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Das Attentat von Sarajevo und die Reaktionen der Öffentlichkeit

Titre: Das Attentat von Sarajevo und die Reaktionen der Öffentlichkeit

Dossier / Travail , 2015 , 17 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Histoire de l'Europe - Époque guerres mondiales
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Hausarbeit soll versuchen, die Fragen zu klären, wie das Attentat von Sarajevo in den Zeitungen "Tiroler Anzeiger" und der "Frankfurter Zeitung" aufgegriffen wurde, wie das Attentat von der Bevölkerung aufgenommen wurde und, anhand der dadurch gewonnen Erkenntnisse, ob das Attentat als Auslöser für den Ersten Weltkrieg angesehen werden kann.

Der Tiroler Anzeiger war keiner politischen Ausrichtung zugeordnet, er beschäftigte sich hauptsächlich mit aktuellen Skandalen und Geschehnissen. Er galt in dieser Zeit als eine kritische, aber auch politische Zeitung. Dagegen handelt es sich bei der Frankfurter Zeitung um eine deutsche liberal ausgerichtete Zeitung, die sich bereits vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges für den Frieden in Europa einsetzte.

Um die Fragestellung zu untersuchen, werde ich am Anfang der Hausarbeit einen kurzen Einblick in die Vorgeschichte des Attentats von Sarajevo geben. Der Hauptteil wird sich mit einer Untersuchung der Quellen befassen, wobei ich dabei schon versuchen werde, auf die Fragestellung einzugehen. Die beiden Hauptquellen werden dabei die oben schon erwähnten Quellen aus dem "Tiroler Anzeiger": "Das Thronfolgerpaar tot. Die Stimmung in Wien. 29.06.1914" und der "Frankfurter Zeitung": "Die Stimmung in Wien. 30.06.1914" darstellen, da diese einen guten Einblick in genau diesen Zeitabschnitt geben. Im weiteren Verlauf werde ich die aktuelle Fachliteratur heranziehen um die Erkenntnisse mit der aktuellen Forschungslage vergleichen zu können. Einer der wichtigsten Literaturtitel hierfür wird "Die Schlafwandler: Wie Europa in den ersten Weltkrieg zog." von Christopher Clark sein.

Dem Hauptteil der Hausarbeit wird mein Fazit folgen, in welchem ich versuchen werde die wichtigsten Punkte noch einmal hervorzuheben und versuchen werde, diese einleuchtend zu beantworten. Als Quelle liegen meiner Arbeit zwei Zeitungsartikel zugrunde. Ein Zeitungsartikel aus dem "Tiroler Anzeiger": "Das Thronfolgerpaar tot. Die Stimmung in Wien." und ein Zeitungsartikel der "Frankfurter Zeitung: Die Stimmung in Wien." aus dem Juni 1914.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einordnung der zeitlichen Geschehnisse im Vorfeld des Attentats

3. Reaktionen auf das Attentat von Sarajevo

3.1 Die Quellen „Tiroler Anzeiger“ und „Frankfurter Zeitung“

3.2 Die Reaktionen der österreichisch-ungarischen Bevölkerung

3.3 Die Reaktionen der österreichisch-ungarischen Regierung

3.4 Das Attentat als Auslöser für einen Weltkrieg

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht, wie das Attentat von Sarajevo in den zeitgenössischen Medien – dem „Tiroler Anzeiger“ und der „Frankfurter Zeitung“ – rezipiert wurde. Ziel ist es, durch den Vergleich der Berichterstattung und die Analyse der gesellschaftlichen sowie politischen Reaktionen zu eruieren, ob das Attentat als tatsächlicher Auslöser oder lediglich als Vorwand für den Ersten Weltkrieg betrachtet werden kann.

  • Analyse der medialen Berichterstattung nach dem Attentat
  • Untersuchung der Stimmung in der österreichisch-ungarischen Bevölkerung
  • Bewertung der politischen Reaktionen und des Ultimatums
  • Diskussion der historischen Forschungsdebatte um die Kriegsschuld
  • Vergleich unterschiedlicher Quellenlagen und politischer Ausrichtungen

Auszug aus dem Buch

3.3 Die Reaktionen der österreichisch-ungarischen Regierung

Nach dem Attentat ist es nicht so, dass alle Anzeichen direkt auf Krieg gestanden hätten. Denn ein Krieg war lange nicht die einzige Reaktionsmöglichkeit von Österreich-Ungarn. Allerdings vertraten auf österreichischer Seite einige hochrangige Funktionäre die Meinung, „dass nur eine militärische Aktion das Problem der Beziehungen zu Serbien lösen könne“. Dazu müsste schnellstmöglich die Mobilmachung befohlen werden, da es an der Zeit war zu handeln. Viele österreichische Regierungsmitglieder (z.B. der Kriegsminister Krobatin), sind der gleichen Meinung, dass ein Krieg unverzichtbar und unausweichlich sei. Imanuel Geiss schildert in seinem Buch, dass das Attentat die Gelegenheit „zur langersehnten Abrechnung mit dem unbequemen Serbien“ sei.

Die österreichische Führung entscheidet daraufhin, dass „am 23.07.1914 um 17 Uhr“, drei Wochen nach dem Attentat, der serbischen Regierung ein Ultimatum unterbreitet werden soll und diese 48 Stunden Zeit für eine Antwort habe. Sollte in dieser Zeit keine zufriedenstellende Antwort oder gar keine Antwort erfolgen, würde Österreich-Ungarn die „diplomatischen Beziehungen abbrechen“ und alle weiteren notwendigen Schritte einleiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Fragestellung ein, ob das Attentat von Sarajevo als Auslöser des Ersten Weltkriegs gelten kann, und stellt die verwendeten Quellen vor.

2. Einordnung der zeitlichen Geschehnisse im Vorfeld des Attentats: Das Kapitel bietet einen historischen Kontext über die politische Situation in Österreich-Ungarn und die Spannungen auf dem Balkan vor 1914.

3. Reaktionen auf das Attentat von Sarajevo: Hier wird die öffentliche und politische Reaktion auf das Attentat detailliert analysiert, wobei Medienberichte, Bevölkerungseinstellungen und Regierungsentscheidungen im Fokus stehen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass das Attentat vor allem als strategischer Vorwand für einen bereits angestrebten Krieg diente.

Schlüsselwörter

Attentat von Sarajevo, Erster Weltkrieg, Österreich-Ungarn, Serbien, Tiroler Anzeiger, Frankfurter Zeitung, Franz Ferdinand, Julikrise, Kriegsausbruch, Medienberichterstattung, Ultimatum, Bündnispolitik, Historische Analyse, Kriegsursachen, Balkanpolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die mediale und gesellschaftliche Wahrnehmung des Attentats von Sarajevo im Juni 1914 auf Basis zweier unterschiedlicher Zeitungsquellen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der medialen Quellenkritik, der innenpolitischen Stimmung in Österreich-Ungarn und der politisch-militärischen Entscheidungsfindung in der Julikrise.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob das Attentat als eigentlicher Auslöser des Ersten Weltkriegs anzusehen ist oder eher als willkommener Vorwand diente.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Quellenanalyse durchgeführt, die zwei zeitgenössische Zeitungsberichte miteinander vergleicht und diese mit der aktuellen historischen Fachliteratur, insbesondere von Christopher Clark, abgleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Reaktionen der Bevölkerung, die Rolle der Presse in Serbien und Österreich sowie die gezielten Schritte der österreichisch-ungarischen Regierung zur Einleitung eines Konflikts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Julikrise, Attentat von Sarajevo, Kriegsschuld, Medienanalyse und das Ultimatum an Serbien.

Warum spielt der Tiroler Anzeiger eine besondere Rolle?

Er dient als primäre Quelle für die österreichisch-ungarische Perspektive und veranschaulicht, wie die Stimmung in der Bevölkerung durch das Medium gezielt beeinflusst wurde.

Was unterscheidet die Berichterstattung der Frankfurter Zeitung?

Im Gegensatz zum Tiroler Anzeiger pflegt die Frankfurter Zeitung einen sachlicheren, liberaleren Tonfall und mahnt zur friedlichen Konfliktlösung.

Welche Rolle spielt die Person Franz Ferdinand für die Analyse?

Der Autor weist darauf hin, dass die persönliche Unbeliebtheit des Thronfolgers in der Bevölkerung dazu führte, dass das Attentat eher als politisches denn als emotionales Ereignis wahrgenommen wurde.

Was ist das Hauptergebnis zur Rolle des Attentats als Kriegsauslöser?

Die Arbeit schlussfolgert, dass das Attentat lediglich als Vorwand für einen seit längerem geplanten Präventivkrieg gegen Serbien genutzt wurde.

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Résumé des informations

Titre
Das Attentat von Sarajevo und die Reaktionen der Öffentlichkeit
Université
University of Wuppertal  (Geschichtswissenschaft)
Cours
Öffentlichkeit und Medien 1880 - 1930
Note
2,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
17
N° de catalogue
V458915
ISBN (ebook)
9783668878310
ISBN (Livre)
9783668878327
Langue
allemand
mots-clé
Attentat von Sarajevo Attentat Sarajevo Reaktionen Medien Öffentlichkeit 1914 Weltkrieg Erster Weltkrieg
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2015, Das Attentat von Sarajevo und die Reaktionen der Öffentlichkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458915
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Extrait de  17  pages
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