Das Fazit fällt für mich sehr positiv aus. Ich habe das erreicht, was ich mir vorher vorgenommen habe. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob dies eine so große Wirkung haben kann. Ich glaube man kann diesen Zustand auch aufrechterhalten, wenn man dieses Training fortsetzt. Ich bin aber auch der Meinung, dass diese Folgen sehr schnell wieder verschwinden, vor allem, da ich sie mir in einem sehr kurzen Zeitraum antrainiert habe.
Ich zu meinem Teil werde definitiv weitermachen. Ob ich nun in diesem Maße weitermache, kann ich nicht sagen, da doch eine gewisse Motivation und Selbstdisziplin zu Grunde liegen muss. Ich bin sehr gespannt, ob sich mein Zustand auch in Wettkampfspielen weiter verbessern wird, da dort etwas andere Drucksituationen zustande kommen.
Auch wenn ich zu Anfang etwas skeptisch war (unter anderem weil ich andere Meinungen zu diesem Thema gelesen habe), bin ich am Ende sehr überzeugt von diesen Methoden. Für mich haben sie sehr gut geklappt.
Inhaltsverzeichnis
1. Anforderungsprofil eines linken Außenbahnspielers im Fußball
2. Eigene Ausgangssituation
3. Trainingsform
4. Trainingsplan
5. Trainingstagebuch
6. Evaluation
7. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit der Anwendung von Entspannungstechniken zur Bewältigung von Wettkampfnervosität bei einem linken Außenbahnspieler im Fußball. Das zentrale Forschungsziel ist die Untersuchung, ob durch ein gezieltes vierwöchiges Training eine Senkung des Erregungsniveaus vor Wettkämpfen erreicht werden kann, um die sportliche Leistung zu stabilisieren.
- Anforderungsprofil für Fußballspieler auf der Außenbahn
- Analyse der persönlichen sportpsychologischen Ausgangssituation
- Einsatz von autogenem Training und progressiver Muskelentspannung
- Durchführung eines viertägigen Trainingsplans inklusive Dokumentation
- Evaluation des Trainingserfolgs mittels WAI-T Test
Auszug aus dem Buch
3. Trainingsform
Wie oben erwähnt habe ich mich für die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen und das autogene Training entschieden.
Mein Ziel ist es vor und während dem Wettkampf eine ausgeglichene Gefühlslage zu erreichen und weniger nervös zu sein. Von den Methoden verspreche ich mir, weniger Überlegen im Wettkampf und dadurch eine größere Fokussierung auf die Situation, schnelleres Abwägen und Abhaken von Situationen (fehlgeschlagene Situation).
Um die Frage nach der optimalen Gefühlslage in einem Wettkampf nachzugehen, sollte man das Yerkes-Dodson Gesetz näher betrachten.
Die folgende Abbildung beschreibt dieses Gesetz: In dieser Abbildung sieht man, dass, um die optimale Leistungsfähigkeit zu erreichen, ein bestimmtes Erregungsniveau nötig ist. Dieses Erregungsniveau ist abhängig von der Aufgabenschwierigkeit. Je schwerer die Aufgabe, desto geringer sollte das Erregungsniveau sein. Bei leichten Aufgaben sollte ich dagegen ein hohes Erregungsniveau besitzen. Übertrage ich die drei Phasen auf meinen Sport, so wäre eine einfache Aufgabe das Training bzw. eine Übungsform. Eine mittelschwere Aufgabe wäre ein Trainingspiel gegen gute Mitspieler oder ein Vorbereitungsspiel. Eine schwere Aufgabe hingegen wäre für mich der Wettkampf. Hier ist mein Erregungsniveau sehr hoch, so fühlt es sich zumindest an. Dies sind generelle Angaben. In meiner momentanen Situation würde ich das Vorbereitungsspiel, schon als eine schwerere Aufgabe betiteln.
Da ich vor Spielen sehr nervös bin, die Aufgabe aber recht schwer ist, liege ich mit meiner Leistung nicht im optimalen Bereich. Ich sollte also versuchen, mich vor einem Spiel mehr zu entspannen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Anforderungsprofil eines linken Außenbahnspielers im Fußball: Definition der physischen, technischen und taktischen Anforderungen an die Position sowie der notwendigen psychischen Eigenschaften.
2. Eigene Ausgangssituation: Darstellung des sportlichen Werdegangs des Autors und der spezifischen Problematik von Nervosität und Selbstzweifeln im Wettkampf.
3. Trainingsform: Einführung in die gewählten Entspannungsmethoden und theoretische Herleitung der optimalen Gefühlslage mittels des Yerkes-Dodson Gesetzes.
4. Trainingsplan: Strukturierung des vierwöchigen Trainingsprogramms hinsichtlich Häufigkeit, Dauer und methodischer Umsetzung der Entspannungsübungen.
5. Trainingstagebuch: Detaillierte wöchentliche Aufzeichnungen über die Durchführung der Trainingseinheiten und die persönliche Entwicklung des Autors.
6. Evaluation: Auswertung des Trainingserfolgs durch einen Vergleich der WAI-T Testergebnisse vor und nach dem vierwöchigen Zeitraum.
7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Wirksamkeit der Entspannungsmethoden und Ausblick auf die zukünftige sportliche Praxis.
Schlüsselwörter
Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Fußball, Wettkampfnervosität, Sportpsychologie, Yerkes-Dodson Gesetz, Entspannungsstrategien, Leistungsfähigkeit, Selbstbewusstsein, Trainingstagebuch, WAI-T Test, Mentalcoaching, Außenbahnspieler
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert einen Selbstversuch, bei dem der Autor versucht, durch gezieltes Mentaltraining seine Wettkampfnervosität als Fußballspieler zu reduzieren.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Felder sind die angewandte Sportpsychologie, Entspannungstechniken wie das autogene Training und die progressive Muskelentspannung sowie deren Einfluss auf die sportliche Leistung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, durch eine vierwöchige Trainingsphase eine stabilere Gefühlslage vor Wettkämpfen zu erreichen und die Angst vor Fehlern abzubauen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Der Autor führt einen Selbstversuch durch, der über vier Wochen dokumentiert wurde, ergänzt durch eine psychologische Evaluation mittels des WAI-T Tests.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst das Anforderungsprofil, die persönliche Problemanalyse, die theoretischen Hintergründe, den konkreten Trainingsplan und ein detailliertes Tagebuch über die täglichen Fortschritte.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Wettkampfnervosität und sportpsychologische Leistungsoptimierung charakterisiert.
Warum spielt das Yerkes-Dodson Gesetz in diesem Kontext eine Rolle?
Es dient als theoretische Grundlage, um zu verdeutlichen, dass eine zu hohe Anspannung bei komplexen Aufgaben wie einem Fußballwettkampf leistungsmindernd wirkt.
Wie hat sich die Einstellung des Autors während des Trainings verändert?
Der Autor konnte seine Nervosität besser steuern und diese in eine leistungsfördernde „Geilheit auf das Spiel“ transformieren, was zu befreiterem Aufspielen führte.
- Citation du texte
- Tobias Schlosser (Auteur), 2015, Projekt Angewandte Sportpsychologie. Ein Selbstversuch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/457958