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"Visible Learning". Übertragung der Studie John Hatties auf den Technikunterricht

Titre: "Visible Learning". Übertragung der Studie John Hatties auf den Technikunterricht

Thèse de Bachelor , 2015 , 38 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Christian Albrecht (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles
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Das primäre Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, die Forschungsfrage „Ist die Hattie-Studie 'Visible Learning' auf den Technikunterricht übertragbar?“ zu beantworten. In diesem Zusammenhang wird ebenfalls angestrebt zu überprüfen, wie lernwirksam die in der Meta-Analyse ausgewerteten Lehr-Lernmethoden aus dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich für den Technikunterricht der Sekundarstufe I sind.

Dazu sollen die Grundlagen der Meta-Analyse vorgestellt und mithilfe einer exemplarischen Berechnung von Effektstärken verdeutlicht werden. Es soll nachgewiesen werden, dass es eine enge Beziehung zwischen den Naturwissenschaften und dem schulischen Fach Technik gibt. Hierfür soll der Begriff „Technik“ zunächst definiert und auf den schulischen Kontext übertragen werden. Dazu sollen spezielle Anforderungen und Kriterien des Technikunterrichts der Sekundarstufe I erörtert werden.

Desweiteren sollen ausgewählte Ergebnisse der Studie auf den Technikunterricht übertragen werden. Hierfür wird in den ersten Kapiteln der Bachelorarbeit die Studie „Visible Learning“ vorgestellt. Besonders die Begriffe „Meta-Analyse“ und „Effektstärke“ werden im Detail erörtert. Anschließend wird eine Berechnungsmöglichkeit für Effektstärken im Technikunterricht vorgestellt sowie exemplarisch berechnet. Es folgt eine Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen der durchgeführten Meta-Analyse.

Anschließend wird die besondere Darstellungsform der Effektstärken thematisiert. Es folgt der Transfer von Ergebnissen der Studie auf den Technikunterricht. Dazu werden die erhobenen Daten mit anderen Studien verglichen. Dazu wird der Begriff „Technik“ näher vorgestellt und in Verbindung mit Schulunterricht gebracht. Anhand eines praktischen Beispiels wird der Transfer von mathematischen Kompetenzen auf den Technikunterricht unternommen. Abschließend erfolgt eine Auseinandersetzung mit den Ergebnissen von Lernwirksamkeitsfaktoren in naturwissenschaftlich-mathematischen Bereichen. Dazu werden die „direkte Instruktion“, das „Problemlösen“ sowie das „Laborexperiment“ näher betrachtet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Hattie Studie „Visible Learning“

2.1 John Hattie

2.2 Die Metaanalyse

2.3 Die Effektstärke

2.3.1 Berechnungsmöglichkeit der Effektstärke

2.3.2 Aussagefähigkeit der Effektstärke

2.4 Das Barometer der Einflüsse

3 Die Bedeutung für den Technikunterricht

3.1 Begriffsbestimmung „Technik“

3.2 Technik in der Sekundarstufe I

3.3 Anforderungen/Kriterien an den Technikunterricht

4 Lehr-Lernmethoden

4.1 Die direkte Instruktion

4.2 Das Problemlösen

4.3 Das Laborexperiment

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit die Ergebnisse der Meta-Studie „Visible Learning“ von John Hattie auf den Technikunterricht der Sekundarstufe I übertragen werden können. Dabei liegt der Fokus darauf, die Lernwirksamkeit spezifischer Lehr-Lernmethoden aus den MINT-Fächern für den technikorientierten Unterricht zu evaluieren und deren Potenzial zur Förderung technischer Kompetenzen darzulegen.

  • Grundlagen der Hattie-Studie und deren empirische Bedeutung
  • Übertragbarkeit von Lehr-Lernbedingungen auf das Fach Technik
  • Analyse und Anwendung der direkten Instruktion
  • Problemlösungsstrategien im Technikunterricht
  • Das Laborexperiment als Methode für den Technikraum

Auszug aus dem Buch

4.1 Die direkte Instruktion

Eine dieser Lehr-Lernmethoden ist die direkte Instruktion, da sie besonders lernwirksam ist (siehe Abbildung 4.1). Das Barometer zeigt hierfür eine Effektstärke von d=0.59. Sie liegt damit über dem Durchschnitt von d=0.40.

In der Meta-Studie definiert Hattie die direkte Instruktion wie folgt:

„[Eine] Unterrichtsmethode, […] bei welcher die Lehrperson die Lernintentionen und Erfolgs-kriterien bestimmt, diese den Lernenden transparent macht und durch Modellverhalten demonstriert, sowie erfasst und bewertet, ob die Lernenden das Vermittelte verstanden haben, indem das Verständnis überprüft wird, und im Rahmen eines Abschlusses erneut zusammenfasst, was sie gesagt haben“ (Hattie 2013, S. 244).

Dabei verfolgt sie als Unterrichtsmethode aufgrund ihrer Transparenz folgendes Ziel:

„Mit der Direkten Instruktion soll der Leistungsfortschritt der Lernenden beschleunigt werden, d. h. mehr Stoff in kürzerer Zeit unterrichtet werden, auf Transfer jenseits des Auswendiglernens gezielt werden, sequenzielles Lernen angeregt werden und die Leistungsfortschritte der Lernenden ständig überwacht werden, während sie danach streben, ihre anspruchsvollen Ziele“ (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Motivation der Arbeit dar, Lernfortschritte quantitativ zu erfassen und die Relevanz der Hattie-Studie für das Fach Technik zu begründen.

2 Die Hattie Studie „Visible Learning“: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der Meta-Analyse von John Hattie sowie die methodische Bedeutung der Effektstärke und des Barometers der Einflüsse erläutert.

3 Die Bedeutung für den Technikunterricht: Hier wird die Übertragbarkeit der Studienergebnisse auf den spezifischen Kontext des Technikunterrichts unter Berücksichtigung deutscher Bildungsstandards und fachlicher Besonderheiten analysiert.

4 Lehr-Lernmethoden: Dieses Kapitel untersucht detailliert die drei Methoden direkte Instruktion, Problemlösen und Laborexperiment und deren Anwendungsmöglichkeiten sowie Lernwirksamkeit im Technikunterricht.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und reflektiert kritisch über die Grenzen und Potenziale der Anwendung wissenschaftlicher Lernmodelle im Technikunterricht.

Schlüsselwörter

Visible Learning, John Hattie, Technikunterricht, Effektstärke, Meta-Analyse, Lernwirksamkeit, direkte Instruktion, Problemlösen, Laborexperiment, Sekundarstufe I, MINT, Kompetenzerwerb, Lehr-Lernbedingungen, Konstruktion, Didaktik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob die aus John Hatties Meta-Studie „Visible Learning“ gewonnenen Erkenntnisse zur Lernwirksamkeit auf den Technikunterricht in der Sekundarstufe I angewendet werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören die theoretischen Hintergründe der Hattie-Studie, die Definition des Technikbegriffs, die Analyse von Lehr-Lernmethoden sowie die Übertragung dieser Methoden auf technische Konstruktionsaufgaben.

Welches primäre Ziel verfolgt die Bachelorarbeit?

Das Hauptziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob die Hattie-Studie auf den Technikunterricht übertragbar ist und wie lernwirksam spezifische Methoden aus dem naturwissenschaftlichen Bereich in diesem Schulfach sind.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine theoretische Literaturanalyse und eine Meta-Analyse von Daten, ergänzt durch beispielhafte Berechnungen von Effektstärken für den Technikunterricht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert die drei Lehr-Lernmethoden „Direkte Instruktion“, „Problemlösen“ und „Laborexperiment“ und verknüpft diese anhand eines konkreten Konstruktionsbeispiels (Luftkissenboot) mit den theoretischen Ergebnissen der Hattie-Studie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Visible Learning, Effektstärke, Technikunterricht, direkte Instruktion, Problemlösen und Kompetenzerwerb charakterisiert.

Warum spielt das „Luftkissenboot“ in dieser Arbeit eine besondere Rolle?

Das Luftkissenboot dient als exemplarisches Praxisbeispiel, um die theoretischen Lernmethoden und die mathematisch-physikalischen Anforderungen anschaulich auf den Technikunterricht zu übertragen.

Welchen Stellenwert nimmt die „Direkte Instruktion“ im Technikunterricht laut Autor ein?

Aufgrund ihrer Transparenz und der klaren Strukturierung wird die direkte Instruktion als besonders lernwirksam für den Erwerb technischer Fertigkeiten und das Verständnis komplexer Abläufe eingestuft.

Was sind die größten Herausforderungen bei der Übertragung der Ergebnisse auf das Fach Technik?

Die Herausforderungen liegen in der unterschiedlichen Datenbasis der Ursprungsstudien, der Komplexität des individuellen Lernens und der Tatsache, dass das Fach Technik selbst nicht explizit in der ursprünglichen Meta-Analyse enthalten war.

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Résumé des informations

Titre
"Visible Learning". Übertragung der Studie John Hatties auf den Technikunterricht
Université
University of Dortmund  (Fakultät Maschinebau)
Note
1,3
Auteur
Christian Albrecht (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
38
N° de catalogue
V456822
ISBN (ebook)
9783668884335
ISBN (Livre)
9783668884342
Langue
allemand
mots-clé
Lehramt Lernwirksamkeit Technik Hattie Feedback kooperatives Lernen Lehrerpersönlichkeit Standdardabweichung Meta-Studie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christian Albrecht (Auteur), 2015, "Visible Learning". Übertragung der Studie John Hatties auf den Technikunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/456822
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Extrait de  38  pages
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