Veränderungen anthropometrischer Daten bei Teilnehmern/innen des Gewichtsreduktionsprogramms "Abnehmstudie 2.0" im Betrieb "IntegraWell GmbH"


Bachelorarbeit, 2018

33 Seiten, Note: 1,9


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG

2 ZIELSETZUNG

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Definition von Übergewicht und Adipositas
3.2 Prävalenz von Übergewicht und Adipositas in der deutschen Bevölkerung
3.3 Einflussfaktoren/ Ursachen und Risikofaktoren für Übergewicht und Adipositas
3.4 Folgeerkrankungen von Übergewicht und Adipositas
3.5 Wissenschaftliche Datenlage zu proteinbetonten, kohlenhydratmoderaten und fettmodifizier- ten Ernährungsformen
3.6 Überblick zu anderen kommerziellen Gewichtsreduktionsprogrammen und die Auswirkungen auf den Gewichtsverlust
3.7 Darstellung des Ernährungskonzeptes
3.8 Definition der Drop-Out-Quote und der Drop-Out-Quoten anderer Gewichtsreduktionspro- gramme aus

4 METHODIK
4.1 Untersuchungsobjekte
4.1.1 Rekrutierung
4.1.2 Zusammensetzung der Stichprobe
4.1.3 Ein- Ausschlusskriterien
4.2 Untersuchungsdurchführung
4.2.1 Infoveranstaltung zur Vermittlung des Gewichtsreduktionsprogramms
4.2.2 Prospektive Erhebung der anthropometrischen Daten: Körpergröße, Körpergewicht, BMI, Tail- len- und Hüftumfang sowie Körperfettanteil
4.2.3 Zeitliche und räumliche Bedingungen der Datenerhebung
4.3 Statistische Datenauswertung
4.3.1 Datenauswertung der anthropometrischen Daten
4.3.2 Ermittlung der Drop-Out-Quote

5 ERGEBNISSE
5.1 Darstellung der Veränderungen der anthropometrischen Daten
5.2 Grafische Darstellung der Ergebnisse und der statistischen Auswertung
5.3 Darstellung der Ergebnisse der Drop-Out-Quote

6 DISKUSSION
6.1 Kritische Darstellung der Erhebungsmethoden
6.2 Interpretation der Veränderungen der anthropometrischen Daten bei den Teilnehmern im Ver- gleich zu Daten aus Evaluationen von anderen kommerziellen Gewichtsreduktionsprogrammen

7 ZUSAMMENFASSUNG

8 LITERATURVERZEICHNIS

9 ABBILDUNGS-, TABELLEN-, ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
9.1 Tabellenverzeichnis
9.2 Abbildungsverzeichnis
9.3 Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung und Problemstellung

Die Zahl der Übergewichtigen in Deutschland nimmt weiter zu. Mit der Industrialisie - rung und der damit verbundenen Automatisierung und dem Maschinisieren des Alltags werden die Menschen in ihrer alltäglichen Bewegung eingeschränkt. Hinzu kommen in diesen Ländern kaum noch Hungersnöte oder Lebensmittelknappheit vor, sondern eher ein Überschuss an hochkalorischen verarbeiteten Produkten. Durch die Tertiärisierung schrumpft der Primärsektor mit den Berufen wie Forst- und Landwirtschaft, in denen körperlich hart gearbeitet wurde. Deshalb verringerte sich die alltägliche Bewegung der Industrieländern, wie etwa Deutschland eines ist. Auch im Bereich der Ernährung hat sich durch die Industrialisierung viel zum körperlichen Leidwesen des Menschen verän- dert. Früher war Nahrungsbeschaffung noch mühsame Landwirtschaft, verbunden mit Hungersnöten, die durch Faktoren wie Klima, Parasiten oder Kriege ausgelöst wurden. Durch die Industrialisierung wurden diese Probleme weitestgehend ausgemerzt und so- mit entstanden volle Supermärkte mit einem breiten Angebotsspektrum an jeder Ecke ohne sich teilweise weiter als 500m zu bewegen. Heute sind bereits 59% der Männer und 37% der Frauen betroffen (DGE, 2017). Die Gründe für Übergewicht sind verschie- den, jedoch sind die größten Faktoren, wie zuvor beschrieben, zu wenig Bewegung und eine zu hohe Kalorienmenge beim Essen. Da das Gesundheitssystem nur begrenzt Auf- klärung ausüben kann, gibt es kommerzielle Gesundheitseinrichtungen und Fitnessstu- dios, die neben dem Angebot an Bewegungssteigerung zusätzlich auch noch verschiede- ne Gewichtsreduktionsprogramme anbieten. Durch ein angepasstes Sport- und Bewe- gungsprogramm sowie eine angepasste Ernährung kann man den Kampf gegen Über- gewicht und Adipositas antreten und die Risiken für Folgeerkrankungen reduzieren. Bei solchen Gewichtsreduktionsprogrammen werden die Teilnehmer über die Historie zur Ernährung aufgeklärt und bekommen daraufhin eine zugeschnittene Maßnahme gegen ihre Gewichtsprobleme. Ein solches Gewichtsreduktionsprogramm wird in dieser Arbeit präsentiert.

2 Zielsetzung

Prospektiv werden die Veränderungen anthropometrischer Daten bei 43 Teilnehmern des Gewichtsreduktionsprogramm „Abnehmstudie 2.0“ analysiert, und diese Daten an- schließend ausgewertet. Dabei werden die Teilnehmer aus bereits bestehenden Mitglie- dern des EMS-Studios und externen Interessenten bestehen. Diese Personen führen ihr aktuelles Trainingsprogramm durch und üben derzeit keine besondere Ernährungsform aus, um die Veränderungen analysieren zu können und diese auf das Gewichtsredukti- onsprogramm „Abnehmstudie 2.0“ zurückzuführen zu können. Daraus lassen sich fol- gende Hypothesen aufstellen:

H0 = Teilnehmer die ihr aktuelles Sport-/Bewegungsprogramm mit einem Gewichtsre- duktionsprogramm absolvieren, verlieren kein Gewicht.
H1 = Teilnehmer die ihr aktuelles Sport-/Bewegungsprogramm mit einem Gewichtsre- duktionsprogramm absolvieren, verlieren an Gewicht.

3 Gegenwärtiger Kenntnisstand

3.1 Definition von Übergewicht und Adipositas

Es gibt verschiedene Wege Übergewicht und Adipositas zu definieren. Mit zunehmen- dem Körpergewicht steigt auch das Risiko für Erkrankungen, die mit Adipositas im Zu- sammenhang stehen. Um jedoch die Körpermasse eines Menschen genauer zu analysie- ren, hat man verschiedene Messmöglichkeiten. Zuerst betrachtet man verstärkt das Kör- pergewicht in Abhängigkeit zur Körpergröße. Diese Messzahl nennt man Body Mass In- dex (BMI). Ist das Körpergewicht in Relation zur Körpergröße hoch, spricht man von Übergewicht. Eine noch stärkere Ausprägung dieser Relation nennt man Adipositas. Der BMI ist lediglich ein grober Richtwert. Hierfür hat die World Health Organisation (WHO) Normwerte ausgegeben, um die jeweiligen Messwerte einstufen zu können (WHO, 2000).

Tab. 1: Gewichtsklassifikation bei Erwachsenen anhand des BMI (nach WHO, 2000)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Jedoch sollte man den BMI nicht allein als Analysemerkmal sehen, sondern weitere Kennzahlen ermitteln um potentielle gesundheitliche Risiken einschätzen zu können, sowie auch die Fettverteilung am Körper. Menschen mit Fettpolstern um die Bauchge- gend (sogenannter Apfeltyp) sind weitaus gefährdeter, als diejenigen mit den Fettpols- tern um die Gesäß- und Beingegend (sogenannter Birnentyp). Hierzu kommen weitere Messungen in Frage wie etwa der Taillen-Hüft-Quotient (THQ). Bei Menschen mit ei- nem BMI von ab 25 sollte man aufgrund der Fettverteilung zusätzlich den THQ messen, um weitere Risiken einschätzen zu können. Dieser Quotient sollte, wenn man den Tail- lenumfang durch den Hüftumfang teilt, bei Männern unter 1,0 und bei Frauen unter 0,85 liegen um die Fettverteilung als Apfeltyp oder Birnentyp zu definieren.(Universitäts- medizin Leipzig IFB Adipositas Erkrankungen, 2018)

3.2 Prävalenz von Übergewicht und Adipositas in der deutschen Bevölkerung

Das Bundesministerium für Gesundheit gab dem Robert-Koch-Institut (RKI) 1998 den Auftrag, repräsentative und verlässliche Daten zum aktuellen Gesundheitsstand der deutschen Bevölkerung zu erheben. Bei dieser Bundes-Gesundheitssurvey 1998 (BGS98) , haben 7.116 Personen im Alter von 18-79 Jahren aus 120 deutschen Städten Gemeinden teilgenommen. Das Erhebungsprogramm bestand aus einer schriftlichen Befragung, medizinisch-physikalischen Untersuchungen und einer Urin- Blutprobe,wn Laborparameter zu bestimmen. (Robert-Koch-Institut [RKI], 1999)

2008 erhielt das RKI erneut den Auftrag, repriisentative Daten zum aktuellen Gesund­ heitsstand der deutschen Bevolkerung zu erheben. Diese Studie zur Gesundheit Er­ wachsener in Deutschland (DEGS1) se1zt die BGS98 fort. Hier worden 8.152 Personen im Alter von 18-79 Jahren aus den selben 120 Stiidten Gemeinden rekrutiert, wie bei der BGS98. Davon nahmen 3.959 Personen bereits 1998 teil. Zu den 120 Stiidten Komm.unen kamen 60 weitere Studienorte. Bei der DEGS1 wurden die Probanden ebenfalls schriftlich befragt, medizinisch-physikalisch untersucht und ebenfalls eine Urin- Blutprobe genomm.en, urn bestimmte Laborparameter zu ermitteln.{RKI, 2012)

Anhand der folgenden Abbildungen lassen sich repriisentative Verteilungen von Uber­gewicht undAdipositas bei Mannern und Frauen in Deutschland in den Jabren 1998 und 2012 zeigen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1:Anteil der Miinner mit 'Obergewicht undAdipositas inDeutschland (RKI, 1998 & 2012)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Anteil der Frauen mit Obergewicht und Adipositas in Deutschland (RKI, 1998 & 2012)

3.3 Einflussfaktorenl Ursachen und Risikofaktoren fiir Ubergewicht und Adipositas

Obergewicht und Adipositas hat verschiedene Ursachen wie etwa genetische, sodass sie zum Beispiel einen Gendefekt haben, welcher ihnen kein natiirliches Sattigungsgefiihl gibt. Andere haben von klein auf durch psychologische Griinde angefangen, Stress mit Essen zu kompensieren. Hier belohnt das Gehirn den Menschen und stellt ibn wieder ruhig. Jedoch sind die gro.Bten Einfliisse fiir Adipositas und Ubergewicht der Mangel an Bewegung und die Qualitat und Quantitat der heutigen Lebensmittel. (Universitatsmedi­ zin Leipzig IFB Adipositas Erk:rankungen, 2018)

Zum Bewegungsmangel gab es 2016 eine Bewegungsstudie der Techniker Krankenkas­ se (TK). Hier wird deutlich, dass sich 34% maximal eine halbe Stunde, 32% zwischen einer halben und einer ganzen Stunde und nur 29% eine ganze Stunde oder mehr pro Tag bewegen. Deutschland sitzt. Der Deutsche sitzt durchschnittlich sechseinhalb Stun­ den pro Tag, mehr als jeder Ffurfte sogar neun Stunden oder mehr. Beruflich gesehen ist fast jeder zweite Arbeitsplatz in Deutschland eine vorwiegend sitzende Tatigkeit. Trotz­ dem gleichen die Biirger nach dem Feierabend diesen Bewegungsmangel nicht aus sodern verbringen den Feierabend weiter auf dem Sofa. Über 40% sagen, dass ihr Arbeit - salltag so anstrengend ist, dass sie danach nur noch auf dem Sofa entspannen wollen. Dort wird meist die Zeit, nämlich durchschnittlich ca. 3h vor einem Bildschirm wie etwa dem Fernseher, dem Computer und Smartphone meist sitzend oder liegend ver- bracht. (TK, 2016)

Die Ernährung ist eine andere ernstzunehmende Ursache. Die Industrie passt die Le- bensmittel dem hektischen und stressigen Alltag der Menschen an. Nicht selten ist die Ernährung somit zu zuckerhaltig, zu salzig oder zu fettig. So greift man leichter zu Fer - tigprodukten, Softdrinks, Weißmehlprodukten und verarbeitetem Fleisch, da einfach die Zeit für das Kochen fehlt. Nicht zuletzt steckt in solchen Lebensmitteln überall übermä- ßig viel Zucker darin. (Wüstenhagen C., 2009) Die WHO empfiehlt die Zuckerzufuhr auf etwa 25g pro Tag zu reduzieren. Jedoch lag der Zuckerkonsum 2013/2014 bei 31,3 kg pro Bundesbürger welcher umgerechnet 85,8g Zucker pro Tag waren. (Wissenschaft- licher Dienst des deutschen Bundestages, 2016).

3.4 Folgeerkrankungen von Übergewicht und Adipositas

Folgeerkrankungen von Übergewicht und Adipositas hängen meist zusammen und prä- gen sich über die Dauer des Zeitraums in denen ein Mensch übergewichtig oder adipös ist, aus. Aufgrund der Ursachen aus Kapitel 3.3 ergeben sich verschiedene Erkrankun- gen. Eine dieser wäre der Typ-2-Diabetes, welcher primär durch Übergewicht und Be- wegungsmangel ausgelöst wird. Bei dieser Stoffwechselerkrankung kann die Bauch- speicheldrüse nicht mehr genügend Insulin produzieren, um den Zucker im Blut zu ver- werten. Dieser Zustand schädigt auf Dauer den Organen und kann schwerwiegende Fol- gen wie dauerhafte Organschäden hervorrufen. (Universitätsmedizin Leipzig IFB Adipositas Erkrankungen, 2018) Hier ermittelte das RKI im Rahmen der DEGS1 einen Anstieg an Typ-2-Diabetes Diagnostizierungen innerhalb der letzten Dekade um 38%. (RKI,2012)

Atherosklerose, oder auch Gefäßverkalkung genannt, ist eine weitere Folgeerkrankung von Übergewicht und Adipositas. Grund für diese Einlagerungen in den Gefäßen und Arterien sind ein zu hoher LDL-Cholesterinwert , sowie auch Übergewicht und Bewe- gungsmangel. Es entstehen chemisch hervorgerufene Wucherungen, auch Plaques ge- nannt, die nach und nach die Gefäßinnenwände verstopfen. Die Organe können somit nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Im schlimmsten Fall folgt ein Herzinfarkt oder Schlaganfall. (Universitätsmedizin Leipzig IFB Adipositas Erkrankun- gen, 2018) Hier wurden bei der DEGS1 120 Parameter im Labor gemessen, um festzu - stellen, dass bei der Altersgruppe von 40-79 Jahren bereits 2,3% der Frauen und 7% der Männer einen Herzinfarkt überlebt hatten. Ebenso erlitten 2,5% der Frauen und 3,3% der Männer in dieser Altersgruppe einen Schlaganfall. (RKI, 2012)

Eine weitere Folgeerkrankung ist wie etwa eine Fettstoffwechselstörung, auch Dyslipi - dämie genannt. Hierbei handelt es sich um einen erhöhten Blutfettwert. Diese Krankheit erfolgt meist durch das Übergewicht und der daraus entstandenen Erkrankung an Typ-2- Diabetes. Auch hier können durch die hohe Konzentration an Fetten im Blut Gefäßver - stopfungen verursacht werden. Die Folge sind erneut Herzinfarkte und Schlaganfälle. (Universitätsmedizin Leipzig IFB Adipositas Erkrankungen, 2018) Deutschlandweit weisen 65,7% der Frauen und 64,5% der Männer eine Fettstoffwechselstörung auf. (RKI, 2012)

3.5 Wissenschaftliche Datenlage zu proteinbetonten, kohlenhydratmoderaten und fettmodifizierten Ernährungsformen

Aufgrund der steigenden Zahlen von Übergewichtigen und Adipösen und deren Erkran- kungen in Industrieländern benötigt man Programme, um präventiv und therapeutisch zu handeln. Die LOGI-Methode beschreibt eine Ernährungsform, in der die Energiever- teilung bei 25-30% Eiweiß, 20-25% Kohlenhydrate und 45-50% Fett angestrebt wird. Um den in Kapitel 3.4 erwähnten Krankheitsbildern entgegenzuwirken, strebt man eine Verbesserung der relevanten Parameter durch die Ernährungsumstellung an. Durch die Senkung der Kohlenhydratmenge und der gleichzeitigen Fettmodifizierung (Erhöhung der ungesättigten Fettsäuren) wirkt man der Insulinresistenz entgegen. Zusätzlich be- günstigt diese Art der Ernährung die Fettstoffwechselparameter und das Gewicht. Zu - sätzlich schränkt man bei Typ-2-Diabetikern die medikamentöse Therapie um 76% ein. Darüber hinaus zeigen sich für das metabolische Syndrom günstigere Effekte. Während eines dreiwöchigen Reha-Aufenthaltes wurden bei 359 Patienten klinische Parameter vor und nach der Reha-Maßnahme aufgenommen. (Heilmeyer, 2008)

Tab. 2: Wirkung der LOGI-Ernährung auf den Stoffwechsel bei Adipositas (Reha-Klinik Überruh 2003) Klinische Parameter zu Beginn und am Ende der Reha-Maßnahme

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ähnliches wurde in einer Studie des „The New England Journal of Medicine“ im Jahre 2010 bestätigt. Hier wurden fünf verschiedene Diätformen für ein halbes Jahr unter - sucht. 548 Teilnehmer, die die Studie komplett beendet haben, hatten folgende Ergeb- nisse aufzuzeigen, dass die Diätformen mit einem hohen Proteinanteil und einem niedri- gen glykämischen Index die besten Ergebnisse aufwiesen im Bezug auf Gewichtsreduk- tion. Die Low-Fat-Diäten konnten kurzzeitigen Gewichtsverlust verzeichnen, jedoch wurden mit Low-Carb- , High-Protein- und High-Fat-Diäten erheblichere Erfolge er- zielt. Nur die Gruppe der Low-Protein-Diät und einem hohen glykämischen Index ver - zeichneten eine Gewichtszunahme von durchschnittlich 1,67 kg. Der Vergleich zwi- schen den Diätgruppen mit einer High-Protein-Diät und einer Low-Protein-Diät lag bei 1,44 kg. Beim Vergleich zu den Gruppen mit einem niedrigem glykämischen Index und einem hohen glykämischen Index betrug es 1,09 kg. Schlussfolgernd ließ sich ermitteln, dass die Gruppen mit einem hohen Proteinanteil 2,7 kg weniger zunahmen als die Grup- pen mit einem niedrigen Proteinanteil, und die Gruppen mit einem niedrigem glykämi- schen Index nahmen 1,03 kg weniger zu, als diejenigen die einen hohen glykämischen Index in ihrer Diätform hatten. (Larsen, Dalskov et al. 2010)

Zusammenfassend bestätigen diese beiden voneinander unabhängigen Studien, den Grundsatz, dass eine proteinbetone, fettmodifizierte und kohlenhydratmoderate Ernäh- rungsform den Gewichtsverlust begünstigt.

[...]

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Veränderungen anthropometrischer Daten bei Teilnehmern/innen des Gewichtsreduktionsprogramms "Abnehmstudie 2.0" im Betrieb "IntegraWell GmbH"
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,9
Autor
Jahr
2018
Seiten
33
Katalognummer
V456841
ISBN (eBook)
9783668896970
ISBN (Buch)
9783668896987
Sprache
Deutsch
Schlagworte
veränderungen, daten, teilnehmern/innen, gewichtsreduktionsprogramms, abnehmstudie, betrieb, integrawell, gmbh
Arbeit zitieren
Christian Hölldobler (Autor), 2018, Veränderungen anthropometrischer Daten bei Teilnehmern/innen des Gewichtsreduktionsprogramms "Abnehmstudie 2.0" im Betrieb "IntegraWell GmbH", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/456841

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