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Rousseaus Theorie der Zivilreligion. Ein Konzept auch für die Bundesrepublik Deutschland?

Título: Rousseaus Theorie der Zivilreligion. Ein Konzept auch für die Bundesrepublik Deutschland?

Ensayo , 2019 , 10 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Gamze Arin (Autor)

Política - Filosofía política e historia de las ideas
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Der folgende Essay befasst sich mit Rousseau´s Theorie der Zivilreligion und deren Übetragbarkeit auf die Bundesrepublik.

Dafür werden zunächst, ausgehend von dessen Konzeption des Naturzustandes, die wesentlichen Merkmale seines Gesellschaftsentwurfes kurz vorgestellt, bevor sich eine Definition des Terms der Zivilreligion anschließt.

In einem letzten Punkt wird dann diskutiert, ob sich eine solche Zivilreligion in der Bundesrepublik praktizieren ließe, und ob sie mit dem geltenden Grundrecht in Einklang stünde.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Rahmen

2.1 Definition der Zivilreligion

2.2 Notwendigkeit der Zivilreligion

3. Analyse zur Übertragbarkeit

3.1 Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz

3.2 Negative Religionsfreiheit und Ausschluss von Bürgern

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieses Essays ist die Untersuchung der Frage, ob Jean-Jacques Rousseaus Konzept der Zivilreligion auf die heutige Bundesrepublik Deutschland übertragen werden kann, insbesondere unter Berücksichtigung der grundgesetzlich verankerten Religionsfreiheit.

  • Rousseaus Verständnis der Zivilreligion als Instrument staatlicher Stabilität
  • Bedeutung der Zivilreligion für den Übergang vom natürlichen Menschen zum Bürger
  • Verhältnis zwischen staatlicher Zivilreligion und dem Grundgesetz (Artikel 4)
  • Spannungsfeld zwischen positiver und negativer Religionsfreiheit
  • Notwendigkeit einer Zivilreligion in einer modernen, multireligiösen Demokratie

Auszug aus dem Buch

Ist Rousseaus Theorie der Zivilreligion auf die Bundesrepublik Deutschland übertragbar?

Rousseau spricht über den natürlichen Menschen und dem Bürger. Bei der Untersuchung seiner politischen Philosophie stehen im Zentrum gerade diese beiden im Widerspruch. Er beschreibt den Bürger als Mitglied seiner politischen Gemeinschaft, der Rousseau’schen Republik, in der er „gezwungen wird frei zu sein“. Daher formuliert er die Notwendigkeit einer Zivilreligion, die „als Liebe der Bürger zueinander“ gelten soll. In diesem Essay soll es speziell um seine Zivilreligion gehen, sowie um die Frage, ob sie zur heutigen Zeit auf die Bundesrepublik Deutschland übertragen werden kann.

Rousseau entwickelt eine Theorie der Zivilreligion, die er als Schlüssel für die Republik sieht, in der der natürliche Mensch zu einem Bürger übergeht. Doch wie entscheidet sich Rousseau für eine Republik mit einer Gesellschaft, wenn er so begeistert von dem Naturzustand des Menschen ist? Das Eigentum ist unter anderem schuld. Denn im Grunde ist Rousseau zufrieden damit, dass die natürlichen Menschen keine Beziehungen untereinander führen und keinen Kontakt zueinander haben, wodurch auch kein Kriegszustand herrscht bzw. herrschen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Zivilreligion bei Rousseau und Formulierung der Forschungsfrage hinsichtlich der Übertragbarkeit auf die Bundesrepublik Deutschland.

2. Theoretischer Rahmen: Darstellung der Entstehung von Rousseaus Zivilreligion, deren Rolle als "Stabilisierungsinstrument" sowie eine allgemeine Begriffsklärung und Definition des Phänomens.

3. Analyse zur Übertragbarkeit: Kritische Gegenüberstellung von Rousseaus Forderungen mit dem deutschen Grundgesetz, insbesondere im Hinblick auf Religionsfreiheit und Pluralität.

4. Fazit: Zusammenfassende Antwort auf die Forschungsfrage, die eine Übertragbarkeit der Theorie aufgrund der Unvereinbarkeit mit den geltenden Grundrechten verneint.

Schlüsselwörter

Zivilreligion, Jean-Jacques Rousseau, Bundesrepublik Deutschland, Gesellschaftsvertrag, Grundgesetz, Religionsfreiheit, Politische Theorie, Demokratie, Staat, Tugend, Pluralismus, Volkssouveränität, Weltanschauung, Gemeinwohl, Rechtsstaatlichkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die politische Theorie Jean-Jacques Rousseaus zur Zivilreligion und hinterfragt kritisch, ob dieses Konzept unter modernen demokratischen Bedingungen auf die Bundesrepublik Deutschland anwendbar ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit befasst sich mit dem Verhältnis von Religion und Politik, der Legitimation staatlicher Ordnung, den Grundrechten in einer Demokratie sowie der Rolle von Bürgern innerhalb eines Staates.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, zu klären, ob Rousseaus Zivilreligion – die zur Sicherung der Staatsstabilität und Bindung der Bürger an Gesetze gedacht war – heute mit der geltenden Religionsfreiheit in Deutschland vereinbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen des 18. Jahrhunderts auf aktuelle rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung der rousseauschen Zivilreligion und eine anschließende Prüfung ihrer Kompatibilität mit dem deutschen Grundgesetz, insbesondere dem Artikel 4.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zivilreligion, Rousseau, Grundgesetz, Religionsfreiheit, Gesellschaftsvertrag und Demokratie sind die entscheidenden Begriffe für diese wissenschaftliche Auseinandersetzung.

Was sagt der Autor über die Rolle von Atheisten in Rousseaus Republik?

Rousseau bietet Atheisten keinen Platz in seiner Republik, da er die Anerkennung der Zivilreligion zur Bedingung für den Status als Bürger macht, was jedoch im Widerspruch zur modernen negativen Religionsfreiheit steht.

Warum kommt die Arbeit zu dem Schluss, dass Rousseaus Theorie nicht übertragbar ist?

Die Arbeit argumentiert, dass eine erzwungene Zivilreligion gegen die im Grundgesetz garantierte positive und negative Religionsfreiheit verstößt und zudem für den Bestand der heutigen deutschen Demokratie nicht notwendig ist.

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Detalles

Título
Rousseaus Theorie der Zivilreligion. Ein Konzept auch für die Bundesrepublik Deutschland?
Universidad
University of Göttingen  (Institut für Politikwissenschaft)
Calificación
1,0
Autor
Gamze Arin (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
10
No. de catálogo
V457627
ISBN (Ebook)
9783668891050
ISBN (Libro)
9783668891067
Idioma
Alemán
Etiqueta
Politische Theorie Rousseau Religion Zivilreligion
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Gamze Arin (Autor), 2019, Rousseaus Theorie der Zivilreligion. Ein Konzept auch für die Bundesrepublik Deutschland?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/457627
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