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Beurteilung der Möglichkeiten der Verhältnisbestimmung von Wissenschaft und Glaube nach Ian Barbour

Titre: Beurteilung der Möglichkeiten der Verhältnisbestimmung von Wissenschaft und Glaube nach Ian Barbour

Essai , 2018 , 7 Pages , Note: 1

Autor:in: Anonym (Auteur)

Théologie - Théologie biblique
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Nach Ian Barbour existieren vier Möglichkeiten, das Verhältnis von Schöpfungsglaube und Evolution zu bestimmen: Konflikt, Unabhängigkeit, Dialog und Integration. In diesem Essay sollte eine dieser Kategorien ausgewählt und argumentiert werden, warum gerade diese am angemessensten das Verhältnis von Schöpfungsglauben und Evolution (Glaube und Wissenschaft) zu beschreiben vermag.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Schöpfungsglaube und Evolutionstheorie

2. Die Modelle von Ian G. Barbour

2.1. Konflikt

2.2. Unabhängigkeit

2.3. Dialog

2.4. Integration

3. Vereinbarkeit von Schöpfung und Evolution

4. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Evolutionstheorie und Schöpfungsglaube. Ziel ist es, den weit verbreiteten Mythos eines unvereinbaren Konflikts zwischen Naturwissenschaft und Religion kritisch zu hinterfragen und mittels der von Ian G. Barbour entwickelten Interaktionsmodelle eine konstruktive Verhältnisbestimmung zu erarbeiten.

  • Kritische Analyse des Konflikt-Mythos zwischen Wissenschaft und Religion
  • Einführung und Anwendung der Interaktionsmodelle von Ian G. Barbour
  • Unterscheidung der Kompetenzbereiche von Naturwissenschaft und Theologie
  • Diskussion der Möglichkeiten zur Integration von Evolution und Schöpfungsglaube
  • Reflexion über die Komplementarität unterschiedlicher Weltsichten

Auszug aus dem Buch

Die Modelle von Ian G. Barbour

In den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts bildete sich im angelsächsischen Raum ein neuartiges Forschungsgebiet heraus, das sich dem Versuch verpflichtete die Beziehung von Naturwissenschaft und Religion systematisch zu untersuchen. Als inoffizieller Urheber dieses interdisziplinären Fachgebietes gilt der Theologe und Physiker (!) Ian G. Barbour, der 1966 mit der Abhandlung Issues in Science and Religion seine über Jahrzehnte fortlaufende Arbeit an einer methodologischen Verhältnisbestimmung von Religion und Naturwissenschaft begründete. Neben anderen Forschern entwickelte er dabei sogenannte „Interaktionsmodelle“, die helfen sollten die unterschiedlichen Verhältnisse zwischen Glaube und Wissenschaft besser systematisieren zu können. Die Modelle Konflikt, Unabhängigkeit, Dialog und Integration ermöglichen es uns die vielfältigen Ansätze des „Nebeneinanderbestehens“ der beiden Ansichten, die ansonsten hinter dem medienwirksamen Kampf-Mythos gerne untergehen, zu fokussieren.

Dieser und die an ihm partizipierenden Positionen werden von Barbour (wie man der Bezeichnung nach wohl leicht nachvollziehen kann) in dem Modell Konflikt zusammengefasst. Die Ursache für den Konflikt (d.h. die Konstruktion einer scheinbar alternativlosen „Entweder/Oder“-Situation) sieht er unter anderem darin gegeben, dass beide Seiten dem Potenzial und der Reichweite des jeweils anderen nicht den gebührenden Respekt zollen. Beide ziehen gewissermaßen ihre eigene Position ins Lächerliche, indem sie die Möglichkeiten und Umstände des menschlichen Lebens in ihrer Gesamtheit ausklammern und somit die Aussagekraft und den Spielraum ihrer jeweils eigenen Positionen fatal minimieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Schöpfungsglaube und Evolutionstheorie: Einleitung in die Thematik des vermeintlichen Konflikts zwischen Naturwissenschaft und Religion, wobei der Mythos der Unvereinbarkeit als Ausgangspunkt der Untersuchung kritisiert wird.

2. Die Modelle von Ian G. Barbour: Detaillierte Vorstellung der Interaktionsmodelle (Konflikt, Unabhängigkeit, Dialog, Integration), die als methodisches Werkzeug zur Kategorisierung des Verhältnisses von Theologie und Naturwissenschaft dienen.

3. Vereinbarkeit von Schöpfung und Evolution: Untersuchung der Frage, wie eine konstruktive Vereinbarkeit erreicht werden kann, indem Aufgaben und Kompetenzen von Wissenschaft und Glaube klar voneinander abgegrenzt werden.

4. Zusammenfassung und Ausblick: Kritische Reflexion über die Anwendbarkeit der Interpretationsmodelle und Fazit zur Notwendigkeit einer mehrdimensionalen Betrachtung der Wirklichkeit.

Schlüsselwörter

Evolution, Schöpfungsglaube, Naturwissenschaft, Theologie, Ian G. Barbour, Interaktionsmodelle, Konfliktmodell, Unabhängigkeit, Integration, Komplementarität, Wissenschaftstheorie, Religionsdialog, Systematische Synthese, Weltbild, Schöpfungslehre.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Debatte zwischen Evolutionstheorie und christlichem Schöpfungsglauben und hinterfragt, ob diese Bereiche zwingend in einem Konflikt zueinander stehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die methodische Verhältnisbestimmung zwischen Naturwissenschaft und Religion, die Analyse idealtypischer Interaktionsmodelle sowie die Suche nach einem komplementären Verständnis beider Disziplinen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Mythos eines "ewigen Gefechts" zwischen Wissenschaft und Glauben zu dekonstruieren und aufzuzeigen, wie ein konstruktives, integratives Verständnis beider Weltsichten möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt als methodische Basis die Typologie der Interaktionsmodelle von Ian G. Barbour, um die vielfältigen Positionen in der Debatte systematisch zu ordnen und zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die vier von Barbour definierten Modelle (Konflikt, Unabhängigkeit, Dialog und Integration) und diskutiert, inwiefern eine komplementäre Ergänzung der Perspektiven auf die Wirklichkeit möglich ist.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Evolution, Schöpfungsglaube, Interaktionsmodelle, Integration, Komplementarität und die Verhältnisbestimmung von Theologie und Naturwissenschaft.

Warum dient das Konfliktmodell bei Barbour als "Negativfolie"?

Das Modell wird als Negativfolie genutzt, weil es Extrempositionen auf beiden Seiten verdeutlicht, die laut Barbour den Spielraum und die Aussagekraft der jeweiligen Positionen durch die Konstruktion einer künstlichen "Entweder/Oder"-Situation minimieren.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen "Daß" und "Wie" der Schöpfung?

Die Arbeit folgt dem Ansatz von Georg Kraus, der feststellt, dass die Naturwissenschaft das "Wie" (die beobachtbaren Phänomene) erklärt, während der Glaube sich dem "Warum" und der Rechtfertigung der Existenz widmet.

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Résumé des informations

Titre
Beurteilung der Möglichkeiten der Verhältnisbestimmung von Wissenschaft und Glaube nach Ian Barbour
Université
University of Osnabrück  (Evangelische Theologie)
Cours
Proseminar: Evolution und christlicher Glaube (Gegner, Fremde, Partner?)
Note
1
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
7
N° de catalogue
V457563
ISBN (ebook)
9783668897953
ISBN (Livre)
9783668897960
Langue
allemand
mots-clé
Evolution Glaube Christentum Wissenschaft Theologie Barbour
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2018, Beurteilung der Möglichkeiten der Verhältnisbestimmung von Wissenschaft und Glaube nach Ian Barbour, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/457563
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Extrait de  7  pages
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