Antisemitismus im "Fastnachtsspiel von einem Juden" von Jakob Ayrer


Hausarbeit (Hauptseminar), 2017

26 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I .) Einleitung

II .) Die gesellschaftliche Situation der Juden in der frühen Neuzeit3
II.a) Der Begriff ,,Antisemitismus‘‘
II.b) Antisemitismus im Mittelalter und der frühen Neuzeit
II.c) Der christliche Ordo-Gedanken

III .) Analyse des Fastnachtsspiels
III.a) Die Figurenkonstellation
III.b) Die Figurenrede
III.b.1) Fremdaussagen über die Juden
III.b.2) Selbstaussagen der Juden
III.c) Aaron und Sarah – zwei jüdische Charaktere
III.d) Das Phänomen der ,,Sprechenden Namen‘‘
III.e) Das Fastnachtsspiel – eine gesamtgesellschaftliche Kritik?

IV.) Fazit

V.) Literaturverzeichnis

I.) Einleitung

In einer Zeit, die immer mehr von politischen Diskursen bestimmt ist, die sich auch auf die religiös- jüdischen Vorstellungen der Menschen und ,,den Glauben‘‘ als Konstrukt beziehen, macht es Sinn nachzuprüfen, ob es bereits im Mittelalter und der frühen Neuzeit antisemitische Tendenzen gab, die sich in den literarischen Werken der Zeit manifestieren. Dies soll in der vorliegenden Arbeit durch die Beleuchtung einer fast vergessenen Gattung der deutschsprachigen Literaturgeschichte geschehen: Des Fastnachtsspieles. Ursprünglich im 15. Jahrhundert erstmals aufgekommen,1 dominierten die oftmals frech-frivolen und provozierenden Laientheaterstücke die Landschaft der städtischen Unterhaltung in weiten Teilen des 15. und 16. Jahrhunderts. Um das Jahr 1440 etablierte sich die Praxis, diese von Komik und Satire geprägten Stücke zur Fastnachtszeit aufzuführen, was gerade die Reichsstadt Nürnberg zu einem der Vorreiter auf dem Gebiet dieser literarischen Gattung machte. Eines der dort entstandenen Werke ist das Stück ,,Fastnachtsspiel von einem Juden‘‘2 des Bildhauersohns und Dramatikers Jakob Ayrer dem Älteren (1544-1605/25). Über seinen Lebensverlauf und sein Werken ist der modernen Wissenschaft nicht sehr viel bekannt, trotzdem erlangte Ayrer durch das Schreiben von Fastnachtsspielen eine gewisse Bekanntheit, die seinen Namen bis heute überdauern ließen. Insgesamt soll er 106 Werke verfasst haben, von denen lediglich zwei Drittel überliefert sind. Zu seinen bekanntesten Stücken zählen ,,Von der Erbauung Roms‘‘ oder die ,,Comedia von der Schönen Sidea‘‘. Letzteres zeugt auch von der Verbundenheit Ayrers mit der altgriechischen Mythologie. Das ,,Fastnachtsspiel von einem Juden‘‘ erschien um das Jahr 1600 und gehört eher zu den weniger beachteten Werken seines Schöpfers, so findet sich auch entsprechend wenig Literatur zu diesem Stück. Das Theaterstück handelt von einem Dieb namens Niclaus3, welcher sich durch eine List einen teuren Stoff von zwei Händlern beschafft. Vom Juden Aaron beobachtet, versucht dieser, ihm das gestohlene ,,Barchet‘‘ abzukaufen. Doch der Dieb lässt sich nicht auf das Geschäft ein, schenkt dem überraschten Aaron sein gestohlenes Gut und zeigt ihn anschließend des Diebstahles an. Anschließend kommt zum es zum offenen Handgemenge zwischen dem Juden und den betrogenen Händlern. Die öffentliche Ordnung in Gefahr sehend, schreitet der Gerichtsdiener Leipold ein und bringt die Kontrahenten zum Bürgermeister. Dieser verurteilt beide Parteien zu Geldstrafen und entlässt sie wieder unter Haftandrohung, sollten sie den vereinbarten Betrag nicht bezahlen wollen. Das Stück endet mit der Beschimpfung des Juden Aaron durch seine Frau Sarah, welche durch die Verfehlungen ihres Mannes ihre Ehre in Gefahr sieht. Einen großen Teil des Spieles nehmen die Handlungen und das Denken des angesprochenen Juden Aarons und seiner Frau Sara ein. Ihr Verhalten, aber auch das, was von anderen handelnden Personen über sie ausgesagt wird, soll in dieser Arbeit auf antisemitische Tendenzen untersucht werden. Des Weiteren soll sich ein Kapitel der Frage widmen, inwiefern sprechende Namen und die verwendete Wortwahl die Charakterisierung der beiden jüdischen Personen prägen. Zunächst einmal wird jedoch genauer auf die hier genutzte Bedeutung des Wortes ,,Antisemitismus‘‘ im Kontext der gesellschaftlichen Situation der Juden in der frühen Neuzeit allgemein eingegangen. Zudem soll auch der christliche Ordo-Gedanke knapp erläutert werden, trug er doch zu einem streng gläubigen und andere religiöse Minderheiten ablehnenden Haltung innerhalb des Christentums bei.

Heusweiler, im März 2017

Josh Fischer

II. Die gesellschaftliche Situation der Juden in der frühen Neuzeit

II.a) Der Begriff ,,Antisemitismus‘‘

Ist von ,,antisemitischen Tendenzen‘‘ im Rahmen eines literarischen Stückes die Rede, sollte vorher kurz darauf eingegangen werden, was in diesem Kontext das Wort ,,Antisemitismus‘‘ impliziert und was nicht. Der heutige Begriff ist in seiner Form eine Neuschöpfung des beginnenden 19. Jahrhunderts. Freilich gibt es die Feindschaft zur Religion des Judentums schon seit seinem Bestehen selbst. Das Konstrukt des ,,Antisemitismus‘‘ wurde im Laufe der Jahrhunderte seitdem mehrfach in seiner Bedeutung und Tragweite in Frage gestellt und abgeändert. Für das Mittelalter und die frühe Neuzeit findet sich auch der Begriff des ,,Antijudaismus‘‘, welcher aus christlich- religiöser Sicht im Judentum eine feindliche und zu bekämpfende Glaubensrichtung sah. In dieser Arbeit jedoch soll die Definition gelten, in der Olaf Blaschke den Antisemitismus als ,,Sammelbegriff für negative Stereotypen über Juden, für Ressentiments und Handlungen, die gegen einzelne Juden als Juden oder gegen das Judentum insgesamt sowie gegen Phänomene, weil sie jüdisch sind, gerichtet sind‘‘4 beschreibt. Insbesondere Ausdrücke, Floskeln, pejorative Begriffe, aber auch die mündliche Äußerung von ablehnenden Haltungen gegenüber der jüdischen Minderheit in diesem Fastnachtsspiel sollen genauer betrachtet und den typischen antijüdischen Stereotypen zugeordnet werden. Dabei werden die Begriffe ,,antijüdisch‘‘ und ,,antisemitisch‘‘ im hiesigen Kontext synonym gebraucht.

II.b)Antisemitismus im Mittelalter und der frühen Neuzeit

Zu Beginn soll nun kurz die gesellschaftliche Situation der Juden im ausgehenden Mittelalter und der beginnenden Neuzeit skizziert werden. Dass das Mittelalter und die frühe Neuzeit von Antisemitismus und Antijudaismus geprägt waren, und sich dies auch in literarischen Entwürfen, wie zum Beispiel Predigten niederschlug, ist allgemein bekannt, wird jedoch in der literarischen Geschichtsforschung der Deutschen Sprache erst seit kurzer Zeit intensiver beachtet.5 Nachdem das Christentum noch in der Spätantike beispielsweise im Römischen Reich als Staatsreligion eingesetzt wurde und sich allmählich immer weiter in Mitteleuropa verbreitete, ging man in den nachfolgenden Jahrhunderten immer weiter dazu über, das Judentum zwar nicht zu verbieten, aber durch gesetzgeberische Maßnahmen seine freie Ausübung immer weiter einzuschränken. So wurde im Jahre 1267 im Rahmen der Synode zu Breslau im heutigen Polen der Entschluss gefasst, die jüdischen Bevölkerungsgruppen räumlich von den Christen zu separieren.6 Dieser Entschluss sollte ein sehr folgenreicher sein, leitete er doch über zu einer Jahrhunderte andauernden innerstädtischen Segregation der unterschiedlichen Konfessionsgruppen und verhinderte so eine Assimilierung der Bewohner. So wurde der Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung auch literarisch Vorschub geleistet, was sich vermehrt auch in antisemitischen Kirchenpredigten widerspiegelte. Obwohl die Juden fast überall nur einen marginalen Anteil an der Gesamtbevölkerung ausmachten, wurden antisemitische Vorurteile und Ressentiments salonfähiger und waren weiten Bevölkerungsgruppen bekannt. Dazu trugen auch antijüdische Schriften bekannter Kirchendiener bei, wie zum Beispiel Martin Luthers Dialogschrift ,,Von den Juden und ihren Lügen‘‘7, welche 1543 erschien, und in der Luther eindringlich vor der religiösen Praxis der Juden warnt und zum Teil offen zu Gewalt gegen sie aufruft. Auch im Katholizismus finden sich Aufrufe zur Gewalt und zur Vertreibung der Minorität. So fordert Ulrich Zasius8, dass ,,man […] jenen ekelhaftesten Auswurf in kümmerliche Finsternis versinken lassen‘‘9 müsse. Die angespannte Stimmung führte immer wieder auch zu Übergriffen auf die Juden, denen man auch mangels sinnvoller Erklärungen Katastrophen wie die schwere Pestepidemie von 1349 anlastete. Pogrome und Kollektivstrafen gegen die jüdische Bevölkerung waren an der Tagesordnung. Diese Kollektivstrafen waren im ausgehenden Mittelalter ein probates Mittel, um einen Schuldigen zu finden, der in der Bevölkerung als ,,Sündenbock‘‘ herhalten konnte.

Ein weiteres Argument für die stereotype Ablehnung des Judentums zeigte sich in der zeitgenössischen Vorstellung, dass bloßes ,,Jüdischsein‘‘ bereits ausschloss, dass man gleichzeitig ,,Deutsch‘‘10 sein konnte. Den Juden kam dabei lediglich der ,,Status einer tolerierten Minderheit‘‘11 zu, und sie wurden damit bewusst aus dem Kreise der ,,normalen‘‘ Bevölkerung ausgeschlossen. Nicht nur durch ihre Religion, sondern auch durch ihre berufliche Tätigkeiten gerieten die Juden in der frühen Neuzeit mehrfach in Verdacht, die gesellschaftlichen Regeln und Normen bewusst zu ignorieren und wider die herrschende Gesellschaftsstruktur aufzubegehren. Durch vielerlei Gesetze in ihren Rechten beschnitten, konnten die Juden in Mitteleuropa ab dem 15. Jahrhundert oftmals nur noch in der Geldleihbranche arbeiten, da ihnen die Ausübung ,,christlicher‘‘ Berufe strengstens verboten war. Da für die gläubigen Christen das Zinsverbot galt, eröffnete sich hier für die jüdische Minorität ein Betätigungsfenster, in welches nach und nach immer mehr Juden einstiegen. Auch wenn sich hier zum Teil beträchtliche Gewinnmargen erzielen ließen, so gerieten die Juden doch immer mehr in Verdacht, sich an den Christen zu bereichern12. Der Begriff des ,,Wuchers‘‘ setzte sich so immer mehr als Schimpfwort für die berufliche Tätigkeit der Juden durch und gab den ablehnenden Haltungen der christlichen Mehrheitsbevölkerung eine Vorschub. Gerade bezüglich dieses Punktes wird in der Hausarbeit im Hauptteil noch einmal die Frage aufkommen, inwiefern diese typischen Klischees und Stereotype vorhanden sind. Es hat sich im Laufe der Jahrhunderte so zugetragen, dass antijüdische und damit antisemitische Vorurteile in ihrer Form kaum abgeändert wurden, sie stellen damit eine besondere Form der Kontinuität dar. Wolfgang Benz führt dieses Phänomen als bedeutendes Exempel ,,für [die] Bildung von Vorurteilen und pol iti sche[n] Instrume nta lisie rung da raus ko nst ruier ter Fe indbi lde r‘‘ 13 a n . Es muss also im konkreten Falle davon ausgegangen werden, dass bei der Frankfurter Bevölkerung, der das ,,Fastnachtsspiel von einem Juden‘‘ um das Jahr 1600 vorgeführt wurde, eine beträchtliche Zahl von antijüdischen Ressentiments vorhanden war.

II.c) Der christliche Ordo-Gedanke

Prägend für die christliche Bevölkerung des Mittelalters und der frühen Neuzeit war der sogenannte Ordo-Gedanke. Der Begriff ,,ordo‘‘ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ,,Ordnung‘‘ oder ,,Verordnung‘‘. Dieser besagt, dass Gott die herrschende Gesellschaftsordnung geschaffen habe und diese als Schema auch für zukünftige Generationen gelten müsse. Münckler und Röcke beschrieben den Ordo-Gedanken als ,,von Gott eingerichtete Ordnung […], für die es kein Außerhalb gab und innerhalb derer sämtliche Elemente durch das Band der Schöpfung miteinander verbunden waren‘‘14. Die Welt war also von Gott aus dem Nichts geschaffen und geordnet worden. Jegliche Verstöße gegen die göttliche Ordnung waren unverzeihlich und wurden von der weltlichen Justiz hart gestraft. Noch schlimmer war jedoch die Bestrafung, welche den gottesfürchtigen und gläubigen Christen drohte, wenn sie nach dem Tode vor das ,,Letzte Gericht‘‘ treten mussten. Hier entschied sich in Abwägung der Gottesgläubigkeit des Verstorbenen, ob er ins ,,ewige Paradies‘‘ oder in die Hölle kommen wird. Diese Vorstellungen wurden von den Klerikern und Adeligen aber auch gezielt genutzt, um eigene Herrschaftsansprüche legitimieren zu können, denn schließlich sei die Ständegesellschaft aus Adeligen, Kirchendienern und einfachen Bauern von Gott persönlich gewollt und so instruiert, dass ein Aufwiegeln dagegen einem Widerspruch Gottes gleichkäme. Auch die Literatur hatte sich den Kriterien der von Gott geschaffenen Ordnung zu unterwerfen. Die weltliche Nichtigkeit des Lebens wurde hier ebenso geschildert wie das strikte Befolgen der christlichen Normen und Regeln. Denn schließlich ging es primär darum, durch die Einhaltung des Ordo-Gedankens nach dem Tode ins Himmelreich zu gelangen. Die Juden standen als fremde Konfession aber nicht außerhalb der omnipräsenten Gottesordnung, sie hielten sich aus christlicher Sicht bloß nicht daran und wurden als Heiden angesehen. Auch diese scheinbare Missachtung der allerheiligsten Regeln schürte Hass und Abneigung gegen alle fremden Religionen, wovon in erster Linie die in Mitteleuropa in fast jeder größeren Stadt ansässigen Juden betroffen waren. Der Ordo- Gedanke blieb in Mitteleuropa noch bis zur Aufklärung weit verbreitet und konnte erst durch die aufkommende Bürgerschaft der Städte und die weltlich-gebildeten Wissenschaftler des beginnenden 17. Jahrhunderts zurückgedrängt werden.

III.) Analyse des Fastnachtsspiels

Im Folgenden soll das Fastnachtsspiel eingehend analysiert werden, wobei genauer auf die Auftritte des Juden Aaron eingegangen werden soll. Anhand der Figurenkonstellation sollen antisemitische Elemente des Werkes; sofern vorhanden; erfasst und genauer beleuchtet werden. Hierbei wird es auch darauf ankommen, das Verhältnis der beiden Ehepartner zueinander zu identifizieren und darzulegen, inwiefern dies ebenfalls ein gestaltungstechnisches Merkmal des Autors ist. Zudem werden auch Abschnitte in die Auswertung miteinbezogen, in denen durch die Aussagen anderer Personen Rückschlüsse auf die Haltung des Autors zum Judentum und den Juden deutlich werden. Anschließend sollen die Aussagen der einzelnen Personen im Spiel auf etwaige judenfeindliche Inhalte untersucht werden. Ein kleines Kapitel soll auch den ,,sprechenden Namen‘‘ gewidmet werden, die die beiden Hauptakteure tragen. Des Weiteren sollen auch die in Kapitel 2.b geschilderten Stereotype über die Juden wieder aufgegriffen werden. Sind Textausschnitte aufgeführt, dann zwecks besserem Verständnis immer in der originalen Textfassung und einer Übersetzung in das Neuhochdeutsche.

III.a) Die Figurenkonstellation

Zwecks Übersichtlichkeit ist diesem Kapitel eine selbsterstellte Graphik beigefügt, aus der grundlegende Beziehungen zwischen den handelnden Charakteren hervorgehen. Betrachtet man sich diese Übersicht eingehend, so ist es fraglich, ob sich hier antisemitische Motive finden lassen. Zunächst tritt der Dieb Nicklas auf, der keinen Hehl aus seinen strafbaren Ansichten macht und die beiden Krämer Dietrich und Heinrich um ein Stück Stoff15 bestiehlt. Diese Szene wird von Aaron, dem Juden betrachtet. Er wittert seine Chance und kauft nach einem Dialog mit dem Dieb diesem die Hehlerware ab. Doch Nicklas wendet sich anschließend an die beiden Krämer und sagt aus, dass der Jude der eigentliche Dieb sei. Danach tritt er ab, und spielt für den weiteren Handlungsverlauf keine entscheidende Rolle mehr. Die beiden Bestohlenen stellen den überraschten Juden und prügeln sich mit ihm um die Ware. Der herbeieilende Gerichtsdiener Leipold bringt beide Parteien anschließend zum Bürgermeister Hagen, welcher sich die Situation näher erläutern lässt und zum Ende alle drei Streitenden zu Geldstrafen verurteilt. Nachfolgend sind die grundlegenden Handlungsstränge sowie die Verbindungen zwischen den Personen wie angekündigt graphisch repräsentiert.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


1 Vgl. Winfried Frey et al.: Fastnachtsspiele, S. 115.

2 Die von mir benutzte Textfassung stammt aus dem Werk ,,Ayrers Dramen‘‘, welches von Adelbert von Keller im Jahre 1865 herausgegeben wurde. Alle Textausschnitte, welche im Folgenden zitiert werden, finden sich in ihrer aufgeführten Rechtschreibung so in diesem Werk.

3 Im Text tauchen die verschiedenen Schreibweisen Nicklas, Nicolaus und Niclauß auf. Diese werden synonym gebraucht.

4 Olaf Blaschke: Katholizismus und Antisemitismus im Deutschen Kaiserreich, S. 23.

5 Vgl. Edith Wenzel: ,,Do worden die Judden alle geschahnt‘‘, S. 7.

6 Vgl. Julia König: Judenfeindschaft von der Antike bis zur Neuzeit, S.1.

7 Auf Deutsch erschienen im Jahre 2016. Herausgegeben von Karl-Heinz Büchner.

8 Auch unter seinem latinisierten Namen Huldrichus oder Udalricus Zasius bekannt.

9 Guido Kisch: Zäsius und Reuchlin: Eine rechtsgeschichtlich-vergleichende Studie zum Toleranzproblem im 16. J ahrhundert, S. 12f.

10 Das ,,Deutschsein‘‘ bezieht sich in diesem Falle primär auf die Zugehörigkeit zur deutschsprachigen Bevölkerung im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Von einem deutschen Nationalstaat und dem damit verbundenen Zugehörigkeitsgefühl konnte aber zur Zeit des ausgehenden Mittelalters noch keine Rede sein.

11 Albert Scherr: Verbreitung von Stereotypen über Juden und antisemitischer Vorurteile in der evangelischen Kirche. S. 5.

12 Clemens Escher: Wucherjude, S. 348.

13 Zitiert nach Wolfgang Benz. In: Hans Rauscher: Israel, Europa und der neue Antisemitismus: ein aktuelles Handbuch. S. 153.

14 Marina Münckler & Werner Röcke: Der ordo-Gedanke und die Hermeneutik der Fremde im Mittelalter: Die Auseinandersetzung mit den monströsen Völkern des Erdrandes. S. 716.

15 Nämlich der bereits angesprochene ,,Barchet‘‘.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Antisemitismus im "Fastnachtsspiel von einem Juden" von Jakob Ayrer
Hochschule
Universität des Saarlandes
Note
2,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
26
Katalognummer
V458993
ISBN (eBook)
9783668931374
ISBN (Buch)
9783668931381
Sprache
Deutsch
Schlagworte
antisemitismus, fastnachtsspiel, juden, jakob, ayrer
Arbeit zitieren
Josh Fischer (Autor), 2017, Antisemitismus im "Fastnachtsspiel von einem Juden" von Jakob Ayrer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458993

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