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Entscheidungsprozesse. Globalisierung und Konsumgesellschaft

Title: Entscheidungsprozesse. Globalisierung und Konsumgesellschaft

Seminar Paper , 2017 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Eve Kieffer (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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In dieser Seminararbeit werden wir also schrittweise vorgehen, um unsere Hauptfrage über die „Choice Overload“ zu beantworten. Natürlich hatten wir über den Begriff schon Ideen und Hypothesen gemäß unseren eigenen Erfahrungen im Leben. Das reichte uns aber nicht, um daraus ein exaktes und ein rein sachliches Fazit zu ziehen.

Im Internet gibt es natürlich viele Artikeln von Psychologen und Ökonomen. Eine Antwort findet man unter anderen im kürzlich erschienenen Buch, das von der bekannten slowenischen Philosophin und Soziologin Renata Salecl, geschrieben wurde. Tatsächlich wurde dieses Buch „The Tyranny of Choice“ im Jahre 2010 veröffentlicht. Das ist eine brillante Studie über die Natur unserer Entscheidung und das beschreibt insbesondere, wie grenzenlose Freiheit zu Verzweiflung führen kann.

Zuerst ist es also interessant, die Grundlagen (Theorie und Hypothese) über das Thema „Tyranny of Choice“ zu entdecken. Dann werden wir mit der Praxis diese Thematik detaillierter beobachten (Fragebogenerhebung und Statistiken der Ergebnisse).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Globalisierung und Konsumgesellschaft

1.2. Forschungsfragen

1.3. Vorgehensweise

2. Grundlagen

2.1. Theorie

2.1.1. Was nennt man „Tyranny of Choice“?

2.1.2. Beantwortung auf Forschungsfragen

2.2. Hypothesen

3. Methodik

3.1. Fragebogenerhebung

3.2. Praxis

4. Ergebnisse

5. Fazit

6. Handlungsempfehlung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen der „Choice Overload“ in der modernen Konsumgesellschaft und analysiert, wie sich eine zunehmende Produktvielfalt auf das Entscheidungsverhalten, den empfundenen Stress und die Zufriedenheit der Konsumenten auswirkt.

  • Auswirkungen der Globalisierung auf die Warenverfügbarkeit
  • Psychologische Aspekte bei Entscheidungsprozessen
  • Empirische Untersuchung von Entscheidungsdauer und -stress
  • Vergleich von Produktkategorien (Kaugummi vs. Smartphone)
  • Maximizer- vs. Satisficer-Verhalten

Auszug aus dem Buch

2.1.1. Was nennt man „Tyranny of Choice“?

Zuerst muss man den Begriff “Tyranny of Choice” erklären. Man spricht von “Tyranny of Choice”, wenn es zu viel Auswahl rund um ein Produkt gibt.

Vor der Globalisierung waren Entscheidungsfindungen kein Problem. Wenn die Kinder ihrer Mutter fragten: „Was essen wir zum Mittagsessen?“ war die Antwort nicht kompliziert. Es gab Schwein mit Kartoffeln und im besten Fall Rehfleisch. Heute kauft man in größeren Supermarkten und muss zwischen hunderten von unterschiedlichen Produkten wählen. Es gibt zahlreihe von Fleischsorten. Man muss sich entscheiden für welches Stück: Rotes Fleisch, Weißes Fleisch. Man muss auch sich entscheiden, welches Teil des Tieres man will: Lende, Schläge, Oberschenkel, Rippen, Beine, Hinterteil? Was ist mit der Familie, die kein Fleisch isst?

Wasser ist ein anderes gutes Beispiel: es gibt ganze Reihe verschiedener Sorten von trinkbarem Wasser: stilles Wasser, Sprudelwasser, Heilwasser, Quellwasser, Tafelwasser, Mineralwasser, mit oder ohne Aroma, usw. Eigentlich braucht man nicht so viele Wassersorten. Zusätzlich gibt es einen sehr geringen Geschmacksunterschied zwischen mehrere Wassersorten, so dass man oft keinen Unterschied bemerkt. Man nennt also dieses Phänomen “Tyranny of Choice”.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtet die Auswirkungen der Globalisierung auf die Konsumwelt und führt in das Konzept der „Tyranny of Choice“ ein.

2. Grundlagen: Definiert den Begriff der „Tyranny of Choice“, erläutert dessen Herkunft und stellt Hypothesen zum menschlichen Entscheidungsverhalten auf.

3. Methodik: Beschreibt das methodische Vorgehen mittels Fragebogenerhebung und die praktische Umsetzung der Datenerhebung unter 28 Probanden.

4. Ergebnisse: Präsentiert die ausgewerteten Statistiken zur Entscheidungsdauer und zum empfundenen Stress bei unterschiedlichen Szenarien.

5. Fazit: Reflektiert die Ergebnisse der Untersuchung im Hinblick auf die aufgestellten Hypothesen.

6. Handlungsempfehlung: Bietet praktische Ratschläge für Konsumenten an, um den negativen Folgen von Überfluss besser zu begegnen.

Schlüsselwörter

Choice Overload, Tyranny of Choice, Globalisierung, Konsumgesellschaft, Entscheidungsfindung, Kaufverhalten, Maximizer, Satisficer, Stress, Produktvielfalt, Entscheidungsdauer, Konsum, Warenangebot, Psychologie, Ökonomie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie ein Überangebot an Produkten in der heutigen Zeit Konsumenten bei der Auswahl beeinflusst und welche psychologischen Auswirkungen dies hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Konsumverhalten, die psychologische Belastung durch zu große Auswahlmöglichkeiten sowie der Vergleich zwischen verschiedenen Produktkategorien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu analysieren, wie „Choice Overload“ zu Verzweiflung oder Unzufriedenheit führen kann und ob „mehr Auswahl“ tatsächlich immer zu einem besseren Ergebnis für den Konsumenten führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine empirische Untersuchung in Form einer Fragebogenerhebung durchgeführt, deren Daten mithilfe von IT-Instrumenten wie SPSS und Excel ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen des Phänomens erörtert, gefolgt von einer Praxisstudie, die durch verschiedene Szenarien die Entscheidungszeit und den Stressfaktor bei Probanden misst.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Choice Overload, Entscheidungsfindung, Maximizer, Kaufverhalten und Konsumgesellschaft definieren.

Warum wurden Kaugummis und Smartphones als Vergleichsprodukte gewählt?

Diese wurden gewählt, um den Unterschied zwischen einem schnelllebigen Konsumgut mit geringer Bedeutung und einem langlebigen, teureren Gut mit hoher persönlicher Bedeutung bei der Entscheidungsfindung zu verdeutlichen.

Was unterscheidet „Maximizer“ von „Satisficern“?

Maximizer streben immer nach der absolut besten Wahl und vergleichen daher sehr intensiv, während Satisficers mit einer Lösung zufrieden sind, die ihren Grundbedürfnissen entspricht und „gut genug“ ist.

Welche Empfehlung gibt die Autorin für den Alltag?

Sie empfiehlt, Entscheidungen aktiv zu beschränken, etwa durch die Begrenzung der besuchten Geschäfte, und sich eher an dem Prinzip der Zufriedenheit („gut genug“) als an der Suche nach dem perfekten Produkt zu orientieren.

Wurde die ursprüngliche Hypothese durch die Daten bestätigt?

Die Hypothesen wurden weitgehend bestätigt, wobei jedoch überraschend auftrat, dass die Stressbelastung bei Kaugummis teilweise höher als erwartet ausfiel, was die Autorin auf das Studiendesign zurückführt.

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Details

Title
Entscheidungsprozesse. Globalisierung und Konsumgesellschaft
College
University of Applied Sciences Saarbrücken
Grade
1,0
Author
Eve Kieffer (Author)
Publication Year
2017
Pages
16
Catalog Number
V458060
ISBN (eBook)
9783668877405
Language
German
Tags
entscheidungsprozesse globalisierung konsumgesellschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eve Kieffer (Author), 2017, Entscheidungsprozesse. Globalisierung und Konsumgesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458060
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