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Mutter, Ehefrau, Feministin? Inszenierungen von Weiblichkeit im Starimage von Beyoncé

Titel: Mutter, Ehefrau, Feministin? Inszenierungen von Weiblichkeit im Starimage von Beyoncé

Bachelorarbeit , 2018 , 61 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Katharina Zellhuber (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Beyoncé gilt als Feministin und Befürworterin weiblicher Emanzipation. Aber hat sie nicht vor kurzem noch zu "Crazy in Love" mit superknappen Jeansshorts lasziv ihre Hüften geschwungen? Man erinnert sich vielleicht noch an die Beyoncé, die als das größte Sexsymbol im amerikanischen Showgeschäft vor allem für ihr Hinterteil bekannt war. Was ist also passiert, dass sich Beyoncés Image in den letzten Jahren vom Sexsymbol zu Superwoman - Mutter, Ehefrau und Feministin zugleich - transformiert hat.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, herauszufinden, ob und wie sich das Image von Beyoncé in den letzten Jahren gewandelt hat. Dabei wird zunächst dargestellt, inwiefern Beyoncé ihre persönlichen Ergebnisse mit ihrer Musik verarbeitet. Sekundär wird untersucht, welche Konzeptionen von Weiblichkeit in den einzelnen Medienprodukten mit Beyoncé konstruiert werden. Mithilfe einer Starimageanalyse auf Grundlage theoretischer Texte von Dyer (1979,1987), Lowry (1997) und Decker (2005) wird so schließlich die Evolution ihres Images konstruiert und anhand ausgewählter Medienbeispiele der Künstlerin, wie Musikvideos oder Konzertmitschnitte, aber auch anhand biographischer Fakten, ausführlich dargelegt werden.

Die vorliegende Arbeit richtet ihr Augenmerk dabei v.a. auf die Bedeutungen, die mit Beyoncé selbst als Person verbunden werden. Grundlage dieser Untersuchung sind daher semiotische, d.h. zeichentheoretische Analysemethoden, welche Medienprodukte, wie beispielsweise Musikvideos, v.a. als audiovisuelle Texte begreifen, was in diesem Sinne den Zusammenhang unterschiedlicher Daten und verschiedener Informationskanäle wie bspw. Sprache, Musik und Filmbilder meint.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Heilige Jungfrau Beyoncé

1.2 Forschungsstand

2. Theoretische Grundlagen der Starimageanalyse

3. Entwicklung des Starimages von Beyoncé

3.1 Der Beginn einer großen Karriere

3.2 Die Vermittlung eines traditionellen Frauenbildes: Das Beispiel Single Ladies (Put Your Hands Up)

3.3 Unabhängigkeitserklärung à la Beyoncé: Das Beispiel Run The World (Girls)

3.4 Mutterrolle und Wertevermittlung: Das Beispiel Life Is But a Dream

3.5 Das feministische Manifest Beyoncés: Die MTV Music Awards 2014

3.6 Die Entwicklung politischen Bewusstseins

3.6.1 Soziales Engagement

3.6.2 Bittersüße Limonade

3.6.3 Ladies, (In)formiert euch!

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel des Starimages von Beyoncé im Laufe ihrer Karriere. Dabei wird analysiert, wie sich die öffentliche Inszenierung von der Darstellung als Sexsymbol hin zur Rolle als unabhängige Superwoman, Mutter und Feministin vollzogen hat und welche Rolle dabei persönliche Ereignisse sowie die mediensemiotische Konstruktion von Identität in ihren audiovisuellen Werken spielen.

  • Evolution des Starimages von der Girlgroup-Ära bis zur Gegenwart
  • Transformation der Konzeption von Weiblichkeit in Musikvideos
  • Einfluss biographischer Ereignisse (Ehe, Mutterschaft) auf die künstlerische Persona
  • Positionierung als feministische Identifikationsfigur im Populärkultur-Diskurs
  • Verzahnung von persönlicher Selbstinszenierung und politischem Aktivismus

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Vermittlung eines traditionellen Frauenbildes: Das Beispiel Single Ladies (Put Your Hands Up)

Der Titel des Songs mag zunächst suggerieren, dass all die „Single Ladies“ auf die Suche nach einem Mann gehen sollten, der ihnen „einen Ring an den Finger steckt.“ In Wahrheit handelt der Song allerdings vom Widerwillen der Männer, sich fest binden zu wollen. Der Songtext entwirft dazu ein singendes weibliches „Ich“, welches seine Worte direkt an ein männliches „Du“ adressiert. Nach dem Ende der Beziehung zwischen den beiden genießt das „Ich“ seine Freiheit: Das „Ich“ kann nun wieder flirten und Spaß haben und geht deshalb mit Freunden in einen Club, wo es einen neuen Mann kennenlernt. Dabei wird es vom Ex-Freund beobachtet, woraufhin das „Ich“ sich mit dem Refrain direkt an das „Du“ wendet: „If you liked it then you should have put a ring on it. / Oh, oh, oh.“ Das Wort „it“ wird interessanterweise zweifach benutzt. Mit dem zweiten „it“ referiert die Sängerin auf ihren Ringfinger, während das erste „it“ im übertragenen Sinne zu verstehen ist und sich sowohl auf ihren Körper als auch auf die Beziehung, das Vergnügen des Zusammenseins, die Nähe und Intimität, bezieht. Das „Ich“ wirft dem „Du“ also vor, zwar die sexuelle Zuneigung zu genießen, sich jedoch nicht fest binden zu wollen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Image-Transformation von Beyoncé ein und benennt die Zielsetzung der wissenschaftlichen Untersuchung sowie den aktuellen Forschungsstand.

2. Theoretische Grundlagen der Starimageanalyse: Es werden mediensemiotische Analysemethoden vorgestellt, um das Phänomen des Starimages als Zeichenagglomerat zwischen faktualer Person und fiktionaler Inszenierung zu definieren.

3. Entwicklung des Starimages von Beyoncé: Der Hauptteil analysiert chronologisch verschiedene Phasen und Medienbeispiele wie Musikvideos und Dokumentationen, um den Wandel vom Sexsymbol hin zur feministischen Ikone nachzuvollziehen.

4. Zusammenfassung: Dieses Kapitel bündelt die zentralen Erkenntnisse der Arbeit und reflektiert die Verbindung zwischen Beyoncés persönlicher Entwicklung und ihrer Rolle als kulturelle Identifikationsfigur.

Schlüsselwörter

Beyoncé, Starimage, Mediensemiotik, Feminismus, Weiblichkeit, Populärkultur, Musikvideo, Postfeminismus, Identitätskonstruktion, Selbstinszenierung, Schwarze Feministin, Empowerment, Lemonade, Biographie, Rollenbilder.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Transformation des öffentlichen Images (Starimage) der Künstlerin Beyoncé im Laufe ihrer Karriere.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die mediale Konstruktion von Weiblichkeit, die Rolle des Feminismus im Pop-Kontext sowie die Verarbeitung persönlicher Biographien in audiovisuellen Medienformaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, herauszufinden, ob und wie sich Beyoncés Image über die Jahre gewandelt hat und inwiefern persönliche Lebensereignisse in ihren Medienprodukten als Ausdruck einer persönlichen Entwicklung reflektiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine mediensemiotisch orientierte Analyse angewandt, die Musikvideos als komplexe audiovisuelle Texte begreift und den Zusammenhang zwischen der realen Person und der Starpersona untersucht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich verschiedenen Karrierephasen von Beyoncé, analysiert spezifische Musikvideos und Dokumentationen (wie "Life Is But a Dream" und das Album "Lemonade") und bewertet die Entwicklung ihres politischen Bewusstseins.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Beyoncé, Starimage, mediensemiotische Analyse, Feminismus, kulturelle Identitätskonstruktion und die Rolle von Medien bei der Bedeutungskonstruktion eines Musikstars.

Welche Rolle spielt die Dokumentation "Life Is But a Dream" für die Argumentation?

Der Film dient als wichtiges Beispiel für die Intimisierung der Starpersona, wobei die Arbeit kritisch hinterfragt, ob es sich dabei um eine authentische Dokumentation oder eine mediale Fiktion handelt.

Wie bewertet die Arbeit die Verbindung zwischen Feminismus und sexueller Inszenierung?

Die Arbeit analysiert, wie Beyoncé vermeintliche Widersprüche – etwa zwischen freizügiger, sexualisierter Performance und frauenermächtigender feministischer Botschaft – harmonisiert, indem sie dies als Ausdruck weiblicher Selbstbestimmung deutet.

Ende der Leseprobe aus 61 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mutter, Ehefrau, Feministin? Inszenierungen von Weiblichkeit im Starimage von Beyoncé
Hochschule
Universität Passau  (Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft)
Note
1,3
Autor
Katharina Zellhuber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
61
Katalognummer
V458631
ISBN (eBook)
9783668909823
ISBN (Buch)
9783668909830
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Starimage Starimageanalyse Beyoncé Weiblichkeit Feminismus Rassismus Semiotik Medien Kommunikation Musikvideo Musikstar Startum Emanzipation Dyer Lowry Richard Dyer Zeichen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Zellhuber (Autor:in), 2018, Mutter, Ehefrau, Feministin? Inszenierungen von Weiblichkeit im Starimage von Beyoncé, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458631
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Leseprobe aus  61  Seiten
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