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Low-Cost Carrier am Flughafen Innsbruck

Chancen und Probleme von Billigfluggesellschaften

Titel: Low-Cost Carrier am Flughafen Innsbruck

Bachelorarbeit , 2018 , 90 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Matthias Hofstetter (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, die Chancen und Probleme, welche durch die Integration von Low-Cost Carriern (LCC) in den Flugplan des Flughafen Innsbruck entstehen, zu evaluieren. Dabei wird mit Hilfe von Experteninterviews zuerst die Relevanz des Themas in der Zukunft ermittelt. Durch die geographische Nähe des Airports an populären Tourismusregionen und der erwarteten hohen Konkurrenzfähigkeit von LCCs wird dem Thema zukünftig eine große Bedeutung zugeschrieben. Anschließend werden auf der einen Seite die wirtschaftlichen Auswirkungen der sogenannten Billigfluggesellschaften in Innsbruck sowie auf der anderen Seite non-monetäre Auswirkungen wie beispielsweise das Image des Flughafens evaluiert.

Die befragten Experten, darunter Mitarbeiter des Flughafens Innsbruck, sehen durch eine mögliche Steigerung der Passagierzahlen vor allem im wirtschaftlichen Bereich gute Chancen. Dadurch kann auch eine Umsatzerhöhung durch sekundäre Einnahmen wie etwa durch Duty-Free Shops oder Parkgebühren erzielt werden. Andererseits können durch einen Wegfall eines Low-Cost Carriers die Passagierzahlen schnell sinken und dadurch wichtige Einnahmen fehlen. Zudem sehen es die Experten als Gefahr an, dass LCCs durch ihr enormes Kostenbewusstsein einen Preisdruck auf den Airport aufbauen könnten. Durch die strikte Gleichbehandlungspolitik der Airlines versucht sich der Flughafen frühzeitig gegen diese Gefahr zu schützen. Zudem könnten durch einen erhöhten Flugverkehr Gegenbewegungen der Anrainer entstehen. Eine Integration von Low-Cost Carriern in den Flugplan des Flughafens Innsbruck kann daher sowohl Chancen als auch Probleme mit sich bringen. Die Arbeit behandelt ausschließlich die Auswirkungen von Low-Cost Carriern auf den Flughafen Innsbruck, Auswirkungen auf die Region und den Tourismus werden nicht berücksichtigt.

Das Geschäftsmodell von Billigfluggesellschaften hat sich in kurzer Zeit sehr schnell entwickelt. Es zielt darauf ab, die eigenen Kosten zu minimieren, um so den Passagieren günstige Tarife anbieten zu können. Aus diesem Grund müssen auch die Flughafengebühren so gering wie möglich gehalten werden. Der Flughafen Innsbruck als Regionalairport ist vor allem eine wichtige Destination für den Wintertourismus. Außerdem verbindet er täglich mehrmals die beiden Hubs Wien und Frankfurt mit regelmäßigen Flügen. Um ein breites Streckennetz bieten zu können, wird der Flughafen Innsbruck auch von Low-Cost Carriern angeflogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Forschungsfrage

1.2 Persönliche Motivation und Ziele

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Begriffsdefinition Low-Cost Carrier (LCC)

2.1.1 Geschichtliche Entwicklung des LCC-Modells

2.1.2 Abgrenzung Low-Cost Carrier (LCC) – Ultra-Low-Cost Carrier (ULCC)

2.1.3 Unterschiede im Geschäftsmodell zwischen Low-Cost Carriern und Network Legacy Carriern

2.1.4 Kritische Erfolgsfaktoren des LCC-Geschäftsmodells

2.2 Klassifizierung und Geschäftsmodelle von Flughäfen

2.2.1 Primäre Hub-Airports

2.2.2 Sekundäre Hub-Airports

2.2.3 Regionalflughäfen

2.2.4 Low-Cost Airports

2.2.5 Cargo-Flughäfen

2.3 Der Flughafen Innsbruck

2.3.1 Verkehrsstatistik 2016

2.3.2 Entgeltordnung

2.3.3 Komplexität des Anflugverfahrens

2.4 Konkurrierende Airports

2.4.1 Munich Airport

2.4.2 Verkehrsflughafen Memmingen / Allgäu

2.4.3 Flughafen Salzburg

3 Wissenschaftliche Herangehensweise

3.1 Kategorienbildung

3.2 Expertinnen- und Experteninterviews

3.3 Interviewleitfaden

3.4 Interviewtranskription

4 Qualitative Analyse und Interpretation

4.1 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse

4.1.1 Zukunftspotential des Innsbrucker Flughafens

4.1.2 Entwicklung und Fortbestand des LCC-Geschäftsmodells

4.1.3 Konkurrenzfähigkeit des Innsbruck Airport im Großraum Innsbruck

4.1.3.1 Attraktivität des Innsbruck Airport für Low-Cost Carrier

4.1.3.2 Konkurrenzfähigkeit mit München, Salzburg und Memmingen

4.1.4 Chancen für den Innsbruck Airport durch die Integration von Low-Cost Carriern am Flughafen Innsbruck

4.1.4.1 Wirtschaftliche Chancen

4.1.4.2 Non-monetäre Chancen

4.1.4.3 Wachstumschancen

4.1.5 Mögliche Probleme durch die Integration von Low-Cost Carriern am Flughafen Innsbruck

4.1.5.1 Die Einwohnerproblematik

4.1.5.2 Gefährdung der Preispolitik

4.1.5.3 Flexibilität von Low-Cost Carriern

4.2 Ausblick auf die Zukunft

5 Zusammenfassung

5.1 Fazit der Erkenntnisse

5.2 Abgrenzungen und zukünftige Forschung

5.3 Forschungskritik

Zielsetzung & Themen

Ziel der Bachelorarbeit ist es, die Chancen und Risiken zu evaluieren, die durch die Integration von Low-Cost Carriern in den Flugplan des Flughafens Innsbruck entstehen. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse der wirtschaftlichen und non-monetären Auswirkungen, wobei die zukünftige Relevanz und Konkurrenzfähigkeit des Airports im Vergleich zu regionalen Mitbewerbern mittels Experteninterviews untersucht wird.

  • Analyse des Low-Cost Carrier-Geschäftsmodells und dessen kritische Erfolgsfaktoren.
  • Bewertung des Zukunftspotenzials des Flughafens Innsbruck insbesondere im Sommertourismus.
  • Untersuchung der Konkurrenzsituation zu den Flughäfen München, Salzburg und Memmingen.
  • Identifikation wirtschaftlicher Chancen (z.B. Steigerung Passagieraufkommen, non-aeronautical revenue) und Probleme (z.B. Preisdruck, Einwohnerproblematik, Flexibilitätsanforderungen).

Auszug aus dem Buch

2.1.3 Unterschiede im Geschäftsmodell zwischen Low-Cost Carriern und Network Legacy Carriern

Die Geschäftsmodelle von renommierten Network Legacy Carriern - wie etwa der österreichischen Austrian Airlines - und jene der Low-Cost Carrier weisen in einigen Punkten signifikante Unterschiede auf. Pitt und Brown beschäftigten sich bereits im Jahr 2001 mit den Unterschieden der beiden Geschäftsmodelle, die bis heute Bestand haben. Das Geschäftsmodell der NLC´s ist vor allem auf Komfort und guten Kundenservice ausgelegt, während Billigfluggesellschaften versuchen, die Arbeitskosten möglichst gering zu halten. Zur besseren Übersicht sind die wichtigsten Unterschiede in der folgenden Tabelle aufgelistet: (Pitt und Brown, 2001, S.55)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Low-Cost Carrier in der Luftfahrt ein und definiert die Problemstellung sowie das Forschungsziel der Arbeit.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die Geschäftsmodelle von LCCs und Flughäfen erläutert sowie der Flughafen Innsbruck und seine Konkurrenzsituation theoretisch analysiert.

3 Wissenschaftliche Herangehensweise: Das Kapitel beschreibt die qualitative Forschungsmethode, die Kategorienbildung nach Mayring und die Durchführung der Experteninterviews.

4 Qualitative Analyse und Interpretation: In diesem Hauptteil werden die Ergebnisse der Experteninterviews dargestellt, analysiert und hinsichtlich der Forschungsfrage interpretiert.

5 Zusammenfassung: Dieses Kapitel resümiert die wichtigsten Erkenntnisse, zeigt Abgrenzungen auf und bietet eine kritische Reflexion der Forschungsarbeit.

Schlüsselwörter

Innsbrucker Flughafen, Low-Cost Carrier, LCC, Billigfluggesellschaften, Luftfahrt, Regionalflughafen, Experteninterviews, Konkurrenzfähigkeit, Sommertourismus, Preispolitik, Flugplanintegration, wirtschaftliche Auswirkungen, non-monetäre Faktoren, Airport Management, Wettbewerbsanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen, Chancen und Probleme einer Integration von Low-Cost Carriern in den Flugplan des Flughafens Innsbruck.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zentrale Themen sind die Geschäftsmodelle von Billigfluggesellschaften, die spezifische Situation des Flughafens Innsbruck, die Konkurrenz zu benachbarten Airports und die qualitative Analyse von Expertenmeinungen dazu.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: "Low-Cost Carrier in Innsbruck: Welche Chancen und Risiken ergeben sich durch die Integration von Low-Cost Carriern in den Flugplan des Innsbrucker Flughafens für den Airport?"

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einem qualitativen Forschungsansatz, namentlich Experteninterviews, deren Ergebnisse mittels Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die wissenschaftliche Methodik und die qualitative Analyse der Experteninterviews, in der Zukunftspotenziale und Chancen/Risiken interpretiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Low-Cost Carrier, Innsbrucker Flughafen, Regionalflughafen, Konkurrenzfähigkeit, Experteninterviews und Luftfahrt-Geschäftsmodelle.

Warum wird der Flughafen Innsbruck als "Kategorie C-Airport" bezeichnet?

Er gilt als technisch anspruchsvoller Flughafen mit komplexem Anflugverfahren und strengen Auflagen, die hohe Anforderungen an Personal und Training stellen.

Welche Rolle spielt der Sommertourismus für den Flughafen?

Der Sommertourismus wird als großes Potenzial für Wachstum gesehen, da der Flugplan in den Sommermonaten im Vergleich zum Winter noch weniger ausgelastet ist.

Warum wurde Ryanair als Partner für Innsbruck abgelehnt?

Ryanair forderte bestimmte finanzielle Zugeständnisse und Provisionen an Umsatzquellen wie Duty-Free Shops, was der strikten Gleichbehandlungspolitik des Flughafens widersprach.

Ende der Leseprobe aus 90 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Low-Cost Carrier am Flughafen Innsbruck
Untertitel
Chancen und Probleme von Billigfluggesellschaften
Hochschule
Management Center Innsbruck Internationale Fachhochschulgesellschaft mbH
Note
2,0
Autor
Matthias Hofstetter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
90
Katalognummer
V456828
ISBN (eBook)
9783668893528
ISBN (Buch)
9783668893535
Sprache
Deutsch
Schlagworte
low-cost carrier flughafen innsbruck chancen probleme billigfluggesellschaften
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Matthias Hofstetter (Autor:in), 2018, Low-Cost Carrier am Flughafen Innsbruck, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/456828
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