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Theorie der sozialen Identität. Ein Vergleich im Social Media Marketing

Title: Theorie der sozialen Identität. Ein Vergleich im Social Media Marketing

Research Paper (undergraduate) , 2019 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Jeremy Lippelt (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Die zu untersuchersuchende Hypothese lautet, dass XLETIXS als modernes Start-up Unternehmen, aufgrund von intensiverem zielgruppengerechtem Marketing, ein höheres Feedback der Community als Adidas erreicht.

Der Aufbau der wissenschaftlichen Arbeit wurde folgendermaßen vorgenommen. Zunächst wird die Theorie der sozialen Identität nach Tajfel und Turner unter Betrachtung aktueller Literatur widergegeben. Grund dafür ist, dass heute noch diese Theorie Bestandteil beziehungsweise sogar Ausgangspunkt für aktuelle Forschungsarbeiten im Social Media Marketing ist. Die Bestandteile der Theorie werden schrittweise aufgezeigt. Anschließend erfolgt die Betrachtung des Social Media Marketing mit dem Vergleich zweier in der Sportindustrie tätigen Unternehmen auf der Plattform Facebook.

Anschließend wird die aktuelle Relevanz des Social Media Marketing untersucht und aufgezeigt. Folgend wird die Untersuchung der Social Media Aktivitäten der Beispielunternehmen durchgeführt, um die Forschungsfrage und Hypothese dieser vorliegenden Arbeit zu untersuchen. Im letzten Teil dieser wissenschaftlichen Arbeit erfolgt eine Auswertung, sowie wird eine Empfehlung von Kerninhalten zukünftiger wissenschaftlicher Arbeiten getroffen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Vorgehensweise

2. Die Theorie der sozialen Identität

2.1 Grundlagen der Theorie

2.2 Soziale Kategorisierung

2.3 Soziale Identität und sozialer Vergleich

2.4 Soziale Distinktheit

2.5 Diskriminierung zwischen sozialen Gruppen

3. Vergleich des Social Media Marketing in der Sportindustrie

3.1 Relevanz des Social Media Marketing

3.2 Untersuchung der Facebook-Aktivitäten von Adidas und XLETIX

4. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern die psychologische Theorie der sozialen Identität nach Tajfel und Turner auf die Strategien und die Community-Resonanz im Social Media Marketing übertragen werden kann, wobei die Forschungsfrage darauf abzielt, ob ein modernes Start-up durch spezifisches Social-Media-Marketing eine höhere Feedback-Resonanz erzielt als ein etablierter Sportartikelhersteller.

  • Grundlagen der Theorie der sozialen Identität
  • Psychologische Mechanismen von Gruppenprozessen
  • Analyse der Relevanz von Social Media Marketing
  • Vergleichende Untersuchung der Facebook-Präsenz von Adidas und XLETIX
  • Bewertung von Community-Feedback und Markeninteraktion

Auszug aus dem Buch

2.1 Grundlagen der Theorie

Henri Tajfel und John C. Turner entwickelten die Theorie der sozialen Identität im Bereich der Sozialpsychologie. Eine der treffendsten Definitionen der Sozialpsychologie lieferte Gordon Allport: „Sozialpsychologie ist der Versuch zu verstehen und zu erklären, wie die Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen von Personen durch die tatsächliche, vorgestellte oder erschlossene Anwesenheit anderer Menschen beeinflusst werde.“ (Allport 1954, S. 5) Ziel von Tajfel und Turner ist es, das Phänomen der minimalen Gruppenparadigma zu klären (Kessler/Mummendey 2007, S. 498). Thomas Kessler und Amelie Mummendey definieren das Paradigma der minimalen Gruppen als „Eine Reihe experimenteller Vorgehensweisen, die dazu entworfen wurden, nach im Wesentlichen beliebigen Kriterien Gruppen zu schaffen (ohne Interaktion innerhalb der Gruppe oder zwischen den Gruppen und ohne Wissen darüber, wer welcher Gruppe angehört), deren Mitglieder sich im Sinne einer Intergruppendiskriminierung bestätigen.“ (ders., S. 498)

Die Ergebnisse der Minimalgruppenexperimente zeigen, dass diskriminierendes Verhalten bereits durch die bloße Kategorisierung hervorgerufen wird. Tajfel und Turner konzentrierten sich auf die negativen Beziehungen zwischen Gruppen in ihrer Theorie. Die zentralen Erscheinungen der Intergruppenbeziehungen sollen nicht nur experimentell, sondern auch mit allgemeinen Erscheinungen belegt werden. Die Theorie der sozialen Identität stellt dabei zwei zentrale Fragen in den Vordergrund: 1) Warum zeigen Menschen trotz sinnleerer Kategorisierung und keinem Vorliegen von Konkurrenz zwischen Eigen- und Fremdgruppe kompetitives Intergruppenverhalten? 2) Warum Individuen die Eigengruppe präferieren, indem sich nicht nur das Eigenergebnis maximieren, sondern auch die Differenz zwischen den Gruppen zu maximieren versuchen? (ders., S. 500)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Kapitel führt in die Thematik der Verbindung zwischen Marketing und Sozialpsychologie ein und definiert die Problemstellung sowie die Vorgehensweise.

2. Die Theorie der sozialen Identität: Hier werden die theoretischen Grundlagen des minimalen Gruppenparadigmas, der Kategorisierung und des sozialen Vergleichs sowie deren Auswirkungen auf Diskriminierung dargelegt.

3. Vergleich des Social Media Marketing in der Sportindustrie: Dieses Kapitel analysiert die Relevanz von Online-Marketing und vergleicht die Facebook-Aktivitäten der Unternehmen Adidas und XLETIX anhand spezifischer Kriterien.

4. Schlussfolgerung: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass die Art der Botschaften die Resonanz der Community maßgeblich beeinflusst.

Schlüsselwörter

Soziale Identität, Social Media Marketing, Kategorisierung, Eigengruppe, Fremdgruppe, Intergruppendiskriminierung, Markenidentität, Community Building, Sportindustrie, Facebook, Konsumentenverhalten, soziale Distinktheit, Markenattraktivität, Zielgruppenmarketing, Nutzerinteraktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit verknüpft die sozialpsychologische Theorie der sozialen Identität nach Tajfel und Turner mit modernen Strategien und Effekten des Social Media Marketings.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Identitätsbildung in sozialen Gruppen, psychologische Kategorisierungsprozesse sowie deren Anwendung in der Marketingkommunikation auf digitalen Plattformen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Untersuchung, ob sich die Theorie der sozialen Identität auf das Online-Marketing übertragen lässt, um zu erklären, wie Unternehmen durch gezielte Kommunikation Feedback in ihren Communities generieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Grundlagen sowie einen vergleichenden, empirischen Ansatz zur Analyse der Facebook-Aktivitäten von Adidas und XLETIX.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Konzepte von Tajfel und Turner erörtert und anschließend die Marketingstrategien von zwei Unternehmen aus der Sportindustrie analysiert und verglichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie soziale Identität, Social Media Marketing, Gruppenbildung und Markenbindung charakterisiert.

Warum wird Adidas mit XLETIX verglichen?

Der Vergleich dient dazu, die unterschiedlichen Ansätze eines etablierten Konzerns und eines modernen Start-ups in der Sportindustrie hinsichtlich ihrer Resonanz in sozialen Medien zu untersuchen.

Welches Ergebnis ergab die Untersuchung der Facebook-Aktivitäten?

Die Untersuchung bestätigte die Hypothese, dass das Start-up XLETIX durch intensiveres, zielgruppengerechtes Marketing eine höhere Feedback-Resonanz innerhalb seiner Community erzielen kann als der etablierte Sportartikelhersteller Adidas.

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Details

Title
Theorie der sozialen Identität. Ein Vergleich im Social Media Marketing
College
Dresden Technical University
Grade
2,0
Author
Jeremy Lippelt (Author)
Publication Year
2019
Pages
18
Catalog Number
V458099
ISBN (eBook)
9783668892897
ISBN (Book)
9783668892903
Language
German
Tags
Theorie der sozialen Identität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jeremy Lippelt (Author), 2019, Theorie der sozialen Identität. Ein Vergleich im Social Media Marketing, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458099
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