Einsendeaufgabe Gruppentraining. Motorische Fähigkeiten im Kursbereich, externe Bedingungen einer Kurseinheit und Planung einer Wirbelsäulengymnastik


Studienarbeit, 2017
19 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 MOTORISCHE FÄHIGKEITEN IM KURSBEREICH
1 .1 Kraft
1.1.1 Maximalkraft
1.1.2 Kraftausdauer
1.1.3 Schnellkraft
1.1.4 Kraftübungen im Kursbereich
1 .2 Ausdauer
1.2.1 Untergliederung der Ausdauer
1.2.2 Inhalte/Bewegungsformen eines ausdauerorientierten Kursangebotes (Zumba)
1 .3 Beweglichkeit
1.3.1 Einflussfaktoren
1.3.2 Dehnungsformen
1.3.3 Dehnübungen im Kursbereich
1 .4 Koordination
1.4.1 Untergliederung der Koordination
1.4.2 Übungen zur Verbesserung der intermuskulären Koordination

2 EXTERNE BEDINGUNGEN EINER KURSEINHEIT.
2 .1 Die Rahmenbedingungen
2 .2 Zielgruppe
2 .3 die Zielsetzung

3 PLANUNG EINER WIRBELSÄULENGYMNASTIK 11
3 .1 Zielgruppe
3 .2 Material
3 .3 Stundenplanung
3 .4 Begründung

4 LITERATURVERZEICHNIS

5 TABELLENVERZEICHNIS

1 Motorische Fähigkeiten im Kursbereich

Die motorischen Fähigkeiten wie Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination werden im Kursbereich sehr häufig trainiert. Hierbei lassen sich die Fähigkeiten noch in weitere Untergliederungen aufteilen, welche im folgenden Text genau benannt und an- hand von Beispielen niedergelegt werden.

1 .1 Kraft

Die motorische Fähigkeit Kraft lässt sich in drei verschiedene Erscheinungsformen un- tergliedern. Diese sind die Maximalkraft, die Kraftausdauer und die Schnellkraft.

1.1.1 Maximalkraft

„Die Maximalkraft ist die höchstmögliche realisierbare Kraft, die das Nerv-Muskel- System bei maximaler willkürlicher Kontraktion auszuüben vermag“ (Studienbrief Gruppentraining 1; zitiert nach -Martin et al.-, 1993, S. 103).

1.1.2 Kraftausdauer

„Die Kraftausdauer charakterisiert die Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung bei stati-scher oder dynamischer Arbeitsweise der Muskulatur gegen höhere Lasten (mehr als 30% der Maximalkraft).

Die Kraftausdauer kennzeichnet damit die Fähigkeit, den Kraftverlust bei einer be- stimmten Wiederholungszahl von Kraftstößen innerhalb eines bestimmten Zeitraums möglichst gering zu halten“ (Studienbrief Gruppentraining 1; zitiert nach -Martin et al.-,1993, S. 107-108).

1.1.3 Schnellkraft

„Schnellkraft ist die Fähigkeit, innerhalb kürzester Zeit einen möglichst hohen Kraftstoß zu realisieren“ (Studienbrief Gruppentraining 1; zitiert nach -Martin et al.-, 1993, S. 104)

1.1.4 Kraftübungen im Kursbereich

1. Kniehebelauf (auf der Stelle)

2x 30 – 50 Wiederholungen

ð Kraftausdauer

Ausgangsposition:

- Füße hüftbreit voneinander entfernt
- Aufrechte Körperhaltung, Blick nach vorne gerichtet
- Arme seitlich herunter hängen lassen (leicht angewinkelt) Bewegung:
- Sprung von dem einen Bein auf das Andere
- Knie im Wechsel so hoch wie möglich ziehen (Hüfthöhe)
- Arme schwingen seitlich mit, mit den Fußballen aufsetzen

Endposition:

- Gleicht der Ausgangsposition

2. Pistol Squat (Kniebeuge einbeinig)

3x 6 – 12 Wiederholungen

- Schnellkraft

Ausgangsposition:

- Einbeinstand mit durchgestreckten Knien
- Freies Bein wird leicht vor dem Körper gehalten
- Arme helfen die Balance zu bewahren

Bewegung:

- Gesäß nach hinten absenken, Körperschwerpunkt nähert sich dem Boden
- Oberkörper leicht nach vorne beugen

Endposition:

- Tiefster Punkt: Knie des Standbeins weitmöglichst gebeugt
- Freies Bein ohne den Boden zu berühren senkrecht nach vorne führen
- Arme zeigen senkrecht nach vorne

Körper durch die Kraft des Oberschenkels in die Ausgangsposition zurück bewegen

1 .2 Ausdauer

„Ausdauer ist die Fähigkeit, physisch und psychisch lange einer Belastung zu widerste- hen, deren Intensität und Dauer letztendlich zu einer unüberwindbaren (manifesten) Ermüdung (= Leistungsbuße) führt, und/oder sich nach physischen und psychischen Belastungen rasch zu regenerieren“ (Studienbrief Gruppentraining 1; zitiert nach -Zintl-,

1997, S. 28).

1.2.1 Untergliederung der Ausdauer

T a belle 1: Untergliederung der Ausdauer

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2.2 Inhalte/Bewegungsformen eines ausdauerorientierten Kursangebotes

(Zumba)

In Zumba – Kursen werden auf einzelne Musikstücke, meist mit lateinamerikanischem Charakter, Choreografen absolviert. Das Besondere an Zumba ist, dass die Bewegungen nur non-verbal vermittelt werden und das Gefühl für die Musik sowie der Spaß an der Bewegung einen großen Stellenwert einnehmen (Eifler). Zudem ist Zumba ein Ganz- körper-Workout in Form eines Intervalltrainings. Beim aeroben Training wird die Fett- verbrennung angekurbelt, während bei den anaeroben Phasen das Herz-Kreislauf- System gestärkt wird. Je nach Leistungslevel und Zielgruppe wird der Körper geformt und gestärkt (Leitner, 2018).

1 .3 Beweglichkeit

„Beweglichkeit ist die Fähigkeit, Bewegungen willkürlich und gezielt mit der erforder- lichen bzw. optimalen Schwingungsweite der beteiligten Gelenke ausführen zu können“ (Studienbrief Gruppentraining 1; zitiert nach -Martin et al.-, 1993, S. 214)

1.3.1 Einflussfaktoren

- Gelenkigkeit
- Dehnfähigkeit
- Kraftfähigkeit
- Alter
- Geschlecht
- Psyche

1.3.2 Dehnungsformen

Um die Dehnfähigkeit zu verbessern, wurden verschieden Dehnmethoden kreiert. Alle

Dehnmethoden lassen sich miteinander kombinieren. (Eifler, 2018)

T a belle 2: Dehnungsformen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.3.3 Dehnübungen im Kursbereich

Umso beweglicher die Gelenke und umso geschmeidiger die Muskulatur ist, desto we- niger verletzungsanfällig und somit auch mobiler im Alltag ist ein Mensch. Dehnen ist dafür da, um die Gelenkmobilität zu verbessern, das allgemeine Wohlbefinden zu stei- gern, die Regeneration zu fördern, die Elastizität in der Muskulatur und im Sehnen- Kapsel-Apparat zu erhöhen und somit Bewegungen zu ökonomisieren und zu erleich- tern, ein ausgewogenes Verhältnis von Spannung und Entspannung in der Skelettmus- kulatur herzustellen, um so die Gelenke funktions- und leistungsfähiger zu halten (Eifler).

1. Dehnung der Gesäßmuskulatur

- Statisches Dehnen

Ausgangsposition:

- In Rückenlage auf die Gymnastikmatte legen
- Ein Bein anwinkeln
- Das Knie des angewinkelten Beines mit den Armen an den Oberkörper
- heranziehen

Bewegungsablauf:

- Bei Einatmung, Position halten
- Beim Ausatmung, tiefer in die Dehnung gehen und das Knie weiter heranziehen

2. Dehnung des Oberschenkels

- Dynamisches Dehnen

Ausgangsposition:

- Mit einer Hand das Schienbein am untersten Ende umfassen
- Ferse zum Gesäß ziehen
- Knie zusammen drücken, Hüfte nach vorne schieben

1 .4 Koordination

„Aus neuromuskulärer Sicht bezeichnet Koordination das Zusammenwirken von Zent- ralnervensystem und Skelettmuskulatur innerhalb eines gezielten Bewegungsablaufes“ (Studienbrief Gruppentraining 1; zitiert nach -Hollmann & Hettinger-, 1990, S- 143).

[...]

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Einsendeaufgabe Gruppentraining. Motorische Fähigkeiten im Kursbereich, externe Bedingungen einer Kurseinheit und Planung einer Wirbelsäulengymnastik
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,7
Autor
Jahr
2017
Seiten
19
Katalognummer
V457325
ISBN (eBook)
9783668872851
ISBN (Buch)
9783668872868
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einsendeaufgabe, gruppentraining, motorische, fähigkeiten, kursbereich, bedingungen, kurseinheit, planung, wirbelsäulengymnastik
Arbeit zitieren
Sarah Werner (Autor), 2017, Einsendeaufgabe Gruppentraining. Motorische Fähigkeiten im Kursbereich, externe Bedingungen einer Kurseinheit und Planung einer Wirbelsäulengymnastik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/457325

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Einsendeaufgabe Gruppentraining. Motorische Fähigkeiten im Kursbereich, externe Bedingungen einer Kurseinheit und Planung einer Wirbelsäulengymnastik


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden