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Die Begriffe Funktion und Figuration nach Norbert Elias

Verdeutlicht durch einen Theorie-Praxis-Transfer

Title: Die Begriffe Funktion und Figuration nach Norbert Elias

Term Paper (Advanced seminar) , 2017 , 7 Pages , Grade: 6.0 (Schweiz)

Autor:in: Vera Schmid (Author)

Sociology - Miscellaneous
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Die folgende Arbeit befasst sich mit der Theorie von Norbert Elias. Folglich wird der Fokus vor allem auf seine Begriffe „Funktion“ und „Figuration“ gelegt, welche durch ein Beispiel aus dem persönlichen Leben der Leserschaft verdeutlicht werden sollen. Durch diese Art der Auseinandersetzung mit der Theorie Elias’ soll ein Theorie-Praxis-Transfer gelingen.

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Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG

2. PRAXISBEISPIEL

3. THEORIE-PRAXIS-TRANSFER

3.1. THEORIE

3.2 THEORIEANWENDUNG AUF DAS PRAXISBEISPIEL

4. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die soziologischen Begriffe „Funktion“ und „Figuration“ nach Norbert Elias anhand eines konkreten Praxisbeispiels aus dem Arbeitsalltag zu erläutern, um so einen Theorie-Praxis-Transfer zu vollziehen und die wechselseitige Abhängigkeit von Individuen in sozialen Prozessen aufzuzeigen.

  • Analyse der Begriffe Funktion und Figuration nach Norbert Elias
  • Untersuchung von Machtbalancen in sozialen Beziehungen
  • Darstellung des Theorie-Praxis-Transfers in einem Café-Betrieb
  • Betrachtung von Individuen als Teil interdependenter Geflechte
  • Reflektion über die Bedeutung von Prozessen in sozialen Strukturen

Auszug aus dem Buch

3.1. Theorie

Die folgenden Worte beziehen sich auf das Vor-Spiel Modell der unnormierten Verflechtungen nach Norbert Elias. In seinem Werk „Was ist Soziologie“ erklärt Elias den Begriff der Funktion unter der Beachtung der für den Begriff sinnstiftenden Interdependenzen und Reziprozitäten zwischen Menschen, die in irgendeiner Weise eine Beziehung miteinander eingehen. Seiner Definition nach können Funktionen nicht ohne diese Interdependenzen und Reziprozitäten betrachtet und verstanden werden; sie würden sinnlos erscheinen. Folglich gilt es alle in einer Figuration bedeutenden interdependenten Individuen sowie deren jeweilige Funktion füreinander zu beachten, um den Begriff der Funktion als einen Relationsbegriff vollständig verstehen und ihre jeweiligen Handlungen begreifen zu können. Elias zieht seine Definition aber so weiter, dass nicht nur ausschliesslich Individuen eine solche massgebende Beachtung gestiftet werden muss, sondern auch Institutionen.

Die erwähnten Funktionen geben schliesslich auch Auskunft darüber, wie sich die Machtbalancen zwischen interdependenten Individuen ausweisen. Diese Machtbalancen unterliegen stets Machtproben, bei welchen es sich um die Erkundung der gegenseitigen Abhängigkeiten und deren Ausmass sowie Intensität dreht. Elias’ kurz erläutertes Spielmodell weist zudem den Blick stark auf den Prozess, welcher hierzu nicht unbeachtet gelassen werden darf; ohne den Prozess würden Interessenskonflikte fortwährend als Ultima Ratio enden. Des Weiteren wird zunehmend bewusst, dass sämtliche menschliche Beziehungen sowie Verflechtungen Prozesse sind. So zeigen diese Verflechtungsprozesse wiederum auf, inwiefern alle involvierten interdependenten Personen einer Figuration berücksichtigt werden müssen, um das vollumfängliche Verständnis zu erlangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINFÜHRUNG: Die Einleitung stellt den Fokus auf Norbert Elias' Theorien zur Funktion und Figuration vor, die durch einen Transfer in die Alltagspraxis verdeutlicht werden sollen.

2. PRAXISBEISPIEL: Dieses Kapitel beschreibt das Arbeitsumfeld der Autorin in einem Café und führt die handelnden Akteure sowie deren interdependente Beziehung ein.

3. THEORIE-PRAXIS-TRANSFER: Hier werden die theoretischen Konzepte von Elias erläutert und direkt auf die geschilderte Situation zwischen der Autorin und dem Chef angewendet.

4. FAZIT: Das Fazit schließt die Arbeit ab, indem es betont, dass Handlungen nur durch die Betrachtung von Verflechtungen und Interdependenzen innerhalb einer Figuration verständlich werden.

Schlüsselwörter

Norbert Elias, Funktion, Figuration, Theorie-Praxis-Transfer, Interdependenz, Machtbalance, Machtprobe, soziale Prozesse, Verflechtungen, soziale Figuration, Arbeitsklima, Individuum, Gesellschaft, Soziologie, Machtverhältnisse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung soziologischer Theorien von Norbert Elias, insbesondere den Begriffen Funktion und Figuration, auf ein konkretes Beispiel aus dem Arbeitsalltag.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Interdependenz zwischen Menschen, die Dynamik von Machtbalancen sowie der Prozesscharakter sozialer Beziehungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch einen Theorie-Praxis-Transfer aufzuzeigen, dass Handlungen von Individuen nur im Kontext ihrer sozialen Verflechtungen und gegenseitigen Abhängigkeiten korrekt interpretierbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretische Fundierung durch das Werk „Was ist Soziologie“ von Norbert Elias vorgenommen und diese mittels einer Fallanalyse aus der Perspektive der Autorin auf die Praxis übertragen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Erläuterung der Elias'schen Spielmodelle und deren anschließende Anwendung auf das Verhältnis zwischen einer Angestellten und ihrem Vorgesetzten in einem Café.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch Begriffe wie Interdependenz, Figuration, Machtbalance und den soziologischen Theorie-Praxis-Transfer beschreiben.

Wie verändert sich die Machtbalance im gewählten Praxisbeispiel?

Die Machtbalance verschiebt sich zugunsten der Angestellten (A), da der Chef (B) in einer Krisenzeit aufgrund von Fluktuation im Personal auf die Fachkompetenz und Erfahrung von A angewiesen ist.

Warum ist es laut Autorin wichtig, die Figuration zu betrachten?

Die Autorin argumentiert, dass ohne die Einbeziehung der gesamten Figuration Handlungen von Individuen fälschlicherweise als rein egoistisch oder inkompetent interpretiert werden könnten, obwohl sie in Wahrheit reaktive Antworten auf das Verhalten anderer sind.

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Details

Title
Die Begriffe Funktion und Figuration nach Norbert Elias
Subtitle
Verdeutlicht durch einen Theorie-Praxis-Transfer
College
University of Applied Sciences, Department Business and Administration, Health, Social Work
Grade
6.0 (Schweiz)
Author
Vera Schmid (Author)
Publication Year
2017
Pages
7
Catalog Number
V457390
ISBN (eBook)
9783668896765
Language
German
Tags
begriffe funktion figuration norbert elias verdeutlicht theorie-praxis-transfer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Vera Schmid (Author), 2017, Die Begriffe Funktion und Figuration nach Norbert Elias, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/457390
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