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Wie geht der internationale Freihandel mit dem neuen Protektionismus der großen Industriestaaten einher?

Título: Wie geht der internationale Freihandel mit dem neuen Protektionismus der großen Industriestaaten einher?

Trabajo Escrito , 2017 , 9 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Kimberly Prudlo (Autor)

Economía - Relaciones económicas internacionales
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In dieser Arbeit wird sich mit der Frage beschäftigt, wie der internationale Freihandel mit dem neuen Protektionismus einhergeht und ob die Globalisierung damit ein Trend von gestern ist. Heißt also gegen den Freihandel und gegen TTIP zu sein, dass man gleich Trumpianer ist? Um diese Fragen zu beantworten wird in dieser Arbeit zuerst den geschichtlichen Hintergrund der beiden Theorien von Freihandel und Protektionismus eingegangen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Wie geht der internationale Freihandel mit dem neuen Protektionismus der großen Industriestaaten, wie Großbritannien und USA einher?

Geschichte und theoretische Grundlage des internationalen Freihandels

Protektionismus versus Freihandel

Globalisierungsgewinner und Verlierer

Protektionismus als Lösung?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen internationalem Freihandel und dem aufkommenden Protektionismus großer Industriestaaten wie den USA und Großbritannien, um zu klären, ob die Globalisierung als Auslaufmodell zu betrachten ist.

  • Historische Entwicklung des internationalen Freihandels
  • Gegenüberstellung von freihandelsorientierten Theorien und protektionistischen Ansätzen
  • Analyse der Verteilungseffekte der Globalisierung (Gewinner und Verlierer)
  • Kritische Würdigung von Protektionismus als politisches Instrument
  • Diskussion über faire Handelspolitik und zukünftige Lösungsansätze

Auszug aus dem Buch

Geschichte und theoretische Grundlage des internationalen Freihandels

Bereits in der Antike herrschte reger Austausch von waren auch über die Ländergrenzen hinaus, doch verglichen mit Heute war das Volumina sehr gering. Die erste Welle der Globalisierung setze um 1820 ein, als Folge der industriellen Revolution. In der ersten Hälfte der 20. Jahrhunderts setze auf Grund der beiden Weltkriege eine große Depression ein und die Globalisierung stagnierte vorerst. Die zweite Welle setzte erst etwa 1980 ein und wächst seitdem stetig auch wenn es 2007 einen kleinen Zusammenbruch gab.

Der Freihandel als Theorie wurde von den ehemals führenden Ökonomen wie Smith (1723 – 1790) oder Ricardo (1772 – 1823) gegen Ende des 18. Jahrhunderts und Anfang des 19. Jahrhunderts begründet um den Merkantilismus zu bekämpfen. Damals wurde in Europa fast überall Krieg geführt und nur die Fürsten, die sich auch eine Armee leisten konnten würden überleben. Um mehr Geld zu erlangen haben diese versucht mehr zu exportieren als zu importieren um einen Leistungsbilanzüberschuss zu erzielen.

Also investierten sie in den inländischen Markt und deren Produkte und belegten Importe mit ziemlich hohen Zöllen um die eigene Exportindustrie zu fördern.

Für Smith ist Freihandel eine größere und komplexere Form der Arbeitsteilung über Staatsgrenzen hinweg, in der jedes Land sich auf die Produkte konzentrieren und spezialisieren sollte, welche sie am günstigsten und besten herstellen könnte. So macht es eher weniger Sinn kompliziert Wein in Schottland anzubauen, wenn Frankreich dahingehend klimatisch besser aufgestellt ist Weintrauben anzubauen. 1821 publizierte Ricardo seine Theorie zum komparativen Kostenvorteil, in der er beschreibt, dass wirklich alle beteiligten Länder vom Außenhandel profitieren. Denn würden sich die Länder wirklich auf das konzentrieren, wo ihre Produktivität am höchsten steigen kann wird so der maximale Profit erreicht.

Zusammenfassung der Kapitel

Wie geht der internationale Freihandel mit dem neuen Protektionismus der großen Industriestaaten, wie Großbritannien und USA einher?: Die Einleitung führt in die Bedeutung globaler Wirtschaftsbeziehungen ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Zukunft der Globalisierung angesichts aktueller protektionistischer Tendenzen.

Geschichte und theoretische Grundlage des internationalen Freihandels: Dieses Kapitel beleuchtet die historischen Phasen der Globalisierung sowie die ökonomischen Theorien von Adam Smith und David Ricardo, die den Grundstein für das Verständnis komparativer Kostenvorteile legten.

Protektionismus versus Freihandel: Der Abschnitt kontrastiert Phasen des freien Welthandels mit protektionistischen Rückschlägen und analysiert die Rolle internationaler Abkommen sowie den wirtschaftlichen Nationalismus.

Globalisierungsgewinner und Verlierer: Hier wird thematisiert, warum der Außenhandel zwar den Gesamtwohlstand steigert, aber innerhalb der Landesgrenzen zu einer ungleichen Verteilung führt, bei der bestimmte Gruppen benachteiligt werden.

Protektionismus als Lösung?: Das Kapitel hinterfragt, ob nationale Abschottung und Zölle ein taugliches Mittel sind, um soziale Probleme zu lösen, und plädiert stattdessen für eine interne Umverteilung bei gleichzeitiger Wahrung der Vorteile des Außenhandels.

Schlüsselwörter

Freihandel, Protektionismus, Globalisierung, Außenhandel, Industriestaaten, Zollpolitik, Wirtschaftsgeschichte, Adam Smith, David Ricardo, komparativer Kostenvorteil, Wohlfahrtsgewinne, Hyperglobalisierung, Welthandelsorganisation, Wertschöpfungskette, Handelsabkommen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das aktuelle Spannungsfeld zwischen den Prinzipien des freien Welthandels und der Rückkehr protektionistischer Maßnahmen in großen Industrienationen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung des Welthandels, den theoretischen ökonomischen Modellen, den Verteilungseffekten der Globalisierung und der kritischen Bewertung protektionistischer Strategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, wie sich die Globalisierung verändert und ob ein Trend zur Abkehr vom Freihandel, beispielsweise durch Zölle, ökonomisch sinnvoll ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische und historische Analyse, die auf ökonomischen Lehrmeinungen und der Auswertung bestehender Fachliteratur basiert.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil befasst sich mit dem historischen Hintergrund der Handelstheorien, der Entstehung und dem Scheitern von Freihandelsphasen sowie den sozialen Auswirkungen der globalen Arbeitsteilung.

Welche Schlüsselbegriffe definieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Freihandel, Protektionismus, Globalisierungsgewinner, komparative Kostenvorteile und internationale Wirtschaftsordnung.

Warum ist laut Autorin die Theorie von Ricardo in der heutigen Praxis problematisch?

Die Autorin argumentiert, dass Ricardos Modell mathematisch zwar stimmig ist, in der Realität jedoch nur unter der Voraussetzung der Vollbeschäftigung funktioniert, was die ungleiche Verteilung der Gewinne erklärt.

Welchen Mittelweg schlägt die Arbeit als Alternative zu Trumps Abschottungspolitik vor?

Die Arbeit schlägt vor, den Freihandel als Konzept zu behalten, jedoch innerhalb der Nationalstaaten eine aktivere Umverteilung der durch Globalisierung erzielten Gewinne zu forcieren, statt den Außenhandel durch Zölle zu behindern.

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Detalles

Título
Wie geht der internationale Freihandel mit dem neuen Protektionismus der großen Industriestaaten einher?
Universidad
Berlin School of Economics and Law
Calificación
2,3
Autor
Kimberly Prudlo (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
9
No. de catálogo
V459284
ISBN (Ebook)
9783668882539
ISBN (Libro)
9783668882546
Idioma
Alemán
Etiqueta
freihandel protektionismus industriestaaten
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Kimberly Prudlo (Autor), 2017, Wie geht der internationale Freihandel mit dem neuen Protektionismus der großen Industriestaaten einher?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/459284
Leer eBook
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