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Der Einfluss des sozialen Hintergrundes auf sexuelle Delinquenzen bei Jugendlichen. Präventionsmöglichkeiten der stationären Jugendhilfe

Título: Der Einfluss des sozialen Hintergrundes auf sexuelle Delinquenzen bei Jugendlichen. Präventionsmöglichkeiten der stationären Jugendhilfe

Trabajo Escrito , 2017 , 16 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Trabajo social
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Am Anfang dieser Hausarbeit stand die Frage, welche Erfahrungen und Erlebnisse (vor allem im sozialen, familiären Bereich) Jugendliche mit sexuell delinquenten Verhalten gemacht haben. „Ein erheblicher Teil sexualisierter Gewalt wird von Jugendlichen ausgeübt“ (David 2002, 234). Vor diesem Hintergrund wird sich die folgende Hausarbeit mit den sozialen Hintergründen sexualisierter Gewalt und Delinquenzen im Jugendalter beschäftigen und die Möglichkeiten der Prävention am Beispiel der stationären Jugendhilfe aufzeigen.

Einleitend erfolgt die Begriffserklärung zu den theoretischen Hintergründen, wobei aktuelle Daten und Statistiken aufgezeigt werden. Das nächste Kapitel beschreibt die Sexualentwicklung im Jugendalter, wobei entwicklungspsychologische Aspekte mit einfließen werden. Das vierte Kapitel umfasst die sozialen Hintergründe von sexuellen Delinquenzen mit der Berücksichtigung von Risikofaktoren. Abschließend werden die Möglichkeiten der Täterprävention, sowie der institutionellen Prävention aufgezeigt. Diese Präventionsmaßnahme orientiert sich am Beispiel der stationären Jungendarbeit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Einführung / Begriffserklärung

2.1 Delinquenz

2.2 Jugendalter

2.3 Sexuelle Übergriffe

2.4 Daten & Fakten

2.5 Juristische Vorschriften zum sexuellem Missbrauch – StGB

2.6 Stationäre Jugendhilfe

3 Sexualentwicklung im Jugendalter

3.1 Entwicklungspsychologie im Jugendalter

3.2 Gestörte Sexualentwicklung

4 Soziale Hintergründe

5 Möglichkeiten der Prävention

5.1 Täterprävention

5.2 Institutionelle Prävention am Beispiel der stationären Jugendarbeit

6 Schlussbetrachtung

7 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die sozialen Ursachen sexueller Delinquenz bei Jugendlichen und analysiert Präventionsstrategien, insbesondere im Kontext der stationären Jugendhilfe. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, welche biographischen und familiären Hintergründe sexuell delinquentes Verhalten begünstigen und wie pädagogische Einrichtungen durch konzeptionelle Ansätze gegensteuern können.

  • Soziale Hintergründe und Risikofaktoren für sexuelle Delinquenz im Jugendalter
  • Entwicklungspsychologische Aspekte der Sexualentwicklung und deren Störungen
  • Die Rolle der stationären Jugendhilfe bei der Täterprävention
  • Rechtliche Grundlagen und polizeiliche Kriminalstatistiken zur Sexualdelinquenz
  • Bedeutung von Sozialisation und Familiensystemen für delinquentes Verhalten

Auszug aus dem Buch

Soziale Hintergründe

Romer (2002) beschreibt zu den sozialen Hintergründen einer sexuellen Delinquenz bei Minderjährigen drei Charakteristika, die oft im Zusammenspiel auftreten und in psychodynamischer Bedeutung wichtig scheinen. Diese sind die Störung der Mutter-Kind-Beziehung, Partnerkonflikte und das Fehlen einer positiven Vaterfigur. Im Weiteren werden diese drei Charakteristika näher betrachtet.

Romer (2002) gibt als einen der sozialen Hintergründe für sexuelle Straffälligkeit bei Jugendlichen eine gestörte Mutter-Kind-Beziehung an. Mütter seien in ihrer Kindheit oft sexuell missbraucht worden und zeigen daher in der Interaktion mit dem eigenen Kind „[…] gehäuft Zeichen aktiver Bindungsabweisung verbunden mit subtil verführerischen Gesten […]“ (Romer 2002, 273). Das Kind erfährt in der Interaktion erotisierten Kontakt mit der Mutter. Eine erotisierte Interaktion tritt an die Stelle der regulären emotionalen Bindung des betroffenen Kindes (vgl. ebd.). „Je jünger die Kinder sind, die sexuell aggressive Verhaltensweisen zeigen, desto deutlicher ist der Zusammenhang zu eigener Traumatisierung“ (David 2002, 236). Viele Kinder sind verbalen, physischen, psychischen Missbrauch, Misshandlungen oder Gewalttätigkeiten in der Familie ausgesetzt.

Wenn ein Kind einer solchen gestörten Mutter-Kind- Beziehung einen sexuellen Angriff auf ein anderes Kind begeht, zeigt sich hier wiederum die sexuell und erotisierende Nähe „[…] mit der Benutzung des Opfers […] zur eigenen Bedürfnisbefriedigung […]“ (Romer 2002, 273). Das primäre Ziel der eigenen Bedürfnisbefriedigung lässt sich an der intendierten Gegenseitigkeit erkennen (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Hausarbeit als Modulabschlussarbeit vor und umreißt den Fokus auf sexuelle Delinquenz bei Jugendlichen sowie die Zielsetzung der Prävention.

2 Theoretische Einführung / Begriffserklärung: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Delinquenz, Jugendalter und sexuelle Übergriffe und beleuchtet sowohl juristische Rahmenbedingungen als auch statistische Fakten.

3 Sexualentwicklung im Jugendalter: Hier werden die entwicklungspsychologischen Grundlagen der Sexualität im Jugendalter sowie Faktoren einer gestörten Sexualentwicklung theoretisch hergeleitet.

4 Soziale Hintergründe: Dieses Kapitel analysiert familiäre Charakteristika, wie gestörte Mutter-Kind-Beziehungen oder das Fehlen positiver Vaterfiguren, als Risikofaktoren für sexuelle Delinquenz.

5 Möglichkeiten der Prävention: Hier werden Strategien zur Täterprävention und Ansätze der institutionellen Prävention im Kontext der stationären Jugendhilfe diskutiert.

6 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Relevanz der Thematik für die Soziale Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit von Fortbildungen und therapeutischen Interventionen.

7 Literaturverzeichnis: Dies ist das systematische Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

Sexuelle Delinquenz, Jugendalter, Soziale Arbeit, Stationäre Jugendhilfe, Prävention, Sexualentwicklung, Missbrauch, Sozialisation, Machtgefälle, Täterprävention, Bindungsstörung, Psychodynamik, Entwicklungspsychologie, Risikoanalyse, Adoleszenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den sozialen Ursachen sexueller Delinquenz im Jugendalter und den Möglichkeiten der Prävention durch die stationäre Jugendhilfe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt theoretische Begriffsklärungen, die Sexualentwicklung von Jugendlichen, soziale Risikofaktoren im familiären Umfeld sowie Ansätze zur Täter- und institutionellen Prävention.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Es soll geklärt werden, welche sozialen Hintergründe sexuelle Delinquenzen bei Jugendlichen bedingen und wie soziale Einrichtungen präventiv reagieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende Forschungsergebnisse, psychologische Theorien und kriminologische Statistiken analysiert und zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die psychologische Entwicklung, problematische Familiendynamiken wie Bindungsstörungen und konkrete Interventionsmöglichkeiten für Fachkräfte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Sexuelle Delinquenz, Jugendalter, Soziale Arbeit, Prävention und Psychodynamik.

Welche Rolle spielt die Mutter-Kind-Beziehung laut der Analyse?

Laut Romer (2002) wird eine gestörte Mutter-Kind-Beziehung als zentraler sozialer Risikofaktor identifiziert, bei der erotisierte Interaktionen die reguläre Bindung ersetzen.

Warum ist die institutionelle Prävention so bedeutsam?

Institutionelle Prävention ermöglicht durch geschlechtsspezifische Sozialisation und klare Strukturen einen adäquaten Umgang mit Sexualität, bevor es zur Straftat kommt.

Wie bewertet die Arbeit die therapeutische Arbeit mit Jugendlichen?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass therapeutische Ansätze bei Jugendlichen sehr erfolgsversprechend sind, da Verhaltensmuster in diesem Alter noch wenig gefestigt sind.

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Detalles

Título
Der Einfluss des sozialen Hintergrundes auf sexuelle Delinquenzen bei Jugendlichen. Präventionsmöglichkeiten der stationären Jugendhilfe
Universidad
University of Applied Sciences Mainz
Calificación
2,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
16
No. de catálogo
V458227
ISBN (Ebook)
9783668899193
ISBN (Libro)
9783668899209
Idioma
Alemán
Etiqueta
sexuelle Delinquenz Soziale Arbeit Jugendliche Straftäter Delinquenz soziale Hintergründe sexuelle Straftaten Jugendliche
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2017, Der Einfluss des sozialen Hintergrundes auf sexuelle Delinquenzen bei Jugendlichen. Präventionsmöglichkeiten der stationären Jugendhilfe, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458227
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