Die Spätantike ist eine Zeit des Wandels und Überganges. Obschon Rom die politische Krise des 3. Jhs. überstanden hatte, waren zu Beginn des vierten und fünften Jahrhunderts Umbruchsprozesse im Gange, die das Reich noch stärker spalten konnten, als dies selbst bei den Unruhen unter den Soldatenkaisern zuvor der Fall gewesen war. Der Siegeszug des Christentums, das 381 nach Christus unter Kaiser Theodosius I de facto zur römischen Staatsreligion wurde und selbst doch erst kürzlich den Status einer Religio Licita besessen hatte, ist dabei eine dieser maßgeblichen Entwicklungen der Spätantike.
Inhaltsverzeichnis
- 1.1 Einleitung
- 1.2 Quellenlage
- 1.3 Forschungsstand
- 2.1 Paulinus von Nola und der Bau der Basilica Nova
- 2.2 Der Apsis-Titulus
- 3. Die Rekonstruktion des Apsismosaiks der Basilica Nova
- 4. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit dem Apsismosaik der Basilica Nova, die von Paulinus von Nola in der späten römischen Antike erbaut wurde. Sie analysiert die erhaltenen Quellen, untersucht die historische Bedeutung des Mosaikprojekts und versucht, das Mosaik auf Grundlage der verfügbaren Informationen zu rekonstruieren.
- Die historische Bedeutung von Paulinus von Nola und seiner Basilica Nova im Kontext des spätantiken Christentums
- Die Rolle von Kunst und Architektur in der Verbreitung und Vertiefung christlicher Glaubensvorstellungen
- Die Quellenlage zum Apsismosaik der Basilica Nova und die Herausforderungen bei der Rekonstruktion
- Die Interpretation und Bedeutung des Apsismosaik-Titulus
- Eine vergleichende Analyse der verschiedenen Rekonstruktionsversuche des Apsismosaiks
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt den historischen Kontext des Werks von Paulinus von Nola dar und erläutert die Bedeutung der Basilica Nova als Ausdruck des christlichen Wandels in der Spätantike. Sie skizziert außerdem die Quellenlage, den Forschungsstand und den Aufbau der Arbeit.
- Quellenlage: Dieses Kapitel analysiert die verfügbaren Quellenmaterialien zum Apsismosaik, darunter die erhaltenen Mosaikreste, die Beschreibung von Paulinus selbst und weitere relevante Texte.
- Forschungsstand: Hier werden die wichtigsten Forschungsarbeiten zum Apsismosaik der Basilica Nova, angefangen vom 16. Jahrhundert bis zur jüngsten Vergangenheit, beleuchtet.
- Paulinus von Nola und der Bau der Basilica Nova: Dieses Kapitel beleuchtet das Leben und Wirken von Paulinus von Nola im Kontext der spätantiken Gesellschaft und untersucht seine Motivationen für den Bau der Basilica Nova.
- Der Apsis-Titulus: Hier wird der gedichtete Titulus, den Paulinus für das Apsismosaik verfasst hat, analysiert und interpretiert.
Schlüsselwörter
Die Arbeit widmet sich dem Apsismosaik der Basilica Nova, einem wichtigen Zeugnis der christlichen Kunst im 4. Jahrhundert. Die Schlüsselwörter sind: Paulinus von Nola, Basilica Nova, Apsismosaik, Titulus, Spätantike, Christentum, Rekonstruktion, Kunstgeschichte, Archäologie.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Paulinus von Nola?
Paulinus von Nola war ein bedeutender Erbauer in der Spätantike, der unter anderem die Basilica Nova errichtete und das Christentum durch Kunst und Architektur förderte.
Was ist das Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Das Ziel ist die Analyse und Rekonstruktion des Apsismosaiks der Basilica Nova auf Grundlage historischer Quellen und Beschreibungen.
Wann wurde das Christentum römische Staatsreligion?
Das Christentum wurde im Jahr 381 nach Christus unter Kaiser Theodosius I. de facto zur römischen Staatsreligion.
Was versteht man unter dem Apsis-Titulus?
Der Titulus ist ein gedichteter Text, den Paulinus für das Apsismosaik verfasst hat und der in der Arbeit interpretiert wird.
Welche Rolle spielt die Kunst in der Spätantike laut dem Text?
Kunst und Architektur dienten maßgeblich der Verbreitung und Vertiefung christlicher Glaubensvorstellungen während der Umbruchsprozesse des Reiches.
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- Kevin Grossart (Author), 2015, Paulinus von Nola und das Apsismosaik der Basilica Nova, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458991