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Soziale In- und Exklusion im höfischen Roman um 1200

Titre: Soziale In- und Exklusion im höfischen Roman um 1200

Thèse de Master , 2017 , 68 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Dominique Reiner (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Allemande Ancienne, Littérature Médiévale
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Die Frage nach einem Instrumentarium, das es uns ermöglicht, soziale Ungleichheiten systematisch zu beschreiben und zu verstehen, beschäftigt Wissenschaftler verschiedener Disziplinen bereits seit geraumer Zeit, da sie einen Schlüssel zum Verständnis von Gesellschaft darstellt. Soziale Inklusion oder Exklusion ist dabei ein vielsagender Faktor für die Charakterisierung einer Gesellschaft. Diese Thematik soll für Figuren des höfischen Romans um 1200 untersucht werden.

Die sogenannte höfische Gesellschaft, welche als wesentlicher Bezugspunkt zur Analyse von Inklusions- und Exklusionsbewegungen fungieren soll, stellt eine "community" mit ihr innewohnenden, spezifischen Konflikten und sozialen Separierungen dar, denen bestimmte Normative zugrunde liegen . Dieses Normenset sowie die damit zusammenhängenden Bedingungen einer In- beziehungsweise Exklusion bestimmter Figuren aus der höfischen Gesellschaft herauszuarbeiten, soll Ziel der vorliegenden Arbeit sein.

Dabei soll eine Auswahl an mittelalterlicher Literatur als Untersuchungsgegenstand fungieren, die der höfischen Ideologie verpflichtet ist. In diesen Geschichten ist das Thema der Sozialisation stets wichtig, weil sie das Verhältnis zwischen dem einzelnen und dem Kollektiv beziehungsweise der Gemeinschaft darstellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • (I) EINLEITUNG: ZUR AKTUALITÄT SOZIOLOGISCHER FRAGESTELLUNGEN
    • 1. Soziale Ungleichheit als zeitübergreifendes Problem
    • 2. Die terminologische Grundlage: In-/Exklusion oder Des-/Integration?
  • (II) METHODISCH-THEORETISCHE SITUIERUNG
    • 1. Die methodologische Grundlage: Intersektionalität & Narratologie – Forschungsstand und Problematisierung.
    • 2. Raumanalytische Modifizierung des Ansatzes und eigene Herangehensweise.
  • (III) SOZIALE IN- UND EXKLUSION IM HÖFISCHEN ROMAN UM 1200
    • 1. Konformität als Identitätsgrundlage? Die höfische Gesellschaft als Ausgangspunkt
    • 2. Inklusionsdynamiken
      • 2.1 Beschreibung.
        • a) Tristan.
        • b) Brünhild.
        • c) Parzival
        • d) Kundrie...
      • 2.2 Abstraktion der Beobachtungen.....
    • 3. Exklusionsdynamiken
      • 3.1 Beschreibung.
        • a) Mabonagrin..
        • b) Siegfried...
      • 3.2 Abstraktion der Beobachtungen.....
  • (IV) ZUM VORMODERNEN TOLERANZBEGRIFF: RÜCKBLICK UND FAZIT

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Ziel dieser Arbeit ist es, die Mechanismen der sozialen In- und Exklusion im höfischen Roman um 1200 zu untersuchen. Dabei wird die höfische Gesellschaft als spezifische "community" betrachtet, die durch interne Konflikte und soziale Separierungen geprägt ist. Durch die Analyse der Inklusions- und Exklusionsdynamiken bestimmter Figuren in ausgewählten Texten soll das Normenset der höfischen Ideologie und dessen Einfluss auf die soziale Positionierung von Individuen untersucht werden.

  • Die Analyse der sozialen Ungleichheit in der höfischen Gesellschaft um 1200.
  • Die Untersuchung der terminologischen Unterscheidung zwischen In- und Exklusion sowie Des- und Integration.
  • Die Anwendung der Intersektionalität und Narratologie als methodische Grundlage.
  • Die Untersuchung von Inklusions- und Exklusionsdynamiken anhand ausgewählter Figuren in höfischen Romanen.
  • Die Entwicklung eines vormodernen Toleranzbegriffs.

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung stellt das zeitübergreifende Problem der sozialen Ungleichheit dar und beleuchtet die Debatten um die Unterscheidung zwischen In-/Exklusion und Des-/Integration. Darauf folgt eine methodisch-theoretische Situierung, die die Intersektionalität und Narratologie als methodische Grundlage für die Analyse des höfischen Romans um 1200 einführt.

Der Hauptteil der Arbeit analysiert die soziale In- und Exklusion im höfischen Roman um 1200. Dazu werden exemplarisch Figuren wie Tristan, Brünhild, Parzival, Kundrie, Mabonagrin und Siegfried untersucht und deren Inklusions- und Exklusionsdynamiken im Kontext der höfischen Gesellschaft analysiert.

Schlüsselwörter

Soziale In- und Exklusion, höfischer Roman, höfische Gesellschaft, Intersektionalität, Narratologie, Mittelalter, Inklusions- und Exklusionsdynamiken, Toleranz, soziale Ungleichheit.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet Inklusion und Exklusion im höfischen Roman?

Es geht darum, wie Figuren in die höfische Gesellschaft aufgenommen (Inklusion) oder aus ihr ausgeschlossen (Exklusion) werden, basierend auf bestimmten Normen und Werten.

Welche Rolle spielt die höfische Gesellschaft um 1200?

Sie fungiert als Bezugspunkt und „Community“, die durch spezifische Konflikte, soziale Separierungen und Identitätsvorgaben geprägt ist.

Welche literarischen Figuren werden in der Arbeit untersucht?

Untersucht werden unter anderem Tristan, Brünhild, Parzival, Kundrie sowie Mabonagrin und Siegfried hinsichtlich ihrer sozialen Positionierung.

Was ist der methodische Ansatz der Intersektionalität in diesem Kontext?

Intersektionalität hilft dabei, verschiedene Faktoren sozialer Ungleichheit (wie Stand, Geschlecht oder Herkunft) gleichzeitig zu analysieren.

Gibt es einen mittelalterlichen Toleranzbegriff?

Die Arbeit setzt sich im Fazit kritisch mit der Frage auseinander, inwiefern man im Mittelalter bereits von Toleranz gegenüber „Anderen“ sprechen kann.

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Résumé des informations

Titre
Soziale In- und Exklusion im höfischen Roman um 1200
Université
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Institut für Ältere Deutsche Literatur)
Note
1,3
Auteur
Dominique Reiner (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
68
N° de catalogue
V457576
ISBN (ebook)
9783668892408
ISBN (Livre)
9783668892415
Langue
allemand
mots-clé
Intersektionalität höfischer Roman Parzival Tristan Nibelungen Nibelungenlied Mediävistik soziale Inklusion Exklusion Kundrie Brünhild Mabonagrin Siegfried Toleranz Erec Hartmann von Aue
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dominique Reiner (Auteur), 2017, Soziale In- und Exklusion im höfischen Roman um 1200, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/457576
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