen Ballsälen mit dabei sein konnte, sondern sein Wissen aus Gerüchten, Erzählungen und Zeitungen [...] bezog [...].“2 beschrieben. Nach den Darstellungen von Patzer und Perths Tagebuchaufzeichnungen, kann man den aus armen Verhältnissen stammenden Perth wohl als sehr tüchtigen, intelligenten, sowohl musisch als auch künstlerisch begabten Biedermann beschreiben, welcher sich sein Ansehen und seine Beziehungen im Kaiserreich durch Fleiß und Witz erarbeitet hatte.3 Perth schrieb außerhalb seines beruflichen Lebens zahlreiche Gedichte und Theaterstücke, in denen er auch als Schauspieler selbst auftrat.4 Dort versuchte er aktuelle politische Themen und eigene Schicksalsschläge aufzuarbeiten.

2.1 Elternhaus

Nach Angaben von Patzer wurde Matthias Franz Perth am 1. Februar 1788 in Wien geboren und starb am 17. Februar 1848 in Baden bei Wien.5 Perth war das vierzehnte von sechzehn Kindern aus der der zweiten Ehe seines Vaters Bernd und seiner neuen Frau, Perths Mutter, Maria Anna.6 Sein Vater war von Beruf Kutscher des Erzbischofs Christoph Bartholomeus Anton Graf Migazzi zu Wall und Sonnenthurn. 7 Am 2. Mai 1795 starb Perths Vater im Alter von 70 Jahren.8

Dieser hinterließ seinem Sohn und seiner Frau lediglich ein kleines Vermögen.

Zwischen Perth und seiner Mutter, geboren am 19. Juni 1753, entwickelte sich kurz nach dem Tod des Vaters ein sehr inniges Verhältnis, welches bis zu ihrem Tod am 24. März 1817 anhielt.9 Perth sah sich bereits im Alter von acht Jahren für seine Mutter und ihre Gesundheit verantwortlich. Er versuchte bereits früh Geld zu verdienen, um somit das finanziell eher ärmlich geführte Leben seiner Mutter, zu entlasten:

„[...] mein einziges Augenmerk geht nun dahin, ihr [der Mutter] die Tage ihres nun heranrückenden hohen Alters durch die reinste kindliche Liebe zu versü[ß]en und mein geringes Einkommen in ihre Hände zu legen.“10

Durch die starke Bindung beider Personen zueinander, hervorgerufen durch den frühen Verlust des Vaters und der schweren Krankheit der Mutter, war es für Perth umso schwerer den Tod seiner „ […] einzige[n], beste[n] und aufrichtigste[n] Freundin […]“ zu verkraften:

Dienstag, den 2. Mai:

„Der heutige Tag ist für mich eine traurige Rückerinnerung an das Meer der Ewigkeit hinabgeflossene Jahr 1795 [...]“.11

Trotz der niedrigen Lebensverhältnisse ermöglichte es Perths Mutter, dass er eine Normalschule und ab 1799 sogar das Gymnasium besuchen konnte.

2.2 Schulische Erziehung

Perth besuchte die Normalschule in der Annagasse und ab 1799 das Gymnasium des Stifts St. Anna.12 Dort wird er, so wie Patzer schreibt, in seinen Beurteilungen der Jahre 1799-1803 als „fleißige[r], sehr gute[r], […] vorzügliche[r] Schüler […]“ beschrieben.13

Im letzten Schuljahrgang 1803 begann Perth mit der Aufzeichnung seines Lebens in seinen Tagebüchern, welche er bis 1856 fortführte.14 Ohne das Mitwirken seines Poetik Lehrers Stein, wären wohl die Erinnerungen Perths, als wesentliche Tradition der Stadt Wien, nie in Erscheinung getreten und ihnen könnte man heute keine so große Bedeutung zusprechen:

31. Mai 1803:

„Schon lange entschlo[ss] ich mich meine täglichen Begebenh[eiten] niederzuschreiben [...]; was mich endlich dazu bewog, das war mein braver Herr Professor Stein.“.15

Nach Abschluss des Maturas besuchte Perth von 1804 bis 1806 die Wiener Universität und wurde dort Student der Philosophie.16

2.3 Berufswahl

Nach erfolgreichem Studium machte sich Perth im Juli 1806 Gedanken über seine berufliche Laufbahn. In seinem Tagebucheintrag vom 6. Juli schrieb er davon, dass er Priester werden könne. Dieser Stand hätte „viel annehmliches“, jedoch täte er dies nicht aus „Liebe zur Religion", wie Patzer es beschreibt.17

Als zweite Überlegung kam ihn der Stand des Arztes in den Sinn, welche er jedoch schnell mit den Worten „dazu bin ich am wenigsten geschaffen“ ad acta legte. Auch der Beruf des Rechtsgelehrten sei zwar mit einem Sold von 600 Gulden gut bezahlt, jedoch wolle er kein Mann sein, der „von dem ausgesaugten Blute seiner Mitbürger“ lebe.18

Auf Anraten seiner Freunde entschied er sich, seinem Talent, der Künste entsprechend, Schauspieler zu werden „[...] ich will allen meinen Fleiß und Kräfte darauf verwenden [...] in dieser [...] Laufbahn Ehre zu verdienen.“19

Der Wunsch seiner geliebten Mutter finanziell nicht mehr aufzubürden, als dass es nötig wäre, lies ihn schlussendlich auf den Beruf des Beamten stoßen, den er, wie bereits oben erwähnt, zwar als nicht erstrebenswert beurteilte, sich mit 19 Jahren jedoch erfolgreich auf die Anstellung zum „Obersthof und Landjägermeisteramt und N.Ö. Waldamt“ bewarb.20 Mit der Ablegung des Diensteides am 22. Mai 1807 begann seine Karriere als Rechnungsbeamter des Kaiserreiches. Aufgrund seiner ausgezeichneten Diensttätigkeiten, angetrieben durch seine intrinsischen Motivation, seiner kranken Mutter zu helfen, bekam er laut Pertz binnen sechs Jahren 600 Gulden Jahresgehalt. Durch die Beförderung zum Konzipisten 1824 erhielt er 900 Gulden. Doch der entscheidende Karrieresprung gelang ihm 1836, als er zum Nachfolger des pensionierten Oberstjägermeisteramts-Sekretärs Franz Josef Pimperl berufen wurde. Dadurch stieg sein Jahresgehalt auf 1800 Gulden.21

3 Der Wiener Kongress

Der Wiener Kongress und dessen Wirkung auf die Bürger Wiens und den Adel werden ausführlich in den Tagebüchern Perths erwähnt. Dabei treten vor allem die Vorbereitungen des Kongresses selbst, dass sich ändernde Monarchenbild und die damit einhergehenden Festivitäten in den Vordergrund. Für die Bürger Wiens schien der Kongress eine einzige Selbstinszenierung des Adels zu sein, dem sie spöttisch Gedichte22 widmeten, ihn jedoch während der Festivitäten im Prater (Abb. 16 im Anhang) begafften und zujubelten wie man es heutzutage bei YouTubern und Filmstars gewöhnt ist. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass der Wiener Kongress weniger die politischen Machtverhältnisse auf dem europäischen Kontinent sichern sollte, als vielmehr durch seinen Prunk und Protz das Leid der letzten Jahrzehnte wegtanzte und der Adel kurzzeitig seinen Rang und Namen vergaß.

Denn nach mehr als zwanzig Jahren Krieg und der Belagerung und Bombardements Wiens durch die Franzosen (Abb. 1 bis 3 im Anhang) sei der Wunsch nach Vergnügen des Volkes nur allzu verständlich.23

3.1 Die Vorbereitungen des Kongresses

Bereits im Januar 1814 begannen Wiener Hofämter auf den Befehl des Kaisers einen Friedenskongress zu planen.24 Ein ausgeklügeltes Monarchen Programm musste konzipiert werden. Denn bereits im September reisten die ersten Herrscher an, um der Einladung Metternichs in das neue politische und feierliche Zentrum Europas zu folgen.25 Durch ein Festkomitee, unter der persönlichen Leitung Metternichs und seiner dritten Ehefrau Maria Ludovika Beatrix von Österreich-Este, nahmen erste Ideen zum Zeitvertreib der Monarchen Form an.26

Dabei wurden Auszeichnungen und Ehrungen hochrangiger Offiziere oder Beamten, Inspektionen der einzelnen Regimente, Geburtstagsund Trauerfeiern, Jagdausflügen und die allabendlichen Bälle geplant.27

Wien umfasste 250.000 Einwohner und war somit die drittgrößte Stadt Europas. Jedoch war sie aufgrund der Besatzung Frankreichs und den langanhaltenden Kriegen infrastrukturell marode und die Bevölkerung verarmt.28 Umso wichtiger war es, wie bereits erwähnt, frühzeitig mit der Planung des Kongresses zu beginnen. Dass der Kaiser mehrere Millionen Gulden für das neue Transportsystem, innere Sicherheit, Anmietungen von Stadtwohnungen für die Gäste und der Festlichkeiten bewilligen musste, schien niemanden zu Beginn klar gewesen zu sein. Blauäugig behauptete Kaiser Franz I., dass der Kongress nur zur Unterzeichnung, der bereits im Vorfeld geschlossenen Verträge und Abmachungen abgehalten würde.29

Zu Beginn der Planung, sah sich Obersthofmeister Fürst Trauttmansdorff mit der Unterbringung der knapp 700 Vertreter30 aus 200 unterschiedlichen Interessengruppen und zahlreichen Kaisern, Königen und deren Familien, inklusive der wichtigsten Männer und Frauen des eigenen Hofstaates, konfrontiert. Die Adelsfamilien und deren Gefolge sollten in der Hofburg untergebracht werden, sodass zuerst entbehrliches Personal des österreichischen Gefolges in dafür angemietete Wohnungen Wiens ziehen und später auch der Königsadel selbst für seine Gäste Platz schaffen musste.31 Dafür mussten die Zimmer teilweise restauriert und neue Möbel angeschafft werden und die Gäste bekamen gemäß ihren Standes und der Ranghöhe Zimmer mit Ausblick, ihre eigenen Diener und Wachen zugewiesen. Auch Perth fiel das neue Stadtbild auf:

Dienstag den 20. September: „Die meisten Häuser in Wien, besonders in der Stadt und in der Jägerzeile werden renoviert, und so gewinnt die Residenz be[i]nahe ein verjüngtes Aussehen.“32

Und auch die Aufteilung der Zimmer beschreibt er:

Freitag den 23.September:

„Schon jetzt sind 3 Hauptwachen auf diesem Platze, jede aus einer Kompanie Grenadiers bestehend mit einem Hauptmanne, Lieutenant, der Fahne und den Spielleuten. Die erste befinde sich im T[ore], [...] indem den ersten Stock dieses Gebäudes der König von Würt[t]emberg bewohnt, den [zweiten] Stock wird der Kaiser von Russland beziehen [und] den [zweiten] Stock dieses Gebäudes [...] wird der König von Preu[ß]en beziehen.“33

Besonders auf dem Burgplatz würden sich täglich große Menschenmassen versammeln und türkischer Musik aus den Regimenten des Reiches lauschen.34 Die Aufteilung gemäß des Ranges blieb jedoch eine der wenigen zeremoniell ausgeführten Handlungen, denn auf die Zwänge des Zeremoniells wurde in der Wiener Monarchen-WG verzichtet.35 Als im Januar 1814 eine Wiener 20 Zimmer Wohnung noch 400 Gulden pro Monat kostete, war der Preis im Oktober des gleichen Jahres für eine drei Zimmer Wohnung auf 600 Gulden pro Monat gestiegen.36 Eine solche Masse an hochrangigen Besuchern und weiteren Gästen mochten die hiesigen Verkehrsmittel nutzen. Doch auch hier musste Oberstallmeister Graf Trauttmansdorff (Abb. 23 im Anhang) feststellen, dass sehr große Defizite im Bereich Kutschen und Pferde vorhanden waren (siehe Kap. 3.3).37

Von den Kosten, welche der Wiener Kongress verursachte, hatte das Publikum nichts mitbekommen, da die Hauptausgaben nicht etwa in den Bereichen der Festivitäten ausgegeben worden waren, sondern vielmehr in tägliche Belange investiert wurden. Diese sind mit dem Hintergrund der Finanzkrise 1811 zu bewerten. Durch dauerhaft getätigte Kriegsausgaben seit 1788 bis 1815, seien nahezu alle beteiligten Kriegsmächte in finanzielle Not geraten.38 Bereits im Mai 1815 legte Obersthofmeister Trauttmansdorff (Abb. 19 im Anhang) eine Aufstellung der laufenden Kosten an Kaiser Franz vor. Diese betrugen rund 7,3 Millionen Gulden, welche z.B. Kosten für die tägliche Verköstigung der Gäste, Gehälter der Mitarbeiter und Ausgaben für Mieten, Uniformen und Livreen enthielten. Hinzu kamen Ausgaben von rund 1,5 Millionen Gulden durch den Oberststallmeister Graf Trauttmansdorff (nähere Erläuterung dazu in Kap. 3.3).39

Rauscher gibt an, dass die tatsächlichen Gesamtkosten auf mehr als 8,6 Millionen Gulden anzusetzen seien. Eine immense finanzielle Belastung für Staat und Steuerzahler in der damaligen Zeit.40

3.2 Prunk und Protz der Wiener Hofkultur

Mit dem Blick auf die Festivitäten rund um den eigentlichen politischen Kongress behauptet Teune, dass dieser schlichtweg die Revolution wegtanzte. Dass dieser Gedanke zwar plakativ dargestellt ist, dennoch in seiner Einfachheit sowohl den Wandel der adligen Gesellschaft, als auch den Grund der Feierlichkeiten beschreibt, ist nicht zu leugnen.41 Denn nach über 20 Jahren Krieg, der realen Gefahr der Eliminierung durch Napoleon und der drohenden Gefahr durch liberale Gedanken in jedem europäischen Land, benötigte der Hochadel nicht nur eine Konferenz zur Sicherung der Restauration und Legitimität des eigenen Machtverhältnisses, sondern im gleichen Maße Feste, um dessen Selbstbewusstsein und Darstellung im Volk wiederholt erblühen zu lassen. Diese Selbstinszenierung wird besonders in der minutiös geplanten Empfangsprozedur der hochadligen Gäste, der allabendlichen Bälle und der Winterkutschfahrt deutlich. Nicht zuletzt manifestierte sich das neue Selbstbild der adligen Gesellschaft in der Darstellung der Beamten und der Kutschwagen. Im Gegensatz zu dem verschwenderischen Lebensstil des Adels, lehnte die bürgerliche Gesellschaft Wiens den Luxus ab.42 Perth berichtete, dass er zwar Freikarten für den Hofball bekam, aufgrund der vorgeschriebenen Ballkleidung nicht daran teilnehme, da die Anschaffung mit erheblichen Kosten verbunden gewesen wäre.43

3.2.1 Darstellung des europäischen Adels

Die im 19. Jhr. vorherrschende Gesellschaftsform war die einer ständischen Gesellschaft. Dabei sei der Adel die dominierende Schicht gewesen, welche mit einem Zwang besehen war, sich permanent den eigenen Status zu vergegenwärtigen.44 Im September beschreibt Perth, wie er während eines Spaziergangs eine Vielzahl an Kanonen (am Abend darauf zählte er 40 Kanonen au f dem Burgwallschild) um die Wälle der Stadtmauer sah (Abb.4 im Anhang), welche wohl für die Ankunft der russischen Kaisers gedacht waren.45 Zwei Tage später erreichte König Friedrich I. von Württemberg Wien (Abb. 5 im Anhang).

Perth beschreibt genau wie der zeremonielle Empfang mit 101 Kanonensalven ablief:

„Se. Maitt. [gemeint ist Franz I.] fuhren dem Könige bis Schönbrunn entgegen, hier empfingen sie ihn, nahmen das Frühstück ein [...]. [Voraus] ritten mehrere Hoffouriers, hinter selben ein Detachement Kürrassiere [...], dann folgte der mit 6 Schimmeln bespannte offene Staatswagen, worin Se. Mai. der Kaiser links, der König von Würt[t]emberg aber rechts sa[ß]en, hierauf mehrere kais. Pagen und Offiziere zu Pferde, und das Gefolge des Königs. Den Schlu[ss] machten die Reiseequipagen und ein Detachement des [...] Regiments!“46

Aufgrund des bis zur Niederlage in Leipzig 1813 bestehenden Bündnisses zwischen dem König von Württemberg und Napoleon und den daraus resultierenden spürbaren Folgen für das österreichische Volk, beschreibt Perth Friedrich I. zwar als stolz, jedoch sehr herrschsüchtig. Im Gegensatz dazu stünde der österreichische Kaiser, welcher durch seine sanfte und freundliche Miene herausstach.47 Während Alexander I., Friedrich Wilhelm III. und Maximilian I. Josef von Bayern (Abb. 6 bis 9 im Anhang) überaus positiv dargestellt werden, lies Perth seit Beginn der Eintragungen über die Vorbereitungen des Kongresses nichts Gutes über Friedrich König von Württemberg verlauten. Stolz und Eitelkeit seien die Hauptattribute seines Charakters. Seine Untertanen behandle er wie Sklaven und sein Herz sei abgestumpft für die Leiden seiner Mitmenschen. Er versuche bei Feierlichkeiten zu glänzen, fiele jedoch eher wegen seines unstillbaren Appetits auf, welcher wohl für den großen Körperumfang sorgte und dem Monarchen den Spitznamen „dicker Friedrich“ einbrachte.48

Auch seine Leidenschaft zur Jagd spräche für ein gefühlloses Herz. In Wien möge ihn niemand und das Volk sei froh, wenn er wieder abfahre (was tatsächlich am Morgen des 26. Dezembers der Fall gewesen war).49

Dass die grundlegende Adelskultur, mit all ihren ständisch-kollektiven Teilbereichen, während des Wiener Kongresses einen Wandel erfuhr, wird in der Forschung kaum erläutert. Dieser Wandel resultierte zum einen aus dem zwangund etikettenlosen Gegenübertreten des Hochadels und dem Vermischen der bürgerlichen und der adligen Leitkultur, hervorgerufen durch Monarchen wie Alexander I.50

Im Gegensatz zu den eher unterrangigen Herrschern reiste am Sonntag den 25. September einer der Hauptgäste an. Die Ankunft des russische Kaisers Alexander wurde bereits früh am Morgen durch Kanonensalven51 angekündigt, woraufhin, so nach Perths Aussagen, die gesamte ansässige Garnison und das Bürgermilitär Spalier standen. Auch der österreichische Kaiser ritt mit allen Erzherzogen, allen Generälen und dem gesamten Gefolge dem Ankommenden, zu dem sich nun auch der König von Preußen gesellte, entgegen. Nachdem sich die höchsten Mächte Europas begrüßt hatten, stiegen sie auf extra dafür vorgesehene Pferde und ritten in Richtung Hofburg, wo sich auf dem Paradierungsplatz 26 Schwadronen und zehn Grenadiers-Bataillons dem Zug anschlossen.52 Auch eine Vielzahl von zeitgenössischen Künstlern hielt diesen Moment in zahlreichen Gemälden fest (Abb. 10 bis 15 im Anhang). Deutlich zu erkennen sind die glorifizierenden Darstellungen (Abb. 10 und 12) der drei Monarchen durch die Künstler. Beide Gemälde wurden von zeitgenössischen Künstlern gezeichnet, die ein zwar sehr überspitztes Bild der Herrscher zeigen, sie sogar in dem Gemälde von Höchle (Abb. 12) zu Göttern erheben, jedoch auch das allgemeine sehr hohe Interesse an den Helden und Bezwingern Napoleons erfasst und darstellt. Wesentlich realer zeigt sich das Gemälde eines unbekannten Künstlers (Abb. 14). Dort wird ebenfalls der Einzug der drei Monarchen dargestellt, welche sich auf dem Stephansplatz befinden. Umjubelt von einer Vielzahl von Menschen, welche sogar von Stadtwachen zurückgehalten werden müssen (untere rechte Ecke des Bildes), werden die Monarchen auch aus den Fenstern der Häuser gefeiert. Als eine der wenigen überlieferten Lithografien kann man in Abbildung 15 den Einzug der Monarchen über die Schlagbrücke in Richtung Rotturmtor erkennen. Beide Darstellungen decken sich mit der Beschreibung Perths des 25. Septembers. Wie bereits in der Einleitung Perths erwähnt, war dieser ein durchaus begabter Dichter und schrieb sogleich am 26. September ein Gedicht über die Ankunft der Helden aus Leipzig:

„Welche Wogen, welch Gedränge,

Welch ein fröhliches Gebraus?

Welche hoch entzückte Menge

Eilet vor das Thor hinaus? [...]

Heil dem Kaiser aller Reu[ß]en!

Der's mit uns so redlich meint,

Heil dem Könige von Preu[ß]en!

Rufen tausende vereint, [...]

Und nun seh'n wir diese Helden

Hier in Wien im höchsten Glanz!

Dankbar nennen alle Welten

Alexander, Friedrich, Franz!“53

Dass das Volk Wiens den russischen Zaren Alexander wie einen heutigen Weltstar feierte, resultierte wohl auch aus seiner Volksnähe. Perth beschreibt in seinem Tagebuch am ersten Dezember, dass Alexander sich sehr oft ohne Begleiter und in zivil unter das Volk mischte. Er sprach gerne mit dem unbedeutendsten Bürgern der Stadt und hätte sich, wäre er eine Privatperson gewesen, sogar ein Haus in der einzigartigen Stadt gekauft. Auch im Eintrag des 13. Dezembers, schafft es Perth den Kaiser Russlands wortgewandt zu schmeicheln. Er sei äußerst menschlich und nicht nur für das Wohl seiner Untertanen zu begeistern, sondern auch für die Wienerin an sich, die er mit Tanz und Schmeicheleien umgarnt. Die Männerwelt sehe ihn als sehr fähigen Politiker, der sich jedoch durch seine Lieblingsneigungen der heiligen Pflicht oft entziehe.54

Perths Beschreibung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. ist im Vergleich zu Alexander recht kühl. Zwar zeigen beide Monarchen Ehrgefühl, Würde und seien stets an das Wohl des Volkes bedacht, doch sei der Preuße ein ernster Monarch, welcher selten lächle. Dies zeige sich, so Perth, wegen seiner schweren Jahre des Verlustes von seiner Ehefrau Königin Louise, die als die „schönste aller Blumen“ beschrieben wurde.55

Man könnte beiden Monarchen ein eher modernes Verständnis von Reichsführung zusprechen. Obwohl Affektbeherrschung als eine Kardinaltugend des Adels galt, soziale und räumliche Abschottung normative Elemente des adligen Selbstverständnisses bildeten,56 zeigen beide Monarchen eine durch die bürgerliche Schicht beeinflusste adlige Leitkultur.

Entscheidend für die Beurteilung Perths Darstellung beider Monarchen ist folgender Auszug aus dessen Tagebuch:

„Nicht die Länder sind es, was jetzt den verbündeten Monarchen am wichtigsten se[i]n mu[ss]. Die Dankbarkeit der Völker, die Bewunderung der Mitwelt und der Segen der Nachtwelt, das mu[ss] ihr süßester Lohn se[i]n [...].“57

Dieses Zitat stellt sehr schön den damaligen Zeitgeist des Bürgertums und die tatsächlichen Einflüsse der französischen Aufklärung auch in Österreich dar. Perth ist kaisertreu, wie in seinen Gedichten zu erkennen ist und zeigt hohes sozial-politisches Engagement. Der Sinn für Gerechtigkeit, für das Gute, Nützliche und das Zweckmäßige für Volk und Nation, kann man wohl als allgemeine Meinung nicht nur im österreichischen Volk auffassen. Denn als das Jahr 1848 anbrach, sprachen sich eben solch genannte Bürger gegen die Monarchie aus und griffen im Februar und März in Europa blutig zu den Waffen.58

Der „Wettstreit“ nach prachtvoller Selbstinszenierung, beginnend mit tausenden Kanonensalven, immer wiederkehrenden Begrüßungsstatuten, einem Volk, welches die Monarchen umgarnte und wie moderne Popstars feierte, schien zumindest zu Beginn auf das Ziel einer Beständigkeit des Ancien Régimes, die nur durch eben solche Führer eines Staates erreicht werden kann, eine positive Wirkung zu haben. Dass jedoch aufgeklärte und liberale Bürger wie Perth beide Monarchen in der Art und Weise schmeichelnd darstellten und ihnen zu tausenden zujubelten, zeigt den bereits angesprochenen Wandel. Ein Monarch wie Alexander, welcher in ziviler Kleidung durch die Gassen Wiens flanierte, sich mit Bürgern unterhielt und dabei sämtliche Grundregeln des adligen Zeremoniells vergaß, war vollkommen neu und ebnete einen entscheidenden Weg gegen Restauration und Legitimation, welche die eigentlich Ziele des Wiener Kongresses gewesen waren. Und auch der Preuße Friedrich Wilhelm III., zwar durchaus besorgt um die liberalen und republikanischen Bewegungen im eigenen Land, schlug mit dem Satz: „Meine Sache ist die Sache meines Volkes.“, eine Kerbe in das bisher bestehende Brett der Monarchie.59

[...]


1 Vgl. Majer, Diemut/Hohne, Wolfgang, The European Idea in the Time of the Congress of Vienna, In: Journal on European History of Law 5 (2014), H. 2, S. 2–9, hier 2 f.

2 Perth, Matthias Franz/Patzer, Franz, Wiener Kongresstagebuch 1814/1815. Wie der Rechnungsbeamte Matthias Franz Perth den Wiener Kongress erlebte, Wien 1981 (Wiener Schriften, Heft 50), S. 9.

3 Vgl. ebd., 19 f.

4 Vgl. ebd., 23 f.

5 Vgl. ebd., S. 13.

6 Vgl. ebd., S.14.

7 Vgl. ebd., Eine detaillierte Beschreibung ist im Trauungsbuch der Pfarrei Sr. Stephan, Tom.74, Fol.248v zu finden.

8 Vgl. ebd. S.14, 112 Punkt 5, aus den Tagebüchern: Bd. 30, S.29 f.

9 Vgl. ebd. S.15, 113 Punkt 13, Auszug aus dem Tagebuch Mittwoch 19.06.1816: „Heute ist für mich und meine Mutter jener fe[i]erliche Erinnerungstag an dem sie vor 63 Jahren das Licht der Welt erblickte.“

10 Ebd., S. 14. ebd., S. 13 f., S. 15, S. 112.

11 Ebd., S. S. 13.

12 Vgl. ebd. S.15.

13 Ebd.

14 Vgl. Ebd.

15 Vgl. ebd., S. 24.

16 Vgl. ebd., S.16.

17 Vgl. ebd., S. 17.

18 Vgl. ebd.

19 Vgl. ebd., S. 17 f.

20 Vgl. ebd., S. 18.

21 Vgl. ebd., S. 18 f.

22 „ S onntag den 23. Oktober:„Der Kaiser von Ru[ss]land tanzt für alle, Der König von Preu[ß]en denkt für alle, Der König von Dänemark verwundert sich für alle, Der König von Ba[y]ern trinkt für alle, Der Kaiser von Österreich zahlt für alle.“, ebd. S.62.

23 Vgl. Lentz, Thierry, 1815. Der Wiener Kongress und die Neugründung Europas, München 2014, S. 149.

24 Vgl. Kurzel-Runtscheiner, Monica, Der Wiener Kongress Backstage. Ein lofistisches Meisterwerk, in: Just, Thomas (Hrsg.), Der Wiener Kongress. Die Erfindung Europas,Wien 2014, S. 286–305, hier S. 286.

25 Perth, Matthias Franz/Patzer, Franz (Anm. 2), S. 34–36.

26 Vgl. Lentz, Thierry (Anm. 23), S. 149.

27 Vgl. ebd., S. 151.

28 Vgl. Kurzel-Runtscheiner, Monica (Anm. 24), 287.

29 Stauber, Reinhard, Der Wiener Kongress, Wien [u.a.] 2014 (UTB, Bd. 4095), S. 41.

30 Diese tranken täglich 1600 Portionen Kaffee. Vgl. Kurzel-Runtscheiner, Monica (Anm. 24), S. 289.

31 Vgl. ebd., S. 287, S. 297.

32 Perth, Matthias Franz/Patzer, Franz (Anm. 2), S. 34.

33 Ebd., S. 36.

34 Vgl. ebd.

35 Vgl. Kurzel-Runtscheiner, Monica (Anm. 24), 289 f.

36 Vgl. ebd., S. 291

37 Vgl. ebd., 291, 293 f.

38 Vgl. Rauscher, Peter, Staatsbankrott und Machtpolitik. Die österreichischen Finanzten und die Kosten des Wiener Kongresses, in: Just, Thomas (Hrsg.), Der Wiener Kongress. Die Erfindung Europas,Wien 2014, S. 255–267, hier S. 255.

39 Vgl. Husslein-Arco, Agnes/Grabner, Sabine/Telesko, Werner (Hrsg.), Europa in Wien. Der

Wiener Kongress 1814/1815, Wien, München 2015, S. 309.

40 Vgl. Rauscher, Peter (Anm. 24), S. 266.

41 Vgl. Teune, Jonas, Revolution wegtanzen! Die Hintergründe der Feierlichkeiten auf dem Wiener Kongress 1814 15, In: Archiv für Kulturgeschichte (2012), H. 94, S. 177–200, hier S. 189 f.

42 Vgl. ebd., S. 183.

43 Vgl. Perth, Matthias Franz/Patzer, Franz (Anm. 2), S. 45.

44 Vgl. Teune, Jonas (Anm.40), S.179.

45 Vgl. ebd., S. 34.

46 Ebd., S. 34–36.

47 Vgl. ebd., S. 35.

48 Vgl. Friedrich I. von Württemberg: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, https://www.schloss-ludwigsburg.de/wissenswert-amuesant/persoenlichkeiten/friedrich-i-vonwuerttemberg/?tx_pointsfce_taggingengine%5Bheadline%5D=Mehr%20erfahren&tx_pointsfce_taggingengine%5Bicon%5D=0&tx_pointsfce_taggingengine%5Baction%5D=panel&tx_pointsfce_taggingengine%5Bcontroller%5D=TaggingEngine&cHash=296c03d54d931021fe617c6ec7edb b56, aufgerufen am 02.09.2018.

49 Vgl. Perth, Matthias Franz/Patzer, Franz (Anm. 2), S. 75 f., S. 79.

50 Vgl. Teune, Jonas (Anm. 41), S. 179 f.

51 P erth schreibt in seinem Tagebuch: „Hinter selben ritten die Erzherzoge, Generäle und eine zahlreiche milit. Suite. [...] Leibgarden mit ihren Trompeten und das übrige Militär schlossen den Zug [...]. Während desselben wurde von den Wällen aus dem Geschütze mit 1000 Schüssen das Salve gegeben.“, ebd., S. 38.

52 Vgl. Perth, Matthias Franz/Patzer, Franz (Anm. 2), S. 37 f.

53 Ebd., S. 39–41.

54 Vgl. ebd., S. 70, S. 72 f.

55 Vgl. ebd., S. 73 f.

56 Vgl. Teune, Jonas (Anm. 41), S. 179 f.

57 Perth, Matthias Franz/Patzer, Franz (Anm. 2), S. 71.

58 Vgl. ebd.

59 Vgl. Wiener Kongress: Zar Alexander I. verstand sich als Erlöser Europas 2015, https://www.zeit.de/zeit-geschichte/2015/02/wiener-kongress-hofburg-neuaufteilung-europanapoleon/seite-2, aufgerufen am 02.09.2018.

Ende der Leseprobe aus 62 Seiten

Details

Titel
Abseits der Politik. Tanzte sich der Adel in den Abgrund?
Untertitel
Eine Aufbereitung des Wiener Kongresses anhand der Tagebücher des Rechnungsbeamten Matthias Franz Perth
Hochschule
Universität zu Köln  (Historisches Institut-Abteilung für Neuere Geschichte)
Note
1,7
Autor
Jahr
2018
Seiten
62
Katalognummer
V456800
ISBN (eBook)
9783668869592
ISBN (Buch)
9783668869608
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Inkl. 26 Seiten Anhang
Schlagworte
Wiener Kongress, Tagebuch, Tagebücher, Matthias Franz Perth, Rechnungsbeamter, Tanz, Adel, Abgrund, Abseits, Politik, Österreich, Wien, Hofkultur, Europa, europäisch, Ball, Winterkutschenfahrt, 1814, 1815, Restauration, Legitimität, Solidarität, Karl Joseph von Ligne
Arbeit zitieren
Maurice Gangl (Autor), 2018, Abseits der Politik. Tanzte sich der Adel in den Abgrund?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/456800

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