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Bürokratieabbau in Deutschland. Eine ökonomische Analyse

Title: Bürokratieabbau in Deutschland. Eine ökonomische Analyse

Term Paper (Advanced seminar) , 2019 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: David Akinin (Author)

Politics - Basics and General
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der aktuellen Situation in Deutschland zum Thema Bürokratieabbau. Im weiteren Verlauf dieser Arbeit wird erst der Begriff der Bürokratie definiert und es wird aufgezeigt, ob es eine Einteilung gibt oder besser gesagt, ob es nicht sogar gute und schlechte Bürokratie gibt.

Im nächsten Schritt wird mithilfe von Studien vorgestellt, wo denn genau die Beschwerden der Unternehmen liegen und welche bürokratischen Vorgänge mit dem größten Effizienzverlust und somit auch mit dem größten monetären Verlust verbunden sind. Außerdem wird darauf hingewiesen, welche Unternehmen am meisten von der Bürokratie betroffen sind.

Im nächsten Schritt wird versucht eine Erklärung zu geben, warum der Staat sich so stark einmischt und was der Staat schon versucht hat zu unternehmen.

Abschließend werden die Wünsche der KMUs vorgestellt, welche sich damit befassen wie Bürokratie erträglicher für Unternehmen werden könnte und es wird ein Positivbeispiel aus diesem Bereich vorgestellt, nämlich Estland.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bürokratieabbau in Deutschland

2.1 Definition Bürokratie

2.2 Bürokratie und die Folgen für den Mittelstand

2.2.1 Bürokratie – Verwaltung und Regulierung

2.2.2 Verbesserungsvorschläge von KMUs

2.3 Estland als Beispiel für E-Government

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Situation des Bürokratieabbaus in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Belastungen für den Mittelstand. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, wie bürokratische Hürden für kleine und mittlere Unternehmen reduziert werden können und welche Lösungsansätze, insbesondere durch Digitalisierung und E-Government-Konzepte nach estnischem Vorbild, zur Effizienzsteigerung beitragen können.

  • Analyse der bürokratischen Belastung für mittelständische Unternehmen.
  • Untersuchung staatlicher Maßnahmen wie dem Bürokratiekostenindex und Bürokratieentlastungsgesetzen.
  • Identifikation von Kostentreibern in den Bereichen Steuern, Dokumentation und Personalverwaltung.
  • Bewertung von E-Government-Strategien zur Verwaltungsvereinfachung.
  • Ableitung konkreter Verbesserungsvorschläge für die deutsche Mittelstandspolitik.

Auszug aus dem Buch

2.3 Estland als Beispiel für E-Government

Wie schon erwähnt gilt Estland als positives Beispiel, wie digitale, dezentralisierte Regierungsplattformen den Weg in eine digitale Zukunft ebnen können. Das Land hat seine „Größe“ zu einem Vorteil gemacht und versucht sich immer wieder weiterzuentwickeln. Vor Allem die Startup Dichte ist bemerkenswert, denn laut dem World Economic Forum werden in Estland die meisten Unternehmen pro Einwohner gegründet. Die Grundprinzipien der estnischen Struktur sind Datensicherheit durch eine exzellente Cyber-Security Plattform, welche auf der Blockchain-Technologie basiert. Dabei werden Daten der Bürger nur einmal gespeichert, eine Verdopplung wird automatisch gelöscht und zur großen Freude für alle ist das System transparent, d.h. jeder Bürger kann übers Internet sehen, was die Regierung über ihn speichert und wie es genutzt wird. Alle Systeme, welche online genutzt werden, sind miteinander verknüpft und interagieren zusammen. Nur durch solche Technologien, können die etlichen digitalen Plattformen in Estland laufen.

Nun werden die genutzten Plattformen einmal kurz vorgestellt:

Was für Deutschland sicherlich mit am interessantesten wäre, ist das E-Tax-System, welches eine elektronische Steuererklärung in nur wenigen Minuten erlaubt. Dieses wird von 95% der Bevölkerung genutzt und ist schon im Jahre 2000 entstanden. Das System ist nur möglich, weil das Steuerrecht recht simpel gestaltet ist, denn Privatpersonen haben einen allgemeingültigen Steuersatz und Firmen werden ausschließlich und ohne etlichen Ausnahmeregelungen nach ihren Profiten besteuert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Bürokratie in Deutschland ein und skizziert den Aufbau der Untersuchung sowie das Ziel, bürokratische Hürden für Unternehmen zu identifizieren und Lösungswege aufzuzeigen.

2. Bürokratieabbau in Deutschland: Dieses Kapitel analysiert das Wesen der Bürokratie, untersucht deren Auswirkungen auf den Mittelstand anhand von Studien und beleuchtet staatliche Gegenmaßnahmen sowie die Vorbildfunktion Estlands bei der Digitalisierung der Verwaltung.

2.1 Definition Bürokratie: Dieser Abschnitt definiert den Begriff Bürokratie im rechtlichen und organisationalen Kontext und arbeitet deren grundlegende Merkmale wie Dokumentationspflicht und Kompetenzaufteilung heraus.

2.2 Bürokratie und die Folgen für den Mittelstand: Hier werden die spezifischen Belastungen mittelständischer Unternehmen durch Bürokratie erörtert und die Diskrepanz zwischen staatlicher Wahrnehmung und der betrieblichen Realität aufgezeigt.

2.2.1 Bürokratie – Verwaltung und Regulierung: Dieser Teil beleuchtet die Perspektive des Staates, erläutert Messinstrumente wie den Bürokratiekostenindex und diskutiert gesetzgeberische Entlastungsmaßnahmen.

2.2.2 Verbesserungsvorschläge von KMUs: In diesem Abschnitt werden konkrete Wünsche und Forderungen der Unternehmen nach einfacheren Gesetzestexten und effizienteren Behördenprozessen zusammengefasst.

2.3 Estland als Beispiel für E-Government: Dieses Kapitel stellt Estland als Vorbild für eine digitalisierte öffentliche Verwaltung dar, die durch vernetzte Systeme und Blockchain-Technologie hohe Effizienzgewinne erzielt.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, betont die Notwendigkeit einer digitalen Infrastruktur und plädiert für eine schnellere Entwicklung von E-Governance-Systemen in Deutschland.

Schlüsselwörter

Bürokratieabbau, Mittelstand, Bürokratiekostenindex, E-Government, Estland, Digitalisierung, Erfüllungsaufwand, KMU, Normenkontrollrat, Verwaltungsmodernisierung, Gesetzesevaluation, Dokumentationspflicht, Rechtssicherheit, Prozessoptimierung, Unternehmensbelastung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die ökonomischen Auswirkungen von Bürokratie auf deutsche Unternehmen, insbesondere den Mittelstand, und evaluiert staatliche Strategien zu deren Reduktion.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Bürokratie, der Untersuchung von Belastungsfaktoren für KMUs und der Analyse erfolgreicher Digitalisierungsbeispiele im öffentlichen Sektor.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie bürokratische Prozesse für Unternehmen erträglicher gestaltet werden können und welche Rolle dabei digitale Instrumente spielen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literatur- und Studienanalyse, insbesondere der Auswertung von Daten der Sage GmbH und Berichten des Nationalen Normenkontrollrats.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Bürokratie, die Analyse der Mittelstandsbelastung durch regulatorische Anforderungen sowie die Vorstellung des E-Government-Modells aus Estland.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Zentrale Begriffe sind Bürokratieabbau, Mittelstandspolitik, E-Government, Digitalisierung, Erfüllungsaufwand und Effizienzsteigerung.

Warum wird Estland in der Arbeit als Positivbeispiel genannt?

Estland gilt als Spitzenreiter bei der Digitalisierung der Verwaltung, da das Land durch vernetzte Systeme (z.B. E-Tax-System) signifikante Zeit- und Kosteneinsparungen für Bürger und Wirtschaft realisiert hat.

Welche Diskrepanz zeigt sich zwischen staatlicher Wahrnehmung und Unternehmen?

Die Arbeit verdeutlicht, dass die Bundesregierung ihre Erfolge durch den Bürokratiekostenindex misst, während Unternehmen durch hohen Erfüllungsaufwand und regulatorische Maßnahmen eine gegenteilige, belastendere Realität erleben.

Welche Rolle spielt der Normenkontrollrat?

Er fungiert als unabhängiges Beratergremium, das die Bundesregierung bei Gesetzesvorhaben unterstützt und durch Transparenzberichte dazu beitragen soll, unnötige bürokratische Lasten zu identifizieren.

Wie könnten KMUs laut der Studie entlastet werden?

Unternehmen fordern vor allem eine Vereinfachung komplexer Gesetzestexte, den Einbezug in den Rechtsfindungsprozess sowie zentrale behördliche Anlaufstellen für eine effizientere Kommunikation.

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Details

Title
Bürokratieabbau in Deutschland. Eine ökonomische Analyse
College
Bochum University of Applied Sciences
Grade
1,7
Author
David Akinin (Author)
Publication Year
2019
Pages
19
Catalog Number
V458644
ISBN (eBook)
9783668881723
ISBN (Book)
9783668881730
Language
German
Tags
bürokratieabbau deutschland eine analyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
David Akinin (Author), 2019, Bürokratieabbau in Deutschland. Eine ökonomische Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458644
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