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Rhetorik als politisches Mittel. Überzeugungskraft oder Manipulation?

Titel: Rhetorik als politisches Mittel. Überzeugungskraft oder Manipulation?

Facharbeit (Schule) , 2018 , 28 Seiten , Note: 14 Punkte

Autor:in: Jacob Ricking (Autor:in)

Rhetorik / Phonetik / Sprechwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Facharbeit soll untersucht werden, ob Platons These zutrifft und die Rhetorik im politischen Sprachgebrauch ein Instrument der Manipulation ist.

Um Platons These zu überprüfen werden Antrittsreden von Donald Trump und Barack Obama dienen, die vor dem Hintergrund der Manipulation von rhetorischen Mitteln analysiert werden. Zusätzlich soll darauf eingegangen werden, ob sich die linguistischen Eigenschaften beider Redner unterscheiden, um eine von ihnen gewählte Zielgruppe zu bestimmen. Darüber hinaus soll versucht werden, bestimmte rhetorische Mittel einer Zielgruppe zuzuordnen.

Heute werden in jeder politischen Rede bestimmte Mittel genutzt, um den Zuhörer zu überzeugen, auch wenn wir es gar nicht wahrnehmen. Gerade in einer Zeit in der bestimmte Politiker oder ganze Partei Inhalte oft sehr populistisch verbreiten, hat die Rhetorik eine große Bedeutung im politischen Sprachgebrauch.

Platon bezeichnete die Rhetorik als „magisch-verführerische Kunst der Wahrheitsmanipulation“ (Schnyder 1999). Auch heute werden Politiker eigens geschult, um den Zuhörer von sich zu überzeugen, indem Wissen, Werte, Einstellungen und Gefühle genutzt werden, um den Willen des Zuhörers durch das gesprochene Wort zu gewinnen.

Diese Arbeit ist ideal als Vorlage für die eigene schulische Facharbeit im Seminarfach!

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Rhetorik

3 Die Rhetorik im Rahmen von politischen Reden

3.1 Abgrenzung von Manipulation und Überzeugung

3.2 Die Anpassung des politischen Sprachgebrauchs an die Zielgruppe - Die Bernstein-Hypothese

4. Analyse zweier Redebeiträge

4.1 Antrittsrede von Barack Obama

4.2 Antrittsrede von Donald Trump

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Facharbeit untersucht, inwiefern Rhetorik in politischen Reden als Instrument der Manipulation eingesetzt wird, anstatt lediglich der Überzeugung zu dienen. Dabei wird analysiert, wie zwei US-Präsidenten durch sprachliche Gestaltung spezifische Zielgruppen ansprechen und beeinflussen.

  • Analyse rhetorischer Mittel und deren manipulative Wirkung
  • Gegenüberstellung von Manipulation und Überzeugung im politischen Kontext
  • Anwendung der Bernstein-Hypothese auf politische Reden
  • Vergleichende Untersuchung der Antrittsreden von Barack Obama und Donald Trump

Auszug aus dem Buch

4.2 Antrittsrede von Donald Trump

Donald Trump steigt mit einer Danksagung an „Richter Roberts“ (Trump 2017 Z. 1), die ehemaligen Präsidenten der USA, die Bürger der USA und den „Menschen überall auf der Erde“ (ebd. Z. 1f.) ein. Daraufhin geht er darauf ein, dass „[w]ir die Bürger Amerikas, […] in einer großen nationalen Kraftanstrengung [vereint sind], um unser Land wieder aufzubauen“ (ebd. Z. 3f.) Trump stellt so schon zu Beginn seiner Rede mit „[w]ir die Bürger“ (ebd. Z. 3) sich als eine Person des Volkes dar und bewirkt zudem mit dem Personalpronomen „[w]ir“ (ebd. Z. 3), dass sich seine Zuhörer besser mit ihm identifizieren können. Gleichzeitig fängt er an, die letzte Administration zu kritisieren, da er das „Land wieder auf[…]bauen“ (ebd. Z. 4) muss.

Anschließend beschreibt Trump einen Weg in eine positive Zukunft, in der „[w]ir auf Herausforderungen stoßen […]. Aber [es] schaffen […] werden“ (ebd. Z. 7f.). Auffällig ist, dass Trump weiterhin häufig das Personalpronomen „wir“ (ebd. Z. 7) benutzt um erneut unter seinen Zuhörern ein Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen. Zudem ist eine häufige Nutzung von parataktischen Sätzen zu erkennen, die das Folgen der Rede für den Zuhörer erleichtern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Relevanz der Rhetorik in der Politik und Vorstellung der Forschungsfrage bezüglich des manipulativen Potenzials politischer Reden.

2 Definition Rhetorik: Historische Herleitung und theoretische Grundlagen der Rhetorik sowie Vorstellung zentraler rhetorischer Mittel.

3 Die Rhetorik im Rahmen von politischen Reden: Untersuchung der Einsatzmöglichkeiten von Rhetorik zur Steuerung der öffentlichen Wahrnehmung und zur Identifikation der Zielgruppe.

3.1 Abgrenzung von Manipulation und Überzeugung: Differenzierung zwischen sachlich begründeter Überzeugung und zielgerichteter, verdeckter Manipulation.

3.2 Die Anpassung des politischen Sprachgebrauchs an die Zielgruppe - Die Bernstein-Hypothese: Erläuterung der sprachlichen Codes nach Basil Bernstein zur Einordnung von politischen Reden in soziale Kontexte.

4. Analyse zweier Redebeiträge: Methodische Vorbereitung der Analyse von Obama und Trump unter Berücksichtigung rhetorischer Mittel und der Bernstein-Hypothese.

4.1 Antrittsrede von Barack Obama: Detaillierte Analyse der rhetorischen Strategien und der Sprachstruktur in Obamas Rede.

4.2 Antrittsrede von Donald Trump: Detaillierte Analyse der rhetorischen Strategien und der Sprachstruktur in Trumps Rede.

5 Fazit: Zusammenführung der Analyseergebnisse und Beantwortung der Ausgangsfrage zur manipulativen Wirkung der untersuchten Reden.

Schlüsselwörter

Rhetorik, politische Rede, Manipulation, Überzeugung, Bernstein-Hypothese, Barack Obama, Donald Trump, elaborierter Code, restringierter Code, Antrittsrede, Gemeinschaftsgefühl, Sprachanalyse, politische Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Rhetorik in politischen Reden und analysiert, ob diese als Werkzeug zur Manipulation der Zuhörerschaft eingesetzt wird.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die Definition von Rhetorik, die Abgrenzung von Manipulation und Überzeugung, die Bernstein-Hypothese sowie die Analyse von Antrittsreden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu ermitteln, ob rhetorische Mittel in den Antrittsreden von Barack Obama und Donald Trump manipulativ eingesetzt wurden, um die Zuhörer von den jeweiligen Politikern zu überzeugen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine linguistische Analyse rhetorischer Mittel und bezieht sich dabei auf die Bernstein-Hypothese zur Zuordnung des Sprachgebrauchs zu sozialen Codes.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Definitionen, Bernstein-Hypothese) und eine praktische Analyse der Reden von Obama und Trump.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Rhetorik, Manipulation, Überzeugung, politische Kommunikation und Sprachanalyse charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die Rhetorik von Obama und Trump laut der Arbeit?

Die Arbeit zeigt, dass Obama eher hypotaktische Satzstrukturen nutzt, während Trump häufiger parataktische Sätze verwendet, wobei beide Redner rhetorische Mittel zur emotionalen Beeinflussung einsetzen.

Konnte die Bernstein-Hypothese eindeutig auf die Reden angewendet werden?

Nein, die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass beide Redner ihre Sprache an ein breites Publikum anpassen, wodurch eine eindeutige Zuordnung zu einem spezifischen Code (elaboriert oder restringiert) nicht möglich ist.

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Details

Titel
Rhetorik als politisches Mittel. Überzeugungskraft oder Manipulation?
Note
14 Punkte
Autor
Jacob Ricking (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
28
Katalognummer
V458711
ISBN (eBook)
9783668909465
ISBN (Buch)
9783668909472
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rhetorik Trump Obama Manipulation Sprache
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jacob Ricking (Autor:in), 2018, Rhetorik als politisches Mittel. Überzeugungskraft oder Manipulation?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458711
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  28  Seiten
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