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Wechselkurspolitik der Schweiz und nicht der Euro-Zone angehörender EU-Staaten im Verhältnis zum Euro

Title: Wechselkurspolitik der Schweiz und nicht der Euro-Zone angehörender EU-Staaten im Verhältnis zum Euro

Term Paper , 2015 , 29 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Patrick Odenhausen (Author)

Economics - Monetary theory and policy
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Ziel dieser Arbeit ist es herauszuarbeiten, ob europäische Länder ohne den Eu-ro als Währung unabhängig vom Euro agieren können. Zur Erreichung des Ziels wird speziell auf die nicht der Eurozone angehörenden EU – Mitglieds-staaten und die Schweiz eingegangen. Ein besonderer Fokus wird auf die Wechselkurspolitik der besagten Länder im Verhältnis zum Euro gelegt. Um das Ziel dieser Arbeit zu erreichen wird zuerst auf die Grundlagen der Thematik eingegangen. Dazu gehören die wesentlichen Unterschiede von verschiedenen Wechselkurssystemen und der Aufbau und die Funktion des Europäischen Währungssystems. In diesem Zusammenhang wird gesondert auf den Wech-selkursmechanismus II eingegangen, da dieser eine zentrale Rolle spielt bei der Einführung des Euro. Im Anschluss daran wird gesondert auf die Wechsel-kurspolitik von EU - Mitgliedsstaaten ohne den Euro als nationale Währung ein-gegangen. Unter diesem Punkt wird nach der Art der Vorgehensweise der Län-der weiter differenziert. Kapitel 6 beschäftigt sich mit der Wechselkurspolitik von nicht EU – Mitgliedsstaaten, welche ihre Währung an den Euro gekoppelt haben bzw. hatten. Hierzu wird stellvertretend die Schweiz betrachtet. Im Rah-men der Schlussbetrachtung wird das Ziel der Arbeit erneut aufgegriffen und anhand der herausgearbeiteten Ergebnisse eine Schlussfolgerung gezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Verschiedene Wechselkurssysteme

2.1. System mit flexiblen Wechselkursen

2.2. System mit festen Wechselkursen

3 Das Europäische Währungssystem

3.1. Grundlagen des Europäischen Währungssystems

3.2. Die Europäische Währungseinheit

3.3. Der Wechselkursmechanismus

4 Der neue Wechselkursmechanismus

5 Wechselkurspolitik von EU – Mitgliedsstaaten ohne den Euro als Währung

5.1. Mitgliedsstaaten, welche ihre Währung an den Euro gebunden haben

5.1.1. Mitgliedsstaaten, welche ihre Währung fest an den Euro gebunden haben

5.1.2. Mitgliedsstaaten, welche ihre Währung mit Wechselkursbandbreiten an den Euro gebunden haben

5.2. Mitgliedsstaaten, welche ihre Währung nicht an den Euro gebunden haben

6. Nicht EU – Mitgliedsstaaten, welche ihre Währung an den Euro gebunden haben

6.1. Die Schweiz

6.2. Weitere Länder

7. Schlussteil

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob europäische Länder, die nicht der Eurozone angehören, in ihrer Währungspolitik unabhängig vom Euro agieren können, wobei ein besonderer Fokus auf den EU-Mitgliedstaaten ohne Euro und der Schweiz liegt.

  • Vergleich verschiedener Wechselkurssysteme (flexibel vs. fest)
  • Funktionsweise des Europäischen Währungssystems (EWS) und des WKM II
  • Analyse der Wechselkurspolitik von EU-Staaten ohne Euro
  • Betrachtung der Schweiz als Fallbeispiel für eine Währungsbindung an den Euro

Auszug aus dem Buch

2.1. System mit flexiblen Wechselkursen

Bei einem System mit flexiblen Wechselkursen bestimmen ausschließlich Angebot und Nachfrage auf den Devisenmärkten die Höhe der Währungsschwankungen. Das gilt auch für den Euro. Der Wert des Euro ist nicht gegenüber anderen Währungen fixiert, sondern flexibel.

Die Bildung völlig frei schwankender Wechselkurse wird auch als Floating bezeichnet (vom englischen Wort „to float“, auf Deutsch „fließen; treiben“). Idealerweise greifen in diesem System die Nationalbanken nicht in das Geschehen am Devisenmarkt ein. In der Realität kommt es jedoch zu gelegentlichen Interventionen der Zentralbanken auf den Devisenmärkten. Sobald eine Zentralbank gezielt auf den Devisenmärkten eingreift spricht man von Managed Floating oder kontrolliertem Floating. Im Vergleich zu einem System mit festen Wechselkursen existieren hier jedoch keine vorgeschriebenen Interventionsgrenzen und Regeln.

Wesentliche Gründe, welche die Zentralbankinterventionen auslösen sind:

1. Die Unterbindung von starken Wechselkursschwankungen auf kurzfristiger Ebene (Tages – oder Wochenbasis) um Wechselkursrisiken zu verringern und somit auch damit verbundene Risikoabsicherungskosten.

2. Interventionen werden häufig auch vorgenommen um eine Aufwertung der Inländischen Währung zu verhindern. In diesem Fall kauft die jeweilige Zentralbank Devisen in großen Mengen um die eigene Währung in einer Unterbewertungsposition zu halten. Dies stärkt insbesondere die Wettbewerbsfähigkeit der Exportwirtschaft des jeweiligen Landes.

3. Als eine Folge von relativ hoher inländischer Inflation wird die jeweilige Währung infolgedessen abgewertet. Um der Abwertung entgegenzuwirken intervenieren die Zentralbanken am Devisenmarkt. Der Grund dafür ist, dass die Abwertung die nationalen Importe deutlich verteuert und die Inflationsrate weiter in die Höhe treibt. Jedoch wird bei dieser Methode ein negativer Nebeneffekt wahrgenommen, denn durch die Aufwertung der eigenen Währung sinkt die eigene Wettbewerbsfähigkeit und damit auch die Exportwirtschaft.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die Unabhängigkeit europäischer Nicht-Euro-Länder vom Euro zu untersuchen, und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Verschiedene Wechselkurssysteme: Dieses Kapitel unterscheidet zwischen Systemen mit flexiblen und festen Wechselkursen und erläutert die Beweggründe für Zentralbankinterventionen.

3. Das Europäische Währungssystem: Hier werden die Grundlagen, die Rolle der ECU und der Wechselkursmechanismus des ehemaligen EWS dargestellt.

4. Der neue Wechselkursmechanismus: Das Kapitel beschreibt den WKM II als bandbreitenfixiertes System und dessen zentrale Rolle für den Beitritt zur Eurozone.

5. Wechselkurspolitik von EU – Mitgliedsstaaten ohne den Euro als Währung: Dieses Kapitel analysiert die unterschiedlichen Ansätze von EU-Mitgliedern ohne Euro, unterteilt in Staaten mit und ohne Währungsbindung.

6. Nicht EU – Mitgliedsstaaten, welche ihre Währung an den Euro gebunden haben: Hier wird anhand der Schweiz und weiterer Länder aufgezeigt, wie Staaten außerhalb der EU ihre Währung zum Euro steuern.

7. Schlussteil: Das Fazit fasst zusammen, dass eine unabhängige Währungspolitik ohne den Euro, sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU, nur schwer möglich ist.

Schlüsselwörter

Wechselkurspolitik, Euro, Europäische Union, WKM II, Wechselkurssysteme, Zentralbank, Geldpolitik, Währungsbindung, Inflation, Exportwirtschaft, Schweiz, Europäische Zentralbank, Konvergenzkriterien, Floating, Parität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, inwieweit europäische Staaten, die den Euro nicht als offizielle Währung führen, in ihrer Geld- und Wechselkurspolitik tatsächlich unabhängig von der Europäischen Zentralbank und dem Euro agieren können.

Welche thematischen Schwerpunkte werden in der Arbeit gesetzt?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen von Wechselkurssystemen, die Funktionsweise des WKM II als Beitrittsvoraussetzung für die Eurozone sowie die praktische Ausgestaltung der Währungspolitik bei verschiedenen EU-Staaten und der Schweiz.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, die Abhängigkeit von Nicht-Euro-Staaten vom Euro zu untersuchen und zu bewerten, ob diese Länder eigenständige währungspolitische Entscheidungen treffen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und den Vergleich währungspolitischer Strategien verschiedener Länder, wobei die Schweiz als spezifisches Fallbeispiel für eine Währungssteuerung dient.

Welche Inhalte umfasst der Hauptteil?

Der Hauptteil behandelt die Unterschiede zwischen flexiblen und festen Wechselkurssystemen, die Entwicklung vom EWS zum WKM II sowie eine detaillierte Differenzierung der Wechselkurspolitik ausgewählter EU-Mitgliedstaaten und Drittstaaten wie der Schweiz.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Zu den prägenden Begriffen zählen Wechselkurspolitik, Euro, WKM II, Geldpolitik, Währungsbindung und Europäische Zentralbank.

Welche Rolle spielt die Schweiz in der Untersuchung?

Die Schweiz dient als wichtiges Fallbeispiel für einen Nicht-EU-Staat, der durch seine starke Anbindung an den Euro verdeutlicht, wie schwierig eine vollkommen unabhängige nationale Währungspolitik in einem solchen Umfeld ist.

Wie bewertet der Autor die Möglichkeit zur Währungsunabhängigkeit?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass ein Agieren unabhängig vom Euro für europäische Länder nur sehr schwer möglich ist, da sowohl EU-Mitglieder als auch Nicht-EU-Länder stark von der Geldpolitik der EZB beeinflusst werden.

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Details

Title
Wechselkurspolitik der Schweiz und nicht der Euro-Zone angehörender EU-Staaten im Verhältnis zum Euro
College
University of Applied Sciences Bonn-Rhein-Sieg
Grade
1,3
Author
Patrick Odenhausen (Author)
Publication Year
2015
Pages
29
Catalog Number
V458669
ISBN (eBook)
9783668893146
ISBN (Book)
9783668893153
Language
German
Tags
Wechselkurs Schweiz Euro Wechselkurspolitik EU
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Odenhausen (Author), 2015, Wechselkurspolitik der Schweiz und nicht der Euro-Zone angehörender EU-Staaten im Verhältnis zum Euro, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458669
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