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Die Marke in der Werbepsychologie. Markenname, Markentreue und Lernprozesse bezüglich Marken

Título: Die Marke in der Werbepsychologie. Markenname, Markentreue und Lernprozesse bezüglich Marken

Trabajo Escrito , 2013 , 12 Páginas , Calificación: 2,00

Autor:in: Linda Mitterweger (Autor)

Psicología - Psicología social
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„Wir kaufen nicht, was wir haben wollen, wir konsumieren, was wir sein möchten.“ (Actas, 2011), lautet ein Zitat nach John Hegarty das verdeutlicht, dass der Kunde Produkte schon lange nicht mehr nur kauft aufgrund des Nutzens den sie für ihn haben. Gekauft wird das Gesamtpaket, der Status den der Kauf oder der Besitz des Artikels verleiht. Und an diesem Status arbeiten Unternehmen täglich hart. Sie müssen ihre Produkte artgerecht in Szene setzen um das richtige Publikum anzusprechen, die richtigen Werte zu vermitteln. Die Produkte müssen sich in der Zielgruppe etablieren, dürfen nicht mehr wegzudenken sein. Vielen Unternehmen gelingt das. Doch nicht wenige Produkte verschwinden schnell wieder vom Markt oder werden von anderem Publikum angenommen als gewünscht. In diesem Fall bleibt dem Unternehmen nur noch ein kosten- und arbeitsaufwändiger Imagewechsel. Es zeigt sich, dass nur Weniges für ein Unternehmen entscheidender ist als die Etablierung seiner Marken auf dem Markt und das Bild, dass der Kunde von ebendieser Marke erhält. Marken sind Grundsteine der Wirtschaft. Doch auch aus psychologischer Sichtweise erscheint es interessant, dieses Thema zu beleuchten.

Im ersten Schritt dieser Arbeit wird die Theorie der Marke erläutert. Es wird näher auf die Definition des Begriffs ‚Marke‘, die Kategorisierung sowie die Funktion der Marke für ein Unternehmen und die verschiedenen Arten der Markenpolitik eingegangen. Im weiteren Verlauf der Arbeit stehen unter anderem die Markennamensfindung sowie das Testen von Markennamen im Findungsprozess im Fokus. Zudem wird das psychologische Phänomen der Markentreue beleuchtet wobei näher auf die Arten der Markentreue eingegangen wird. Abschließend befasst sich die Arbeit mit Lernprozessen die bezüglich Marken stattfinden können. Hierbei wird nach allgemeiner Einführung in die Thematik auf verschiedene Arten des Lernens eingegangen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Die Marke als Status

2 Begriffsbildung

3 Markenname

3.1 Allgemeines

3.2 Namensfindung

3.3 Namenstest

4 Markentreue

4.1 Allgemeines

4.2 Arten der Markentreue

5 Lernprozesse bezüglich Marken

5.1 Allgemeines

5.2 Arten des Lernens

6 Kritische Stellungnahme

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die psychologischen Aspekte von Marken, insbesondere deren Einfluss auf das Konsumentenverhalten, die Bedeutung der Markennamen sowie die Mechanismen der Markentreue und Lernprozesse.

  • Die Funktion und Bedeutung der Marke als Statussymbol
  • Prozess der Markennamensfindung und deren Testmethoden
  • Psychologische Hintergründe und Arten der Markentreue
  • Lern- und Gedächtnisprozesse im Kontext von Markenwahrnehmung
  • Kritische Betrachtung der ökonomischen und sozialen Auswirkungen von Marken

Auszug aus dem Buch

3.3 Namenstest

Bevor ein geeigneter Name anhand verschiedener Aspekte auf Anwendbarkeit überprüft wird, muss sichergestellt werden, dass der Name nicht bereits geschützt ist. Zudem ist es laut Salcher sinnvoll, die „zu untersuchenden Alternativen auf nicht mehr als 5 Namen“ (Salcher, 1995, S. 305) einzuschränken. Die ausgewählten Namensvorschläge werden anhand verschiedener Kriterien analysiert. Durch Lern- und Erinnerungstests wird die Merkbarkeit der Namen überprüft. Findet sich diese überdurchschnittlich hoch, werden die Ursachen hierfür erforscht. Mit Hilfe der freien Assoziationsmethode kann der Bedeutungshof des Namens erläutert werden. Versuchspersonen werden angeleitet Assoziationsketten zum genannten Namen zu bilden. Bereits durch die freie Assoziationsmethoden lassen sich erste Aussagen zur Produktadäquatheit treffen. Dieser Gedanke kann durch einfache Produktzuordnungen fortgeführt werden. Wichtig zur Abgrenzung von Konkurrenzmarken ist die Unverwechselbarkeit. Diese muss sowohl auf akustischer als auch auf optischer Ebene gegeben sein. Weiter muss nach Salcher ein Beurteilungsprofil des Markennamens erstellt werden. Hiermit sind Wertungen gemeint, die sich mit dem Namen verbinden. Zudem müssen Einfachheit, Verständlichkeit und Aussprechbarkeit getestet werden. Sinnvollerweise sollte der Name einfach, kurz und prägnant sein. Durch Namen, die „keine konkreten Sinnbezug erkennen lassen“ (Salcher, 1995, S. 307) und ausländische Namen, die schwer auszusprechen sind, können Probleme auftreten. Getestet werden muss auch, ob der Sinnbezug im Hinblick auf die Werbebotschaft verstanden wird. Durch eine im Namen erkennbare Produktbotschaft kann dem Kunden der Zugang zu diesem Produkt erleichtert werden. (Salcher, 1995, S. 306f.)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Marke als Status: Erläutert die Rolle der Marke als psychologisches Statussymbol und Grundstein der Wirtschaft, das weit über den reinen Produktnutzen hinausgeht.

2 Begriffsbildung: Definiert den Begriff "Marke" aus betriebswirtschaftlicher und etymologischer Sicht und ordnet sie in sieben grundlegende Kategorien ein.

3 Markenname: Analysiert die Bedeutung des Markennamens als wichtiges Qualitätsmerkmal sowie den fünfstufigen Prozess seiner Entwicklung und Prüfung.

4 Markentreue: Untersucht die Hintergründe der Kundenbindung an Marken und differenziert verschiedene Arten der Markentreue basierend auf psychologischen Motiven.

5 Lernprozesse bezüglich Marken: Beschreibt, wie Marken als Reize wirken, wie sie durch Lernprozesse im Gedächtnis verankert werden und welche Formen des Vergessens dabei auftreten können.

6 Kritische Stellungnahme: Reflektiert die finanzielle Belastung für kleinere Unternehmen und Konsumenten durch Markendominanz und den gesellschaftlichen Druck des Konsums.

Schlüsselwörter

Marke, Werbepsychologie, Markennamen, Markentreue, Konsumentenverhalten, Markenpolitik, Lernprozesse, Markenfamilienstrategie, Produktwahrnehmung, Markenstrategie, Gedächtnis, Markenbildung, Markenbindung, Konditionierung, Markenstress

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Marke innerhalb der Werbepsychologie und untersucht, wie Marken als Statussymbole fungieren und durch welche psychologischen Mechanismen sie das Kaufverhalten beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Publikation ab?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Kategorisierung von Marken, die strategische Markennamensfindung, die verschiedenen Ausprägungen der Markentreue sowie die kognitiven Lern- und Erinnerungsprozesse in Bezug auf Markensignale.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu schaffen, warum Marken für den wirtschaftlichen Erfolg entscheidend sind und wie diese psychologisch auf den Kunden wirken, um ihn langfristig zu binden.

Welche wissenschaftlichen Perspektiven oder Methoden werden herangezogen?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse psychologischer Konzepte, wie der klassischen und instrumentellen Konditionierung, der Assoziationsmethoden sowie auf marktpsychologische Modelle zur Markenführung.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden neben der theoretischen Fundierung des Markenbegriffs vor allem die praktischen Abläufe der Namensfindung, die verschiedenen Arten der Kundenbindung (Treue) und die Bedingungen für das Behalten oder Vergessen von Markeninformationen behandelt.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Kern der Arbeit zusammenfassen?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Markenpsychologie, Markentreue, Markenstrategie, Konsumentenverhalten und kognitive Lernprozesse charakterisieren.

Wie unterscheiden sich die im Text genannten "Markenkinder" vom "Markenkern"?

Der Markenkern (oder die Muttermarke) bildet das Zentrum der Strategie, während die Markenkinder die unter dieser Dachmarke gruppierten Einzelprodukte darstellen, die von der Identität des Kerns profitieren.

Warum spielt die "freie Assoziationsmethode" eine wichtige Rolle beim Namenstest?

Sie ermöglicht es, den "Bedeutungshof" eines Namens zu erschließen, indem Versuchspersonen Assoziationsketten bilden, wodurch erste Rückschlüsse auf die Produktadäquatheit gezogen werden können.

Welchen kritischen Blick wirft die Autorin auf die Markenpolitik?

Die Autorin kritisiert, dass Markenpolitik oft finanzielle Barrieren schafft, die es kleineren Unternehmen erschweren, zu konkurrieren, und die Verbraucher einem sozialen Druck durch "Markenstress" aussetzen.

Welche Faktoren begünstigen nach dem Text das Vergessen einer Marke?

Das Vergessen wird durch eine abnehmende Kontaktfrequenz, Interferenz (Überlagerung durch ähnliche Marken), den natürlichen Verfall von Erinnerungen oder ein bewusstes, motiviertes Verdrängen negativ besetzter Markeninformationen begünstigt.

Final del extracto de 12 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Marke in der Werbepsychologie. Markenname, Markentreue und Lernprozesse bezüglich Marken
Universidad
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Calificación
2,00
Autor
Linda Mitterweger (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
12
No. de catálogo
V457304
ISBN (Ebook)
9783668874145
ISBN (Libro)
9783668874152
Idioma
Alemán
Etiqueta
Sozialpsychologie Werbepsychologie Marken Markenname Markentreue Lernprozess
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Linda Mitterweger (Autor), 2013, Die Marke in der Werbepsychologie. Markenname, Markentreue und Lernprozesse bezüglich Marken, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/457304
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