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Ein psychoanalytisches Erstinterview. Fiktives Erstgespräch mit "Conni"

Titre: Ein psychoanalytisches Erstinterview. Fiktives Erstgespräch mit "Conni"

Dossier / Travail , 2015 , 11 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Maria Schmidt-Deiss (Auteur)

Psychologie - Consultation et Thérapie
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In dieser Arbeit wird ein fiktives psychoanalytisches Erstgespräch nach Argelander/ Kächele geführt und kommentiert. Zuletzt gibt es eine klinische Einschätzung und eine ICD-10 Einstufung. Das Gespräch findet mit "Conni" statt.

„Conni“ ist eine Reihe von inzwischen insgesamt über 100 Kurzgeschichten aus dem Leben eines Mädchens. Der richtige Name der Protagonistin lautet Cornelia Klawitter, wird aber in den Geschichten nur selten erwähnt. Die Autorin, Liane Schneider, hat selbst eine Tochter mit Namen Conni und ließ sich für ihre Erzählungen von dieser inspirieren. Illustriert sind die Bücher von Eva Wenzel-Bürger.

Inhalt der Bücher sind Alltagserlebnisse von Conni, wie der erste Kindergartentag, der erste Umzug, Reiten lernen, der erste Schultag, etc. Für jede Situation aus dem Leben eines Kindes gibt es die passende Geschichte. Über die Zeit wird Conni größer, wie auch die Zielgruppe der Bücher, bis ins Teenageralter. Äußerlich verändert sie sich kaum: sie ist blond, trägt meist eine rote Schleife im Haar, eine blaue Latzhose und ein rot-weiß geringeltes Oberteil und geringelte Socken.

Im Folgenden werde ich kurz den weiteren Werdegang von Conni, in von mir erdachter Form, beschreiben. Nichts davon lässt sich in veröffentlichten Büchern des Carlsen-Verlages finden. Da ich selbst eine junge Mutter zweier kleiner Kinder bin, hatte ich Gelegenheit mir einige der bekannten Conni-Bücher zu Gemüte zu führen und mich das ein oder andere Mal gefragt, was es für Kinder für eine Vorbildfunktion hat, wenn sie sich mit einem anderen Kind identifizieren, welches permanent irgendeiner Aktivität ausgesetzt ist und dadurch kaum Zeit findet das zu tun, was Kinder eigentlich am liebsten tun: spielen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Wer oder was ist Conni?

2. Vom Kinderstar zum Psychotherapeuten

3. Das Erstgespräch

4. Einschätzung des Psychologen

5. ICD 10 und weiteres Vorgehen

6. Literatur

7. Bilderverzeichnis/ Webverzeichnis

8. Conni-Bücher

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht in einer fiktiven Fallstudie die psychologischen Auswirkungen einer lebenslangen medialen Begleitung und Fremdbestimmung am Beispiel der bekannten Kinderbuchfigur „Conni“. Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen der nach außen hin präsentierten „perfekten“ Fassade und dem inneren psychischen Leidensdruck der Protagonistin im jungen Erwachsenenalter aufzuzeigen.

  • Die mediale Vermarktung der Kindheit und deren Einfluss auf die Identitätsentwicklung.
  • Psychodynamische Analyse der Verhaltensmuster einer erwachsenen Protagonistin unter dem Druck von Kindheitserwartungen.
  • Die Rolle von Zwangshandlungen als Bewältigungsmechanismus bei unterdrückter Autonomie.
  • Der Übergang von der Kindheitsvorbildrolle zur eigenständigen Lebensführung.

Auszug aus dem Buch

Das Erstgespräch

Dem folgenden Erstgespräch ist ein kurzes Telefonat vor zwei Wochen vorrausgegangen. In diesem bat Frau Klawitter um einen Termin, da sie diverse Probleme habe, wie sie es nannte.

Es klopft und auf mein „herein“ tritt eine blonde, schlanke junge Frau ein. Mit einem schwachen Händedruck stellt sie sich als Cornelia Klawitter vor. Sie lächelt dabei leicht verlegen wirkend.

Therapeut: Guten Morgen Frau Klawitter.

Conni: Guten Morgen.

T.: Frau Klawitter, am Telefon sprachen sie von „diversen“ Problemen. Das klingt für mich nach einigen Dingen die Ihnen Sorgen bereiten.

C.: (wieder das verlegene Lächeln und ein kaum merkliches Schulterzucken). Ja. Ich weiß nicht so genau wie ich anfangen soll… Also ich hab mein Studium abgebrochen. Sagt eine Weile nichts und schaut abwechselnd vom Boden zum Therapeuten.

T.: Ist das etwas Positives oder Negatives in Ihrem Leben?

C.: Gute Frage… ich weiß es nicht. Für alle war klar, dass ich das mit links packe und eine erfolgreiche Anwältin werde. (Pause). Nicht dass Sie mich falsch verstehen. Ich hab das Studium nicht abgebrochen, weil ich den Stoff nicht verstanden hätte oder so.

Zusammenfassung der Kapitel

Wer oder was ist Conni?: Dieses Kapitel bietet eine Übersicht über die Conni-Buchreihe, ihre Protagonistin Cornelia Klawitter und deren mediale Präsenz über verschiedene Altersstufen hinweg.

Vom Kinderstar zum Psychotherapeuten: Es wird die fiktive Biografie der erwachsenen Conni entworfen, die nach einem abgebrochenen Jurastudium den Weg in eine psychotherapeutische Praxis findet.

Das Erstgespräch: Das Kapitel dokumentiert das initiale therapeutische Gespräch, in dem die Patientin über ihre Identitätskrise und den Druck ihrer Kindheit spricht.

Einschätzung des Psychologen: Hier erfolgt die fachliche Einordnung der Patientin als junge Frau, die durch die ständige öffentliche Beobachtung in ihrer Identitätsentwicklung eingeschränkt wurde.

ICD 10 und weiteres Vorgehen: Dieses Kapitel stellt eine vorläufige diagnostische Einschätzung (Trichotillomanie, Zwangshandlungen) dar und empfiehlt eine weitere psychotherapeutische Behandlung.

Literatur: Eine Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen Quellen zur Vorbereitung des Erstinterviews.

Bilderverzeichnis/ Webverzeichnis: Verweise auf elektronische Ressourcen und Webseiten zur Thematik.

Conni-Bücher: Ein umfassendes Verzeichnis der in der Arbeit thematisierten Conni-Publikationen mit ISBN-Angaben.

Schlüsselwörter

Conni, Identitätsentwicklung, Fremdbestimmung, Kindheitsvorbild, Psychotherapie, Erstgespräch, Zwangsstörung, Trichotillomanie, Studiumabbruch, Rollenbild, Psychodynamik, Fallstudie, Kindheit, mediale Vermarktung, Selbstfindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt eine fiktive psychologische Untersuchung der bekannten Kinderbuchfigur Conni im jungen Erwachsenenalter.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Auswirkungen medialer Präsenz in der Kindheit, Identitätskrisen bei jungen Erwachsenen und die psychodynamische Aufarbeitung von Erwartungsdruck.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die psychischen Folgen einer dauerhaften „Dokumentation“ des eigenen Lebens durch die Eltern und die Öffentlichkeit zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine psychodynamische Gesprächssimulation bzw. Fallstudie angewendet, orientiert an Methoden der psychologischen Anamnese und Diagnostik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf das Erstgespräch zwischen dem Therapeuten und der Patientin, inklusive der Verhaltensbeobachtung und der Selbstreflexion der Patientin.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Identitätsentwicklung, Zwangsstörungen, mediale Fremdbestimmung und psychotherapeutische Anamnese.

Welche spezifischen Diagnosen zieht der Therapeut in Betracht?

Auf Basis des Erstgesprächs werden vorläufig die Diagnosen Trichotillomanie (F63.3) sowie vorwiegend Zwangshandlungen (F42.1) nach ICD-10 gestellt.

Wie äußert sich der psychische Leidensdruck bei der Protagonistin?

Die Patientin leidet unter einer Identitätskrise nach ihrem Studienabbruch und nutzt Zwangshandlungen wie Nägelkauen oder das Ausreißen von Haaren, um sich der elterlichen Kontrolle zu entziehen und sich selbst zu spüren.

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Résumé des informations

Titre
Ein psychoanalytisches Erstinterview. Fiktives Erstgespräch mit "Conni"
Université
University of Ulm
Note
1,3
Auteur
Maria Schmidt-Deiss (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
11
N° de catalogue
V457625
ISBN (ebook)
9783668873056
ISBN (Livre)
9783668873063
Langue
allemand
mots-clé
erstinterview fiktives erstgespräch conni
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Maria Schmidt-Deiss (Auteur), 2015, Ein psychoanalytisches Erstinterview. Fiktives Erstgespräch mit "Conni", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/457625
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Extrait de  11  pages
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