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Social Collaboration. Herausforderungen und Chancen zur Steigerung des internen Wissensmanagements

Ein Vergleich von Konzernen und mittelständischen Unternehmen

Title: Social Collaboration. Herausforderungen und Chancen zur Steigerung des internen Wissensmanagements

Seminar Paper , 2018 , 23 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Kira Ambacher (Author)

Business economics - Information Management
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Wissen ist sowohl ein betriebswirtschaftlicher Produktionsfaktor nach Gutenberg, als auch neben Boden, Kapital und Arbeit ein volkswirtschaftlicher Produktionsfaktor. In der heutigen Wissensgesellschaft gewinnen Informationen immer mehr an Bedeutung, sodass die Wirtschaft Veränderungen unterliegt. Gründe sind nicht nur die Globalisierung sowie die zunehmende Komplexität von Produkten und Dienstleistungen, sondern insbesondere auch die Auswirkungen der technischen Innovationen. Die exponentiellen Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK) haben den Grundstein der Digitalökonomie gelegt. Kennzeichnend sind die durch digitale Technologien bestimmten Wertschöpfungsprozesse der Wirtschaft. Durch digitale Transformation entsteht eine durchgängige Vernetzung aller Wirtschaftsbereiche.

Folglich stehen immer mehr Daten zur Verfügung, die potenziell übertragen, gespeichert und analysiert werden können. Nach der Ideologie der „schöpferischen Zerstörung“ Schumpeters werden etablierte Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsprozesse grundlegend verändert. Laut IBM sollen 90% der heutigen Daten erst in den vergangenen zwei Jahren entstanden sein, was eine Verzehnfachung bedeutet. Gleichzeitig zeigt die Studie von Roland Berger Strategy Consultants, dass die digitale Transformation einen Standard im Wissensmanagement durch geeignete Plattformen für den Austausch von Ideen, Wissen und Erfahrung bei den Unternehmen fordert. Die Entwicklungen durch die IuK sowie der hohe Vernetzungsgrad und die Agilität erfordern zum einen Anpassungen der Akteure an die neuen Gegebenheiten der Digitalökonomie und zum anderen angepasste Arbeitsweisen in Unternehmen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Definition und Begriffsabgrenzung Wissensmanagement

2.2 Wissensmanagementelemente und ausgewählte Ansätze

2.3 Definition und Begriffsabgrenzung Web 2.0 und Social Collaboration

3. Enterprise 2.0 als Social Software System zur internen Wissenssteigerung

3.1 Enterprise 2.0 Funktionalitäten

3.2 Anforderungen an die Implementierung und Nutzung einer Social Software

4 Enterprise 2.0 – Ein Vergleich der Herausforderungen und Chancen zwischen Konzernen und Mittelständischen Unternehmen

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Enterprise 2.0-Lösungen zur Steigerung des internen Wissensmanagements durch einen Vergleich zwischen Konzernen und mittelständischen Unternehmen. Dabei steht die Beantwortung der Forschungsfrage im Vordergrund, welche spezifischen Herausforderungen und Chancen sich für die beiden Unternehmenskategorien ergeben und wie daraus abgeleitete Strategien zur Optimierung der Zusammenarbeit beitragen können.

  • Grundlagen des Wissensmanagements und des Web 2.0
  • Funktionalitäten und Implementierung von Social Software Systemen
  • Vergleichende SWOT-Analyse von Konzernen und Mittelstand
  • Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation
  • Handlungsempfehlungen zur internen Wissenssteigerung

Auszug aus dem Buch

3.1 Enterprise 2.0 Funktionalitäten

Der Fokus dieser Arbeit liegt auf den Hauptfunktionalitäten Webforen, Weblogs, Wikis und Social Tagging. Das klassische Webforum hat eine hierarchische Baum-Struktur, sodass mehrere Beiträge zum selben Thema als Thread (deutsch: Faden) zusammengefasst werden. Foren eignen sich insbesondere für Ankündigungen oder Anfragen in bestimmten Communities, die den Informationsaustausch fördern. Im unternehmerischen Kontext bedeutet das, dass jeder Nutzer die Möglichkeit hat, interessante Threads zu abonnieren, um so stets aktuell informiert zu sein.

Ein Weblog (Blog) ist mit einem Web-Logbuch gleichzusetzen, da die Informationen „in umgekehrter chronologischer Reihenfolge, also in Form eines Tagebuchs“ dargestellt werden. Der Autor oder in diesem Zusammenhang Blogger schreibt aus einer persönlichen Sichtweise über ein spezifisches Thema nach dem WYSIWYG (What you see is what you get)-Prinzip. Die Anwendungsmöglichkeiten von Blogs in Unternehmen reichen von Mitarbeiter-, über Projekt- hin zu CEO-Blogs. Neben der Zusammentragung und Dokumentation des Wissens können sich räumlich verteilte Teams austauschen. Blogs können daher als Informationsspeicher oder Kommunikationsmedium dienen.

Ebenso können auch Wikis im Einsatz eines Social Software Systems den Wissensaustausch unterstützen. Wikis haben das Ziel, Fachwissen mehrerer Nutzer zu bestimmten Themen zu konsolidieren. Einzelne Seiten können im Wiki automatisch miteinander verknüpft werden, sodass Schlagwörter schnell zu recherchieren sind. Wikis sind wie ein „dynamischer Hypertext“ anzusehen. Aufgrund der leichten Editierbarkeit besitzt jedes Wiki eine Versionsverwaltung, sodass alle Änderungen dokumentiert und ursprüngliche Inhalte wieder hergestellt werden können. Das bedeutet im Unternehmenskontext, dass jeder Mitarbeiter für die kontinuierliche Qualitätssicherung verantwortlich ist und eine Projektdokumentationsbasis gebildet wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz von Wissen als Produktionsfaktor in der Digitalökonomie und definiert die Problemstellung sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die theoretischen Fundamente des Wissensmanagements, Web 2.0 und der Social Collaboration gelegt, einschließlich zentraler Modelle wie dem TIMO- und SEKI-Modell.

3. Enterprise 2.0 als Social Software System zur internen Wissenssteigerung: Das Kapitel beschreibt die Funktionsweisen von Social Software (Webforen, Blogs, Wikis) und die kritischen Erfolgsfaktoren bei deren Implementierung.

4 Enterprise 2.0 – Ein Vergleich der Herausforderungen und Chancen zwischen Konzernen und Mittelständischen Unternehmen: Auf Basis einer SWOT-Analyse erfolgt eine vergleichende Gegenüberstellung der Potenziale und Risiken von Enterprise 2.0-Lösungen für Konzerne und den Mittelstand.

5 Fazit und Ausblick: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige technologische Entwicklungen wie Big Data und Künstliche Intelligenz im Wissensmanagement.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Social Collaboration, Enterprise 2.0, Social Software, Digitale Transformation, Wissensaustausch, Konzern, Mittelständische Unternehmen, SWOT-Analyse, Web 2.0, Wissensspirale, Change Management, Arbeitseffizienz, Innovation, Wissensgesellschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit behandelt den Einsatz von Enterprise 2.0-Lösungen und deren Bedeutung für das interne Wissensmanagement im Vergleich von Konzernen und mittelständischen Unternehmen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Themen umfassen Wissensmanagementmodelle, Web 2.0-Technologien, Social Software, digitale Transformation und strategische Analyseinstrumente wie die SWOT-Analyse.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Herausforderungen und Chancen von Social Collaboration für Konzerne und den Mittelstand herauszuarbeiten, um daraus Handlungsempfehlungen für die strategische Implementierung abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer vergleichenden SWOT-Analyse als Instrument der strategischen Planung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen erläutert, gefolgt von einer detaillierten Analyse der Funktionalitäten und Anforderungen von Social Software Systemen sowie deren Anwendung in unterschiedlichen Unternehmensgrößen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Wissensmanagement, Social Collaboration, Enterprise 2.0, Digitale Transformation und SWOT-Analyse.

Welche Rolle spielen die Modelle SEKI und TIMO in der Arbeit?

Diese Modelle dienen als theoretisches Gerüst: Das TIMO-Modell strukturiert Wissensmanagement-Elemente, während das SEKI-Modell die Wissensumwandlung zwischen Mitarbeitern und die Entstehung von neuem Wissen erklärt.

Welche Unterschiede zwischen Konzernen und dem Mittelstand werden identifiziert?

Konzerne profitieren von ihrer Kapitalstruktur bei der Einführung globaler Lösungen, während mittelständische Unternehmen ihre Stärke in flacheren Hierarchien und einem oft flexibleren Management ausspielen können.

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Details

Title
Social Collaboration. Herausforderungen und Chancen zur Steigerung des internen Wissensmanagements
Subtitle
Ein Vergleich von Konzernen und mittelständischen Unternehmen
College
University of applied sciences, Düsseldorf
Grade
2,3
Author
Kira Ambacher (Author)
Publication Year
2018
Pages
23
Catalog Number
V457975
ISBN (eBook)
9783668883208
ISBN (Book)
9783668883215
Language
German
Tags
social collaboration herausforderungen wissensmanagement vergleich Konzern KMU Mittelstand Probst TIMO-Modell Nonaka Web 2.0 Social Software UGC Netzwerkeffekte Lock-In-Effekte Enterprise 2.0
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kira Ambacher (Author), 2018, Social Collaboration. Herausforderungen und Chancen zur Steigerung des internen Wissensmanagements, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/457975
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