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Digitalisierung. Welche Chancen und Risiken hat sie für den Journalismus?

Titre: Digitalisierung. Welche Chancen und Risiken hat sie für den Journalismus?

Dossier / Travail de Séminaire , 2017 , 53 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Lina Holl (Auteur)

Médias / Communication - Journalisme
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Arbeit untersucht die Frage, inwieweit sich die Rolle des Journalisten durch die Digitalisierung verändert hat. Dabei wird sich auf die Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland konzentriert. Um die Forschungsfrage zu beantworten, soll auf die Veränderungen in den Bereichen des Berufsbildes, der Struktur der Redaktionen, der Interaktion mit den Rezipienten und des Aktualitätsdruckes eingegangen werden. Aus den dargelegten Bereichen ergeben sich einige Vor- und Nachteile für die Arbeit des Journalisten sowie Fragen über die Meinung und Bewertung des veränderten Rolle des Journalisten.

Um diese zu beantworten soll zunächst eine Vorstellung des traditionellen Berufsbildes des Journalisten stattfinden. Traditionell bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das Berufsbild vor oder am Anfang der Digitalisierung thematisiert wird. Aus der fundierten Literatur und empirischen Studien aus den Jahren 1993 und 2005 wird daraufhin das Forschungsdesiderat vorgestellt. Um dieses mittels qualitativen Informationen zu schließen, sollen anschließend Experteninterviews mit drei Journalisten aus öffentlich-rechtlichen Nachrichtenredaktionen in Deutschland mittels eines leitfadenbasierten Fragebogens stattfinden. Die erlangten Daten werden abschließend miteinander verglichen und diskutiert.

Die Digitalisierung hat einen enormen Einfluss auf die Kommunikation der Menschen. Ein Bereich, der sehr stark von diesen Veränderungen betroffen ist, ist der Journalismus. Das Internet eröffnete den Redaktionen eine Vielzahl an neuen Vertriebswegen, mit denen sie die Menschen mit ihren Beiträgen erreichen können. Der schnelle technologische Wandel bringt stetig neue Innovationen hervor, wie Endgeräte oder verbesserte Vertriebskanäle. Die Journalisten müssen diese neuen Trends rechtzeitig erkennen und für ihre Arbeit nutzen, um die breite Masse erreichen zu können. Das Berufsbild des Journalisten ist durch diese fundamentalen und schnellen Veränderungen im Wandel.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Traditionelles Berufsbild Journalist

2.1 Definition

2.2 Ausbildung

2.3 Kommunikationsabsichten

3 Forschungsdesiderat

4 Forschungsdesign

4.1 Methodisches Vorgehen

4.2 Leitfaden

4.3 Pretest

4.4 Durchführung und Auswertung

4.5 Interviewpartner

5 Auswertung

5.1 Berufsbild des Journalisten

5.2 Struktur der Redaktion

5.3 Interaktion mit den Rezipienten

5.4 Steigender Aktualitätsdruck

5.5 Chancen der Digitalisierung

5.6 Risiken der Digitalisierung

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht, wie sich das Berufsbild und die Arbeitsweise von Journalisten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland durch die fortschreitende Digitalisierung verändert haben. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Transformation journalistischer Rollen, Redaktionsstrukturen, Interaktionsformen mit dem Publikum sowie den Umgang mit gestiegenem Aktualitätsdruck.

  • Veränderungen im Berufsbild und den Anforderungen an Journalisten
  • Transformation der Redaktionsstrukturen hin zu trimedialen Arbeitsweisen
  • Neue Formen der Interaktion mit Rezipienten und Umgang mit Hasskommentaren
  • Auswirkungen des digitalen Aktualitätsdrucks auf Recherchequalität und Sorgfalt
  • Bewertung der Chancen und Risiken der Digitalisierung für den Journalismus

Auszug aus dem Buch

5.2 Struktur der Redaktion

Die aktuellen Strukturen der Redaktionen unterscheiden sich derzeit noch, jedoch sind alle der Meinung, dass die Trimedialität an Relevanz gewinnt. Die Redaktion des Experten 1 hat die Trimedialität im Büro schon deutlich umgesetzt. Dort sitzen die Online, Fernsehen und Radio Teams gemeinsam in einem Großraumbüro. Dadurch können Synergien bestens genutzt werden. Diese Struktur besteht bei Experte 1 seit ca. 2002. Die Redaktion des Experten 2 hat 2011 ebenfalls einen Schritt in die trimediale Richtung gemacht und einen trimedialen Newsdesk eingeführt, an dem die Themenplanung stattfindet. Dabei handelt es sich um einen Planungstisch, an dem die „übergeordnete Planung“ stattfindet, bevor die Themen in den einzelnen Redaktionen der Ausspielwege bearbeitet werden. Auch die Redaktion des Experten 3 wird zunehmend trimedial. Diese Entwicklung findet seit ca. 2008 statt. Die Struktur in den Redaktionen der Experten 2 und 3 werden als dynamisch beschrieben. In beiden Fällen ist es geplant, dass die Teams in nächster Zeit näher beisammen sitzen.

Die Hintergedanken der trimedialen Ausrichtung erklärt Experte 2 wie folgt: “Die ganze Branche ist ja im Umbruch und stellt sich darauf ein, dass online immer stärker wird und ein stärkeres Gewicht bekommt. Diese strenge Denke „ich plane nur für meinen Ausspielweg“ […] hat auf Dauer keinen Bestand mehr. Stattdessen muss man versuchen die zur Verfügung stehenden Ausspielwege auch möglichst intelligent zusammenzuführen. Und dazu gehört es selbstverständlich, dass man versucht die Planung so zu bündeln […]“. Durch die neue Strukturierung und die Zusammenführung der Teams, sollen die Stärken der einzelnen Ausspielwege optimal genutzt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in den Einfluss der Digitalisierung auf den Journalismus ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Veränderung der Rolle des Journalisten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

2 Traditionelles Berufsbild Journalist: Dieses Kapitel definiert den Beruf des Journalisten, beleuchtet die Ausbildungsmöglichkeiten und analysiert das traditionelle Rollenverständnis anhand früherer empirischer Daten.

3 Forschungsdesiderat: Hier werden aus den theoretischen Grundlagen und vorangegangenen Studien die Unterfragen abgeleitet, die den Rahmen für die empirische Untersuchung bilden.

4 Forschungsdesign: Dieses Kapitel erläutert das methodische Vorgehen, insbesondere die Wahl des qualitativen Leitfadeninterviews mit Journalisten sowie die Strukturierung des Erhebungsinstruments.

5 Auswertung: Der Hauptteil präsentiert die Ergebnisse der Experteninterviews zu den Themen Berufsbild, Redaktionsstruktur, Interaktion, Aktualitätsdruck sowie Chancen und Risiken der Digitalisierung.

6 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Untersuchung zusammen und reflektiert die zukünftige Bedeutung des Journalismus in der digitalen Gesellschaft.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Journalismus, öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Berufsbild, Trimedialität, Newsdesk, Aktualitätsdruck, Rezipienteninteraktion, Hasskommentare, Fake News, Medienkompetenz, Recherchequalität, Online-Journalismus, Redaktionsstruktur, Experteninterviews

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die tiefgreifenden Veränderungen des journalistischen Berufsfeldes und der täglichen Redaktionsarbeit, die durch die fortschreitende Digitalisierung und den technologischen Wandel ausgelöst wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des Berufsbildes, der Transformation von Redaktionsstrukturen (hin zu trimedialen Modellen), der veränderten Kommunikation mit Nutzern sowie dem zunehmenden Aktualitätsdruck im digitalen Zeitalter.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, herauszufinden, inwieweit sich die Rolle von Journalisten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk durch die Digitalisierung gewandelt hat und welche Auswirkungen dies auf ihre tägliche Arbeitspraxis hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Für diese qualitative Untersuchung wurden leitfadenbasierte Experteninterviews mit drei Journalisten aus öffentlich-rechtlichen Nachrichtenredaktionen geführt, um tiefgreifende, subjektive Einschätzungen und Erfahrungen zu erfassen.

Was wird im umfangreichen Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil wertet die geführten Interviews aus und analysiert konkret die Herausforderungen bei der Arbeit in modernen, trimedialen Newsdesks, den Umgang mit Feedback durch die Nutzer, Strategien gegen Fake News sowie die Bewertung der neuen technologischen Rahmenbedingungen.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Digitalisierung, Trimedialität, Journalismus, Redaktionsstruktur und Medienkompetenz beschreiben.

Wie reagieren die Redaktionen der untersuchten Sender auf den gestiegenen Aktualitätsdruck?

Die Experten betonen, dass sie trotz des digitalen Wettlaufs versuchen, ihre Sorgfaltspflicht zu wahren. Sie versuchen, sich von dem Druck zu lösen, "um jeden Preis" die Ersten zu sein, um Falschmeldungen zu vermeiden.

Wie gehen die Journalisten mit Hasskommentaren in sozialen Netzwerken um?

Der Umgang variiert, reicht aber von konsequenter Moderation durch spezielle Teams bis hin zur Löschung oder Verbergung von Kommentaren. Teilweise wird die Stimmung in den Netzwerken sogar täglich in der Redaktion thematisiert.

Welche Rolle spielen Blogger und YouTuber laut den befragten Experten?

Die Experten unterscheiden mehrheitlich zwischen journalistischer Arbeit, die auf professioneller Ausbildung, Qualitätsstandards und Verantwortung beruht, und den Inhalten von Bloggern oder YouTubern, die oft subjektive Meinungen verbreiten.

Glauben die Experten, dass Journalisten zukünftig durch Algorithmen ersetzt werden?

Nein, alle Experten sind zuversichtlich, dass der Journalismus in 30 Jahren noch existieren wird. Sie betonen, dass menschliche Neugier, die Fähigkeit zu Einordnungen und die emotionale Komponente von keinem Algorithmus ersetzt werden können.

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Résumé des informations

Titre
Digitalisierung. Welche Chancen und Risiken hat sie für den Journalismus?
Université
Technical University of Ilmenau
Note
1,0
Auteur
Lina Holl (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
53
N° de catalogue
V457962
ISBN (ebook)
9783668893719
ISBN (Livre)
9783668893726
Langue
allemand
mots-clé
Journalismus Digitalisierung Zukunft Social Bots
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lina Holl (Auteur), 2017, Digitalisierung. Welche Chancen und Risiken hat sie für den Journalismus?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/457962
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Extrait de  53  pages
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