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Drogentherapie - ein Praktikumsbericht

Titel: Drogentherapie - ein Praktikumsbericht

Praktikumsbericht / -arbeit , 2005 , 15 Seiten

Autor:in: Alexander Graef (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Sinn des Praktikums ist vor allem die Anregung zu einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit sozialer Arbeit. Das bedeutet also nicht nur das erlernen von Sach- und Methodenkompetenz, sondern vor allem das Erlangen von Subjektkompetenz - es bedeutet für mich im Einzelnen, ob ich selbst mit dem Klientel umgehen kann, welche Rolle ich dabei einnehme, ob ich mich von der Arbeit genügend abgrenzen kann, was ich in diese Arbeit einbringen kann / konnte und wie ich mich durch diese praktische Erfahrung verändert habe. Im ersten Abschnitt definiere ich „Soziale Arbeit“ und hebe hervor, was mich bei der Wahl meiner Praktikanten-Stelle beeinflusst hat - warum ich mich für diesen Arbeitsbereich entschieden habe.
Abschnitt 2 stellt die Einrichtung genauestens vor, erläutert Struktur und Konzept der Einrichtung, sowie die Erwartungen, Philosophie und Ziele der Chance gGmbH. Der dritte Teilabschnitt geht auf die Begegnungsqualitäten aller Mitwirkenden ein. Danach berichte ich über mein erfahrenes sozialarbeiterisches Praxisbeispiel, stelle meinen Beispiel-Klienten vor und gehe auf das Interventionskonzept ein. Zum Abschluss resümiere ich in Punkt 5 über meine Erfahrungen und erworbenen Kompetenzen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

1.1 Definition: soziale Arbeit

1.2 Wahl der Einrichtung

2.0 Vorstellung der Einrichtung

2.1 Struktur

2.2 Zielgruppe

2.3 Überweisungskontext und Aufnahmeverfahren

2.4 Kooperationen und Kooperationspartner

2.5 das Konzept

2.6 Haltung zum Drogenkonsum

2.7 Erwartungen

3.0 Aufgaben und Begegnungsqualität in der Einrichtung

3.1 Begegnung zwischen Anleitern und Klienten

3.2 Begegnung zwischen Anleitern und Praktikant

3.3 Begegnung zwischen Praktikant und Klienten

3.4 Aufgaben des Sozialarbeiters in der Einrichtung

3.5 Aufgaben des Praktikanten in der Einrichtung

4.0 Praxisbeispiel

4.1 Vorstellung des Klienten

4.2 Fallbeispiel und Interventionskonzept

Abschlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit reflektiert ein zweimonatiges Praktikum bei der „Chance Jugendhilfe und Therapie gGmbH“ mit dem Ziel, die Entwicklung von Subjektkompetenz im Umgang mit suchtmittelabhängigen Jugendlichen zu untersuchen und die Wirksamkeit kreativer Interventionsmethoden im pädagogischen Alltag zu erproben.

  • Struktureller Aufbau und therapeutisches Konzept stationärer Jugendhilfe
  • Analyse der Begegnungsqualität zwischen Klienten, Fachkräften und Praktikanten
  • Spezifische Herausforderungen in der Arbeit mit komorbiden Suchterkrankungen
  • Implementierung kreativer Ansätze (Maltherapie) als Interventionsstrategie
  • Reflexion der beruflichen Identitätsfindung eines Geragogik-Studierenden

Auszug aus dem Buch

4.2 Fallbeispiel und Interventionskonzept

Da Günther L. etwa 500 Arbeitsstunden in der Einrichtung ableisten muss, die er wegen Verstößen gegen die Hausordnung oder des Phasenmodells im Laufe seiner Anwesenheit bekommen hat, bekam ich den Auftrag ein Konzept zu erarbeiten, wie er diese Stunden ableisten könnte. Aufgrund seiner starken Antriebslosigkeit und fehlenden Interesses und Motivation (auch wegen der hohen Anzahl angehäufter Arbeitsstunden), musste eine Möglichkeit gefunden werden, die ihn anspornt und interessiert.

Die Einrichtung bestand auf die Ableistung der Arbeitsstunden in dem Sinn der Allgemeinnützlichkeit. Es sollte dadurch ein Wert für das gesamte Haus geschaffen werden. Die Schwierigkeit war nun, die unterschiedlichen Bedingungen, Interessen und Möglichkeiten in einem Konzept zu vereinen.

Wir, meine Mentorin und ich, unterhielten uns mit ihm und seiner Mutter über seine Vorlieben und wir kamen gemeinsam auf eine Lösung des Problems. Mein Angebot war, ihm einen Malkurs in Ölmalerei zu geben um mit den fertigen Bildern das Haus neu auszugestalten, denn Günther interessierte sich sehr für Malerei.

Alles erfolgte in intensiver Absprache mit seinem Psychologen und Therapeuten sowie meiner Anleiterin. Insgesamt wurden 7 Ölgemälde in meiner Praktikumszeit fertig gestellt. Durch den Malkurs und die entstandenen Bilder schafften wir einen materiellen und optischen Wert für die Einrichtung, das Selbstbewusstsein und Selbstwertempfinden des Klienten steigerte sich erheblich indem er die Erfahrung des eigenen Könnens und Schaffens erlebte. Weiterhin vermittelte ich ihm Kompetenz im Umgang mit Farben und trainierte ihn in Konzentration und Durchhaltevermögen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Definiert den Stellenwert der Sozialen Arbeit und begründet die Motivation des Autors für das Praktikum in einer Jugendeinrichtung trotz des fachlichen Schwerpunkts Geragogik.

2.0 Vorstellung der Einrichtung: Beschreibt die Struktur, das fünfgliedrige Phasenmodell und das therapeutische Konzept der Chance gGmbH zur Rehabilitation suchtkranker Jugendlicher.

3.0 Aufgaben und Begegnungsqualität in der Einrichtung: Analysiert die komplexen zwischenmenschlichen Dynamiken zwischen Betreuern, Klienten und dem Praktikanten sowie das spezifische Aufgabenprofil.

4.0 Praxisbeispiel: Dokumentiert anhand eines Fallbeispiels die erfolgreiche Implementierung eines Mal-Projekts zur Förderung der Eigenmotivation eines schwer erreichbaren Klienten.

Abschlussbetrachtung: Reflektiert den persönlichen Lernerfolg, die erworbene Methodenkompetenz und die Bestätigung der Berufswahl durch die praktische Erfahrung.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Jugendhilfe, Suchttherapie, Phasenmodell, Subjektkompetenz, Maltherapie, Interventionskonzept, stationäre Unterbringung, Komorbidität, Praxisreflexion, Geragogik, Krisenintervention, Sozialpädagogik, Klientenbetreuung, Persönlichkeitsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Es handelt sich um einen Praktikumsbericht, der Einblicke in den Alltag einer therapeutischen Jugendhilfeeinrichtung gewährt und die erworbenen Kompetenzen des Autors reflektiert.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die Arbeit beleuchtet das therapeutische Konzept der Einrichtung, die Beziehungsgestaltung zwischen Helfern und Klienten sowie die praktische Umsetzung suchttherapeutischer Maßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel liegt in der Reflexion des Lernprozesses hinsichtlich der Subjektkompetenz und der Wirksamkeit spezieller Interventionsformen bei Jugendlichen mit Suchtproblematiken.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor nutzt die Methode der teilnehmenden Beobachtung und Fallanalyse im Rahmen einer praxisorientierten Reflexionsarbeit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Vorstellung der Einrichtung, die Analyse der Begegnungsqualität im Arbeitsalltag sowie ein konkretes Fallbeispiel einer kunsttherapeutisch orientierten Maßnahme.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen gehören Jugendhilfe, Suchttherapie, Interventionskonzept, Subjektkompetenz und praxisorientierte Sozialarbeit.

Warum wurde ein Malprojekt als Fallbeispiel gewählt?

Aufgrund der Antriebslosigkeit des Klienten war eine Methode erforderlich, die Erfolgserlebnisse schafft und die Konzentrationsfähigkeit außerhalb klassischer Gruppengespräche fördert.

Welche Rolle spielt das Phasenmodell in der Einrichtung?

Das Phasenmodell bildet den strukturellen Rahmen für die gesamte therapeutische Arbeit und definiert die Ziele, die ein Klient auf seinem Weg zur Verselbstständigung erreichen muss.

Inwiefern hat das Praktikum den beruflichen Werdegang des Autors beeinflusst?

Der Autor konnte durch die positiven Erfahrungen im Praktikum seinen Traum vom Helfen mit Hilfe der Kunst in seine aktuelle Studienrichtung integrieren und seine Entscheidung für die Soziale Arbeit festigen.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Drogentherapie - ein Praktikumsbericht
Hochschule
Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbüttel; Standort Wolfenbüttel
Veranstaltung
Praktikumsnachbereitung
Autor
Alexander Graef (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
15
Katalognummer
V45787
ISBN (eBook)
9783638431330
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Drogentherapie Praktikumsbericht Praktikumsnachbereitung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Graef (Autor:in), 2005, Drogentherapie - ein Praktikumsbericht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45787
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Leseprobe aus  15  Seiten
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